Shopping

Festplatte

 

Sie können sich nicht entscheiden und brauchen Hilfe bei der Produktwahl?

 

Hier geht's zum Ratgeber ›

 

—————————————————————

 

Im Beruf oder zu Hause - zentrale Datenspeicherung dank Festplatten

 

Festplatten sind praktische Helfer im Büroalltag und erleichtern die Speicherung größerer Datenmengen. Kompakt gestaltet bieten sie eine gute Speicherlösung für digitale Unterlagen. Im privaten Umfeld eignen sich die Datenspeicher besonders gut als Erweiterung der Speicherkapazität von PC oder Laptop. Der schnelle Austausch von Musik-, Film- oder Bilddateien ist durch externe Festplatten problemlos möglich.

 

OTTO bietet eine große Auswahl an Festplatten und Zubehör

 

In unserem OTTO-Online-Shop erhalten Sie Festplatten und deren Zubehör in diversen Ausführungen. Angefangen bei der Kapazität bis hin zu Optik und Größe, für jeden Zweck bieten wir das passende Modell. Für die permanente Speicherung großer Datenmengen sind Geräte mit einer Kapazität im Terabyte-Bereich erhältlich. Externe Festplatten gibt es in handlichen Abmessungen.

 

—————————————————————

 

Häufig gesuchte Marken aus dem Sortiment Festplatten:

 

Samsung Festplatten

 

HP Festplatten

 

Toshiba Festplatten

 

Hama Festplatten

 

—————————————————————

 

Ratgeber & News aus Haushalt & Technik auf unserem Technik-Portal Updated

 

—————————————————————

 

Entdecken Sie unser gesamtes Multimediasortiment:

 

» Fernseher

 

» Multiroom

 

» Lautsprecher

 

» Kopfhörer

 

» Notebook

 

» Tablet

 

» Gaming PC

 

» Smartphone

 

» iPhone

 

» Smartwatch

 

» PS4

 

» Xbox One

 

» Games

 

» Digitalkamera

 

» GoPro

0%
Finanzierung auf alles ›
Große Wünsche zinslos finanzieren
15€
Gutschein für Neukunden ›
Einfach den Code 83859 angeben

Kaufberatung Festplatten

Speicher satt für all Ihre Daten

Schaffen Sie Platz auf Ihrem Computer, indem Sie Ihrem System neue Festplatten oder SSDspendieren. Dabei haben Sie die Wahl unter internen und externen, mechanischen und elektronischen sowie für den Multimedia- oder Netzwerkeinsatz geeigneten Modellen mit Speicherkapazitäten von überschaubaren 64 Gigabyte bis hin zu stattlichen 8 Terabyte. Wir verraten Ihnen, welcher Festplattentyp der richtige für die Speichererweiterung Ihres PCs oder Laptops ist.

  

Inhaltsverzeichnis

Mehr Platz, Sicherheit und Komfort
Interne Festplatten: einbauen und Platz haben
Externe Festplatten: Terabytes zum Mitnehmen
SSDs: pfeilschnell und flüsterleise
Multimedia- und Netzwerkfestplatten: ins Netz gegangen
Fazit: Die richtige Festplatte für jeden Bedarf

 

Mehr Platz, Sicherheit und Komfort

Egal, wie groß die Festplatte ihres aktuellen Computersystems ist – sie wird früher oder später mit großer Wahrscheinlichkeit randvoll sein und für die Speicherung weiterer Daten keinen Platz mehr bieten. Bevor es so weit kommt und Sie mit den gefürchteten roten Kapazitätsbalken im Windows-Explorer oder Mac-OS-Finder konfrontiert werden, sollten Sie über die Anschaffung einer zusätzlichen Festplatte nachdenken.

