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TV-Berater

Grundsätzliches zum Empfang

Welcher Fernseher ist der richtige für mich?

Die Frage, welches neue Fernsehgerät für Sie das richtige ist, ist nicht so einfach zu beantworten. Als Entscheidungshilfe sind einige Vorüberlegungen nötig:

Ein wichtiges Entscheidungskriterium ist z.B. der Antennenanschluss bei Ihnen zu Hause. Denn nicht jeder Fernseher deckt alle Empfangsmöglichkeiten ab. Davon gibt es nämlich 4 Hauptgruppen: Analoges Fernsehen, DVB-T/T2, DVB-C und DVB-S/S2. Weitere wichtige Punkte, über die Sie sich bei der Wahl des neuen Modells Gedanken machen sollten, sind die Bildschirmgröße, Ihre Sehgewohnheiten und Ansprüche, die Bauart des Fernsehers sowie das Design. Informationen hierzu finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Antennenanschluss / Empfangsart

Ist Ihre Wohnung mit einem Kabelanschluss ausgestattet? Ist eine Satellitenantenne installiert oder ist gar kein Antennenanschluss vorhanden? Je nach Empfangsart muss das Fernsehgerät über einen speziellen Tuner verfügen. Ganz sicher gehen Sie, wenn Sie sich für ein Gerät mit Triple-Tuner entscheiden. Damit sind Sie für fast alle Empfangsarten gerüstet.

Gravierende Unterschiede zwischen den Empfangsarten sind die Sendervielfalt, die Möglichkeit, Zusatzinformationen abzurufen und die maximal mögliche Auflösung des Fernsehbildes. Die Auflösung des Fernsehbildes hängt von der Anzahl der Bildpunkte (Pixel) ab, aus denen es zusammengesetzt ist. Je mehr Pixel ein Bild enthält, desto schärfer kann es dargestellt werden. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die unterschiedlichen Empfangsarten.

Analoges Fernsehen (PAL)

Dies ist die analoge Übertragungsform für Fernsehbilder mit einer recht geringen Auflösung (544 x 576 Pixel).

Wo wird analoges Fernsehen ausgestrahlt?

Zurzeit ist analoges Fernsehen nur noch im analogen Kabelnetz zu finden.

Was benötige ich?

Analoges Fernsehen kann mit jedem Fernseher empfangen werden. Sie benötigen lediglich ein herkömmliches Antennenkabel und einen Zugang zum analogen Kabelnetz.

Was ist das Besondere?

Beim analogen Fernsehen ist die Sendervielfalt vom jeweiligen Kabelanbieter abhängig. Das Angebot an Zusatzinformationen beschränkt sich auf Videotext.

SDTV (Standard Definition TV)

SDTV hat eine etwas höhere Auflösung (maximal 720 x 576 Pixel) als das analoge Fernsehen und wird digital ausgestrahlt. Dadurch ist die Bildqualität deutlich besser als bei analogem Fernsehen.

Wo wird SDTV ausgestrahlt?

SDTV wird über DVB-T (Digital Video Broadcasting - Terrestrial), DVB-C (Digital Video Broadcasting - Cable) und DVB-S (Digital Video Broadcasting - Satellite) ausgestrahlt.

SDTV via DVB-T

SDTV via DVB-C

SDTV via DVB-S

Was benötige ich?

Eine Zimmer- oder Dachantenne reicht aus. Der Fernseher muss mit einem DVB-T-Tuner ausgestattet sein. So ein Tuner ist in allen aktuell angebotenen Fernsehern vorhanden. Die Auflösung von DVB-T können alle Fernseher darstellen.

Zum Empfang von DVB-C benötigen Sie einen Kabelanschluss und einen Fernseher mit DVB-C-Tuner.

Zum Empfang von DVB-S benötigen Sie eine Satellitenantenne mit einem digitaltauglichen LNB und einen Fernseher mit DVB-S-Tuner. Die Auflösung von DVB-S können alle Fernseher darstellen.

Was ist das Besondere?

Das Programmangebot bei DVB-T ist regional unterschiedlich. Die öffentlich- rechtlichen sowie zum Teil auch die gängigen Privatsender werden überall ausgestrahlt. Andere Privatsender kann man dagegen nur in Großstädten und Ballungsgebieten empfangen. Das Angebot an Zusatzfunktionen ist recht umfangreich. Neben Videotext und EPG können Sie z.B. auch Informationen zu den Sendungen abrufen.

In die Kabelnetze wird meist eine Auswahl der Satellitenprogramme eingespeist, die für den jeweiligen geografischen Raum von Interesse sind. Zusätzlich können Sie weitere Sender als Abo-Paket azu buchen. Ihr Kabelanbieter gibt Ihnen gerne Auskunft über das jeweilige Angebot.

Die Anzahl der ausgestrahlten Sender ist bei DVB-S vierstellig und liegt damit deutlich an der Spitze aller Empfangsarten. Zusätzlich zu allen öffentlich-rechtlichen Sendern werden auch sehr viele private und ausländische Sender ausgestrahlt. Es gibt freie und kostenpflichtige Sender (siehe auch CI+). Das Angebot an Zusatzfunktionen ist sehr umfangreich. Neben Videotext und EPG können Sie z.B. auch Informationen zu den Sendungen abrufen.

HDTV

HDTV (High Definition Television) wird digital ausgestrahlt und hat mit einer Pixelzahl von 1.280 × 720 eine deutlich höhere Bildauflösung als SDTV.

Wo wird HDTV ausgestrahlt?

HDTV können Sie über DVB-T2 (Digital Video Broadcasting - Terrestrial 2), DVB-C (Digital Video Broadcasting - Cable), DVB-S2 (Digital Video Broadcasting - Satellite 2) und IPTV (Internet Protokoll Television) empfangen.

