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Ergometer

 

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Häufig gesuchte Marken aus dem Sortiment Ergometer:

 

Kettler Ergometer

 

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Christopeit Sport Ergometer

 

Horizon Fitness Ergometer

Christopeit Sport® Heimtrainer Ergometer inkl. Unterlegmatte, »AX 3«
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Kaufberatung Ergometer

Strampeln Sie sich fit

Noch zwei Minuten straff strampeln, dann ist die Trainingseinheit geschafft. Mit einem Ergometer im eigenen Zuhause können Sie vor der Arbeit, nach Feierabend oder an freien Tagen bequem Ihr Work-out absolvieren. Dieses Trainingsgerät ist ideal, um das Herz-Kreislauf-System, die Grundausdauer und die Muskeln fit zu machen. Lesen Sie in diesem Ratgeber, welche Varianten es gibt und wie Sie die ersten Trainingseinheiten am besten meistern.

 

Inhaltsverzeichnis

Ergometer – das Fahrrad für das Training zu Hause
Fahrradergometer für Einsteiger bis zum Profi – die Modelle im Überblick
Ergometer Training für jedes Leistungsniveau
Ergometer-Arten: Fahrrad-Ergometer, Recumbent-Bike oder Spin-Bike?
Ergometer kaufen: Woran Sie Qualität erkennen
Wieviel Platz brauche ich für ein Ergometer?
Was bringt das Training auf dem Ergometer?
Abnehmen mit dem Ergometer: So strampeln Sie die Pfunde weg
Mehr Komfort, mehr Technik – das liegt im Trend 2016/17
Fazit: Trainieren für messbare Erfolge

 

Ergometer – das Fahrrad für das Training zu Hause

Wer sich beim Heimtraining aufs Ergometer schwingt, darf messbare Erfolge erwarten. Schließlich vereint das Radeln drei Trainingsarten, die unterschiedliche positive Auswirkungen auf den Körper haben: Cardio-Training, Konditionstraining und Muskeltraining. Außerdem bietet das Fahrrad für zu Hause die Möglichkeit, die sportliche Leistung sowie die körperlichen Vitalfunktionen während des Trainings zu dokumentieren. Die erhobenen Daten – darunter Trainingszeit, Distanz, Geschwindigkeit, Puls, Herzfrequenz und Kalorienverbrauch – werden während des Trainings von einem Computer aufgezeichnet und auf einem Display angezeigt. Abhängig vom Trainingsziel lässt sich mithilfe der Daten ein maßgeschneidertes Programm erstellen. Ein Sportler, der sich auf einen Triathlon vorbereitet, kann mit dem Ergometer Geschwindigkeit und Ausdauer steigern. Wer abnehmen möchte, kann gezielt Kalorien verbrennen. Wie viele Kalorien pro Trainingsstunde genau verbraucht werden, hängt von vielen Faktoren ab.

Als Richtwert gilt: Ein Mann mit einem Körpergewicht von 80 kg verbrennt im Schnitt zwischen 500 und 600 kcal pro Stunde. Eine Frau mit einem Körpergewicht von ca. 60 kg verbrennt im Schnitt zwischen 350 und 500 kcal pro Stunde.

Welches Ergometer für Ihr Ausdauertraining auf 2 m² geeignet ist, lesen Sie hier.

 

Fahrradergometer für Einsteiger bis zum Profi – die Modelle im Überblick

Von günstig bis teuer – Ergometer gibt es in verschiedenen Preisklassen für Einsteiger bis Profis mit unterschiedlicher Ausrüstung, Features und Messoptionen. Was welches Ergometer für welche Preislage kann, erfahren Sie im Folgenden…

Ergometer für Einsteiger

Ergometer für Einsteiger erhalten Sie bereits von 200 bis 500 €. Ein Computer, der während des Trainings die wichtigsten Daten erhebt, gehört hier zur Grundausstattung. Dazu zählen Trainingszeit, Distanz, Geschwindigkeit, Umdrehungen, Watt, Kalorienverbrauch und Puls. Letzterer wird über einen in den Lenker integrierten Handpulsmesser erfasst. Bei Basismodellen können Sie sechs bis 16 Trainingsprogramme und 16 bis 25 Widerstandsstufen erwarten. Zudem sollte der Sattel auch beim Einsteigermodell horizontal und vertikal verstellbar sein. Die Schwungmasse in diesem Preissegment sollte mindestens 7,5 kg betragen, um einen harmonischen Rundlauf zu gewährleisten.