Doch nicht nur bei Platzproblemen können Sie den Kauf einer Festplatte erwägen, sondern auch im Hinblick auf die Sicherheit Ihrer Daten. So sind externe Festplatten die idealen Speichermedien für Sicherheitskopien („Backups") Ihrer wertvollen Datenbestände. Und wenn die interne Festplatte Ihres Computers mit deutlich hörbarem Klicken, Brummen oder anderen ungewöhnlichen Geräuschen auf sich aufmerksam macht, kann sie kurz vor dem Exitus stehen. Dann gehört sie schnellstens ausgetauscht.

Auch für den Ausbau Ihres Heimnetzwerks und für die Versorgung Ihres Smart-TVs oder Ihrer Spielkonsole mit multimedialen Daten gibt es hervorragende Lösungen im Bereich der Netzwerk- und Multimedia-Festplatten.

 

Interne Festplatten: einbauen und Platz haben

Interne Festplatten arbeiten im Gehäuse Ihres Computers und stellen sozusagen dessen zentrales Gedächtnis dar. Die meisten PCs und Macs sind lediglich mit einer internen Systemfestplatte ausgestattet, auf der sich sowohl das Betriebssystem als auch alle Programme und Dateien befinden.

Je nach Gehäusegröße und Ausstattung der Hauptplatine (Fachbegriff „Mainboard") finden im Gehäuse eines stationären Desktop- oder Tower-Computers weitere Festplatten Platz. Einfache Mainboards verfügen über zwei SATA-Schnittstellen für Festplatten und optische Laufwerke, während hochwertige Hauptplatinen bis zu acht solcher Anschlüsse bieten. Deshalb sollten Sie vor dem Kauf einer zusätzlichen internen Festplatte das Gehäuse Ihres PCs öffnen und Ausschau halten nach freien Einschüben sowie Anschlüssen. Herkömmliche Desktop- und Tower-Gehäuse bieten drei bis fünf Einschübe für Festplatten im 3,5-Zoll-Format.

Tipp: Per Einschub-Adapter können Sie auch die kleineren, eigentlich für Notebooks konzipierten 2,5-Zoll-Festplatten in Ihren stationären PC einbauen.

Interne Festplatten werden sowohl in mechanischer Bauart mit rotierenden Platten und einem beweglichen Schreib-/Lese-Kopf als auch in der modernen SSD-Bauform ohne mechanische Komponenten angeboten. Ausführliche Infos zu den SSDs finden Sie weiter unten. Nachfolgend die wichtigsten Punkte, die Sie beim Kauf einer internen mechanischen Festplatte berücksichtigen sollten.

Darauf sollten Sie bei internen mechanischen Festplatten achten

Kapazität: Die günstigsten mechanischen Einbaufestplatten kosten zwar weit weniger als 50 €, bieten aber gerade mal Platz für 500 Gigabyte Daten. Das ist ausreichend, wenn Sie lediglich Büroanwendungen wie Office nutzen und mit Multimedia nicht viel am Hut haben. Wenn Sie allerdings gerne aktuelle Computerspiele, Fotos, Musik oder gar Filme am PC genießen möchten, sollten Sie zu einer weit größeren Festplatte greifen – zur Wahl stehen acht verschiedene Kapazitäten:

  • 500 Gigabyte (ab 40 €)
  • 1 Terabyte (ab 55 €)
  • 2 Terabyte (ab 75 €)
  • 3 Terabyte (ab 95 €)
  • 4 Terabyte (ab 140 €)
  • 5 Terabyte (ab 165 €)
  • 6 Terabyte (ab 230 €)
  • 8 Terabyte (ab 250 €)

Wie Sie sehen, steigt der Preis bei einer Verdopplung der Kapazität vergleichsweise gering an. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Kauf den Preis in Euro pro Terabyte (1 Terabyte = 1.000 Gigabyte) selbst zu berechnen und sich daraufhin für die für Sie persönlich lohnendste Variante zu entscheiden. Während ein Modell mit 1 Terabyte mindestens 55 € kostet, erhalten Sie eine 2-Terabyte-Platte schon ab 37,50 €/Terabyte, während ein 4-Terabyte-Modell für günstige 35 € pro Terabyte zu haben ist.