HDTV via DVB-T2

HDTV via DVB-C

HDTV via DVB-S2

HDTV via IPTV

Was benötige ich?

Eine Zimmer- oder Dachantenne reicht aus. Der Fernseher muss mit einem DVB-T2-Tuner ausgestattet sein. Zur Darstellung von DVB-T2 der Nachbarländer muss Ihr Fernseher mindestens HD-Ready-sein.

Zum Empfang von DVB-C benötigen Sie einen Kabelanschluss und einen Fernseher mit DVB-C-Tuner. Zur Darstellung von HDTV via DVB-C muss Ihr Fernseher mindestens HDReady- sein.

Zum Empfang von DVB-S2 benötigen Sie eine Satellitenantenne mit einem digitaltauglichen LNB und einen Fernseher mit DVB-S2-Tuner. Zur Darstellung von HDTV via DVB-S2 muss Ihr Fernseher mindestens HD-Ready-sein.

Bei DSL-Anbietern wie z.B. Telekom oder Vodafone können Sie IPTV für eine monatliche Gebühr buchen. Sie mieten damit gleichzeitig eine Set-Top-Box für den IPTV-Empfang. Die Verbindung mit dem Internet erfolgt per Netzwerkkabel oder WLAN. Zur Darstellung von HDTV via IPTV muss Ihr Fernseher mindestens HD-Ready-sein.

Was ist das Besondere?

DVB-T2 wird in Deutschland erst ab 2017 ausgestrahlt werden. In einigen Nachbarländern ist es aber bereits verfügbar. Aber Vorsicht: DVB-T2 in Deutschland wird nicht kompatibel zum DVB-T2 der Nachbarländer sein. DVB-T2 der Nachbarländer nutzt den Videocodec H.264, zukünftiges DVB-T2 in Deutschland den Videocodec H.265 (UHD möglich). Wenn Sie also z.B. im Grenzgebiet zu Frankreich wohnen, können Sie mit einem DVB-T2-tauglichen Fernseher, wie er zurzeit im Handel angeboten wird, die ausländischen HDTV-Programme empfangen.

In die Kabelnetze wird meist eine Auswahl der Satellitenprogramme eingespeist, die für den jeweiligen geografischen Raum von Interesse sind. Davon werden viele auch in HD-Qualität angeboten, andere können Sie als Abo-Paket dazu buchen. Ihr Kabelanbieter gibt Ihnen gerne Auskunft über das jeweilige Angebot.

Im Gegensatz zu DVB-S können Sie mit DVB-S2 zusätzlich auch HDTV empfangen. HDTV wird von allen Sendern auf separaten Kanälen gesendet, sodass auch immer eine SD-Variante zur Verfügung steht. Die öffentlich-rechtlichen Sender bieten HDTV kostenlos an. Die Bildauflösung beträgt meist 1.280 × 720 Pixel. Bei Privatsendern ist HDTV fast immer kostenpflichtig (siehe CI+). Die deutschen Privatsender wie SAT1, ProSieben, RTL etc. werden über die HD+ Plattform ausgestrahlt. Das Angebot an HD-Sendern ist bei DVB-S2 von allen Empfangsarten am vielfältigsten.

Von den rund 100 angebotenen TV-Sendern übertragen ca. 20% in HD-Qualität. Weitere Highlights sind zeitversetztes Fernsehen und die Möglichkeit, Filme, TV-Produktionen und Serien abrufen zu können.

 

TV-Typen und Bildschirmgröße

Plasma oder LCD

Die Nachteile der Plasma-Geräte gegenüber den LCD-Geräten in puncto Auflösung und Stromverbrauch haben dazu geführt, dass Plasma-Modelle nur noch in geringem Umfang angeboten werden. Durch die LED-Hintergrundbeleuchtung sammeln die LCD-Geräte weitere Pluspunkte.

LED-TV

LED-TVs sind LCD-Fernseher, bei denen Leuchtdioden (LEDs) die Hintergrundbeleuchtung übernehmen. Ein großer Vorteil gegenüber der herkömmlichen CCFL-Bildschirmausleuchtung, die auf Leuchtstoffröhren basiert, ist der geringe Stromverbrauch und die gleichmäßige Ausleuchtung des Bildschirms. Die LEDs befinden sich entweder im Randbereich (Edge-LED) oder hinter den Flüssigkristallelementen (Full-LED / Direct-LED).

Bei der Edge-Anordnung beleuchten einige wenige LEDs vom Rand aus den gesamten Bildschirm. Vorteil ist ein geringer Platzbedarf, der eine sehr flache Gehäuseform zulässt.

Bei der Full-LED-Technik werden die einzelnen Leuchtdioden, die den Bildschirm von hinten beleuchten, hinter den dunklen Bildbereichen gedimmt oder ganz ausgeschaltet. Dies führt zu mehr Kontrast und einem tiefen Schwarz.

OLED

OLED (Organic Light Emitting Diode) nennt man eine Leuchtdiode aus organischem Material. OLED-Displays wurden anfänglich hauptsächlich für Smartphone- und Tablet-Displays verwendet. Heutzutage werden sie auch immer häufiger bei großen Bildschirmen eingesetzt. Einen großen Pluspunkt können die OLED-Displays bei Stromverbrauch und Kontrast verbuchen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die OLEDs selbst leuchten und damit eine Hintergrundbeleuchtung überflüssig machen.

Da sich OLEDs auch auf Kunststofffolie aufbringen lassen, sind die Displays bestens für biegsame, gekrümmte und extrem flache Fernseher geeignet. Den OLED-Displays dürfte die Zukunft gehören.

