Wandgestaltung

Bilder aufhängen ohne Bohren

Du möchtest deine Bilder aufhängen und suchst nach einer unkomplizierten Alternative zum Bohren? Ob gerahmtes Bild, Foto oder Leinwand – mit unseren Tipps und Tricks bringst du deine Lieblingsbilder im Handumdrehen an die Wand.

1. Bilder aufhängen mit Bilderhaken

Anleitung zum Bilderaufhängen mit Bilderhaken

Bilderhaken sind durch ihre hohe Stabilität besonders bei großen und schweren Bildern eine gute Wahl. Die Haken werden meist mit zwei Nägeln in der Wand befestigt, sodass sich das Gewicht deines Bildes gleichmäßiger verteilt. Der Clou dabei: Die Haken sind so konstruiert, dass du die Nägel automatisch im 45-Grad-Winkel in die Wand schlägst, was die Stabilität der Aufhängung zusätzlich verstärkt.

Für kleinere Bilder reicht ein Haken, den du einfach mittig zur Bildbreite an der Wand befestigst. Bilder ab einem Format von 30 x 40 cm solltest du mit zwei Haken aufhängen – so hängt das Bild sicher und verrutscht nicht so leicht.

Du brauchst:

  • Bilderhaken aus Metall
  • Nägel
  • Hammer
  • Wasserwaage
  • Bleistift
  • Maßband

So wird’s gemacht:

Wenn du zwei Bilderhaken verwenden möchtest:

  1. Miss den Abstand für die Bildaufhängung am Rahmen aus. Markiere zwei Punkte in diesem Abstand mit einem Bleistift an der Wand. Prüfe mit der Wasserwaage, ob sich beide Punkte auf einer Höhe befinden.
  2. Bringe die Bilderhaken an diesen Punkten mit Hammer und Nägeln an. Dabei sollten die Haken mittig auf den Punkten sitzen.
  3. Hänge deinen Bilderrahmen an den Haken auf.

Wie du die perfekte Position für dein Bild bestimmst, erfährst du in unserem Beitrag „Bilder richtig aufhängen: Höhe und Abstand“.

2. Bilder mit Nägeln befestigen

Grafik für Bilder aufhängen mit Nägeln

Kleine und leichte Bilder kannst du einfach direkt mit einem Nagel an der Wand aufhängen. Eine Ausnahme sind Betonwände – sie sind zu hart, um einen Nagel mit der Hand einzuschlagen.

Für größere Bilderrahmen nutzt du am besten zwei Nägel für die Aufhängung.

Du brauchst:

  • Bleistift
  • Nägel
  • Hammer
  • Wasserwaage
  • Maßband

So wird’s gemacht:

  1. Miss den Abstand für die Aufhängung an der Rückseite des Rahmens aus und markiere die Punkte mit einem Bleistift an der Wand.
  2. Prüfe mit der Wasserwaage, ob sich beide Punkte auf einer Höhe befinden und schlage anschließend deine Nägel in die Wand.
Ausrufezeichen
Halte beim Einschlagen den Nagel mit einer Wäscheklammer an der gewünschten Stelle fest – das schützt deine Finger.
Bilderrahmen und praktische Helfer zum Bilderaufhängen:

3. Bilder mit Schnur aufhängen

Zettel hängt mit Wäscheklammer an einer Schnur

Du kannst deine Fotos auch einfach mit Wäscheklammern an einer Schnur befestigen. So bist du ganz flexibel: Du kannst einzelne, oder mehrere Fotos aufhängen und die Position nach Belieben verändern. Besonders schön sieht es aus, wenn du Schnur und Wäscheklammern farblich aufeinander abstimmst. Die Schnurenden kannst du einfach an einem Regal festknoten – so kommst du ganz ohne Bohren oder Nageln aus.

Grafik für Bilder aufhängen mit Nylonfäden

Wenn du deinen Bilderrahmen mit einer Schnur oder einem Draht aufhängst, bist du etwas flexibler als mit Bilderhaken. An der Schnur lässt sich die Position des Rahmens nachträglich korrigieren. Vor allem an unebenen Wänden ist eine Aufhängung mit Rahmenhaken oft schwierig – hier funktioniert eine Nylonschnur oder ein feiner Draht wunderbar.

Du brauchst:

  • Schnur oder Nylonfaden
  • Hammer
  • Nägel

So geht’s:

  1. Befestige die Schnur mit einem Knoten an den Haken an der Bilderrückseite, sodass der Faden ein umgedrehtes V bildet.
  2. Schlage einen Nagel in die Wand und Hänge die Schnur auf. Wenn das Bild leicht schief hängt, kannst du es ganz einfach zurechtrücken.

4. Bilder ohne Rahmen aufhängen

Um Poster oder ungerahmte Bilder beim Aufhängen nicht zu beschädigen, solltest du am besten keine Nägel direkt ins Bild schlagen.

Bilder ohne Rahmen hängst du am besten mit diesen Möglichkeiten auf:

Anleitung zum Bilderaufhängen mit Klebeband

Die einfachste Möglichkeit, um deine Bilder ohne Nagel aufzuhängen, ist Klebeband. Du kannst zum Beispiel doppelseitiges Klebeband auf der Bildrückseite anbringen und es direkt an die Wand hängen.

Buntes Washi-Tape mit Flamingo-Motiv
Washi Tape „Balken schräg” bei OTTO.

Buntes Washi-Tape sieht an den Bilderecken nicht nur schön aus, sondern lässt sich leicht von der Papieroberfläche entfernen.

Poster in Posterleiste
Bilderrahmen „Click Frame Wood 31,5cm” bei OTTO.

Posterleisten sind dezenter als Bilderrahmen – sie machen das Bild stabil, ohne es optisch einzuengen. Das Bild kannst du an der Schnur an der oberen Leiste mit einem Nagel aufhängen.

Dekorative Helfer zum Bilderaufhängen:

5. Bilder mit Magnetfarbe befestigen

Grafik für Bilder aufhängen mit Magnetfarbe

Mit Magnetfarbe kannst du Poster, Drucke, Postkarten und Fotos einfach mit schönen Magneten an der Wand aufhängen.

Du brauchst:

  • Magnetfarbe oder Magnetgrundierung
  • Farbroller oder Pinsel
  • Malerkrepp, wenn du die Farbe direkt auf die Wand auftragen willst
Farbwalze mit Magnetfarbe
Magnetgrundierung von C. KREUL bei OTTO.

So geht’s:

  1. Wenn du eine Wand mit Magnetfarbe streichst, klebe die Fläche sorgfältig mit Malerkrepp ab.
  2. Trage die Magnetfarbe mit Pinsel oder Farbroller direkt auf die Wand auf. Du kannst auch ein großes Holzbrett streichen und es später aufhängen oder an die Wand lehnen.
  3. Wenn du eine Magnet-Grundierung verwendest, kannst du diese nach dem Trocknen mit einer anderen Wandfarbe deiner Wahl überstreichen – die Magnetwirkung bleibt erhalten.

Wie du goldene Magnete in angesagter Botanical-Optik bastelst, erfährst du in unserem Beitrag „Tropical Island: Monstera-Magnete selber machen“.

Magnetfarben und Magnete für deine Wände: