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Kaufberatung Lampen

Lampen sind nicht nur eine Lichtquelle oder ein hübsches Accessoire. Das Zusammenspiel verschiedener Leuchten gibt einem Raum Tiefe, setzt die Einrichtung in Szene und zaubert mit einem raffinierten Wechsel von Licht und Schatten spannende Effekte. Dabei ist zu beachten, dass verschiedene Wohnbereiche unterschiedliche Leuchtmittel erfordern. Wer sie geschickt miteinander kombinieren kann, beherrscht die Kür, die ein Zimmer zum Strahlen bringt.

Damit Sie die passende Lampe finden, und einen Überblick darüber haben, welche Lampen in einem Zimmer wirken, welche Lampenarten 2015 im Trend liegen und welche Leuchtmittel geeignet sind, gibt es im folgenden Ratgeber die wichtigsten Informationen dazu für Sie zusammengefasst.

 

Wie wirkt Licht?

Beleuchtung erfordert Feingefühl: Zu viel blendet, zu wenig lässt Sie im Dunkeln stehen. Ein ausgewogenes Verhältnis aus kontrastarmem Licht, zum Beispiel das Licht eines Deckenfluters, und einer kontrastreichen Lichtquelle wie einer Leselampe schafft Behaglichkeit und verhindert, dass ein Raum monoton wirkt.

Stellen Sie sich in die Mitte des Zimmers und überlegen Sie, wo gearbeitet, gelesen oder einfach nur gemütlich herumgesessen wird. Dann planen Sie dementsprechend die Beleuchtung. Optimal erhellt ist ein Raum durch eine Kombination aus drei verschiedenen Quellen: Hintergrund-, Arbeits- sowie Akzentbeleuchtung.

 

Teilen Sie Ihren Raum in Lichtzonen ein

Perfekt für die Hintergrundbeleuchtung eignen sich Deckenleuchten oder -fluter. Ihr Licht ist weich und blendet nicht. Es verteilt sich gleichmäßig und wirkt unaufdringlich, ist aber auf Dauer anstrengend für die Augen. Deshalb benötigen die Wohnbereiche, in denen wir beispielsweise lesen oder kochen, eine zusätzliche Arbeitsbeleuchtung. Eine Akzentbeleuchtung dagegen lenkt die Aufmerksamkeit auf spezielle Highlights der Einrichtung. Ein Erinnerungsstück von der letzten Reise, besonders schöne Buchrücken oder ein antiker Porzellanteller kommen so besonders gut zur Geltung.

 

Welche Leuchten fürs Esszimmer?

Das Auge isst bekanntlich mit; deshalb sollte der Essbereich einer Wohnung gut ausgeleuchtet sein. Über dem Tisch empfiehlt sich eine Pendelleuchte. Diese Modelle hängen von der Decke und sind mit Lampenschirmen ausgestattet, die in einer geradezu unendlichen Auswahl angeboten werden: von schlicht über romantisch bis hin zu ultramodern.

Je nachdem, wie groß der Essbereich ist, können Sie natürlich mehrere Lampen montieren, um den gesamten Esstisch gut auszuleuchten. Für gewöhnlich werden Pendelleuchten in einer Reihe angeordnet. Wie wäre es, die Normen mal zu durchbrechen? Hängen Sie die Lampen einfach im Kreis oder im Quadrat auf. So entsteht eine kunstvolle Lichtinsel.

Damit Sie beim Essen das Gesicht Ihres Gegenübers erkennen können, sollte die Leuchte nicht zu tief hängen. In zu großer Höhe kann sie dagegen komisch aussehen. Mit einem Abstand von rund 60 cm über der Tischplatte sollten Sie richtigliegen. Nutzen Sie den Esstisch allerdings auch zum Arbeiten, brauchen Sie wiederum mehr Licht. In solchen Fällen ist ein höhenverstellbares Modell ratsam. So haben Sie beim Essen kein kopfloses Gegenüber vor sich und bei Bedarf trotzdem eine ausreichende Arbeitsbeleuchtung.

