Tipps und Trends rund um Lederjacken
Leichte Jacken für einen coolen Streetstyle
Gemütlich schlenderst du durch die schmalen Gassen und genießt das süße Nichtstun. Es ist gerade einmal Frühlingsanfang, aber in Italien herrschen schon sommerliche Temperaturen. Im Schatten ist es zwar noch etwas frisch, aber deine kurze Damen -Lederjacke kannst du bequem offen tragen, ohne zu frieren. Darunter blitzt dein niedliches Pünktchenkleid hervor und setzt einen verspielten Kontrast zu dem derben Leder. Wie vielseitig du den Jackenklassiker noch kombinieren kannst, erfährst du hier.
Inhaltsverzeichnis
Die Lederjacke als Statement: Welches Modell passt zu dir?
Mit Jacken aus Echt- oder Kunstleder kannst du dich im Frühling und Herbst nicht nur lässig stylen, die Jacken sorgen auch dafür, dass du nicht frierst. Da der Lederjacke noch immer ein rebellisches Image anhaftet, ist sie zudem ein beliebtes Statement-Kleidungsstück. Mittlerweile gibt es die kernigen Jacken in vielen verschiedenen Formen, die deinen Stil unterstreichen. Hier kommt ein Überblick über die unterschiedlichen Modelle.
Die Klassiker: kurze Bikerjacken
Klassische Bikerjacken sind schwarz, gerade geschnitten und reichen bis zur Hüfte. Ein großer Reverskragen wie bei einem Blazer, asymmetrische Reißverschlüsse und ein breiter Hüftgürtel sind typisch für den rockigen Look. Die kurze Lederjacke kombinierst du klassisch mit einer schmalen Jeans, einem weißen T-Shirt und Sneakern.
Die Edlen: lange Ledermäntel
Eine edle Alternative zur Kurzjacke sind lange Ledermäntel & Kunstledermäntel. Optisch erinnern sie an einen Trenchcoat mit Revers, Knopfleiste und Gürtel, mit dem du den Mantel enger oder weiter stellen kannst. Die taillierte Form wirkt feminin und lässt dich schlanker aussehen. Kombinieren kannst du die Mäntel zu Pullover und Hose ebenso wie zu Strickkleid, Strumpfhose und Schnürschuhen.
Die Modischen: weite Lederblousons
Magst du es bequem, könnte ein weiter Lederblouson mit Rundhalsausschnitt und engen Stretchbündchen eine gute Option sein. Die modischen Jacken ähneln vom Schnitt einer Frauen-Bomberjacke, sind hüftlang und haben oftRüschen oder Stickereien. Voluminöse gesteppte Varianten eignen sich auch für kühle Tage.
Rockig bis elegant: die richtige Lederjacke für deinen Anlass
Richtig kombiniert, kannst du eine Lederjacke nicht nur im Alltag oder zu einer Party, sondern auch im Büro tragen. Passende Styling-Tipps findest du hier.
Lässig in der Freizeit
Für einen coolen Kontrast trägst du eine schwarze Bikerjacke zum geblümten Sommerkleid. Bei Regenwetter kombinierst du die Lederjacke lässig zur umgekrempelten Boyfriend-Jeans und zu einem Hoodie, wobei du die Kapuze über den Jackenkragen legst.
Entspannt zum Festival
Lust auf Boho-Flair im Alltag? Dann liegst du mit einer karamellfarbenen Wildlederjacke mit Fransen an den Ärmeln richtig. Dazu passen ein helles Maxikleid und Cowboystiefel. Noch ein geflochtenes Lederband um den Kopf und schon rockst du das nächste Festival.
Glamourös zur Party
Ein rockiges Party-Outfit kreierst du mit einer derben Biker-Montur aus Lederjacke, dunklem Longtop, Leder-Leggings und Bikerboots. Wenn du es ausgefallener magst, wählst du eine glamouröse Kurzjacke mit Nieten, Glitzer oder in Gold-Optik zu einem cremefarbenen Overall.
Elegant im Büro
Als Alternative zum Blazer kannst du deine Lederjacke auch im Büro tragen, sofern die Kleiderordnung dort nicht allzu streng ist. Elegant wirkt ein leicht tailliertes Modell in Anthrazit oder Beige mit einem Wildlederkragen in Schal-Optik zu einer Bluse, einem Bleistiftrock und Pumps.
Echtleder vs. Kunstleder: die Vorteile der einzelnen Materialien
Lederjacken unterscheiden sich nicht nur durch ihren Schnitt, sondern auch durch ihr Material. Lies hier, worin die Vorteile der unterschiedlichen Ledervarianten liegen.