Bildschirmgröße

Für die Bildschirmgröße gilt: Je schärfer das Bildmaterial ist, desto größer darf der Bildschirm sein und desto näher können Sie am Gerät sitzen. Ein geringer Abstand zum Bildschirm ist insbesondere für das 3D-Mittendrinerlebnis wichtig. Designer und Techniker haben es geschafft, dass auch große Fernseher nicht wuchtig erscheinen und sich gut in die Wohnlandschaft einpassen. Heute wirken selbst Bildschirme mit einer Diagonale von weit über einem Meter noch dezent und vergleichsweise unauffällig. Insbesondere dann, wenn man sie mit einer Wandhalterung direkt an der Wand befestigt.

Entscheidend für die Wahl der Größe Ihres Fernsehers sind Ihre Sehgewohnheiten und Bildquellen. Wollen Sie überwiegend HDTV und Blu-Ray-Filme sehen, empfiehlt sich ein möglichst großes Gerät. Lediglich bei Sendungen in Standardauflösung (SD=Standard Definition mit 576 x 720 Pixel) sollten Sie die alten Abstandsempfehlungen einhalten (2,5- bis 3-fache Länge der Bildschirmdiagonale). Bei geringerem Abstand werden einzelne Pixel sichtbar, was den Sehgenuss deutlich verschlechtert. Die kostenlosen Programme der Privatsender werden immer nur in SD-Qualität ausgestrahlt. HD-Qualität muss kostenpflichtig hinzu gebucht werden.

Trends und Design

Bei den neuen TV-Modellen steht das Bild im Vordergrund, damit die immer größer werdenden Geräte sich möglichst dezent in das Wohnumfeld einpassen. Das erreichen die Hersteller, durch zierliche Standfüße und möglichst schmale oder gar keine Rahmen. Der aktuelle Designtrend geht auch in Richtung flache Gehäuse: Je schlanker, desto besser. Der flachste Fernseher auf der IFA 2013 war gerade einmal 2,9 Millimeter dick!

Großbildschirme mit einer Bilddiagonale von mehr als 2 m werden ebenfalls vermehrt angeboten. Dabei sorgt oft eine gekrümmte Bauform für mehr räumliche Tiefe. Der gewölbte Bildschirm vermindert zudem störende Reflexionen und verhindert optische Verzerrungen an den Rändern, da das Auge so mit fast unverändertem Sehwinkel und -abstand die gesamte Bildfläche erfassen kann. Sollte die Krümmung einmal unerwünscht sein, z.B. bei Konsolenspielen für mehrere Personen, können Sie die Krümmung bei manchen Modellen stufenlos per Fernbedienung verändern. Diese Funktion wirkt sich auch positiv aus, wenn der Fernseher an der Wand hängt und bei Nichtbenutzung flach gestellt werden kann.

Die neueste Entwicklung in Sachen Bildauflösung heißt UHD. Wo Fernseher mit Standardauflösung (SD) einen Bildpunkt (Pixel)darstellen, zeigen Full-HD-Fernseher 5 und UHD-Geräte 20 Pixel an. Diese Vervielfachung der Pixel (rund 8 Millionen Pixel bei UHD) macht die Bilder schärfer und detailreicher. Die Fernseher zeigen mit dieser Auflösung auch bei extremer Größe noch ein scharfes und brillantes Bild, sodass sich das Bild auch bei geringem Sitzabstand nicht verschlechtert.

Auch relativ neu sind Cloud-basierte Speicherdienste, die Smartphones und Tablets mit dem Fernseher vernetzen. So können Sie von den mobilen Geräten aus Textnachrichten, Fotos und Videos an ihren Fernseher senden und ihn damit zur Info-Zentrale für die ganze Familie machen.

 

Bild- und Tonqualität

Bildauflösung und Sitzabstand

Für die Bildauflösung gilt: Je größer der Bildschirm ist, desto feiner muss die Bildauflösung und desto besser muss die Qualität des Bildmaterials sein. Sonst werden die einzelnen Pixel sichtbar, was nur durch einen größeren Sehabstand kompensiert werden kann. Folgende Bildauflösungen sind zurzeit üblich:

- PAL analog mit 544 x 576 Pixeln, z.B. analoges Kabelfernsehen

- PAL digital (SD) mit 720 x 576 Pixeln, z.B. DVB-T und kostenfreie Satellitenprogramme von Privatsendern

- HD-Ready mit 1.280 × 720 / 1920 × 1080 Pixeln (1080i), z.B. freie und kostenpflichtige HD-Programme via Satellit oder aus dem digitalen Kabelnetz

- Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln, wird z.B. bei Blu-ray-Filmen und viele Konsolenspielen verwendet

- UHD mit 3.840 x 2.160 Pixeln, passendes Material gibt es im Internet

SD = Standard Definition
HD = High Definition
UHD = Ultra High Definition

Entscheidend für die Wahl der Größe Ihres neuen Fernsehers sind Ihre räumlichen Verhältnisse, Ihre Sehgewohnheiten und die Bildquellen. Wollen Sie überwiegend hochauflösendes HDTV und Blu-Ray-Filme sehen, empfiehlt sich ein möglichst großes Gerät. Lediglich bei Sendungen in Standardauflösung (SD=Standard Definition mit 576 x 720 Pixel) sollten Sie die alten Abstandsempfehlungen einhalten (2,5- bis 3-fache Länge der Bildschirmdiagonale). Bei geringerem Abstand werden einzelne Pixel sichtbar, was den Sehgenuss deutlich verschlechtert. 