Bei Ihnen sind der Ess- und der Wohnbereich getrennt? Dann braucht der Raum unbedingt weitere Lichtquellen. Der Lichtkegel einer Pendelleuchte weist generell nach unten und lenkt das Augenmerk des Betrachters auf den Tisch. Damit der Rest des Zimmers nicht untergeht, müssen Sie zusätzliche Akzente setzen.

Dabei bietet sich eine Stehleuchte an, die es grundsätzlich in zwei Varianten gibt: Während der Deckenfluter das Licht nach oben streut, strahlt eine Bodenleuchte gebündelt in eine Richtung – in der Regel gen Fußboden. Die Frage, für welche der beiden Sie sich entscheiden, ist wichtig für die Auswahl der dritten im Bunde. In Kombination mit Pendelleuchte und Deckenfluter bildet eine kontrastreiche Tischlampe auf der Fensterbank den perfekten Dreiklang. Wählen Sie dagegen Pendel- und Bodenleuchte, vervollständigt eine kontrastarme Wandleuchte das optimale Licht-Ensemble: Sie gibt weiche, indirekte Helligkeit ab.

 

Abwechslungsreicher Mix im Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist der vielseitigste Raum – und genauso abwechslungsreich sollte die Beleuchtung sein. Steht hier auch der Esstisch? Dann ist dieser Bereich für Pendelleuchten reserviert. Wahlweise können Sie auch eine Stromschiene anbringen. Dieses Konstrukt ermöglicht es, Leuchten mit unterschiedlichen Designs und Eigenschaften flexibel zu montieren. Das ist insbesondere bei Ausziehtischen sinnvoll.

Beim Fernsehen darf das TV-Gerät selbst nicht die einzige Lichtquelle sein, sonst wirkt das Bild zu grell. Außerdem strengen große Helligkeitsunterschiede die Augen zu sehr an. Der Bereich um den Fernseher sollte daher gleichmäßig und nicht zu hell ausgeleuchtet sein. Ideal sind Wandleuchten mit indirektem Licht, die so angebracht sind, dass sie sich nicht auf dem Bildschirm spiegeln.

Wandleuchten zeichnen sich in der Regel durch ein zurückhaltendes Design aus. Zudem werden sie aus allen möglichen Materialien angeboten – zum Beispiel aus Messing, Stahl, Holz oder Glas –, sodass sie sich harmonisch in jeden Einrichtungsstil einfügen. Für ein gemütliches Lesestündchen sorgt neben Sessel oder Sofa üblicherweise eine Bodenleuchte.

Feiern, Fernsehen, Faulenzen: Um sämtlichen Nutzungsmöglichkeiten des Wohnzimmers gerecht zu werden, sollte das Licht gerade hier dimmbar sein. Mit abnehmender Helligkeit sinkt auch der Energieverbrauch – ein positiver Nebeneffekt.

 

Arbeitszimmer: Konzentriertes trifft auf zerstreutes Licht

Ein optimal ausgeleuchteter Arbeitsplatz wirkt sich positiv auf die Konzentration aus. Wenn Sie am Computer arbeiten, achten Sie unbedingt darauf, dass der Monitor nicht das Licht der Schreibtischlampe reflektiert. Stellen Sie die Leuchte daher neben oder hinter den Computer und drehen Sie den Lampenkopf von sich und dem Monitor weg, sodass er zur indirekten Lichtquelle wird. Wenn Sie zu Stift und Papier greifen, können Sie die Leuchte wieder zu sich ziehen. Eine solche Lampe muss daher möglichst flexibel sein und über einen lichtundurchlässigen Schirm verfügen. Rechtshänder sollten eine Schreibtischlampe auf der linken Seite platzieren, Linkshänder auf der rechten.

Zusätzlich zur konzentrierten Beleuchtung des Arbeitsplatzes ist es ratsam, den Rest des Raumes in ein zerstreutes und gemütliches Licht zu tauchen. Schließlich müssen Sie sich beim Fleißigsein auch wohlfühlen. Sorgen Sie jedoch dafür, dass keine zu großen Helligkeitskontraste entstehen, die auf Dauer ermüden.

