Bilder aufhängen, auch ohne Bohren: Tipps & Tricks

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buntes Wohnzimmer mit Bilderwand

Du möchtest deine Lieblingsbilder toll in Szene setzen, hast aber keine Lust, viele Löcher in die Wand zu bohren? Dann findest du hier tolle Alternativen, die sich ganz leicht umsetzen lassen und mit denen du kahle Wände im Nu aufhübschst.

Inhaltsverzeichnis

Bilder aufhängen ohne Bohren: Bilderhaken, Klebeband, Magnetfarbe, Nägel, Nylon

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Wenn du keine Löcher in die Wand bohren willst oder darfst, aber deine Wohnung trotzdem mit Bildern verschönern möchtest,  gibt es mehrere Möglichkeiten, die Bilderrahmen an der Wand zu arrangieren.

Bilder aufhängen mit Bilderhaken

Bilderhaken bestehen aus sehr festem Metall und werden mit ein oder zwei Nägeln an der Wand angebracht. Der Clou dabei: Die Haken sind so konstruiert, dass du die Nägel automatisch im 45 Grad-Winkel in die Wand eingeschlägst, was für mehr Festigkeit sorgt. Eine nach oben gebogene und flache Lasche, an der die Bilder aufgehängt werden, verstärkt diesen Effekt noch. Bilderhaken sind besonders bei großen und schweren Bildern und Rahmen von Vorteil.

Bilder aufhängen mit Klebeband

BIlder aufhängen ohne Nagel ist auch kein Problem. Die wahrscheinlich einfachste Möglichkeit: Bilder mit Klebeband an der Wand festkleben. Verwende am besten spezielles Klebeband, das extra zum Bilder Befestigen gedacht ist, denn das bekommst du leichter wieder von den Wänden ab. Du kannst die Bilder unsichtbar mit mehreren Klebestreifen auf der Rückseite an der Wand befestigen, etwas auffälliger wird es dagegen mit buntem Washi-Tape, mit dem du von vorne die Ecken festklebst. Das Tape hinterlässt, genauso wie Malerkrepp, keinen Klebefilm und lässt sich leicht von Papieroberflächen abziehen.

Bilder aufhängen mit Magnetfarbe

Für alle, die gerne umgestalten und sich nicht festlegen möchten, ist Magnetfarbe eine super Lösung. Ruckzuck aufgetragen, lassen sich Poster, Drucke und auch Postkarten und Fotos einfach mit Magneten anbringen. Du kannst die Farbe entweder direkt auf einen Bereich an der Wand auftragen oder zum Beispiel auf großen Brettern, die du lässig an die Wand lehnst.

Magnetfarbe lässt sich übrigens auch überstreichen – so kannst du deine Bildergalerie mit einem Hintergrund in deiner Lieblingsfarbe noch persönlicher gestalten. Wie du Magnete im angesagten Monstera-Look bastelst, erfährst du hier.

Bilder aufhängen mit Nägeln

Mit einem Nagel kommst du schon weit, denn insbesondere kleine Bilderrahmen sind oft mit einer einzelnen, mittigen Aufhängung versehen. Größere Bilderrahmen bringen mehr Gewicht mit sich und sollten an mehreren Nägeln aufgehängt werden. Mit Wasserwaage, Maßband und Bleistift kannst du die Stellen an der Wand markieren, damit das Bild nachher auch gerade hängt.

Tipp: Mit einer Wäscheklammer hältst du den Nagel an der gewünschten Stelle und bringst deine Finger in Sicherheit, wenn du den Hammer schwingst.

Bilder aufhängen mit Nylonfäden

Bilder aufhängen mit einer Schnur? Das geht, dazu brauchst du nur einen Nylonfaden und einen Nagel. Entweder befestigst du einen einzelnen Faden mittig auf der Rückseite oder du nimmst jeweils ein Ende des Nylonfadens und bringst sie an den oberen Kanten des Rahmens an, sodass der Faden ein umgedrehtes V bildet. Dann kannst du den Bilderrahmen ganz leicht an dem Nagel aufhängen und zurechtrücken.

Tipp: Nylonfäden sind dir zu unscheinbar? Dann kannst du auch zu dünnen Metallketten oder bunten Bändern greifen.

Das passende Material findest du hier:

Bilder aufhängen mit Bohren: Bilderleiste

Sitzecke mit Bilderleiste

Ein bisschen Bohren ist hier schon notwendig, aber wenn du die Bilderleiste erst einmal angebracht hast, kannst du auf den schmalen Leisten mehrere Bilder einfach abstellen und gegen die Wand lehnen. Du kannst mehrere Leisten nebeneinander und somit auf einer Höhe anbringen, sie versetzt an der Wand verteilen oder über Eck und in Nischen einsetzen.

Eine zweite Variante: eine unscheinbare Bilderleiste direkt unter der Decke anbringen, an der du dann deine Bilderrahmen an dünnen Nylonfäden einhängst.

Eine Leinwand aufhängen

Du malst gerne auf Leinwänden und willst deine selbstgemalten Kunstwerke aufhängen? Dann erfahre hier, mit welchen Mitteln das schnell und einfach gelingt. Achte darauf, dass du Hilfsmittel immer direkt auf dem Keilrahmen anbringst, damit die Textilschicht keine Löcher bekommt.