Für das derzeit angebotene Film- und Spielematerial reichen Full-HD-Fernseher noch aus. Wer aber für die Zukunft plant, kommt an einem UHD-Gerät nicht vorbei. Zwar ist das Angebot an echtem UHD-Material zurzeit noch begrenzt, aber auch SD- und HD-Material wird von UHD-Fernsehern in hoher Auflösung dargestellt, indem Bildpunkte dazugerechnet werden. Damit ist den Weg zu immer größeren Bilddiagonalen geebnet. Einen weiteren Vorteil bringt UHD auch für die 3D-Polarisationstechnik. Denn durch die hohe Pixelzahl wird die 3D-Darstellung auch mit passiven Brillen in Full-HD-Auflösung möglich.

Bildwiederholrate

Einfach ausgedrückt handelt es sich hier um die Anzahl der Bilder, die Ihnen Ihr Fernseher pro Sekunde zeigt. Dieser Wert ist für einen ruckelfreien und gleichmäßigen Ablauf auch von schnellen Bewegungen entscheidend. Die hohen Werten von bis zu 800 Hz werden aber nicht von den Zuspielquellen, wie z.B. vom Fernsehsignal, der Spielkonsole oder der Blu-ray geliefert, sondern vom Fernseher durch Rechenleistung erzielt. Beim Wechsel eines Bildpunktes von Schwarz zu Weiß werden z.B. die dazwischen liegenden Grautöne interpoliert und auf den Bildschirm gebracht. So wird eine Reihe von Zwischenbildern erzeugt, die für einen flüssigen Bewegungsablauf sorgen.

Besonders bei der Wiedergabe in 3D ist eine hohe Bildwiederholrate nötig. Hier sind 100 Hertz schon knapp. Die meisten 3D-Fernseher verwenden die Shutter-Technik, bei der sich das Bild aus 2 Halbbildern zusammensetzt, die nacheinander gezeigt werden. Durch diese Technik verringert sich die tatsächliche Bildwiederholrate um die Hälfte.

Tonqualität

Flachbildfernseher liefern leider oft nur mäßige Tonqualität. Das liegt an den dünnen Gehäusen, die einfach zu wenig Platz für hochwertige Lautsprecher bieten. Für ein perfektes Kinoerlebnis ist aber neben einem superscharfen Bild auch ein ordentlicher Sound nötig. Abhilfe schafft hier eine externe Soundanlage.

 

Ausstattung

Smart-TV

Smart-TVs sind Fernseher, die durch HbbTV-Technik neben dem normalen Fernsehprogramm z.B. auch das Surfen im Internet ermöglichen und die Installation von Apps erlauben. Fernsehen und Internet rücken dadurch sehr eng zusammen. Zum Beispiel lassen sich über die Fernbedienung Dienste wie YouTube, Twitter oder Facebook auf dem TV-Bildschirm aktivieren. Auch eine verpasste Sendung ist kein Problem mehr. Mit einem Smart-TV haben Sie Zugang zu Online-Videotheken und Mediatheken, von denen Sie jederzeit Filme starten und verpasste Sendungen abrufen können.

Eine weitere sehr angenehme Funktion ist die Einbindung des Fernsehers in Ihr Heimnetzwerk (siehe auch DLNA und UPnP). Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, auf Ihrer Netzwerk-Festplatte oder Ihrem PC abgelegte Videos, Fotos und Musikdateien direkt auf dem Fernseher wiederzugeben.

Räumlich Fernsehen mit 3D

3D-Fernseher bieten grundsätzlich auch ein besseres 2D-Bild (also „normales“ TV-Bild), das Sie wie gewohnt ohne Brille ansehen können.

Um dreidimensionale Sendungen sehen zu können, muss Ihr 3D-Fernseher spezielle 3D-Signale erhalten, die z.B. von einem 3D-Blu-ray-Player mit entsprechender Blu-ray-Disc oder einer 3D-Sendung von einem TV-Sender stammen können.

Um dreidimensionale Bilder zu erzeugen, werden die Bildinformationen für das linke und rechte Auge getrennt ausgegeben. Hierfür benötigen Sie eine entsprechende Brille, die für die Trennung der Bildinformationen sorgt. Zwei unterschiedliche Techniken werden zurzeit angewendet: Das Polarisationsverfahren und das Shutter-Verfahren.

Beide Verfahren sorgen dafür, dass die beiden unterschiedlichen Bilder in unserem Gehirn wieder zu einem Gesamtbild zusammengesetzt werden.

Shutter-Verfahren (aktives 3D-Verfahren)

Beim Shutter-Verfahren werden die Bilder nacheinander in voller Auflösung jeweils für das rechte und linke Auge dargestellt. Vom Fernseher wird bei jedem Bildwechsel ein Signal an eine so genannte Shutter-Brille gesendet, um die jeweilige Seite entsprechend zu schließen und die andere Seite zu öffnen. Das Ergebnis sind eine faszinierende Tiefe und fließende 3D-Bilder.

Vorteile:

- Full HD Auflösung
- Kaum Kontrastverluste bei der Konvertierung von herkömmlichem 2D-Fernsehen auf 3D
- Größerer Betrachtungswinkel als beim Polarisationsverfahren

Nachteile:

- Aufwendige Brillen mit Batterien oder Akku notwendig
- Brillen müssen zum Fernsehgerät passen
- Flimmern bei mancher Raumbeleuchtung und bei Geräten mit geringer Bildwiederholrate möglich

Polarisation (passives 3D-Verfahren)

Beim Polarisationsverfahren werden die unterschiedlichen Bilder mithilfe eines auf dem Bildschirm angebrachten Polarisationsfilters ausgestrahlt. Zum dreidimensionalen Sehen benötigen Sie zusätzlich eine Brille, deren Gläser ebenfalls mit Polarisationsfiltern versehen sind.

