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Schuhe: Leidenschaft auf leisen Sohlen

Umgängliche Menschen favorisieren Ballerinas oder Chucks. Ankle-Boots-Trägerinnen sind tendenziell zickig. Und buntes Schuhwerk spricht für einen aufgeschlossenen Typ. Das sagt zumindest die University of Kansas in ihrer Studie „Schuhe als Quelle von ersten Eindrücken“ aus dem Jahr 2012. Ob die Wissenschaftler tatsächlich 90 % der Persönlichkeit von den Schuhen ableiten können, wie sie behaupten?

Fest steht, dass unsere Fußbekleidung sehr viel über uns verrät. Oder um es mit den Worten des Schriftstellers Honoré de Balzac (1799−1850) zu sagen: „Ein guter Beobachter sieht an der Beschaffenheit der Schuhe, mit wem er es zu tun hat.“ Damit Sie sowohl modisch als auch zwischenmenschlich den perfekten Auftritt haben, finden Sie hier einen Leitfaden durch die weite Welt der Schuhmode – von den zahlreichen Modellen, Materialien und Trends bis hin zur Wahl der richtigen Größe und Pflege.

 

Das ABC der Schuhtypen

Ankle-Boots sind am Knöchel abschließende Stiefeletten. Kombinieren lässt sich ihr kurzer Schaft besonders gut mit engen Röhrenjeans und maximal knielangen Röcken oder Kleidern. Vermeiden sollten Sie Ankle-Boots zu wadenlangen Röcken. Diese Kombination macht kurze Beine.

Ballerinas haben keinen Absatz und sind zarte geschlossene Schuhe. Sie passen fast zu jedem Kleidungsstück. Kleine Frauen sollten sie allerdings nicht zu weiten Hosen tragen. Das würde sie optisch schrumpfen lassen.

Boots zeichnen sich durch einen Schaft aus, der mindestens über den Knöchel reicht, eher noch höher. Sie wirken sehr leger und passen deshalb beispielsweise gut zur lässigen Jeans. Als bewusster Stilbruch lassen sie sich ebenso gut zu kurzen Rüschen- oder besonders langen Maxikleidern tragen.

Budapester sind originär Herrenschuhe mit aufgenähten Kappen an Ferse und Spitze, die mit Löchern verziert sind. Dieses Modell passt zu legereren Anzughosen ebenso wie zu Jeans, Cord- oder Leinenhosen.

Chucks sind sportliche Schuhe mit Gummisohle und Leinenschaft, die ursprünglich als Basketballschuhe auf den Markt kamen. Sie harmonieren besonders gut mit Freizeit-Looks aus T-Shirt, Skinny-Jeans oder Leggings.

Espadrilles sind diese Saison zurück! Sie zeichnen sich durch ihre angenähte Bastsohle aus. Den sommerlichen Stoffschuh tragen Sie am besten zu luftig-leichten Outfits.

High Heels machen mit ihrem mindestens 10 cm hohen Absatz das Laufen nicht gerade einfach. Dafür verleihen sie so ziemlich jedem Look eine Extraportion Sex-Appeal. Haben High Heels einen extrem schmalen Bleistiftabsatz, spricht man von Stilettos.

Loafer haben keine Schnürsenkel und einen Schnitt, der das einfache Hineinschlüpfen ermöglicht. Sie passen gut zu allen Variationen von Hosen, auch zu Shorts und Leggings.

Mokassins sind weiche, flache Lederschuhe. Sie harmonieren mit kurzen oder knöchellangen Kleidern und gerade geschnittenen Jeans.

Overknee-Stiefel haben nicht zuletzt dank Julia Roberts in Pretty Woman einen verruchten Touch. Fällt Ihre Wahl auf den Stiefel mit dem überlangen Schaft, sollte die restliche Kleidung daher nicht allzu sexy ausfallen.

Oxford ist der Klassiker unter den eleganten Herrenschuhen. Der schlichte, geschnürte Halbschuh harmoniert mit Business-Anzug und Smoking, geht aber auch mit Jeans eine spannende Kombination ein.

Pantoletten sind Sommerschuhe mit breiten Riemen und freier Ferse. Sie passen zu so gut wie jedem Kleidungsstück. Es gibt nur ein einziges No-Go: Socken.

Peeptoes zählen zu den Schuh-Lieblingen der Stars auf dem roten Teppich, weil sie einen wunderbar unaufgeregten Sex-Appeal versprühen. Die Pumps mit freien Zehen ergeben mit Petticoat-Röcken eine perfekte 50er-Jahre-Kombination, verleihen aber auch einem strengen Hosenanzug gekonnt einen verspielten Touch. Fußnägel lackieren nicht vergessen!