Umdrehungszahl: Mechanische Festplatten rotieren entweder 5.400 oder 7.200 Mal pro Minute. Während 5.400 Umdrehungen pro Minute für die meisten Anwendungsfälle vollkommen ausreichen, sollten Systemfestplatten, auf denen das Betriebssystem installiert ist, mit 7.200 Umdrehungen pro Minute laufen. Auch für leistungshungrige Anwendungen wie die Bearbeitung großer Bilder oder HD-Videos sollten Sie zu den „Schnelldrehern" greifen.

Zugriffszeit: Dieser Wert gibt die Zeitspanne an, bis der Schreib-/Lese-Kopf eine bestimmte Position erreicht hat und die in diesem Bereich gespeicherten Daten auslesen kann. Er liegt bei herkömmlichen Festplatten im Bereich von acht bis zwölf Millisekunden, während sehr schnelle Modelle dafür nur vier Millisekunden benötigen.

Datentransferrate: Wie schnell eine Festplatte Daten auslesen und an Prozessor und Arbeitsspeicher übermitteln kann, gibt die Datentransferrate an, die je nach Ausstattung zwischen 145 und 750 Megabyte pro Sekunde liegt. Allerdings sind solche Angaben mit Vorsicht zu genießen, da es sich um theoretische Maximalwerte unter optimalen Bedingungen handelt. Wenn Sie genaue Werte benötigen, kommen Sie um das Lesen von Testberichten nicht herum.

Schnittstelle: Interne Festplatten verfügen über SATA-300- oder SATA-600-Schnittstellen, wobei die Ziffer den Wert der maximalen theoretischen Datentransferrate wiedergibt. 300er-Modelle schaffen bis zu 3 Gigabit pro Sekunde, während SATA-600 auf bis zu 4,8 Gigabit pro Sekunde kommt. Da diese Werte weit über den maximal erzielbaren Geschwindigkeiten der mechanischen Komponenten liegen, sind sie im täglichen Betrieb vernachlässigbar. Allerdings sollten Sie vor dem Kauf prüfen, ob Ihr Computer das passende SATA-Interface bietet.

Cache: Mechanische Festplatten legen die ausgelesenen Daten temporär in einem elektronischen Speicher ab, der als Cache bezeichnet wird. Dadurch können Daten, auf die wiederholt zugegriffen wird, deutlich schneller übermittelt werden. Somit wirkt sich die Größe dieses Speichers, die zwischen 8 und 64 Megabyte liegt, direkt auf die Performance der Festplatte aus.

Stromverbrauch: Mechanische Festplatten konsumieren je nach Betriebszustand unterschiedlich viel Strom. Deshalb wird der Stromverbrauch meist getrennt für den energieintensiven Lese-/Schreib-Modus (zwischen 1,5 und 10 Watt), den Ruhemodus bei rotierender Platte ohne Zugriffe (zwischen 0,5 und 5,0 Watt) und den Standby-Modus bei temporärer Abschaltung der Platte (zwischen 0,2 und 1,0 Watt) angegeben.

Geräuschentwicklung: Neben den Lüftern im Gehäuse, auf dem Prozessor und auf der Grafikkarte ist die Festplatte das einzige Gerät im Computer, das kontinuierlich zu hören ist. Mit durchschnittlichen Werten zwischen 20 und 25 Dezibel sind die meisten Festplatten flüsterleise. Lediglich einige wenige Modelle machen mit 30 Dezibel deutlich auf sich aufmerksam (10 Dezibel mehr werden vom menschlichen Gehör als eine Verdoppelung der Lautstärke wahrgenommen).

24/7-Betrieb: Während sich normale Festplatten nach einem Arbeitstag in den wohlverdienten Feierabend verabschieden, müssen Platten im Netzwerk- oder Multimedia-Einsatz oft weiterarbeiten. Für die Bestückung eines rund um die Uhr laufenden Servers oder einer Netzwerkfestplatte sollten Sie deshalb zu entsprechend für den Dauerbetrieb optimierten Modellen greifen.