Vorteile:

- Einfache Handhabung
- Günstiger Brillenpreis

Nachteile:

- Auch bei HD-Qualität ist die Auflösung gering und der Kontrast recht niedrig. Hohe Auflösung wird erst mit UHD-Fernsehern und entsprechendem Bildmaterial erreicht
- Der Betrachtungswinkel ist etwas eingeschränkt

Die meisten 3D-Fernseher können auch aus einem 2D-Bild ein 3D-Bild errechnen. Die Umwandlung erfolgt so, dass schnelle Bewegungen in den Vordergrund und langsame in den Hintergrund gestellt werden. Dadurch werden z.B. Sportsendungen wie Fußballspiele oder Tennis in flüssiger 3D-Darstellung wiedergegeben. Natürlich haben Sie die Wahl, die Sendungen wie gewohnt zweidimensional und ohne Brille, oder umgewandelt dreidimensional mit Brille anzusehen.

Dual-Play

Die Hersteller von Computerspielen machen sich die 3D-Technik auf eine andere Weise zu Nutze. Die übereinander gelagerten Bilder werden dabei nicht abwechselnd an das linke und rechte Auge gelenkt, sondern an Spieler 1 und Spieler 2. Beide Spieler erhalten dadurch ihr eigenes Bild, was z.B. bei Autorennen sinnvoll ist. Ein Splitscreen, der früher diesem Zweck diente, wird damit überflüssig. Der Dual-Play-Effekt wird durch zwei unterschiedliche Dual-Play-Brillen erzielt. Im Gegensatz zu einer 3D-Brille, haben Dual-Play-Brillen zwei „rechte“ bzw. zwei „linke“ Gläser.

Unser Tipp zu 3D:

Je größer der Fernseher ist, desto spektakulärer ist die 3D-Wirkung. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn die Bildschirmdiagonale des Fernsehers etwa dem halben Betrachtungsabstand entspricht.

PVR (Personal Video Recorder) – USB-Recording

Ist Ihr Fernseher mit dieser Funktion ausgestattet, dient sein USB-Port nicht nur zum Abspielen von Videos und Bildern, sondern auch zur Aufnahme von Sendungen auf eine externe Festplatte oder einen schnellen USB-Stick. Besonders eignen sich 2,5 Zoll Festplatten, da diese meist ohne zusätzliche Stromversorgung auskommen. USB 3.0 ist für USB-Recording nicht notwendig. Die Übertragungsraten von USB 2.0 reichen auch für HD-Aufnahmen aus. Zudem besitzen die meisten Fernseher nur einen USB 2.0 Anschluss.

PVR bietet Ihnen alle Funktionen, die Sie von Ihrem herkömmlichen Videorecorder bereits kennen. Neben den Grundfunktionen wie Player 1 Player 2 Aufnahme und Wiedergabe können Sie auch einen schnellen Vor- oder Rücklauf betätigen oder innerhalb von Sekunden an den Anfang einer weiteren, sich auf der Festplatte befindlichen Aufnahme springen. Auch das Unterbrechen und spätere Fortsetzen eines Films (Timeshift) ist möglich.

Wer jedoch auf diese Weise aufnimmt, kann das Programm in der Regel nicht wechseln. Ein Programm aufnehmen und ein anderes ansehen geht nur, wenn Ihr Fernseher über einen Doppel-Tuner verfügt. 

Wichtig: Ein Doppel-Tuner hat nichts mit dem Triple-Tuner zu tun, der bei vielen Fernsehern eingebaut ist. Dabei handelt es sich lediglich um die Möglichkeit, das Programm via Satellit (DVB-S), Kabel (DVB-C) oder terrestrisch (DVB-T) zu empfangen.

Achtung: Mit der PVR-Funktion können Sie nur digital ausgestrahlte Sendungen aufnehmen. Haben Sie nur einen analogen Kabelanschluss, funktioniert PVR nicht.

Einschränkungen bei Aufnahmen von HD+

HD+ ist ein exklusives Programmangebot über das Sie viele Privatsender in HD-Qualität empfangen können. Bei PVR-Aufnahmen von HD+ Sendungen müssen Sie mit Einschränkungen rechnen. So können Sie aufgezeichnete HD+-Sendungen nur in Echtzeit wiedergeben. Das Überspringen von Werbeblöcken ist also nicht möglich. Darüber hinaus können Aufzeichnungen auch komplett verhindert oder die Archivierung auf einen bestimmten Zeitraum beschränkt werden.

DLNA und UPnP

Mithilfe von DLNA-fähigen Geräten ist es möglich, Videos anzusehen, Musik (z.B. MP3-Files) abzuspielen oder auf Bilder zuzugreifen, die auf Ihrem Computer oder Ihrer Netzwerk-Festplatte gespeichert sind. Dabei ist es kein Problem, wenn sich die Datenquelle in einem anderen Raum befindet. So können Sie z.B. die auf einem PC im Arbeitszimmer gespeicherten Daten (JPEG, DIVX, MPEG 2) auf Ihrem DLNA-fähigen Fernseher im Wohnzimmer wiedergeben.

Die Bedienung erfolgt einfach und bequem mithilfe der Fernbedienung und Bildschirmmenüs. Die Netzwerkverbindung kann über Ethernetkabel erfolgen, wird aber meist kabellos über WLAN realisiert.

Das Herzstück und die Medienzentrale des Heimnetzwerks bildet ein Computer neuerer Bauart. Dabei kann es sich z.B. um einen Windows-Rechner oder einen Apple-Mac handeln.

Ein daran angeschlossener Router sorgt für die nötigen Netzwerk-Anschlüsse. Bei einem WLAN-Router kann die Verbindung zu den verschiedenen Netzwerk-Komponenten kabellos erfolgen. Alternativ zum WLAN wird ein Power-LAN angeboten, bei dem das ohnehin vorhandene Stromnetz auch als Datennetz verwendet wird. Den Übergang zum Stromnetz bilden Adapter, die einfach in die Steckdose gesteckt und mit den netzwerkfähigen Geräten verbunden werden. Mit dieser Technik lassen sich auch längere Strecken im Haus überbrücken.