 

Schlafzimmer: Sanfter Schein schafft Entspannung

Gemütlichkeit und Entspannung stehen im Schlafzimmer im Vordergrund. Deckenleuchten, die breite Strahlen in alle Richtungen abgeben, verbreiten sanftes Licht. Interessante Effekte zaubern solche Lampen, wenn ihr Schein von Reflektoren ungewöhnlich gebrochen wird. Ihre Formen reichen von eckig oder rund bis hin zu zylindrisch oder würfelförmig. Wählen Sie ein zurückhaltendes Design, wenn der Raum für sich selbst wirken soll.

Die Nachttischlampe ist ein Klassiker. Ebenso wie alle anderen Tischlampen ist sie ein beliebtes Wohnaccessoire, das ruhig auch mal schräg und ausgefallen sein darf. Wer keinen Nachttisch hat, kann eine Steh- oder Wandleuchte neben dem Bett positionieren. Wichtig ist nur, dass sich ihr Lichtkegel punktgenau auf ein Buch ausrichten lässt. Sonst schmälern sie – so hübsch sie auch sein mögen – das abendliche Lesevergnügen.

Um das perfekte Licht-Trio im Schlafgemach zu vervollständigen, bietet sich eine Lichterkette an. Sie gibt weiches Licht ab und kann nicht nur romantisch, sondern auch richtig cool aussehen. Dann nämlich, wenn Sie damit einen stylishen Schriftzug an der Wand formen.

 

Funktionalität ist in der Küche Trumpf

Die Küche mausert sich immer mehr zum Aufenthaltsraum. Dadurch ähneln hier die Anforderungen an die Beleuchtung mittlerweile denen im Wohnzimmer. Ein möglichst heller Arbeitsbereich sollte jedoch weiterhin im Fokus Ihrer Überlegungen stehen. Nichts ist nerviger als dunkle Töpfe oder Schatten beim Gemüseschneiden. Leuchtschienen schaffen Abhilfe: Sie werden einfach unter den Oberschränken befestigt und leuchten die Küchenzeile optimal aus, ohne dass Sie sich in Sachen Licht selbst im Weg stehen.

Für alle Lampen, die Sie in der Küche anbringen, gilt: Achten Sie auf glatte, waschbare Oberflächen. Sonst setzen sich Fett und Feuchtigkeit vom Kochen auf den Leuchten fest.

 

Licht macht ein Bad zum Spa

Als Grundbeleuchtung im Badezimmer bieten sich Decken- oder Deckeneinbauleuchten an. Letztere verschwinden komplett in der Decke. Häufig vertretene Modelle sind Spots. Bei gleichmäßiger Verteilung können sie eine Sternenhimmel-Optik schaffen oder einzelne Highlights wie etwa eine besonders interessant gestaltete Duschkabine erhellen. Grundsätzlich sind sie überall dort zu empfehlen, wo kein Platz für Lampen ist. Wichtig ist im Bad nur, dass die Leuchten Feuchtigkeit vertragen bzw. spritzwassergeschützt sind.

Fürs Schminken oder Rasieren ist eine helle Spiegelbeleuchtung wichtig. Sie hat den Vorteil, dass das Licht von vorne kommt und keine Schatten aufs Gesicht wirft. Ein typisches Wellness-Ambiente schaffen Sie mit raffiniert verteilten Lichtquellen: einer indirekt beleuchteten Badewanne, angestrahlten Handtuchhaltern oder Wasserhähnen, deren Wasserstrahl durch LED-Aufsätze Farbe bekommt.

 

Was ist eine Farbtemperatur?

Ebenso wichtig wie das Zusammenspiel verschiedener Lichtquellen ist deren Farbtemperatur. Sie charakterisiert die Lichtfarbe. Je höher die in Kelvin gemessene Farbtemperatur ist, desto weißer erscheint das Licht. Kühles Licht wirkt anregend und empfiehlt sich beim Arbeiten. Eine warme Lichtfarbe beruhigt und macht einen Raum gemütlich. Universalweißes Licht schmeichelt zwar nicht gerade dem Teint, eignet sich aber besonders gut zum Schminken, weil es dem Tageslicht am ähnlichsten ist.

 

Energiesparlampen, Halogenleuchten oder lieber LEDs?