Ergometer für Fortgeschrittene

Bei Mittelpreismodellen zwischen 500 und 1.000 € ist der Trainingscomputer oftmals leistungsstärker: Er ermöglicht es, Trainingsprofile für unterschiedliche Personen zu erstellen, die Daten zu speichern und Leistungsdiagramme über einen längeren Zeitraum abzurufen. Zudem lassen sich über einen Schnellstartknopf bei einigen Modellen Körperfettmessungen und Fitness-Checks durchführen. Ergometer der mittleren Preisklasse bieten bis zu 20 unterschiedliche, zum Teil pulsgesteuerte Trainingsprogramme und bis zu 30 Widerstandsstufen. Dies ist zum Beispiel von Vorteil, wenn Sie in einem bestimmten Pulsbereich trainieren möchten, um Ihr Herz-Kreislauf-System zu stärken oder erfolgreich abzunehmen. Auch in puncto Komfort heben sich die Ergometer im Mittelpreissegment deutlich von den Basismodellen ab. Sie sind häufig mit Handtuch- und Trinkflaschenhalter, einem größeren Display und einem MP3-Anschluss ausgestattet.

Ergometer für Profis

Profisegmentmodelle, die ab 1.000 € erhältlich sind, verfügen über komfortable Extras. Die Trainingscomputer sind häufig mit einer Smartphone- und PC-Schnittstelle ausgestattet. So können zahlreiche Trainingsprogramme per App heruntergeladen und umfassende Leistungsdiagramme erstellt werden. Dies ist zum Beispiel für ambitionierte Radsportler von Vorteil, die sich auf einen Wettkampf im Gelände vorbereiten. Zudem erhalten Sie im Profipreissegment Sondermodelle wie rückenschonende Recumbent-Bikes, bei denen eine halb liegende Position eingenommen wird, oder hocheffektive Racer-Bikes für Leistungssportler.

 

Ergometer Training für jedes Leistungsniveau

Die Trainingsbelastung beim Ergometer ist individuell einstellbar, weshalb auch Untrainierte und Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden einen sanften Einstieg in regelmäßiges Training finden können. Da das Fitnessgerät ausgesprochen gelenkschonend ist, kann es zudem von Personen mit Knie-, Fußgelenk- und Hüftbeschwerden genutzt werden. Aufgrund der geringen körperlichen Anforderungen und der Benutzerfreundlichkeit wird es auch in der Physiotherapie eingesetzt als auch für Fitness-Checks. Das Ergometer ist für jeden geeignet: vom Einsteiger bis zum Spitzensportler.

Sportler nutzen das Ergometer vornehmlich als Aufwärm- und Konditionstrainingsgerät. Vor allem in der kalten Jahreszeit, wenn Joggen und Radfahren an der frischen Luft weniger reizvoll sind, kann das Training in die eigenen vier Wände verlegt werden. So ist kein Abfall der Leistungsfähigkeit über den Winter zu befürchten. Für ambitionierte Radsportler ist das Ergometer rund ums Jahr ein wesentlicher Bestandteil des Trainings: Es stärkt genau die Muskelgruppen, die auch beim Fahrradfahren zum Einsatz kommen, und kann die Belastung beim Radfahren in unterschiedlichem Gelände simulieren.

 

Ergometer-Arten: Fahrrad-Ergometer, Recumbent-Bike oder Spin-Bike?

Fahrradergometer, Spinning-Bikes oder Liegeergometer. Das sind die drei bekanntesten Ergometer-Arten aktuell am Markt. Was welche Variante kann und für wen sie sich am besten eignet, lesen Sie im Folgenden…

Das klassische Ergometer

Das klassische Ergometer ist in der Form dem herkömmlichen Fahrrad nachempfunden. Die Kraft, die beim Radeln ausgeübt wird, bewegt statt Rädern eine Schwungmasse. Eine aufrechte Sitzposition ist für diese Art von Ergometer typisch.