 

Externe Festplatten: Terabytes zum Mitnehmen

Externe Festplatten sind eine praktische Sache: In kleine, robuste Gehäuse verpackt, lassen sie sich überall mit hinnehmen und an verschiedene Computer anschließen. Im Grunde handelt es sich bei Geräten dieser Kategorie meist um ganz normale interne SATA-Festplatten mechanischer Bauart mit eigenem Gehäuse und eingebauter Elektronik für den Anschluss an die verbreitete USB-Schnittstelle. Mittlerweile kommen auch externe Laufwerke mit schneller SSD-Technik auf den Markt, die allerdings noch überproportional teuer und auf ein Fassungsvermögen von maximal 1 Terabyte beschränkt sind.

Ideal geeignet sind externe Festplatten für regelmäßige Backups, bei denen große Datenmengen von der internen Computerfestplatte übertragen werden.

Tipp: Wenn Sie die externe Platte nach dem Backup vom Computer trennen, genießen Sie ein Plus an Sicherheit bei einer eventuellen Infektion Ihres Computers mit Viren, Trojanern oder sonstiger Schadsoftware.

Besitzer von Notebooks und Laptops, die meist nur über einen internen Festplatteneinbauplatz verfügen, erweitern mit einer externen Festplatte im Handumdrehen die Speicherkapazität ihres mobilen Computers. Auch der Transport großer Datenmengen zwischen zwei Computern, mit denen ein USB-Stick überfordert wäre, lässt sich mit einer solchen Festplatte problemlos erledigen.

Aktuelle Multimedia-Geräte wie Medien-Receiver, Smart-TVs, Spielkonsolen oder AV-Receiver können über die USB-Schnittstelle auf externe Festplatten zugreifen und auf diese Weise mit Videos, Fotos oder Musik versorgt werden.

Darauf sollten Sie bei externen Festplatten achten

Zusätzlich zu den unter „Interne Festplatten" aufgeführten Leistungsmerkmalen sollten Sie beim Kauf von externen Modellen Ihr Augenmerk auf folgende Features legen:

Kapazität: Auch externe Modelle sind in vielen verschiedenen Größen von 500 Gigabyte bis 8 Terabyte erhältlich. Allerdings liegen sie im Preis gut 10 bis 30 % höher als ihre internen Pendants, da die Kosten für das Gehäuse, die zusätzliche Elektronik und bei einigen Modellen für das Netzteil einkalkuliert werden müssen.

Tipp: Ab 30 € erhalten Sie externe Festplattengehäuse inklusive Montagematerial und Anschlusskabeln. Unter Umständen können Sie durch die Kombination eines solchen Gehäuses mit einer preiswerten internen Festplatte viel Geld sparen.

Gehäuseabmessungen und Gewicht: Wird eine 2,5-Zoll-Festplatte verbaut, fällt das Gehäuse entsprechend klein, leicht und kompakt aus – ideal für den mobilen Einsatz. Allerdings ist derzeit bei 4 Terabyte zu vergleichsweise hohen Preisen Schluss mit dem handlichen Format – größere externe Festplatten und preiswerte 4-Terabyte-Modelle gibt es nur im 3,5-Zoll-Format. Das lässt diese Geräte entsprechend sperriger ausfallen und erfordert in den meisten Fällen ein externes Netzteil zur Stromversorgung.

