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Rudergeräte

 

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Sportplus Rudermaschine mit integr. Pulsgurtempfänger, »SP-MR-008-B«
Rudermaschine, »SP-MR-008«, Sportplus

Hammer Rudergerät, »Rower Cobra«

Ruderzugmaschine, Christopeit Sport®, »Cambridge II«


















Kaufberatung Rudergeräte

Trainingspartner für Kraft und Ausdauer

Den Sommer über haben Sie sich beim Rudertraining auf einer Regattastrecke fit gehalten, doch das ist zur kalten Jahreszeit leider nicht möglich. Dank eines Rudergeräts für zu Hause brauchen Sie nicht zu warten, bis der Sommer zurück ist. Sie können entspannt in Ihren eigenen vier Wänden trainieren und sich körperlich fit halten. Lesen Sie hier, was ein Rudergerät für zu Hause auszeichnet, wie es sich von anderen Heimtrainern unterscheidet und welche verschiedenen Varianten es gibt.

 

Inhaltsverzeichnis

Rudertraining in den eigenen vier Wänden
Seilzugsystem oder Auslegersystem?
Verschiedene Bremssysteme
Die richtige Größe des Rudergeräts finden
Trainingscomputer und Trainingsprogramme für Rudergeräte
Das passende Rudergerät für Ihr Training
An die Geräte, fertig, los – Tipps vor dem Start
Fazit: Mit dem passenden Gerät zu sportlichem Erfolg rudern

 

Rudertraining in den eigenen vier Wänden

Rudern ist eine der intensivsten Ausdauersportarten überhaupt. Mit einem Rudergerät können Sie das effektive Training zu Hause genießen und sind nicht von den Wetterbedingungen abhängig. Während beim Training auf dem Heimtrainer, einem Ergometer oder dem Laufband vorrangig die Beinmuskulatur beansprucht wird, spricht das Rudern auf einer Rudermaschine alle großen Muskelgruppen an, von den Schultern und Armen über den Rücken bis hin zu den Bauch- und Beinmuskeln. Etwa 60 % der Beinmuskulatur und 40 % des Oberkörpers werden synchron trainiert.

Weil sich der Widerstand individuell einstellen lässt, ist Fitnessrudern für unterschiedliche Altersgruppen und Menschen auf ganz unterschiedlichen Leistungsniveaus geeignet. So schätzen unter anderem ältere und übergewichtige Personen den äußerst gleichmäßigen und gelenkschonenden Bewegungsablauf des Ruderns. Regelmäßiges Training führt schon nach wenigen Monaten zu spürbarem Muskelzuwachs und kann somit Rückenschmerzen und anderen muskulären Problemen entgegenwirken.

Indoor-Rowing kräftigt jedoch nicht nur die Muskulatur, sondern verbessert auch die Ausdauer und stärkt das Herz-Kreislauf-System. Ein weiterer positiver Effekt ist die vergleichsweise hohe Fettverbrennung. Je nach Intensität verbraucht Rudern mit dem Rudergerät bis zu 600 Kilokalorien pro Stunde. Deshalb ist das Sportgerät ein hervorragender Fitnesspartner, wenn es um gesundes Abnehmen geht. Zudem wird durch die Nutzung eines Rudergeräts die Koordinationsfähigkeit Ihrer Arme und Beine geschult.

 

Seilzugsystem oder Auslegersystem?

Grundsätzlich sind Rudermaschinen entweder mit Seilzugsystem oder mit Auslegersystem erhältlich. Lesen Sie hier, worin sich die beiden Systeme unterscheiden.

Seilzugsystem

Rudergeräte mit Seilzugtechnik verfügen über einen mittig angebrachten Zuggriff, der mit einem stabilen Antriebsseil verbunden ist. Dieses Seil führt zu einem Widerstandssystem. Während die Arme und der Oberkörper den Seilzug bewegen, gleitet der Körper durch Beugen und Strecken der Beine auf einem Rollsitz vor und zurück. Die gesamte Bewegung gleicht demnach der gleichmäßigen, lang gezogenen Bewegungsabfolge, die ein Sportruderer in seinem Boot absolviert.

Auslegersystem

Rudergeräte mit Auslegertechnik weisen hingegen rechts und links, also für jede Hand einen separaten Griff auf. Der Trainierende ist also gezwungen, die Bewegung seiner Arme so zu synchronisieren, dass er einen gleichmäßigen Bewegungsablauf erzielt. Die meisten Geräte mit Auslegertechnik besitzen keinen Rollsitz, sodass in aller Regel weniger Körperregionen angesprochen werden als beim Indoor-Rudern mit Seilzugtechnik.

