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Kaufberatung BMX
Robuste Fahrräder mit hohem Spaßfaktor
Gekonnt stellst du dich auf die breiten Pedale deines BMX und ziehst den Lenker kontrolliert in die Höhe. Das Vorderrad schwebt in der Luft und du rollst nur auf dem Hinterrad über den Asphalt. Endlich hast du es raus. Euphorie macht sich breit, jetzt bist du erst recht motiviert. Also wagst du dich gleich an die nächste Herausforderung, versuchst dich auch am „One-Eighty", der berühmten 180-Grad-Drehung – und plötzlich ist das Fahrrad für dich mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Dieser Ratgeber erklärt, was ein Bike für solche Kunststücke auszeichnet und welche BMX-Räder sich für dein Leistungsvermögen eignen.
Beim BMX-Fahren ist der Spaß an Stunts und Tricks entscheidend. Anders als bei anderen Fahrrädern liegt beim BMX – die Abkürzung steht für „Bicycle Motocross“ – der Fokus nicht auf dem Transport von A nach B. Die kleinen Fahrräder mit ihren dicken Reifen und den vielen stabilen Speichen sind für Stunts, Sprünge und das Grinden, bei dem du auf Mauern und Geländer entlangrutschst, konzipiert. Dafür kannst du dir Axle-Pegs an die Räder montieren, das sind kleine Verlängerungen der Achsen, die auch als Standfläche dienen. Damit all das auch sicher funktioniert, ist ein BMX robuster gebaut als andere Fahrräder. Zudem hat es großflächige Pedale, die dir einen sichereren Stand erlauben. Über den richtigen Gang zerbrichst du dir nicht den Kopf: Als Single-Speed mit Freilaufritzel hat das BMX keine Schaltung – mehr dazu liest du in den folgenden Abschnitten.
BMX-Styles und die passenden Bikes
Der BMX-Sport lässt sich grob in zwei Kategorien aufteilen: Race und Freestyle, wobei sich der Freestyle-Bereich in weitere Unterdisziplinen, zum Beispiel Dirt-Jump, gliedert. Für jede Disziplin sind Bikes erhältlich, die bestimmte charakteristische Anforderungen erfüllen.
Flinke Race-Bikes für Rennen
Ein Race-BMX für Rennen auf Motocross-Strecken zeichnet sich zuerst durch eine leichte und stabile Rahmenkonstruktion aus Aluminium aus. Hinzu kommen sogenannte V-Brakes, die auch bei größerer Verschmutzung durch Schlamm oder Sand noch eine starke Bremsleistung haben. Einige Race-Bikes sind zudem mit Klickpedalen ausgestattet, die einen runderen Tritt und eine höhere Trittfrequenz erlauben.
Freestyle-Bikes
Freestyler nutzen für ihre Tricks meistens BMX-Räder aus Stahl. Um den oberen Bereich des Hinterrads frei zu halten, sind die als U-Brakes bezeichneten Bremsen oft unten in der Nähe des Tretlagers angebracht. Das erhöht den Spielraum für Bewegungen auf dem Rad. Street-Biker benötigen für ihre Tricks auf Bürgersteigen und Treppengeländern große Pedale und Axle-Pegs. Damit sie den Lenker um 360 Grad drehen können, haben diese Bikes häufig keine oder nur eine Hinterradbremse. Die für das Fahren in der Ebene aber erforderliche Vorderradbremse ist dabei so konstruiert, dass eine spezielle Zugverlegung durch den Gabelschaft es erlaubt, den Lenker uneingeschränkt zu drehen.
Dirt-Jump-Bikes
Dirt-Jump ist eine Disziplin des Freestyles, in der die Sportler über Trail-Elemente springen und in der Luft Tricks ausführen. Dafür brauchen sie stabile Stahlbauten. An den meisten Dirt-Bikes lassen sich wegen des Rahmens keine Axle-Pegs anbringen. Dirt-Jumper verzichten daher in der Regel auf sie. Für Sprünge über Rampen mit Trickfolgen in der Luft haben die entsprechenden Bikeshäufig nur eine Hinterradbremse. So können die Fahrer wie ihre Freestyle-Kollegen aus dem Street- und Parkbereich den Lenker um 360 Grad drehen.