Anschluss: Die meisten externen Festplatten sind mit einer USB-3.0-Schnittstelle ausgestattet, die Datenübertragungsraten von bis zu 600 Megabyte pro Sekunde bietet. Allerdings muss die Gegenstelle – also Ihr Computer oder ein vergleichbares Gerät, an das die Festplatte angeschlossen wird – auch über einen USB-3.0-Port verfügen, um diese Geschwindigkeit tatsächlich zu erreichen. Hängen Sie eine USB-3.0-Festplatte an ein Gerät mit USB 2.0, dann reduziert sich die Datenrate auf maximal 60 Megabyte pro Sekunde, was bei großen Dateien zu längeren Wartezeiten führt. Aus diesem Grund sollten Sie auch keine externe Festplatte mit USB 2.0 erwerben, wenn Ihre Geräte bereits den 3.0-Standard unterstützen. Einige Modelle sind zudem mit der Thunderbolt-Technologie von Apple kompatibel, die Übertragungsraten von bis zu 1.250 Megabyte pro Sekunde ermöglicht.

Stromversorgung: Manche externe Festplatten größerer Bauart müssen über ein externes Netzteil mit Strom versorgt werden, was die Mobilität deutlich einschränkt. Kompakte Modelle mit energiesparenden 2,5-Zoll-Laufwerken beziehen ihre Energie über die USB-Schnittstelle und kommen daher ohne zusätzliches Netzteil aus, was den Komfort im mobilen Einsatz spürbar verbessert. Auch in dieser Hinsicht spielt die USB-Versionsnummer eine große Rolle: Während USB 2.0 maximal 500 Milliampere zur Verfügung stellt, beträgt die maximale Stromstärke bei USB-3.0-Ports 900 Milliampere, was für den Betrieb der meisten externen Festplatten ausreichend ist.

Zusatzausstattung: Viele externe Festplatten kommen mit vorinstallierter Software ins Haus, mit der sich zum Beispiel ein Backup per Knopfdruck realisieren lässt.

 

SSDs: pfeilschnell und flüsterleise

SSD steht für „Solid State Drive" und bezeichnet ein Speicherlaufwerk, das ohne jegliche mechanische Bauteile auskommt und die Daten wie ein USB-Stick auf Speicher-Chips ablegt. Dadurch sind die Zugriffszeiten spürbar kürzer und die Übertragungsraten um ein Vielfaches höher als bei mechanischen Festplatten. Ein weiterer Pluspunkt ist der vollkommen geräuschlose Betrieb dieser Gattung von Speichermedien.

Solid State Drives spielen ihre Geschwindigkeitsvorteile am besten aus, wenn sie als Systemfestplatten für das Betriebssystem genutzt werden. Befinden sich Windows oder Mac-OS auf einer SSD, steigt die Gesamt-Performance des Computersystems dramatisch an. Auch leistungshungrige Programme wie Videoschnitt- oder Bildbearbeitungssoftware fühlen sich auf einer SSD besonders wohl.

SSDs sind als interne Laufwerke im 2,5-Zoll-Formfaktor konzipiert. Sie lassen sich genauso leicht wie herkömmliche interne Festplatten in einen PC einbauen und in den meisten Fällen über ein SATA-Kabel verbinden.

Tipp: Dank der standardisierten SATA-Schnittstelle ist auch der Einbau einer SSD in ein externes Festplattengehäuse für den mobilen und flexiblen Einsatz möglich.

Darauf sollten Sie bei SSDs achten

Kapazität: Gegenüber mechanischen Festplatten sind SSDs deutlich teurer in der Anschaffung, weshalb Sie für die Speicherung großer Datenmengen derzeit in der Regel noch auf traditionelle Festplatten zurückgreifen sollten. SSDs sind in sechs verschiedenen Kapazitätsstufen erhältlich (die Preisspannen entstehen durch die Art der internen Speicherverwaltung):

– 32 Gigabyte (ab 35 €) – 60– 64 Gigabyte (ab 35 €) – 120–128 Gigabyte (ab 40 €) – 240–256 Gigabyte (ab 75 €) – 480–512 Gigabyte (ab 130 €) – 960–1.000 Gigabyte (ab 250 €) – 2.000 Gigabyte (ab 700 €)

Geschwindigkeit: Die meisten SSDs für die SATA-Schnittstelle erzielen Übertragungsraten von 450 bis knapp 600 Megabyte pro Sekunde im Lese- und 100 bis 500 Megabyte pro Sekunde im Schreibmodus. Gerade die Schreibgeschwindigkeit differiert je nach Modell sehr stark und fließt direkt in die Preisgestaltung ein. Speziell bei SSDs wird gerne auch der Wert IOPS („Input/Output Operations Per Second") als Geschwindigkeitsindikator angegeben. Der verwendete Controller und eine ausgeklügelte Steuerungssoftware (Fachjargon „Firmware") wirken sich entscheidend auf die IOPS aus. Schnelle SATA-SSDs leisten sowohl im Schreib- als auch im Lesebetrieb rund 100.000 IOPS, während PCI-Express-Modelle auf sehr hohe Werte von weit über 100.000 bis zu 400.000 IOPS kommen.

Schnittstelle: Da die limitierten Datenraten der SATA-Technologie einen Flaschenhals für die rasanten Speicherbausteine einer SSD darstellen, gehen mittlerweile viele Hersteller dazu über, ihre SSDs auf PCI-Express-Steckkarten zu packen. Diese werden wie Grafikkarten in die entsprechenden Slots auf dem Mainboard gesteckt und ermöglichen je nach Bauart eine Geschwindigkeitssteigerung bis zum Faktor 5. So erzielen herkömmliche SATA-Festplatten eine Schreib- und Lesegeschwindigkeit von rund 500 Megabyte pro Sekunde, während es PCI-Express-X3-Modelle auf bis zu 2.400 Megabyte pro Sekunde im Lese- und 1.200 Megabyte pro Sekunde im Schreibmodus bringen. Vor dem Kauf eines solchen Modells müssen Sie allerdings klären, ob das Mainboard Ihres Computers den entsprechenden PCI-Express-Standard unterstützt.

 

Multimedia- und Netzwerkfestplatten: ins Netz gegangen

Multimedia-Festplatten verfügen über eine hohe Speicherkapazität von 2 bis 8 Terabyte, sind für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb ausgelegt und stecken in einem Gehäuse mit einem integrierten Kleincomputer. Dieser bereitet die enthaltenen Daten für die Einspeisung ins Heimnetzwerk auf und leitet sie per WLAN- oder Ethernet-Netzwerkbuchse weiter.

Ist nun beispielsweise Ihr Smart-TV, Ihre Spielkonsole, Ihr AV-Receiver oder Ihr Tablet im gleichen Netzwerk wie die Multimedia-Festplatte angemeldet, kann deren Inhalt über verschiedene Protokolle wie DLNA („Digital Living Network Alliance") auf dem jeweiligen Gerät wiedergegeben werden. Das funktioniert sowohl mit Musiktiteln als auch mit Digitalfotos oder Videos in HD-Qualität. Damit eignet sich eine Multimedia-Festplatte ideal als „Medien-Tank" für all Ihre Dateien, auf die Sie überall im Haus zugreifen möchten. Natürlich können Sie die eingebaute Festplatte auch als ganz normales Speichermedium für herkömmliche Dateien oder auch Backups verwenden, da Sie über den Netzwerkordner eines jeden PCs im Netzwerk direkt auf die Verzeichnisstruktur der Platte zugreifen können.

Ganz ähnlich funktionieren Netzwerkfestplatten, in Fachkreisen auch als NAS-Server („Network Attached Storage") bezeichnet. Diese verfügen meist über mehrere Einschübe für zwei bis acht interne Festplattenlaufwerke.

Tipp: Viele NAS-Server werden nur als reine Trägerlösungen ohne eingebaute Festplatten angeboten. Die entsprechenden Festplatten müssen Sie separat erwerben.

Auch NAS-Server besitzen einen eigenen Prozessor und eine entsprechende Software zur Datenorganisation und -aufbereitung. Sobald Sie den Rahmen mit einem oder mehreren Laufwerken bestücken und das Gerät per Ethernet-Schnittstelle mit Ihrem Netzwerk verbinden, können Sie von jedem angemeldeten Computer auf die gespeicherten Daten zugreifen.