Sowohl unter den Rudergeräten mit Seilzugsystem als auch unter denen mit Auslegersystem finden Sie Modelle, die es Ihnen mit praktischen Transportrollen am vorderen Standfuß erleichtern, das Gerät an einem anderen Standort aufzustellen, und für eine platzsparende Aufbewahrung zusammenklappbar sind.

 

Verschiedene Bremssysteme

Aktuell verbauen die Hersteller von Rudergeräten fünf verschiedene Widerstandssysteme.

Hydraulische Zylinder

Hydraulische Widerstände finden sich eigentlich nur noch in ausgesprochen günstigen Fitnessgeräten. Die gewünschte Ruderintensität lässt sich entweder direkt am Hydraulikzylinder einstellen oder sie wird durch eine bestimmte Winkelstellung der Griffe erreicht. Der Widerstand soll sowohl bei der Vorwärts- als auch bei der Rückwärtsbewegung überwunden werden, was die Koordination erschwert und damit der Bewegungsablauf möglicherweise nicht so harmonisch ist wie gewünscht.

Luftwiderstandssystem

Rudergeräte, die mit einem Luftwiderstandssystem ausgestattet sind, vermitteln ein realistisches Rudergefühl. Dafür sorgt ein Windrad, das durch die vom Sportler ausgeübte Zugkraft angetrieben wird. Ist das Luftrad einmal in Bewegung, dreht es sich aufgrund seiner Trägheit kontinuierlich weiter. Die nachfolgenden Züge greifen in diese Bewegung hinein, sodass es sich beinahe so anfühlt, als säßen Sie in einem Ruderboot, das über das Wasser gleitet.

Magnetbremse

Hier erzeugt ein Elektromagnet den Widerstand, der die Schwungmasse bremst. Der Rundlauf eines elektromagnetischen Bremssystems ist bedeutend gleichmäßiger als der von Rudermaschinen, die mit Hydraulikzylindern arbeiten.

Hybridsystem

Das Luftwiderstandssystem lässt sich technisch sehr gut mit dem Magnetsystem kombinieren. Hoch entwickelte, innovative Geräte mit eingebautem Hybridwiderstandssystem bieten dem Nutzer sowohl die Möglichkeit einer sehr feinen Widerstandsdosierung als auch ein realistisches Trainingsgefühl.

Wasserwiderstandssystem

Diese Technik vermittelt mit Abstand das realistischste Rudergefühl. Dabei befindet sich ein Rotor in einem mit Wasser gefüllten Tank und wird dort über den Seilzug angetrieben. Die Eigenschaften des Wassers gewährleisten den unverkennbaren Bewegungsablauf des Ruderns am besten. Wie bei Geräten mit Luftwiderstandssystem gehen auch hier die aufeinanderfolgenden Ruderzüge ineinander über. Hinzu kommt, dass das Wasser bei jedem Zug ein Plätschern von sich gibt. So kann es durchaus passieren, dass der Ruderer vergisst, dass er zu Hause auf einem Fitnessgerät und nicht in einem echten Ruderboot sitzt.

 

Die richtige Größe des Rudergeräts finden

Die Gesamtgröße des Rudergerätes wird vor allem von der Dimension der Sitzschiene bestimmt. Vor allem große Personen sollten darauf achten, dass die Sitzfläche nicht zu eng dimensioniert ist, weil sie sonst unter Umständen die Beine nicht in die Trainingsposition bringen können. Sofern Sie ein sehr langes Gerät benötigen, können Sie möglicherweise auf eine zusammenklappbare Variante oder auf ein Rudergerät zurückgreifen, das sich hochkant stellen lässt. So können Sie Ihr Fitnessgerät nach der Trainingseinheit platzsparend verstauen.

Bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden, sollten Sie den dafür vorgesehenen Platz sorgfältig ausmessen. Rechnen Sie links und rechts ruhig etwas großzügig, damit Sie nicht zwischen Möbeln und Wand eingeklemmt rudern.

 

Trainingscomputer und Trainingsprogramme für Rudergeräte

Die kleinen Wunderwerke der Technik erfassen die Zeit, den geruderten Weg, die Geschwindigkeit, die Schlagfrequenz und/oder den Puls des Sportlers. Der Puls wird in der Regel mittels Brustgurt gemessen und von dem in das Fitnessgerät integrierten Funkempfänger erfasst. Auch Pulsmessung via Ohrclip gehört bei manchen Rudermaschinen zum Lieferumfang. Je nach Bauart zeigt das Display des Computers dem Sportler die verschiedenen Werte entweder gleichzeitig oder abwechselnd an. Wer regelmäßig trainieren möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass sich der Trainingscomputer einfach und vor allem auch während des Work-outs bedienen lässt. Das Display sollte also ausreichend groß, gut lesbar und aus der Trainingsposition heraus erreichbar sein.