Plateauschuhe haben eine mehrere Zentimeter starke Sohle und kommen in den unterschiedlichsten Variationen vor: als Sandalen, Stiefel, Stilettos und sogar als Sneaker und Espadrilles. Genauso vielfältig sind auch die Kombinationsmöglichkeiten. So lässt sich zu fast jedem Styling mit Plateaus ein bisschen Körpergröße gewinnen.

Pumps sind ein Klassiker für die Damen. Ihr Absatz ist im Gegensatz zu den High Heels weniger als 10 cm hoch. Die rundherum geschlossenen Schuhe sind feminin und dennoch dezent und damit perfekt für Business-Meetings macht.

Sandale ist ein Oberbegriff für offene Schuhe. Im Trend liegen derzeit sogenannte Römersandalen mit flacher, dünner Sohle und vielen Lederriemen. Sie lassen sich besonders gut zu kurzen Shorts und Flatterröcken im Hippie-Look kombinieren.

Sandaletten sind Sandalen mit Absatz. Die meist filigranen Schuhe verleihen einem lässigen Freizeit-Outfit eine edle Note. Je nachdem, wie streng Ihre Büroregeln sind, könnten Sandaletten im Job dagegen eher fehl am Platz sein.

Slingpumps unterscheiden sich von den Pumps durch einen Verschlussriemen um Ferse oder Knöchel. Sie machen sowohl zum Cocktailkleid als auch zum Hosenanzug eine gute Figur und sorgen optisch für lange Beine.

Slipper ist ein Synonym für Loafer.

Sneaker sind alltagstaugliche Sportschuhe, die zurzeit gar nicht bunt genug sein können. Wer es sportlich mag, kann sie zu fast allen Kleidungsstücken tragen. Es gibt nur eine Einschränkung: Wenn die Schuhe nicht unter einem Hosenbein verschwinden, sollten Sie Sneaker-Socken wählen, die nicht zu sehen sind. Knöchel zeigen ist übrigens derzeit sehr angesagt.

Stiefel zeichnen sich durch einen sehr hohen Schaft aus. Die genaue Stiefelhöhe sollten Sie von der Länge der Kleidungsstücke abhängig machen, die Sie dazu tragen wollen. Weite, knielange Röcke verlangen nach wadenhohen Stiefeln. Stiefeletten (Stiefel mit kurzem Schaft, die auch Booties genannt werden) passen am besten zu sehr langen Röcken und Hosen.

Wedges haben einen Keilabsatz, also eine durchgehende Sohle, die vorne flach und hinten hoch ist. Seit ein paar Jahren erfreuen sich Sneaker-Wedges großer Beliebtheit. Mit dem sportlichen Keilabsatzschuh lässt sich ein lässiges Freizeit-Outfit kreieren – und ganz unauffällig schummeln Sie Ihre Beine ein bisschen länger dazu.

 

Welche Modelle liegen im Trend?

Flache Sandalen sind das Must-have dieses Sommers – entweder mit Kork-Fußbett à la Birkenstock oder im Römer-Look mit vielen Riemchen. Letztere dürfen in Form der Gladiatorensandalen auch mal kniehoch geschnürt sein. Weil jeder Trend einen Gegentrend verursacht, sind auch Plateaus wieder im Kommen. In der 2015er-Auflage kommen sie teilweise mit extremen Absätzen und ungewöhnlichen Profilen daher.

Die Trendfarben Rosa und Mint zeigen sich auch in der Schuhmode. Sie verleihen Sandalen und Sandaletten, aber auch Halbschuhen, Sneakern und Boots einen sommerlichen Touch. Die Farbe Weiß ist nicht mehr verpönt. Wer dem cleanen Look allerdings weiterhin kritisch gegenübersteht, sollte sich nach Modellen mit floralen Prints oder Metallic-Applikationen umsehen. Mutige können sich an die angesagte schwarz-weiße Zebra-Optik heranwagen.

Die Zeiten des Used-Looks sind vorerst vorbei. Statt abgewetzten Oberflächen liegt wieder Eleganz im Trend. Allgemein werden die Schuhe, vor allem Pumps und High Heels, aber auch Stiefel und Stiefeletten, etwas spitzer, was sie filigraner wirken lässt.

