Kaufberatung Honiggläser
Praktische Behältnisse zum Aufbewahren von Honig
Honig ist nicht nur lecker; das hochwertige Lebensmittel liefert auch viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Am besten füllst du das flüssige Gold in Honiggläser, denn das verbessert die Haltbarkeit.
Inhaltsverzeichnis
> Was ist der Vorteil von Honiggläsern?
> Worauf sollte ich beim Kauf von Gläsern für Honig achten?
> Welches Zubehör gibt es für Honiggläser?
> Welche Behältnisse kommen außerdem auf den Frühstückstisch?
> Wie reinige und entsorge ich Behälter für Honig? 5 Tipps
Was ist der Vorteil von Honiggläsern?
- Honiggläser kannst du luftdicht verschließen, was die Qualität des Honigs länger sicherstellt. Wenn der Zucker im Honig zu viel Flüssigkeit von außen aufnimmt, können sich unerwünschte Hefen bilden.
- Für die Aufbewahrung von Honig eignet sich Glas besser als Plastikflaschen oder Kunststoffbehälter. In Letztgenannten verliert der Honig Wasser und es bilden sich schneller Chemikalien.
- Du kannst die Gläser und Deckel aus Kunststoff, Metall oder Holz immer wieder neu verwenden, nachdem du sie mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich gesäubert hast.
- Honiggläser gibt es in verschiedenen Ausführungen: zur einfachen Aufbewahrung im Schrank, als schön verzierte Honigtöpfe mit Holzlöffel, um den Frühstückstisch zu dekorieren, oder als süße Spender für Pancakes und Tee.
- Du kannst Honiggläser vielseitig einsetzen und darin auch andere Lebensmittel aufbewahren, zum Beispiel Marmelade, Hummus oder andere selbst gemachte Brotaufstriche, Kräuter und Gewürze.
Worauf sollte ich beim Kauf von Gläsern für Honig achten?
Das Material
Achte darauf, dass die Honiggläser wirklich aus Glas bestehen. Auch die Beschaffenheit des Deckels ist wichtig. Honiggläser, Deckel und Honiglöffel sollten nicht aus Metall bestehen, weil das dazu führen kann, dass der Honig oxidiert und an Geschmack einbüßt. Eine Alternative zu Glas sind Keramikbehälter, die allerdings etwas kostspieliger sind. Als dritte Möglichkeit gibt es Honiggefäße aus Holz. Im Gegensatz zu Kunststoff kann Holz Wasser absorbieren und wirkt so der Bildung von unerwünschten Bakterien entgegen.
Der Deckel
Honiggläser mit Deckel gibt es in verschiedenen Ausführungen. Sie unterscheiden sich zumeist darin, ob sie einen Schraubverschluss oder einen Twist-off-Deckel haben. Der Unterschied ist auf den ersten Blick nicht sofort zu erkennen, doch spätestens beim Öffnen und Schließen wirst du ihn bemerken. Twist-off-Gläser haben nicht wie Schraubverschlüsse ein Gewinde, sie werden nicht aufgeschraubt, sondern aufgedreht. Der Verschluss harkt sich dabei durch Noppen am Deckel fest. Welche Art von Deckel du bevorzugst, ist Geschmackssache. Achte nur darauf, den Deckel immer ordentlich zu verschließen.
Das Design
Das klassische Honigglas ist klar und hat einen goldfarbenen Kunststoffdeckel. Du kannst in diese Behältnisse in der Regel 500 ml Honig füllen. Wenn du es schicker magst, kannst du den Honig in einem verzierten, geriffelten Behälter servieren, der die Form eines Bienenstocks hat und ganz aus Glas besteht. Bei manchen Gläsern ist der Deckel mit einem schönen Bienenornament verziert, das uns an die fleißigen Herstellerinnen der süßen Speise erinnert. Besonders praktisch ist ein Honigspender. Wenn du Honig hineingefüllt hast, musst du anschließend nur den Stopfen am Boden entfernen und den Auslöser drücken, um dir ganz einfach Honig aufs Brot oder über deinen Jogurt träufeln zu können.
Welches Zubehör gibt es für Honiggläser?
Honiggläser mit Löffel
Um den Honig aus dem Glas zu bekommen, ohne dass es klebrig auf den Tisch tropft, eignet sich am besten ein Honiglöffel mit Rillen. Holzlöffel sind zum einen nachhaltig, zum anderen sind sie robust und beständig und das Holz wirkt antibakteriell auf den Honig. Du kannst einen Holzlöffel auch im Honig stehen lassen und das Gefäß verschließen, ohne dass das den Geschmack des Honigs beeinträchtigen wird. Auch die Verwendung eines hübschen Glaslöffels ist denkbar. Nur von einem Metalllöffel raten wir dir ab, weil die in Honig enthaltene Säure mit Metall reagieren kann.
Etiketten für die Honiggläser
Um deinen Honiggläsern ihren ganz individuellen Stil zu geben, kannst du sie mit Etiketten verzieren. Es gibt runde und rechteckige Aufkleber, permanent klebende und wieder ablösbare. Verkaufst du selbst hergestellten Honig, müssen auf dem Etikett die Art des Honigs (zum Beispiel Blüten- oder Waldhonig), dein Name oder der Firmenname, die Nettofüllmenge, das Ursprungsland, das Mindesthaltbarkeitsdatum und gegebenenfalls die Los-Kennzeichnung stehen.
Welche Behältnisse kommen außerdem auf den Frühstückstisch?
- Wenn du morgens den Frühstückstisch deckst, ist es praktisch, wenn du neben dem Glas für Honig noch weitere spezialisierte Aufbewahrungsbehälter hast.
- In passenden Butterdosen mit einer Glocke aus Keramik, Edelstahl, Porzellan oder Kunststoff behält die Butter besser ihre Konsistenz – selbst, wenn sich der Brunch über zwei Stunden zieht.
- Für die Herstellung und Aufbewahrung von Marmelade benutzt du spezielle Marmeladengläser mit bunten Deckeln und Ornamenten.
- Ofenwarme Croissants, Brötchen und Brot servierst du der Familie und Freunden in einem hübschen offenen Brotkorb.
- Damit Kaffee und Tee lange warm bleiben, benutzt du Isolierkannen.
Wie reinige und entsorge ich Behälter für Honig? 5 Tipps
- Honig kann gelegentlich kristallisieren, also fest werden. Du bekommst ihn wieder cremig, indem du ihn unter sanftem Rühren in einem Wasserbad erwärmst. Das Wasser sollte jedoch nicht heißer als 40 °C sein.
- Ist der Honigbehälter leer, solltest du ihn vor der nächsten Benutzung gründlich in der Spülmaschine bei 60 °C reinigen.
- Trockne das Glas nicht mit einem Tuch ab, sondern lass es an der Luft auf einem Rost trocknen, um Verunreinigung durch Staub und andere Partikel zu vermeiden.
- Wenn du Honiggläser in den Altglas-Container werfen willst, spülst du sie vorher ebenfalls gut aus. Ein Großteil des Honigs aus EU- und Nicht-EU-Ländern ist mit amerikanischer Faulbrut infiziert. Das kann für Bienen, die mit den Honigresten in Kontakt kommen, tödlich sein.
- Honiglöffel, vor allem solche aus Holz, gehören nicht in die Spülmaschine, weil sie das spröde macht. Halte den Löffel einfach unter fließendes, warmes Wasser und lass ihn danach abtropfen.