Vervollständigt wird das Netzwerk durch entsprechende Wiedergabegeräte, wie DLNA-fähige Fernseh- oder Audiogeräte.

Aus dem Netz auf den Fernseher

Immer mehr Fernseher sind mit Netzwerkanschluss und DLNA-Logo ausgestattet. Dazu gehören Fernseher, Audio-Verstärker, Satelliten- Receiver, Spielekonsolen wie die Playstation 3 oder die Xbox 360, digitale Bilderrahmen und Blu-ray-Player.

Je nach Gerätetyp können diese Modelle über das Netzwerk auf Musikstücke, Fotos und Filme zugreifen, die auf Ihrem Computer oder der Netzwerk-Festplatte (NAS = Network Attached Storage) gespeichert sind. Ihre DVD- und CD-Sammlungen können Sie also getrost aus dem Wohnzimmer-Regal verbannen, nachdem Sie die Scheiben zuvor am PC umgewandelt und auf Festplatte gespeichert haben.

Neue Technik leicht gemacht

Die Bedienung der Geräte im Netzwerk ist recht simpel. Meist werden Sie von elektronischen Assistenten unterstützt und sicher zum Ziel geführt. Wenn Sie alle Komponenten erfolgreich eingerichtet haben, können Sie ganz ähnlich wie am PC auf die gespeicherten Dateien zugreifen.

Damit alle Geräte im Netzwerk sauber miteinander arbeiten, ist es wichtig, dass sie dieselben Netzwerk-Standards verwenden. Zurzeit sind DLNA und UPnP am weitesten verbreitet.

EPG

Seit der Einführung des digitalen Fernsehens wird auch eine elektronische Programmzeitschrift, kurz EPG (Electronic Program Guide) genannt, angeboten. Die zusätzlichen Informationsdaten, wie z.B. Programmvorschau und -information, werden von den Sendern zusammen mit den Bild- und Tondaten ausgestrahlt und lassen sich vom Zuschauer per Knopfdruck auf dem Bildschirm einblenden. EPG bietet einen umfassenden Überblick über die meisten Programme und Sendungen inkl. kurzer Inhaltsangaben, ist einfach zu bedienen und eignet sich auch zum Vormerken bestimmter Sendungen sowie zur Programmierung von Aufnahmen.

Neben dem EPG, das zusammen mit dem Datenstrom gesendet wird, können Sie das EPG mit manchen Fernsehern auch über das Internet laden (IP EPG).

Ambilight

Ambilight ist eine von Philips entwickelte einzigartige Hintergrundbeleuchtung, welche die Lichtverhältnisse um den Bildschirm herum an das Fernsehbild anpasst. Das lässt das Bild größer erscheinen, schont die Augen und sorgt für ein ultimatives Fernseherlebnis. Je nach TV-Modell ist Ambilight an 2, 3 oder 4 Seiten des Bildschirms angeordnet.

 

Anschlüsse, Verbindungen, Interfaces

Kabelbasierte Anschlüsse

Welche und wie viele Anschlüsse Ihr Fernseher haben sollte, hängt davon ab, welche Peripheriegeräte Sie anschließen möchten. Grundsätzlich gilt: Je mehr Anschlüsse das Gerät besitzt, desto besser.

1. HDMI

Der HDMI-Anschluss ist der neue Standard für die digitale Übertragung von Bild und Ton. Er ist der Nachfolger des alten, analogen SCART-Anschlusses. An HDMI können Sie z.B. Blu-Ray-Player, Spielekonsolen, moderne Camcorder und Computer anschließen.

HDMI hat neben der Bild- und Tonübertragung zusätzlich auch einen Steuerkanal CEC (Consumer Electronics Control). Damit lassen sich einige Grundfunktionen der angeschlossenen kompatiblen Geräte mit einer Fernbedienung steuern. Wenn Sie z.B. Ihren Bluray- Player einschalten bzw. die Play-Taste drücken, schalten sich automatisch AV-Receiver und Fernseher mit ein. Auch der richtige Eingang wird automatisch aktiviert. Das Ausschalten der Geräte kann auf die gleiche Weise automatisiert werden. Viele Hersteller vergeben für die CEC-Technik eigene Bezeichnungen wie z.B. EasyLink, Simplink, Viera Link, Anynet+, Bravia Theatre Synch oder Regza Link.

HDMI wurde im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt und verbessert. Für die Übertragung von 3D-Filmen müssen Anschlüsse und Kabel z.B. der Spezifikation HDMI Highspeed entsprechen.

2. USB

An den USB-Port (meistens USB 2.0) können Sie eine externe Festplatte oder einen USB-Stick anschließen, um Filme und Videos davon abzuspielen oder darauf aufzunehmen (USB-Recording). Die Aufnahme-Funktion ist nicht bei allen Geräten vorhanden.

3. Audio-Anschluss

Neben dem Stereo-Audio-Ausgang (Audio-Out) zum Anschluss älterer Verstärker sind viele Fernseher auch mit einem digitalen Tonausgang ausgestattet. Dadurch wird die Wiedergabe von echtem Raumklang über eine Home Cinema Anlage ermöglicht. Ein digitaler Tonausgang kann als coaxialer oder/und optischer Ausgang ausgeführt sein. Wussten Sie übrigens, dass die Scartbuchse Ihres Fernsehers auch einen analogen Audio-Ausgang beinhaltet? Mit einem entsprechenden Adapter können Sie ihn nutzen.

4. Ethernet-Anschluss (LAN)

Der Ethernet-Anschluss dient dazu, den Fernseher per Kabel mit dem Internet bzw. dem Heimnetzwerk zu verbinden.

5. VGA

Mithilfe dieser Anschlussbuchse machen Sie Ihren Fernseher zum Computermonitor. Die Übertragung erfolgt analog und ist auf Videosignale beschränkt. Der Ton muss separat übertragen werden. Dieser Anschluss ist nur für ältere Computer zu empfehlen. Bessere Ergebnisse erzielen Sie mit dem Anschluss via HDMI.

6. Scart

Dieser Anschluss ist mittlerweile veraltet und durch HDMI ersetzt worden. Die Übertragung von Bild und Ton erfolgt analog per Scartkabel. HDTV ist nicht möglich, Ton steht nur in Mono oder Stereo zur Verfügung.

Da sich in vielen Haushalten noch ältere Peripheriegeräte mit Scartanschluss befinden, ist auch bei modernen Fernsehern noch häufig ein Scartanschluss zu finden. Da der große Stecker nicht mehr in die flachen Gehäuse passt, liefern die Hersteller meist entsprechende Adapter mit.

Wireless Verbindungen

1. WLAN

Wenn Sie bei sich zu Hause ein Heimnetzwerk mit WLAN (häufig auch Wi-Fi genannt) installiert haben, können Sie auch einen WLAN-fähigen Fernseher kabellos in das Netzwerk einbinden. Neben dem Zugang ins Internet können Sie auch auf andere Ressourcen im Netzwerk zugreifen (siehe auch DLNA und UPnP). WLAN erspart Ihnen das lästige Verlegen eines LAN-Kabels, erfordert aber eine gute Signalstärke.

2. Bluetooth

Mit Bluetooth haben Sie die Möglichkeit, ein kompatibles Gerät, z.B. ein Smartphone, mit dem Fernseher drahtlos zu verbinden. Dadurch wird auch – abhängig von der Software – die Bedienung vom Quellgerät aus möglich.

3. AirPlay

AirPlay ist eine von Apple Inc. entwickelte Schnittstelle zur kabellosen Übertragung von Video- und Audiodaten. Über diese Schnittstelle können Sie z.B. direkt von Ihrem iPhone oder iPad Daten auf den Fernseher übertragen.

4. NFC

NFC (Near Field Communication) ist ein weiterer Funkstandard zur drahtlosen Datenübertragung. Das Besondere daran ist, dass sich beide Geräte zur Kopplung in einem Abstand von wenigen Zentimetern befinden müssen. Über eine NFC-Verbindung lassen sich Daten mit einer Geschwindigkeit von 424 KByte/s übertragen. Der große Vorteil von NFC liegt in der äußerst einfachen Handhabung.

Verbreitet ist NFC bereits bei Smartphones und Tablets. Hier können auf komfortable Weise z.B. Links, Kontaktdaten oder Fotos ausgetauscht werden. Aber auch moderne Fernseher sind zum Teil schon mit NFC ausgestattet und ermöglichen das Streamen von Smartphone-Inhalten auf den Bildschirm. Das funktioniert z.B. über die Fernbedienung des NFC-kompatiblen Fernsehers.

CI+ Interface

Um auch die Programme kostenpflichtiger Sender sehen zu können, benötigen Sie einen Fernseher mit einem CI-Schacht (CI = Common Interface) und einen passenden Entschlüsselungssatz. Er besteht meist aus einem Steckmodul und einer Abo-Karte des Programmanbieters.

Bei CI+ handelt es sich um eine Weiterentwicklung der CI-Schnittstelle, welche den Jugendschutz und die Einhaltung lizenzrechtlicher Regelungen zum Kopierschutz gewährleistet. Wichtig: Nur Fernseher mit einem CI+ Schacht ermöglichen auch das Sehen von HD+ Programmen, den HD-Kanälen der Privatsender wie z.B. Sat 1, RTL und ProSieben. Der Empfang via CI+ wird auch von Sky unterstützt.

 

Zubehör

Soundanlagen

Bekanntermaßen haben die modernen, ultraflachen Fernseher Schwächen beim Sound. Große Lautsprecher haben in den dünnen Gehäusen einfach keinen Platz. Klangliche Unterstützung schaffen hier externe Soundanlagen, über die der Fernsehton ausgegeben wird und damit ein echtes Heimkino-Erlebnis entsteht. Direkt an die Soundanlagen können Sie neben dem Fernseher auch Ihre Peripheriegeräte wie Blu-ray-Player, Sat-Receiver oder Spielekonsolen anschließen und perfekten Sound genießen.

Soundbar

So ein Lautsprechersystem besteht in der Regel aus einem langgezogenen aktiven Lautsprecherblock und einem Subwoofer für satte Bässe. Der Soundbar wird unter dem Fernseher aufgestellt, der Subwoofer kann an einer beliebigen Stelle im Raum untergebracht werden. Durch die längliche Bauweise des Soundbars liegen die Lautsprecher weit genug auseinander, um einen guten Stereo-Effekt zu erzielen. Abgerundet wird der volle Sound durch den Subwoofer.

Soundbars haben im Vergleich zu Heimkinoanlagen viele Vorteile:

- Die Installation ist einfach und erfordert nur wenige Kabel. Bei manchen Anlagen wird sogar der Subwoofer kabellos verbunden.

- Soundbars vereinen Receiver, Verstärker und Lautsprecher in einem Gehäuse und sind deshalb meist leicht einzurichten und zu bedienen.

- Soundbars sind platzsparend. Unter dem Fernseher aufgestellt, passen Sie sich besonders gut den räumlichen Gegebenheiten an.