 

So ermitteln Sie Ihre Schuhgröße

Sind Sie nicht sicher, welche Schuhgröße Sie nehmen sollen? Dann messen Sie am besten noch mal nach. Ermitteln Sie mit einem Maßband den Abstand zwischen der Ferse und der Spitze des längsten Zehs (Innensohlenlänge) und rechnen Sie 1,5 cm für das Abrollen des Fußes dazu. So ergibt sich die sogenannte Leistenlänge. Falls die Schuhe spitz zulaufen oder sehr hohe Absätze haben, sollten Sie statt 1,5 lieber 2 cm zur Innensohlenlänge hinzurechnen. Die Leistenlänge mit 1,5 multipliziert ergibt die Schuhgröße im kontinentaleuropäischen Maßsystem.

Zum Errechnen von englischen Schuhgrößen sollten Sie eher einen Taschenrechner zurate ziehen. Die Formel lautet: Leistenlänge geteilt durch 2,54 mal 3 minus 25. Das Umrechnen von englischer auf amerikanische Größe gestaltet sich dann wieder einfacher. Addieren Sie einfach eine 1: Eine englische „Size 9“ entspricht einer amerikanischen „Size 10“.

 

Welche Materialien sind zu empfehlen?

Klassischerweise werden Schuhe aus Leder gefertigt. Dieses natürliche Material hat viele positive Eigenschaften. Es ist atmungsaktiv, saugfähig und passt sich beim Tragen der individuellen Fußform an. Bei Veloursleder ist die Fleischseite der Tierhaut nach außen gewendet, sodass sich eine raue Oberfläche ergibt. Für Lackschuhe bekommt das Leder eine hochglänzende Lackschicht. Das macht die Schuhe etwas kratzempfindlicher und weniger atmungsaktiv, aber dafür schick und edel.

Eine nicht tierische und meist auch preisgünstigere Alternative ist Kunstleder, das optisch sehr nah an Leder herankommt. Es besteht aus textilem Gewebe oder Vliesstoff mit einer Kunststoffbeschichtung. Solche synthetischen Materialien sind sehr schmutzunempfindlich, wasserfest und wärmend, allerdings in der Regel weniger atmungsaktiv und weniger formbar. Besser sieht das bei synthetischen Fasern wie Nylon aus.

Schuhe aus Gummi oder PVC sind vollkommen wasserabweisend und robust, dafür aber nicht atmungsaktiv. Um den Tragekomfort zu erhöhen, sollten Sie auf Modelle mit saugfähigen Textilien auf der Innenseite achten.

Sneaker und leichte Sommerschuhe bestehen häufig aus robusten Stoffen wie Leinen oder Baumwolle. Diese Materialien sind sehr bequem und atmungsaktiv, nur leider nicht wirklich schmutzabweisend.

 

Drei goldene Regeln für gepflegtes Schuhwerk

1. Nutzen Sie Schuhspanner! Das gibt den Schuhen immer wieder die Form zurück und verlängert ihre Lebensdauer.

2. Säubern Sie die Schuhe regelmäßig. Bei Glattleder geht das am besten mit einer weichen Bürste, einem feuchten Tuch und Schuhcreme. Das gilt auch für Kunstleder. Veloursleder-Schuhe werden mit einer Bürste und einem farbauffrischenden Spray wieder schön. Mit speziellen Radiergummis lassen sich hartnäckigere Flecken und Schrammen entfernen. Leichten Verschmutzungen auf Stoffschuhen können Sie mit einer Textilbürste, stärkeren mit einem Schaumreiniger den Kampf ansagen. Im Notfall dürfen solche Schuhe sogar in die Waschmaschine. Zum Trocknen sollten Sie sie unbedingt auf Spanner ziehen. Gummi und auch Nylon lassen sich am einfachsten reinigen. Bei ihnen reicht meist ein nasser Schwamm.

3. Imprägnieren Sie Ihre Schuhe vor dem ersten Tragen und nach jedem Putzen mit speziellen Sprays oder Cremes. Das macht sie unempfindlicher gegen Schmutz und Nässe.

 

Ihre Checkliste vor dem Schuhkauf

-  Zu welchem Outfit und zu welchem Anlass möchten Sie die Schuhe tragen?

-  Erfordert der Anlass eher einen bequemen Schuh oder steht die Optik im Vordergrund?

-  Wie robust oder pflegeleicht muss der Schuh sein?

-  Kennen Sie Ihre exakte Schuhgröße?

-  Wünschen Sie sich ein Trendmodell oder eher etwas Zeitloses?

Haben Sie alle Antworten parat? Dann können Sie bei künftigen Begegnungen auf die Frage „Wie läuft es?“ garantiert mit „Perfekt!“ antworten.

 
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