 

Das passende Rudergerät für Ihr Training

Welche Ausführung eines Rudergeräts sich für Ihre Bedürfnisse eignet, hängt in erster Linie davon ab, welche Ziele Sie mit der Anschaffung verfolgen.

Als Ersatz zum richtigen Rudertraining

Der Winter steht vor der Tür und das Rudertraining im Freien kann wetterbedingt nicht mehr stattfinden. Dann ersetzen Sie Ihre Trainingseinheiten doch einfach mit einem Rudergerät mit Auslegersystem. Die Auslegerarme erinnern an die Ruder eines Ruderboots und ermöglichen ein realitätsgetreues Training, bei dem Sie fast das Gefühl haben, in Ihrem Ruderboot zu sitzen.

Als Haupttrainingsgerät für mehr Ausdauer

Wenn Sie durch ein Rudergerät vor allem Ihre Fitness steigern und das Gerät als Haupttrainingsgerät nutzen wollen, lohnt es sich, in ein möglichst realistisches Ruderfeeling zu investieren. Neben den bereits erwähnten Rudergeräten mit Auslegersystem erleben Sie mit einem Gerät mit Wasser- oder Hybridwiderstand ein realistisches Rudergefühl. Diese Indoor-Rudergeräte bieten Ihnen außerdem die Möglichkeit, pulsgesteuert zu trainieren und den Widerstand automatisch anzupassen.

Falls Sie beim Training Abwechslung mögen, sollten Sie über die Anschaffung eines Rudergerätes mit Trainingscomputer und einstellbaren oder herzfrequenzgesteuerten Trainingsprogrammen nachdenken. Manche Hersteller von Rudergeräten bieten sogar eine eigene Software zur Auswertung des Trainingsverlaufs an. Manchmal besteht auch die Möglichkeit, mehrere Rudermaschinen per USB zu verbinden, etwa um sportliche Wettkämpfe auszutragen.

Für gelegentliches Fitnesstraining

Sofern Sie das Rudergerät in Ihren bereits vorhandenen Fitnessgerätepark aus Crosstrainer, Kraftstationen und Co. integrieren und nur ab und zu darauf trainieren möchten, ist möglicherweise eine einfache und damit auch preiswertere Variante wie ein Gerät mit hydraulischem Zylinder oder Luftwiderstand ausreichend.

 

An die Geräte, fertig, los – Tipps vor dem Start

Platzieren Sie Ihr Rudergerät auf einem dafür geeigneten, stabilen Untergrund und planen Sie ausreichend Sicherheitsabstand von mindestens 2 m um das Gerät herum ein. Durch die ausladende Bewegung benötigen Sie gerade nach hinten ausreichend Platz, damit Sie sich ungehindert bewegen können.

Lassen Sie sich vor dem ersten Training durch Ihren Hausarzt bestätigen, dass Sie gesundheitlich fit und für das Training bereit sind. Wenn Sie startklar sind, machen Sie sich mittels des beigefügten Handbuchs mit dem Gerät vertraut. Überprüfen Sie vor jedem Training zu Ihrer Sicherheit die Schrauben und beweglichen Teile.

 

Fazit: Mit dem passenden Gerät zu sportlichem Erfolg rudern

Ein Rudergerät ist der Trainingspartner, mit dem Sie unabhängig von Wetter und Tageszeit effektiv trainieren können. Mit einem Rudergerät beanspruchen Sie alle großen Muskelgruppen, stärken Ihr Herz-Kreislauf-System und verbessern Ihre Ausdauer. Welches Rudergerät zu Ihren Bedürfnissen passt, hängt davon ab, wie intensiv Sie es nutzen wollen:

  • Als Ersatz für das richtige Rudertraining: Ein Rudergerät mit Auslegersystem bietet Ihnen ein realitätsgetreues Rudertraining. Damit holen Sie das Rudergefühl in Ihre vier Wände.
  • Als Haupttrainingsgerät für mehr Ausdauer: Soll Ihr Rudergerät für regelmäßiges Ausdauertraining genutzt werden, lohnt es sich, in ein Gerät mit Wasser- oder Hybridwiderstand zu investieren. Das Training auf solchen Geräten kommt dem Training in einem Ruderboot sehr nahe. Für ein abwechslungsreiches Training sorgen Rudergeräte mit Trainingscomputer, die individuell einstellbare und herzfrequenzgesteuerte Trainingsprogramme bieten.
  • Für gelegentliches Fitnesstraining: Wenn Sie bereits ein Sortiment an verschiedenen Heimtrainern zu Hause haben und das Rudergerät lediglich als Alternative dienen soll, dürfte ein einfaches und preisgünstigeres Modell mit hydraulischem Zylinder oder Luftwiderstand völlig ausreichen.
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