Das Liegeergometer fürs Rückenfreundliche Training

Personen, die Beschwerden an der Wirbelsäule oder im Lendenwirbelbereich haben, sind mit einem Recumbent-Bike (auch Liegefahrrad oder Sitz-Ergometer genannt) besser beraten. Bei dieser Art des Ergometers ist der Sitz weiter nach hinten verlagert, sodass beim Training eine halb liegende Position eingenommen werden kann. Anders als ein klassisches Ergometer verfügt es nicht über einen Sattel, sondern über einen Sitz mit größerer Sitzfläche, Rückenlehne und seitlich angebrachten Handgriffen. Eine bequeme und vor allem stabile Position ist so garantiert. Für ein Liegefahrrad sollten Sie in der Regel mindestens 800 € einplanen.

Das Racer-Bike für ambitionierte Radfahrer

Das Racer-Bike ist speziell für ambitionierte Sportler entwickelt worden und auch als Spin-Bike bekannt. Durch die besonders schwere Schwungscheibe, die 18 kg und mehr wiegen kann, ist das Fahrgefühl bei dieser Ergometerart ähnlich wie bei einem Rennrad. Die Sitzposition kann dank der Verstellbarkeit von Lenker und Sitz in der Regel so eingestellt werden, dass der Oberkörper weit nach vorne gebeugt ist. Der Kraftaufwand beim Training mit dem Racer-Bike ist besonders hoch – Gleiches gilt für Kalorienverbrauch und Trainingseffekt. Daher wird es auch beim Trendsport Indoor-Cycling in Fitness-Centern eingesetzt. Im Gegensatz zu klassischem Ergometer und Recumbent-Bike verfügen Spin-Räder über keinen Freilauf. Solange die Schwungscheibe sich dreht, bewegen sich auch die Pedale und Beine. Um ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten, sollten Spinning-Bikes über eine Notbremsvorrichtung verfügen. Spin-Fahrräder sind im Profisegment angesiedelt und in der Regel ab 800 € aufwärts erhältlich.

Alternativen: Wer eine laufähnliche Bewegung bevorzugt, der sollte auf einen Crosstrainer zurückgreifen. Hier werden zusätzlich auch die Arme trainiert, was zu einer höheren Gesamtbelastung führt. Auch ein Laufband kann hier eine gute Alternative sein für Läufer sein.

 

Ergometer kaufen: Woran Sie Qualität erkennen

Sicherheit geht vor – auch beim Hometraining. Achten Sie beim Ergometer-Kauf deshalb auf einen festen Stand und eine gute Verarbeitung der einzelnen Bestandteile. Die Standfüße sollten möglichst stabil sein, ebenso wie die Stellschrauben. Welche Faktoren außerdem wichtig sind für die Kaufentscheidung eines Ergometers, lesen Sie im Folgenden…

Maximale Gewichtsbelastung bei Ergometern

Zudem sollten Sie darauf achten, dass die maximale Gewichtsbelastung Ihrem Körpergewicht entspricht. Einsteigermodelle sind in der Regel für ein Gewicht bis 130 kg geeignet, aber auch Fahrrad-Ergometer mit einer maximalen Gewichtsbelastung von bis zu 150 kg sind als Einsteigermodell erhältlich. Für XXL-Sportgeräte, die mehr als 150 kg tragen, sollten Sie gut 1.000 € einplanen.

Antriebssysteme bei Ergometern im Überblick

Ein wichtiges Qualitätskriterium ist zudem das Antriebssystem. Sie haben die Wahl zwischen einem Ergometer mit Poly-V-Riemen oder mit Kettenantrieb. Poly-V-Riemen sorgen für ein besonders leises Laufgeräusch und sind wartungsfrei. Aufgrund der geringen Betriebslautstärke sind Geräte mit Kunststoffriemen auch für hellhörige Wohnungen geeignet. Sie sind in allen Preisklassen erhältlich, vom Einsteiger- bis zum Profimodell. Fahrrad-Ergometer mit Kettenantrieb sind hingegen deutlich lauter und sollten regelmäßig geölt werden.

Die Schwungmasse macht den Lauf

Achten Sie beim Kauf eines Fahrrad-Ergometers auf die Schwungmasse. Sie ist entscheidend für einen angenehmen Rundlauf. Als Faustregel gilt: je größer die Schwungmasse, desto gleichmäßiger der Bewegungsablauf. Bei Einsteigermodellen sollte sie mindestens 7,5 kg betragen. Bei Ergometern ab 500 € dürfen Sie 10 kg Schwungmasse oder mehr erwarten. Eine Ausnahme bilden Racer-Bikes, die eine Schwungmasse von mindestens 18 kg aufweisen sollten, um das Gefühl des Rennradfahrens zu simulieren.