Darauf achtest du beim BMX-Kauf
„HiTen“, „CrMo“, „U-Brakes“ und „V-Brakes“ – das meist aus dem Englischen stammende Fachvokabular lässt sich beim Kauf eines BMX-Fahrrads kaum umgehen. Im Folgenden erfährst du, welche Produkteigenschaften sich hinter den Fachbegriffen verbergen.
Stabil und möglichst leicht: der Rahmen
Der Rahmen sowie die Gabel und die Kurbeln werden bei BMX-Rädern in der Regel aus Stahl hergestellt. Die schwerere Variante davon ist der „HiTen-Stahl“, der oft bei Anfängermodellen für die ersten Trickserien zu finden ist. Fortgeschrittene BMX-Fahrer setzen auf den leichteren und zugleich stabileren „4130-CrMo-Stahl“. Dieser Stahl zeichnet sich durch eine hohe Zugfestigkeit aus und das Bike ist auch mit dünnen Rohrsätzen sehr stabil und gleichzeitig leichter.
Große Trittfläche für einen besseren Stand: die Pedale
Die großflächigen Pedale von BMX-Rädern, auch Bärentatzen genannt, bestehen meistens aus Aluminium, das für Stabilität und Langlebigkeit steht. Die größere Fläche erweitert deinen Standbereich und damit die Trittsicherheit. Pedale aus Kunststoff sind leichter, dafür aber weniger robust.
Unterstützung für deine Tricks: Axle-Pegs
Für das Ausführen der meisten BMX-Tricks brauchst du Axle-Pegs. Diese etwa schuhbreiten Rohre werden als Verlängerung an der Vorder- oder Hinterachse montiert und bieten neben den Pedalen eine zusätzliche Standfläche. Wie beim Rahmen bevorzugen ambitionierte Sportler Axle-Pegs aus CrMo-Stahl. Außerdem sind Axle-Pegs aus Aluminium erhältlich.
Dosierung oder starke Bremsleistung: die Bremsen
U-Brakes („U-Bremsen“) befinden sich als Mittelzugbremsen in der Regel oberhalb der Felge und greifen von dort aus wie eine Klammer um das Rad. Dabei ist die Dosierung entscheidender als die intensive Bremsleistung – das ist vor allem für Freestyler ein Argument. V-Brakes („V-Bremsen“) werden dagegen an der Gabel befestigt und greifen nicht um das Rad, sondern drücken seitlich auf die Felge. Sie bieten eine deutlich höhere Bremsleistung, auch auf schlammigem Untergrund. Zudem kann sich Dreck weniger leicht als bei U-Brakes absetzen.
Gewicht und Gesamtgewicht
In der Regel wiegen BMX-Fahrräder zwischen 12 und 16 kg. Während Modelle für Erwachsene locker 100 bis 120 kg aushalten, dürfen einige Kinderfahrräder nur mit 60 oder 80 kg belastet werden. Achte vor dem Kauf also auf das in der Produktangabe vermerkte zulässige Gesamtgewicht deines Wunschfahrrads.
Profil und Grip: die Reifen
Typisch für BMX-Räder für Erwachsene sind 20 Zoll große Räder mit 36 oder 48 Speichen. Zentrale Merkmale der Fahrradreifen sind Profil und Gummimischung. Über deren Beschaffenheit entscheiden wiederum der Fahrstil sowie der Untergrund, auf dem du im Normalfall unterwegs bist. Für trockene und harte Untergründe wie die Straße gibt es flache Profile auf breiteren Reifen – das erhöht den Grip. Intensivere, tiefere Muster dagegen erleichtern das Fahren durch Schlamm oder Matsch. Um den Belastungen von Sprüngen und Stunts standzuhalten, haben alle BMX-Reifen eine stärkere Karkasse als andere Fahrradreifen.
Mehrere Optionen: Sattel und Sattelstütze
BMX-Sättel gibt es in vier Ausführungen. Ein Pivotal-Sattel ist von oben montiert und gibt dir damit die Möglichkeit, ohne großen Aufwand den Winkel zu verändern – vier Stufen für die Einstellung sind dabei üblich. Beim Tripod funktioniert das nicht. Solche Sättel montierst du von unten starr an der Sattelstütze, so bleibt er jederzeit in Position. Ein Combo-Sattel ist direkt mit der Sattelstütze verbunden, während ein Rail-Sattel über eine Schiene auf der Stütze montiert wird. Indem du den Sitz nach vorne oder hinten schiebst, kannst du sowohl den Winkel als auch die Position verändern. Ein Rail-Sattel eignet sich für das Race- und für das Freestyle-Bike, kommt aber hauptsächlich beim Rennen zum Einsatz. Da du auf dem BMX relativ selten sitzt, geht es hier vor allem um Langlebigkeit, Kompaktheit und Leichtigkeit.
Robuste Trittbasis: Schaltwerk und Kurbel
Eine Schaltung kennt das BMX nicht. Statt auf mehrere Gänge setzt es auf ein Freilaufritzel, mit dem du immer gegen denselben Widerstand trittst – kleinere Anstiege natürlich ausgenommen. Variieren kannst du ihn über einen Austausch des Ritzels vorne. Je nachdem, wie viele Zähne das Rad hat, erhöht oder mindert sich die Übersetzung. Bei der Kurbel wählst du für dein BMX unter zwei Varianten: der einteiligen, die komplett am Stück aus massivem Stahl hergestellt wird, und der mehrteiligen aus Achse und zwei Kurbelarmen. Letztere bietet konstruktionsbedingt mehr Stabilität und Haltbarkeit. Einteilige Kurbeln können Kettenblätter mit einem Lochkreisdurchmesser von 24 mm aufnehmen. Zudem bringst du Pedale mit einem 1/2"-Gewinde (12,5 mm Durchmesser) an. Mehrteilige Kurbeln erhältst du in fünf Ausführungen: Es gibt dreiteilige mit 8-Zahn-Kurbelachse und Drei-, Zwei- und 2,5-teilige mit je 48-Zahn-Kurbelachse. Die Kurbellänge beläuft sich beim BMX im Normalfall auf 170 oder 175 mm.
Das richtige BMX für deine Anforderungen
Natürlich hast du als Profi andere Ansprüche an dein Sportequipment, als wenn du die Sportart erst einmal ausprobieren möchtest. Im Folgenden liest du, wie sich die Bikes von Neulingen und fortgeschrittenen BMX-Fahrern unterscheiden.
Passende Räder für BMX-Neulinge
Zum Kennenlernen und um ein Gefühl für das BMX-Fahren zu bekommen, erfüllen Modelle aus dem schwereren HiTen-Stahl ihren Zweck. Die Axle-Pegs dürfen hier nicht fehlen. Kunststoffpedale mindern das Verletzungsrisiko und sind deshalb gerade für Anfänger empfehlenswert. Solche Modelle für Einsteiger in den BMX-Sport gibt es für rund 300 €.
Leichtigkeit für Fortgeschrittene
Mit dem Wunsch, sich weiter zu verbessern, steigen die Ansprüche. Leidenschaftliche Freestyler fahren BMX-Räder aus CrMo-Stahl, die Pedale bestehen aus einer Alu- oder Magnesiumlegierung. Mit hohlen Achsen und jeweils 36 Speichen vorne und hinten sparen erfahrene Fahrer Gewicht ein. Diese hochwertige Ausstattung kann um die 1.000 € kosten.
Kompakte Bikes für Kinder und kleinere Fahrer
Kinder, die bereits sicher Fahrrad fahren können, sollten mit einem 12-Zoll-Bike ihre ersten BMX-Ausflüge machen. Bis zu einer Körpergröße von etwa 1,30 m können Kinder auch ein 16-Zoll-Rad wählen. Kleine, aber schon geübte BMX-Fahrer unter 1,50 m Körpergröße üben ihre Tricks auf einem 18-Zoll-Bike. Sobald sie die 1,50-m-Marke überschritten haben, können sie sich ein 20-Zoll-Modell zulegen. BMX-Räder für Kinder findest du für etwa 180 bis 300 €.
Geschützt und gut ausgestattet für BMX-Kunststücke
Bei all den Sprüngen und Grinds steigst du nicht auf dein BMX, ohne Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Hier erfährst du, welches Equipment dich schützt und dein BMX-Erlebnis aufwertet:
Um bei Freestyle und Rennen möglichst sicher unterwegs zu sein, statten sich BMX-Fahrer mit Protektoren aus. So schützen Schienbeinschoner die Unterschenkel, während Knie- und Ellenbogenschoner bei Stürzen auf die Gelenke das Gröbste verhindern können.
Bei Dirt-Jumpern beliebt sind Protektorenhosen und Protektorenwesten, die du unauffällig unter Fahrradhosen und Fahrradtrikots tragen kannst. So polsterst du den Bereich rund um den Rumpf, das Gesäß, die Hüfte und die Oberschenkel.
Wie bei jedem Ausflug mit dem Fahrrad ist ein Fahrradhelm auch auf dem BMX unverzichtbar. Spezielle BMX-Helme sorgen für den nötigen Schutz und sehen dank ihres runden Designs auch ansprechend aus.
Ein BMX hat bekanntlich keinen Gepäckträger. Proviant, etwas zu trinken, vielleicht auch die Funktionsjacke möchtest du dennoch mit in den Park oder zum Parcours nehmen. Fahrradrucksäcke lohnen sich daher auch auf dem BMX.
Für den Fall, dass du im Parcours die Zeit aus den Augen verlierst und plötzlich im Dukeln nach Hause radeln musst, sind portable Fahrradlichter oder Fahrrad-Stirnlampen sinnvoll.
Tipps und Tricks für BMX-Biker
Während sich Race-Fahrer ihren Adrenalinkick bei Rennen in hügeligem Cross-Gelände holen, beweisen Freestyler beim Ausführen von Tricks eine beeindruckende Körperbeherrschung und ein großes Feingefühl. Die Tricks der Freestyler haben eigene Namen.
One-Eighty und Three-Sixty sind Drehungen des Lenkers, die schon Anfänger ausprobieren können. Der Name bezieht sich auf den Drehgrad. So wird eine Drehung um 180 Grad als „One-Eighty“, eine um 360 Grad als „Three-Sixty“ bezeichnet.
Geübte Fahrer bekommen auch Drehungen mit dem gesamten Bike hin. Zudem kann sich der Fahrer mitdrehen oder er dreht sein Bike, während seine Körperposition in der Luft nahezu unverändert bleibt.
Beim X-Up drehst du den Lenker um 180 Grad, ohne ihn dabei loszulassen. Mit etwas Übung gelingt dieser Trick auch BMX-Neulingen.
Dirt-Jumps, Nohand und Nofoot sind Namen für spezielle Sprünge. Ein „Dirt-Jump“ wird durch einen Anlauf über einen Hügel eingeleitet. Lässt der Fahrer während des Sprungs seine Hände vom Lenker, macht er einen „Nohand“, nimmt er hingegen die Füße von den Pedalen, wird dies „Nofoot“ genannt.
Grinds sind häufig vom Skateboardfahren übernommene Tricks wie das Rutschen auf Geländern, Treppen oder Mauern und eher etwas für erfahrene Sportler.
Fazit: Bikes für BMX-Racer und -Freestyler
Zum Grinden, Drehen und Springen über Hügel und kleine Hindernisse ist ein BMX das Fahrrad deiner Wahl. Bei der Kaufentscheidung geht es vor allem um dein Können und deine Anforderungen an das Rad:
BMX-Einsteiger sammeln ihre ersten BMX-Erfahrungen mit einem robusten Modell aus HiTen-Stahl und mit Kunststoffpedalen. Diese Varianten sind ab etwa 300 € erhältlich.
Ambitionierte Freestyler fahren ein BMX-Rad aus CrMo-Stahl, die Pedale bestehen aus einer Alu- oder Magnesiumlegierung. Ihre Bikes haben Axle-Pegs und U-Brakes oder überhaupt keine Bremsen. Dabei rechnest du mit Preisen ab 1.000 €.
Kinder können mit 12-Zoll-Bikes ihre ersten BMX-Versuche wagen. Erfahrene BMX-Fahrer, die unter 1,50 m groß sind, üben ihre Tricks auf 18-Zoll-Bikes. Solche Modelle kosten etwa zwischen 180 und 300 €.