Glattleder: haltbar und geschmeidig
Glattes Echtleder trotzt Wind und Wetter und hält dich auch bei niedrigeren Temperaturen warm. Dabei fühlt sich das Material geschmeidig an und ist atmungsaktiv, sofern es nicht künstlich gefärbt wurde. Von Natur aus sind die robusten Jacken meist schwarz oder braun, sodass sie sich im Styling dezent zurückhalten und leicht kombinieren lassen.
Rauleder: weich und edel
Wild- oder Rauleder haben eine angeraute Oberfläche, die samtig weich ist und edel aussieht. Jacken aus feinem Nubukleder wirken ebenfalls edel, Veloursleder hingegen erscheint „derber". Rauleder ist ein wenig empfindlich und sollte nicht nass werden.
Tipp: Für Abwechslung sorgt ein Materialmix aus Glatt- und Rauleder.
Kunstleder: pflegeleicht und preiswert
Hochwertiges Lederimitat sieht echtem Glatt- oder Rauleder zum Verwechseln ähnlich, ist jedoch deutlich günstiger und zudem leichter zu pflegen. Die künstlichen Fasern sind strapazierfähig und schmutzunempfindlich. Viele Frauen-Kunstlederjacken imitieren sogar aufregende Reptilien-Designs.
Tipp: Ob es sich bei deiner Jacke um Echtleder handelt, kannst du an dem typischen Ledergeruch und am Ledersiegel des Herstellers erkennen.
Über kurz oder lang: So betonst du deine Figur vorteilhaft
Wie eine Lederjacke aussieht, hängt auch von deiner Körperform ab. Im Folgenden bekommst du ein paar Tricks für ein vorteilhaftes Styling an die Hand sowie Informationen, die dir dabei helfen, den passenden Schnitt für deine Figur zu finden.
- Bist du klein und zierlich, solltest du eine kurze Lederjacke in taillierter Form wählen, damit du darin nicht „verloren gehst". Deine Beine wirken so außerdem länger. Als große Frau kannst du wunderbar ein Oversize-Modell tragen.
- Ein Ledermantel oder eine Zipfel-Jacke umspielt eine kräftigere Hüfte. Du kannst die Aufmerksamkeit auch mit Verzierungen wie Reißverschlüssen auf deinen Oberkörper lenken.
- Achte bei breiten Schultern auf Längsnähte, schmale Revers und Seitenstreifen, da diese deinen Körper optisch strecken. Auf Schulterklappen oder einen großen Kragen verzichte dagegen besser, da solche Details den Blick auf deine Shcultern lenkt.
- Um deine Oberweite größer wirken zu lassen, eignen sich gesteppte Lederjacken sowie Modelle mit Brusttaschen oder Schnallen. Schmaler wirkst du durch einen mittigen Reißverschluss und einen länglichen V-Ausschnitt.
- Du hast ein kleines Bäuchlein? Dunkle Lederjacken mit ausgestelltem Schößchen sind in diesem Fall vorteilhaft. Achte auf eine bequeme Passform und trage die Jacke offen.
Fünf Pflege-Tipps: So reinigst du Leder richtig
Deine Lederjacke ist schmutzig geworden? Da die meisten Lederarten recht pflegeleicht sind, ist das nicht weiter tragisch. Wie du Leder richtig reinigst, zeigen dir diese Tipps.
- Halte dich genau an die eingenähten Reinigungshinweise des Herstellers. Dort steht, wie du deine Lederjacke schonend reinigst.
- Jacken aus Glattleder solltest du regelmäßig mit Lederöl pflegen, damit das Leder weich bleibt und glänzt.
- Flecken auf Rauleder tupfst du mit Lederseife oder Teppichschaum ab.
- Lederimitat kannst du zum Reinigen einfach feucht abwischen.
- Egal ob Kunst- oder Echtleder – Imprägnierspray schützt deine Lederjacke vor Schmutz und Nässe.
Fazit: Mit Lederjacken kannst du dein Outfit abrunden
Eine Lederjacke passt zu deinem Anlass und bringt eine Prise Rock 'n' Roll in dein Outfit. Die wichtigen Infos zu den einzelnen Modellen findest du hier noch einmal zusammengefasst:
- Der Klassiker sind kurze Bikerjacken im Blazer-Stil, die du lässig zu Jeans und T-Shirt kombinieren kannst. Lange Ledermäntel passen gut zu einem Kleid und sind aufgrund des Gürtels in der Weite flexibel. Modische Lederblousons fallen etwas weiter aus.
- Jacken aus glattem Echtleder sind ebenso wind- wie wasserdicht und sehr langlebig. Varianten aus Rauleder wirken wegen ihrer samtigen Oberfläche elegant, vertragen aber keine Nässe. Kunstlederjacken sind eine preiswerte und pflegeleichte Alternative.
- Um größer zu erscheinen, solltest du eine kurze, taillierte Jacke wählen. Längere Modelle kaschieren kleine Problemzonen im Hüft- oder Bauchbereich und können für einen lässigen Look offen getragen werden.