Sattel und Pedale – das ist wichtig zu beachten

Damit Sie fest im Sattel sitzen, achten Sie darauf, dass sowohl der Lenker als auch der Sitz horizontal und vertikal verstellbar sind. Stellen Sie den Sitz so ein, dass Ihre Knie beim Durchtreten nur leicht angewinkelt sind und die Hüfte gerade bleibt. Als besonders komfortabel gelten mit Gel gefüllte Sättel, die sich an den Körper anpassen. Zudem kann es von Vorteil sein, wenn der Sitz abmontiert und durch ein anderes Modell ausgetauscht werden kann. Für Menschen, deren Gleichgewichtssinn beeinträchtigt ist, kann sich die Anschaffung eines Recumbent-Bikes lohnen, das mit einem Sitz mit Rückenlehne und Handgriffen ausgestattet ist. Für einen sicheren Halt sind auch die Pedale von Bedeutung: Achten Sie darauf, dass sie rutschfest und mit einer Halteschlaufe versehen sind. Radsportler sollten ein Ergometer wählen, bei dem die Pedale durch Rennrad-Pedale ausgetauscht werden können.

Ergometer wieviel Watt?

Das Bremssystem ermöglicht beim Ergometer die Einstellung unterschiedlicher Intensitätsstufen. Der Widerstand, der beim Treten auftritt, wird in der Regel in Watt angegeben. Um ein abwechslungsreiches Training zu ermöglichen, sollte das Ergometer den Leistungsbereich von 50 bis 400 Watt abdecken und über 16 Intensitätsstufen verfügen. Geräte mit 20 und mehr Stufen bieten besonders feine Einstellungen, die auch den Ansprüchen von Profisportlern gerecht werden. Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen Geräten mit Magnet-, Wirbelstrom- und Bandbremssystem. Beim Bandbremssystem wird die Schwungmasse durch ein Kunststoffband abgebremst. Nachteil: Der Lauf ist weniger harmonisch und der Betrieb relativ laut. Besser sind Fahrrad-Ergometer mit Magnet- oder Wirbelstrom-Bremssystem.

Das Pulsmessgerät ist essenziell

Pulsgenaues Training ist ein besonderer Vorteil des Ergometers. Ein hochwertiges Pulsmessgerät ist für die exakte Messung von Puls und Herzfrequenz entscheidend. Daumensensoren sind bei Einsteigermodellen weit verbreitet. Sie liefern jedoch weniger genaue Messergebnisse als Brustgurte. Diese sind im Mittelpreis- und Profisegment zu finden. Modelle ohne Kabel gelten als besonders komfortabel. Hochwertige Ergometer sind jedoch nicht nur dazu geeignet, den Puls zu messen, sondern auch den Tretwiderstand automatisch anzupassen, sodass der Puls während des Trainings im vorher angegebenen Zielbereich liegt. Um bei Ihrem optimalen Trainingspuls zu trainieren, brauchen Sie also nicht mal mehr und mal weniger in die Pedale treten, sondern können sich ganz auf die Pulssteuerung verlassen.

Der Trainingscomputer – das Ergometer-Gehirn

Für ein maßgeschneidertes Training ist der Trainingscomputer von besonderer Bedeutung. Er sollte über mindestens 16 Programme verfügen. Bei Einsteigermodellen sollten Sie damit rechnen, dass die Daten der einzelnen Trainingseinheiten nicht gespeichert werden können. Um einen Überblick über Ihre Leistungssteigerung zu bekommen, sollten Sie die Daten in diesem Fall händisch in eine selbst angefertigte Tabelle übertragen. Praktischer sind Trainingscomputer aus dem Mittelpreissegment, bei denen Trainingsplan und Erfolgsanalyse direkt am Gerät erstellt werden können oder wo eine Schnittstelle zu PC beziehungsweise Smartphone besteht.

 

Wieviel Platz brauche ich für ein Ergometer?

Ein Ergometer passt in jeden Haushalt: Um einen Heimtrainer aufzustellen, genügen 1 bis 2 m² Fläche. Besonders platzsparend ist das klassische Fahrrad-Ergometer mit den durchschnittlichen Maßen 1 x 0,5 m. Das Spin-Rad ist mit 1,3 x 0,5 m nur unwesentlich größer. Etwas mehr Platz sollten Sie für ein Recumbent-Bike einplanen: Das Liegefahrrad benötigt durchschnittlich eine Stellfläche von 1,7 x 0,6 m. Sie haben einen passenden Ort im Auge, aber dort befinden sich keine Steckdosen? Dann wählen Sie ein Gerät mit Induktions-Stromgenerator. Es versorgt sich selbst mit Strom und kann überall aufgebaut werden. Wer sein Fitnessgerät nicht dauerhaft aufstellen möchte, kann auch auf Klapp-Ergometer oder eine Variante mit Transportrollen zurückgreifen. Bei Bedarf können Sie das mobile Gerät aus dem Abstellraum holen und nach Herzenslust in die Pedale treten. Grundsätzlich empfiehlt es sich, das Ergometer auf einer Unterlegmatte zu platzieren. Sie sorgt für einen sicheren Stand und dämmt den Schall – zur Freude der Nachbarn.

 

Was bringt das Training auf dem Ergometer?

Wer sich regelmäßig aufs Ergometer schwingt, tut seiner Gesundheit in mehrfacher Hinsicht Gutes. Schließlich vereint das Radeln mit Cardio-, Konditions- und Muskeltraining drei Trainingsarten, die unterschiedliche positive Auswirkungen auf den Körper haben. Für Cardiotraining ist das Ergometer das ideale Fitnessgerät. Welche gesundheitlichen Vorteile Ergometertraining hat, lesen Sie in der folgenden Liste:

  • Regelmäßiges Training auf dem Ergometer stärkt das Herz-Kreislauf-System.
  • Herzfrequenz und Blutdruck sinken langfristig, sowohl bei Ruhe als auch bei Belastung.
  • Die Blutmenge im Körper erhöht sich durch regelmäßiges Training, und auch der Herzmuskel wächst dank des Trainings. So beugen Sie nicht nur Durchblutungsstörungen, sondern auch Thrombosen und Infarkten vor.
  • Das Ausdauertraining hat zudem positive Effekte auf die Organe, die Psyche, das Immunsystem und den Stoffwechsel.
  • Die Lunge wird leistungsfähiger und das Gehirn besser durchblutet. Die verbesserte Sauerstoffversorgung des Denkorgans erhöht die Konzentrationsfähigkeit und fördert die Verknüpfung der Gehirnzellen.
  • Zudem wird die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol verringert, was zu mehr Ausgeglichenheit führt.
  • Die Anzahl der Antikörper im Blut wird vermehrt, wodurch das Risiko, an Infekten zu erkranken, sinkt.
  • Nicht zuletzt kurbelt das Ausdauertraining auch den Stoffwechsel an: Die Ausschüttung von Insulin wird verringert, der Kalorienabbau erhöht und freie Fettsäuren werden besser verbrannt – beste Voraussetzungen, um überschüssige Pfunde loszuwerden.
  • Regelmäßiges Training auf dem Ergometer stärkt die ganze Muskulatur, denn durch das Ausdauertraining werden die Durchblutung und der Stoffwechsel der Muskeln allgemein verbessert.
  • Zudem werden bestimmte Muskelpartien gezielt gestrafft und zum Wachsen angeregt. Dies gilt insbesondere für den großen und den kleinen Gesäßmuskel, die vordere und die hintere Oberschenkelmuskulatur, die Unterschenkel- und die Wadenmuskulatur.
  • Zudem werden der vordere Schienbeinmuskel und der Lendenmuskel an der Hüfte gestärkt. Ein knackiger Po und stramme Beine rücken mit dem Muskeltraining auf dem Ergometer in greifbare Nähe.