Die klassische Glühbirne musste ihren Platz an der Spitze der Leuchtmittel räumen und einigen umweltverträglicheren Kandidaten Platz machen. Aber für welche sollen Sie sich entscheiden? Das kommt darauf an, welche Eigenschaften Ihnen am wichtigsten sind. Energiesparlampen sind tatsächlich sehr sparsam. Aber sie springen mit Verzögerung an, und ihr Licht ist tendenziell eher kalt. Halogenlampen kommen dem klaren, warmen Licht der Glühbirne am nächsten. Ihr Einspareffekt ist dabei jedoch deutlich geringer als der einer Energiesparlampe.

Das größte Zukunftspotenzial sehen Experten derzeit in LED-Leuchten. Sie verbreiten ein Licht, das dem der Glühbirne entspricht, halten zugleich viel länger und verbrauchen rund 80 % weniger Strom. Außerdem erstrahlen sie sofort in voller Stärke. Auch alte Lampen können mit LED-Leuchtmitteln ausgerüstet werden. LED-Retrofits etwa ähneln optisch der Glühbirne und sind mit verschiedenen Sockeln zu haben, sodass sie sowohl mit herkömmlichen E27- oder E14-Fassungen als auch mit Halogenfassungen wie GU10 oder G4 kompatibel sind.

Die gute alte Wattzahl ist im Fall von LED- und Energiesparlampen nicht mehr aussagekräftig, weil diese Leuchtmittel mit weniger Watt mehr Helligkeit erreichen. Neue Einheiten sind neben Kelvin jetzt Lumen und Ra. Lumen steht für den Helligkeitswert. Je mehr Lumen, desto heller leuchtet die Lampe. 700 Lumen entsprechen dem Licht einer 60-Watt-Glühbirne.

Ra steht für die Farbwiedergabe. Je näher dieser Wert an 100 herankommt, desto natürlicher wirken die Farben. Allerdings sollte die Farbwiedergabe im Innenbereich nicht über 80 liegen.

LEDs punkten übrigens auch im Außenbereich – zum Beispiel in Form von Solarleuchten. Tagsüber speichern sie Sonnenenergie und nachts setzen sie Hausfassade, Balkon oder Garten in Szene. Praktisch: Ein Stromkabel ist dabei nicht notwendig.

 

Welches Design liegt im Trend?

Die Kreativen haben ihre Liebe zu Hängeleuchten entdeckt und dementsprechend finden Sie in diesem Bereich ein riesiges Angebot an Designermodellen. Mancherorts verdrängen die Pendellampen sogar die Steh- oder Tischleuchten. So hängen sie als hübsches Accessoire neben dem Lesesessel oder über dem Nachttisch. Der Grund für den Hype: Mit hängenden Lampen lassen sich je nach Länge ihrer Kabel alle Zimmerecken erfassen. Zudem wird mit der zunehmenden Attraktivität von Stadtwohnungen der Wohnraum immer kostbarer – und Pendelleuchten nehmen keine Stellfläche weg.

Angesagte Materialien sind natürliche Stoffe wie Holz, Glas, Kork und Papier. Der erneute Aufschwung der Papierleuchten führt dazu, dass schicke Designermodelle schon günstig zu haben sind.

 

Wie finden Sie die passende Lampe?

Betrachten Sie eine Leuchte immer als Teil eines Ensembles: Erst das Zusammenspiel von mehreren Lichtquellen mit unterschiedlichen Eigenschaften macht eine Beleuchtung perfekt.

- Überlegen Sie also zunächst, welchen Raum Sie erhellen wollen. Soll die Lampe im Wohn-, im Schlafzimmer, in der Küche oder im Bad eingesetzt werden? Und behalten Sie dabei immer das große Ganze und die Funktionen des Lichts im Raum im Hinterkopf.

- Wie viele Lichter strahlen schon in diesem Zimmer? Und welche Beleuchtungsart fehlt noch?

- Bevorzugen Sie kühles Licht, das anregend wirkt? Oder lassen Sie sich lieber von einer warmen Lichtfarbe beruhigen?

- Wollen Sie LEDs oder Halogenleuchten einsetzen?

- Wollen Sie zusätzlich etwas tricksen? Beleuchtete Wände zum Beispiel machen einen Raum optisch größer, angestrahlte Decken wirken höher. Probieren Sie es aus!