Leinwände aufhängen mit Nägeln

An langen Nägeln, die du in gleichmäßigen Abständen und in derselben Höhe in die Wand schlägst (hier kommen wieder Wasserwaage, Maßband und Bleistift ins Spiel), kannst du den Keilrahmen mit der oberen Kante aufhängen.

Leinwände aufhängen mit Bildaufhängern

Eine noch bessere Variante sind Bildaufhänger, die du an der Rückseite des Rahmens anschraubst oder mit Nägeln befestigst. An den kleinen Metallplatten mit der gezackten Unterseite rasten die Nägel an der Wand dann gut ein und sitzen mit den Nagelköpfen fest, sodass das Bild nicht herunterrutscht.

Selbstklebende Keilrahmenaufhänger

Du kannst auch zur Klebevariante greifen, um die Leinwand anzubringen. Selbstklebende Bildaufhänger klebst du einfach an den zuvor gesäuberten Stellen an der Wand auf und kannst den Keilrahmen dann auf einer schmalen Fläche ablegen. Eine kleine Erhöhung sichert das Bild zusätzlich ab.

Weiche Wände? Tipps bei Altbauten

Deine Wände wollen einfach nicht wie du? Weiche Wände können Nerven rauben, das stimmt. Bevor das Loch immer größer wird und du zu Spachtelmasse greifen musst, erfährst du hier, was es bei unterschiedlichen Untergründen zu beachten gibt.

  • Wand auf Leitungen überprüfen: Leitungen verlaufen in Altbauten oft kreuz und quer. Wenn du zum Bohrer greifen musst, solltest du vorher mit einem Detektor prüfen, ob an den Stellen Leitungen verlaufen.
  • Mehrere Nägel verwenden: Je mehr Nägel du vorsichtig in die Wand schlägst, desto besser verteilt sich das Gewicht des Bilderrahmens.
  • Wände aus Gipskarton: Oft sind Zwischenwände aus dünnerem Gipskarton gefertigt, in denen Nägel schlecht halten. Hier lieber auf harte und längere Stahlnägel (mind. 3 cm) setzen, die für mehr Stabilität sorgen.
  • Wände aus Gipsputz: Greif am besten gleich zur klebenden Variante, da ein Nagel die eh schon poröse Schicht aufbrechen und herunterbröseln lassen kann.

So bringst du Bilder an Dachschrägen an

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Eine Dachwohnung ist herrlich gemütlich – und du musst nicht auf tolle Wanddeko verzichten! Hier erfährst du, wie deine Poster und Bilder auch an schrägen Wänden halten.

  • Bilder ohne Rahmen: Leichte Bilder wie Poster oder Drucke kannst du meist schon mit ein paar Stecknadeln an der Tapete befestigen. Damit die Poster nicht durchhängen, setze pro Seite mehrere Nadeln ein. Oder du befestigst an der Rückseite der Poster ein paar Streifen doppelseitiges Klebeband.
  • Bilder mit Rahmen: Speziell für Dachschrägen gibt es Bilderhaken-Sets, die mit Spezialschlüsseln, Zacken- und Wandaufhängern sowie Sicherungsplatten ausgestattet sind. Damit lassen sich auch schwerere Bilderrahmen an schrägen Wänden sicher und fest montieren.
  • Bilderleisten: Mit zwei parallel zueinander angebrachten Bilderleisten schaffst du eine Halterung, in die du passgenaue Bilderrahmen einfach einschieben kannst. Bei dieser Variante kommst du allerdings kaum am Griff zur Bohrmaschine vorbei.

Bilder aufhängen wie die Profis: Tipps und Tricks

Schlafzimmer in weiß mit schwarz-weiß Fotografien
  • Gewicht:  Je schwerer das Bild, desto stärker muss die Halterung ausfallen. Wenn du mehrere Nägel verwendest, verteilt sich das Gewicht gleichmäßiger. Bilder ohne Rahmen halten meist auch schon mit Klebeband. Bei mehr als 10 kg Gewicht solltest du die Bilderrahmen mit Bohrlöchern und Schrauben aufhängen.
  • Höhe: Überlege, aus welcher Position du die Bilder am häufigsten anschaust. Das bestimmt die ideale Höhe beim Hängen. Wenn du sie vom Sofa aus betrachtest, müssen sie deutlich niedriger hänger als im Flur zum Beispiel. Auf Augenhöhe ist in jedem Fall ideal. Die meisten hängen ihre Bilder übrigens zu hoch.
  • Bilder anordnen: Ob in Reih und Glied oder im geordneten Chaos, wenn du mehrere Bilder aufhängen willst, kannst du dir beim Text „Bilder anordnen – Ideen für die Petersburger Hängung“ tolle Inspirationen holen.
  • Raumwirkung: Orientiere dich beim Bilder Aufhängen auch an Kanten von Schränken oder Türen und versuche, eine der Kanten aufzugreifen – so sorgst du für einen optisch stimmigen Eindruck.
  • Viele Hände, schnelles Ende: Zu zweit arbeitet es sich besonders bei großen und schweren Bildern besser und auch sicherer.
  • Licht aus, Spot an: Mit Bilderleuchten erzeugst du tolle Effekt. Dabei müssen es nicht nur die großen Bilder sein, auch kleinere Modelle kommen mit etwas Licht ganz groß raus.

Und jetzt wünschen wir dir viel Spaß beim Bilder Aufhängen!

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