Natürlich können Soundbars keinen echten Raumklang erzeugen, da die Rear-Lautsprecher fehlen. Aber mithilfe elektronischer Tricks können die Geräte auch virtuellen Raumklang erzeugen. Wer also einen satten Fernsehton mit den zuvor genannten Vorteilen erleben möchte, ist mit einem Soundbar bestens bedient.

Heimkinoanlagen

Mit Dolby Digital, DTS oder einem anderen Surround-Verfahren erzeugter Raumklang besteht meist aus 6 (5.1) oder 8 (7.1) Tonkanälen. Neben den normalen Stereo-Kanälen gibt es für die Mitte noch einen Center-Kanal, 2 Rear-Kanäle hinter den Zuschauern sowie einen Subwoofer-Kanal für druckvolle Bässe. Bei 7.1-Systemen kommen noch 2 Surround-Kanäle an den Seiten hinzu. Es gibt aber auch weitere Konfigurationen mit mehr oder weniger Lautsprechern.

Der große Vorteil von Heimkinoanlagen ist, dass sie ein echtes „Mittendrin-Erlebnis“ vermitteln. Denn in Abhängigkeit von der Handlung auf dem Bildschirm werden die Töne immer aus dem dazu passenden Lautsprecher ausgeben. So hat man z.B. das Gefühl, dass Autos quer durch den Raum fahren oder Hundegebell aus der Nachbarwohnung kommt.

Die Installation der vielen Lautsprecher ist ein Nachteil dieser Anlagen gegenüber einem Soundbar. Wer aber die Mühe nicht scheut und die Kabel gut verstecken kann, wird mit perfektem Raumklang belohnt.

Externe Empfangsgeräte (Set-Top-Boxen)

Wenn Sie z.B. nach einem Umzug nicht mehr die Empfangsart vorfinden, die Ihr Fernseher unterstützt (z.B. DVB-S), ist es nicht unbedingt nötig, einen neuen Fernseher anzuschaffen. Eine externe Set-Top-Box, z.B. ein Satelliten-Receiver, kann hier den Empfang übernehmen. Das ist oft kostengünstiger und hat manchmal auch weitere Vorteile, denn viele Set-Top-Boxen bringen Extras mit, die normale Fernseher nicht bieten. Externe Satelliten-Receiver gibt es z.B. in vielen verschiedenen Ausführungen. Vom einfachen 1-Tuner Gerät zum kleinen Preis, bis zur Luxusausführung mit Internetzugang, HDTV inkl. HD+ Steckplatz, eingebauter Festplatte und Twin-Tuner, mit dem Sie mehrere Sendungen parallel aufnehmen können. Ähnlich verhält es sich mit Set-Top-Boxen für DVB-T und DVB-C Empfang.

Peripheriegeräte

Wenn es darum geht, gekaufte oder geliehene Discs abzuspielen, sind Blu-ray-Player die erste Wahl. Bei Blu-rays finden Sie neben der exzellenten Bildqualität und Surround-Sound auch viele Zusatzinformationen, die mithilfe eines Blu-ray-eigenen Menüs aus dem Internet heruntergeladen werden. Natürlich sind Blu-ray-Player abwärts kompatibel und können auch normale DVDs und CDs abspielen.

Die meisten 3D-Kinoproduktionen sind inzwischen auch auf Blu-ray 3D erhältlich. Beachten Sie dabei bitte, dass zum Abspielen von 3D-Discs alle Geräte der Heimkino-Anlage vom Player über den AV-Receiver bis hin zum Fernseher 3D-fähig sein müssen.

Spielkonsolen sind ebenfalls interessante Peripheriegeräte, die zusätzlich zu den Spielmöglichkeiten auch meist einen Internetzugang haben. Damit wird der Weg zu Online-Videotheken und Mediatheken frei und Ihr Fernseher kann für die ganze Familie als Internetbrowser dienen.

Wandhalterungen

Bei allen Flachbild-Fernsehern lässt sich der Standfuß abmontieren, damit der Bildschirm mithilfe einer Wandhalterung an einer Wand befestigt werden kann. Im Folgenden erhalten Sie Tipps und Entscheidungshilfen, die Ihnen die Auswahl der für Sie geeigneten Wandhalterung erleichtern sollen.

1. Ermitteln Sie das Gewicht Ihres Bildschirms. Daraus ergibt sich die Tragkraft, welche die Wandhalterung mindestens haben muss.

2. Messen Sie den Abstand der Gewindelöscher auf der Rückseite des Fernsehers. Daraus ergibt sich der VESA-Standard, den die Wandhalterung erfüllen muss. Beträgt der Lochabstand auf der Rückseite des Bildschirms z.B. 100 x 100 mm, muss die Wandhalterung den VESA-Standard 100 erfüllen.

3. Prüfen Sie die Wand, an die der Bildschirm aufgehängt werden soll. Benötigen Sie eventuell Spezialdübel zur Montage? Ziehen Sie ggf. einen Fachmann zu Rate.

4. Entscheiden Sie, ob der Fernseher schwenk- / neigbar sein soll? Es gibt Wandhalterungen, die das Schwenken und/oder Neigen des Bildschirms ermöglichen. Beachten Sie aber, dass der Abstand zur Wand bei diesen Modellen größer ist als bei starren.

3D- und Dual-Play-Brillen

Bei 3D-Fernsehern gehören die 3D-Brillen zum Lieferumfang. Wer mehr benötigt, wird in unserem vielfältigen Angebot fündig. Wichtig ist aber, dass die Brille zur Technik des Fernsehers passt (siehe Räumlich fernsehen mit 3D). Folgende Brillentypen werden angeboten:

- Polarisationsbrillen (passive Brillen, die Prinzip bedingt herstellerunabhängig funktionieren)

- Shutter-Brillen (aktive Brillen, die zum Fernseher passen müssen)

- Dual-Play-Brillen (sowohl passiv als auch aktiv)

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