Raumwunder: Wohnen auf kleinem Raum

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Beispiele Raumwunder

Ich werde oft nach Tipps zum Wohnen auf kleinem Raum gefragt. Warum? Weil ich seit sieben Jahren in einer kleinen Dachgeschosswohnung in der Münchner Innenstadt wohne – 32 Quadratmeter inklusive Dachschräge. Das macht das Einrichten schon mal zu einer kleinen Herausforderung. Ich hatte mich ganz bewusst für diese kleine Wohnung entschieden: Einerseits sind Herausforderungen immer gut und andererseits hat Wohnen auf kleinem Raum auch seine Vorzüge. Welche, das lest Ihr hier. Plus Tipps zum Einrichten mit regelrechten Raumwunder-Möbeln.

Modulare und praktische Möbel:

Kleiner Raum erfordert maximale Flexibilität – dafür gibt es eine ganze Reihe praktischer und modularer Möbel. Angefangen vom Schlafsofa über modulare Regalsysteme, die den eigenen vier Wänden angepasst werden können, ist heute Vieles möglich. Meine Empfehlung: bei möglichst vielen Möbeln darauf achten, dass sie Stauraum bieten. Der ist in einer kleinen Wohnung knapp und dadurch sehr wertvoll!

Wände ausnutzen:

Auch Wände sind wertvoller Stauraum. Hier können praktische – und stylishe! – Magazinhalterungen zum Verstauen geliebter Zeitschriften dienen oder man kann sie nutzen, um die Lieblingsbücher abzulegen – beides kann ziemlich dekorativ aussehen. Sogenannte „schwebende Regalböden“ wirken nicht zu wuchtig und sorgen dafür, dass der knappe Platz in der Wohnung frei bleibt.

Multifunktionsgeräte:

Jeder braucht einen Wecker. Und vielleicht eine Musik-Streaming-Lösung. Und vielleicht eine Dockingstation. Statt für alles ein Extrateil zu kaufen, sollte man auf kompakte Multifunktionsgeräte und –accessoires setzen. Das spart Stellfläche, die man doch für Dekoobjekte oder die Tasse Kaffee viel dringender braucht!

Raumwunder_Schwebendes_RegalMultifunktionsgeraetPraktische Sitzmöglichkeiten:

Ein Sofa muss immer Platz finden, selbst in der kleinsten Wohnung. Selbst das reicht manchmal aber nicht aus, um allen Freunden eine Sitzgelegenheit zu bieten. Mehr Sitzgelegenheiten bedeuten aber immer auch mehr Platzbedarf. Was hilft? Na klar: stapelbare oder zusammenklappbare Stühle. Wer nicht auf den einen oder anderen (Designer-)Stuhl verzichten möchte, sollte auf stylishe Hocker zurückgreifen. Ungenutzt verwandeln die sich nämlich in eine praktische Ablage für Bücher, Pflanzen oder Dekoartikel.

Raumwunder_HockerRaumwunder_Buecherdeko

Kleines Bad? Kein Problem:

Das Sorgenkind in kleinen Wohnungen (auch bei mir!) ist oft das sehr kleine Bad. Es will dann nichts so recht passen, die gängigen Badmöbel sind oft zu tief und schränken dadurch – wenn sie überhaupt ‚reinpassen – die Bewegungsfreiheit im Bad sehr ein. Inzwischen gibt’s zum Glück spezielle Badezimmermöbel, mit schmaleren Maßen und dadurch auch einer geringeren Tiefe. Ein Spiegel im Bad ist Standard – und in einer kleinen Wohnung sogar Pflicht: Spiegel vergrößern den Raum optisch. Also ruhig auch außerhalb der Nasszelle mit ihnen arbeiten. Wer zusätzlich die ganzen Kleinigkeiten, die man im Bad so braucht, in Schachteln, Körbern oder Gläsern verstaut, verhindert, dass es chaotisch aussieht. Das kleinste bisschen Unordnung ist nämlich der Feind in einer kleinen Wohnung!

Raumwunder_Stauraum_Wand_BadRaumwunder_Spiegel

Mein Raumwunder-Mantra: One in, One out!
Mit dem Einzug in meine kleine Wohnung habe ich mir ein persönliches Mantra zugelegt: One in, One out. Will heißen: Jedesmal, wenn ich mir ein neues Möbelstück oder Wohnaccessoire kaufe, muss ein altes weichen. Damit verhindere ich, dass meine kleine Wohnung vollgestellt und ungemütlich wird. Ok, ich gebe zu, dass ich mich nicht immer 100 Prozent daran gehalten habe. Aber ich habe ermahne mich regelmäßig und trenne mich dann auch von Überflüssigem.

Wer noch mehr Tipps für’s Wohnen auf kleinem Raum sucht, kann sich auf dem Blog Kleinraumwohnung schlau machen. Dort haben elf Wohnblogger, unter ihnen auch ich, ihre Tipps für’s Wohnen auf kleinem Raum gegeben.

Happy Einrichten und Dekorieren – egal auf wie vielen Quadratmetern!

Die perfekten Möbel und Accessoires für kleine Wohnungen:

6 Kommentare
  1. Pingback: Zehn Einrichtungsfehler – und wie man sie vermeidet

  2. Evelyn Filipp

    Lieber Igor,

    ich finde auch, man sollte jede Stauraum-Möglichkeit nutzen. Deshalb finde ich Wandregale so wichtig. Was an der Wand hängt, steht schon mal nicht in der Gegend herum. Und ich finde auch, dass Regale oft noch viel zu umkreativ eingesetzt werden. Modul-Regalsystem ist die eine Möglichkeit – Vintage eine andere. Da gibt es auch kleine Exemplare. Werde von dir inspiriert die Woche mal einige auf unserer Pinterest-Seite einstellen. Auch die Bemerkung, dass Unordnung der Feind jeder kleinen Wohnung ist, finde ich sehr wahr. Spricht für geschlossene Türen oder eben viele Aufbewahrungsschachteln. Gruss, Evelyn

  3. Sabine

    Wow, der runde Spiegel ist ja genial! <3

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