Darauf sollten Sie bei Multimedia- und Netzwerkfestplatten achten

Kapazität: Multimedia-Festplatten erhalten Sie in vielen Kapazitätsstufen von 1 bis 8 Terabyte zwischen 100 und 500 €. NAS-Server werden entweder als nackte Rahmen zu Preisen zwischen 150 und 1.500 € angeboten oder als Pakete mit integrierten Festplatten für Privathaushalte mit 1 bis 8 Terabyte für 150 bis 500 €. Interessenten mit großem Speicherbedarf oder professionelle Anwender haben die Wahl zwischen Komplettsystemen mit 12 bis 48 Terabyte für 1.600 bis 4.000 €.

Anschlüsse: Ein Ethernet-Port ist bei allen Netzwerkfestplatten an Bord, während WLAN nur Multimedia-Festplatten für den privaten Gebrauch vorbehalten ist. Achten Sie bei Ihrer Netzwerkinfrastruktur darauf, dass Ihre Router und weiteren Netzwerkgeräte für das schnelle Gigabit-Ethernet mit Übertragungsraten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde ausgelegt sind, um das Leistungspotenzial der Festplatten voll ausreizen zu können.

Einschübe: Für den normalen Einsatz genügt eine Netzwerkfestplatte mit zwei Einschüben (Fachbegriff „Bays"). Systeme mit „Hotswapping" erlauben die Entnahme und/oder den Austausch einzelner Festplatten im laufenden Betrieb. Je nach Anforderungsprofil und Speicherbedarf kann sich auch die Anschaffung einer Netzwerkfestplatte mit mehr als zwei Bays lohnen.

Zusatzfunktionen: Sowohl Multimedia- als auch Netzwerkfestplatten sind mit eigenen Betriebssystemen und Software ausgestattet, auf die Sie über spezielle Apps oder einen Web-Browser zugreifen können. So erlauben viele Modelle automatische Backups oder die Erstellung und Verwaltung von Multimedia-Bibliotheken. Auch der passwortgeschützte Zugriff auf die Daten über das Internet ist mit vielen Geräten möglich.

 

Fazit: Die richtige Festplatte für jeden Bedarf

Ob Sie lediglich den Speicherplatz Ihres PCs erweitern, Ihre Daten flexibel überallhin mitnehmen, den Geschwindigkeitsvorteil einer SSD genießen oder aus Ihrem Heimnetzwerk auf Daten und Multimedia-Inhalte zugreifen möchten – in unserem Angebot finden Sie mit Sicherheit genau die richtige Festplatte für Ihren ganz persönlichen Anwendungsfall.

  • g Geschenk-Gutscheine
  • b Online-Bestellschein
  • k OTTO-Kataloge
  • L Lob & Kritik
  •  
  • g Geschenk-Gutscheine
  • b Online-Bestellschein
  • k OTTO-Kataloge
  • L Lob & Kritik
  • Zahlungsarten
  •  
  •  
  • Rechnung
  • Ratenzahlung*
  • Zahlpause*
  • Vorkasse
  • Über uns
  • Nachhaltigkeit
  • Unternehmen
  • Jobs
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • OTTO Partner
  • Shopping24
  • Versicherungen
  • Shopping&more
  • OTTO in Ihrer Nähe
  • OTTO Affiliate
 
  • OTTO Partner
  • Shopping24
  • Versicherungen
  • Shopping&more
  • OTTO in Ihrer Nähe
  • OTTO Affiliate
 
! Sicherer Kauf auf Rechnung
! Einfache Ratenzahlung*
! Verlängertes Rückgaberecht zu Weihnachten

Preisangaben inkl. gesetzl. MwSt. und zzgl. Service- und Versandkosten

* Bonität vorausgesetzt, gegen Aufpreis

 
Θ Mein Konto
Haben Sie Fragen oder Kritik?