 

Abnehmen mit dem Ergometer: So strampeln Sie die Pfunde weg

Wer mit dem Ergometer abnehmen möchte, sollte auf eine negative Energiebilanz hinarbeiten. Die Kalorienzahl, die vom Körper verbraucht wird, sollte also höher sein als die Kalorienzahl, die über die Nahrung aufgenommen wird. Wie viele Kalorien in einer Stunde auf dem Ergometer verbrannt werden, hängt von vielen Faktoren ab – dem Körpergewicht, der Muskelmasse, dem Geschlecht und der Trainingsintensität. Als Richtwert können Sie von 500 bis 600 kcal pro Stunde ausgehen. Sie möchten es genau wissen? Dann investieren Sie in ein hochwertiges Gerät, bei dem der Kalorienverbrauch anhand Ihrer persönlichen Daten exakt berechnet wird.

Regelmäßiges Training ist das A und O beim Abnehmen mit dem Ergometer. Ein Trainingsplan zum Abnehmen könnte beispielsweise so aussehen:

  • Planen Sie viermal wöchentlich eine Trainingseinheit ein, bei der Sie mindestens 250 kcal verbrennen.
  • Nach 28 Einheiten auf dem Sattel werden Sie 7.000 kcal verbrannt haben, was 1 kg Körperfett entspricht.

Tipp: Für optimale Trainingserfolge sollten Sie zudem bei Ihrem individuellen Trainingspuls trainieren. Diesen können Sie von einem Leistungsdiagnostiker errechnen lassen oder mithilfe eines hochwertigen Activity Trackers als Richtwert ermitteln.

 

Mehr Komfort, mehr Technik – das liegt im Trend 2016/17

Hersteller von Ergometern tüfteln stetig am Komfort. Eine hohe Schwungmasse von mindestens 8 kg soll für einen schönen Rundlauf beim Treten sorgen. Motorgesteuerte Magnetbremssysteme liegen außerdem voll im Trend. Sie verschleißen kaum, da die Schwungscheibe beim Bremsen nicht berührt wird. Das sorgt zusätzlich für einen runden, angenehmen Lauf Ihres Ergometers. Ebenfalls für mehr Komfort sorgen leicht verstellbare Lenker und Sättel. Sie lassen sich mit einem Handgriff nicht mehr nur in der Höhe verstellen, sondern auch in der Neigung. Die Trainingscomputer aktueller Ergometermodelle trumpfen mit modernen LCD-Displays auf, die sich gut ablesen lassen, und mit immer neuen Programmen für ein effizientes Training.

 

Fazit: Trainieren für messbare Erfolge

Effektives Training auf wenigen Quadratmetern – dafür steht das Ergometer bereits seit dem 19. Jahrhundert. Doch von der Erfindung des Heimtrainers bis heute hat der Gerätetyp sich rasant weiterentwickelt. Ob Einsteiger, Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung oder ehrgeizige Spitzensportler: Die breite Produktpalette ermöglicht Training auf jedem Leistungsniveau. Das Ergometer ist das ideale Fitnessgerät für alle, die ein festes Ziel vor Augen haben. Wenn Sie Ihr Herz-Kreislauf-System stärken, Ihre Kondition verbessern, abnehmen oder die Po- und Beinmuskulatur trainieren möchten, bringt das Fahrrad-Ergometer Sie sicher über die Zielgerade. Lesen Sie in der Zusammenfassung, welche Modelle sich für Einsteiger, ambitionierte Sportler und Profis eignen:

  • Einsteiger: Modelle für Einsteiger sollten über eine Schwungmasse von mindestens 7,5 kg und einen Computer mit Handpulsmesser verfügen. Rund 16 Trainingsprogramme sind ideal, Einsteigermodelle liegen preislich zwischen 200 und 500 €.
  • Ambitionierte Hobbysportler: Modelle für ambitionierte Sportler haben leistungsstärkere Trainingscomputer, die die Werte unterschiedlicher Personen messen und viele Daten speichern können. Zudem bieten sie Extras wie Getränkehalter oder einen Anschluss für MP3-Player. Preislich liegen diese Modelle zwischen 500 und 1.000 €.
  • Profis: Modelle für Leistungssportler zeichnen sich vor allem durch ein deutliches Mehr an Technik aus. Trainingscomputer können mit dem Smartphone verbunden werden oder sind mit einer PC-Schnittstelle ausgestattet. Zahlreiche Trainingsprogramme können heruntergeladen werden, und der Sportler hat die Möglichkeit, Leistungsdiagramme über eine längere Zeit zu erstellen. Profimodelle liegen preislich bei über 1.000 €.
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