Herbstlicher Klassiker: Leckere Kürbissuppe

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  • Zubereitungszeit:  40 Minuten
  • Portionsgröße:  für  4 Personen

Wenn es draußen grau wird, bringt diese leckere variierbare Kürbissuppe Farbe in eure Küchen. Kulinarisches und Dekotipps für einen gemütlichen Herbstabend.

Das benötigst du:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 3 Stück(e) große Zwiebeln
  • 2 Stück(e) kleine Hokkaidokürbisse à ca. 750 Gramm
  • 2 Bund Suppengemüse
  • 3 EL Tomatenmark
  • 3 EL edelsüßes Paprika-Gewürz
  • etwas Öl
  • etwas weißer Balsamico-Essig
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • etwas Majoran
  • nach Wunsch Knoblauch, Kümmel oder Chiliflocken

Jetzt loslegen:

Kalt und ungemütlich ist es gewor­den: Reg­ner­isches Wet­ter, graue Wolken und kalter Wind geben sich gewis­ser­maßen die Hand, wenn der Herb­st Einzug erhält. Ein Grund mehr, Dich und Deine Lieben richtig zu ver­wöh­nen und die schö­nen Seit­en des Herb­stes mit kräftig getön­tem Far­ben­spiel nach Hause zu holen. Kür­bisse in allen For­men und Far­ben bieten eine wun­der­volle Vielfalt, um optisch wie kuli­nar­isch dem Herb­st­grau ein Schnip­pchen zu schla­gen und das nasskalte Regen­wet­ter mit wär­menden Gericht­en zu vergessen.

VARIIERBARE KÜRBISSUPPE – GUT FÜR GEMÜT UND GAUMEN

Unser vegan-vegetarisches Rezept schmeckt sehr, sehr leck­er. Und es lässt sich auf Wun­sch auf zwei Arten zubere­it­en: mal als Kürbis-Gulasch, mal als aro­ma­tis­che Creme­suppe. Und beim Anricht­en kannst Du der Fan­tasie freien Lauf lassen.

Zubere­itung:
Zunächst das Sup­pengemüse putzen und fein wür­feln. In einen Topf geben, mit Wass­er so weit auf­füllen, dass die Gemüsewür­fel bedeckt sind. Salzen und kochen, um eine Gemüse­brühe zu erhal­ten.

Während­dessen wer­den die bei­den Kür­bisse aufgeschnit­ten und die Kerne mit einem Löf­fel ent­fer­nt; die Kartof­feln schälen. Bei­des wahlweise in etwa 2 cm große Stücke schnei­den für einen deftiges Kürbis-Gulasch oder aber in kleinere Wür­fel, die später püri­ert zu ein­er cremi­gen Kür­bis­suppe ver­ar­beit­et wer­den.

Nun die Zwiebeln in kleine Wür­fel schnei­den und mit etwas Öl in einem großen Topf – am besten einem Gus­seisen­bräter – anrösten. Wer mag kann Knoblauch – gesäu­bert und gepresst – hinzufü­gen. Wenn die Zwiebeln gebräunt sind, wird das Tomaten­mark unterg­erührt und alles nach kurzem Mitrösten mit einem kräfti­gen Schuss Essig abgelöscht.

Anschließend Kürbis- und Kartof­fel­wür­fel hinzufü­gen und alles mit der selb­st­gemacht­en Gemüse­brühe aufgießen, bis alle Zutat­en großzügig bedeckt sind. Nun wer­den auch die Gewürze beigegeben. Die Suppe ein­mal kräftig aufkochen lassen und anschließend bei klein­er Flamme ca. 30 bis 40 Minuten köcheln.

Mit ein wenig Nach­würzen und Abschmeck­en und eventuell ergänzt mit weit­eren indi­vidu­ell gewählten Gewürzen … und schon ist das Kürbis-Gulasch servier­fer­tig.

Für eine Creme­suppe muss das Gemüse ca. 10 Minuten länger köcheln. Dann wird es püri­ert und nach Lust und Laune noch durch ein Sieb gestrichen – das macht die Suppe noch fein­er –, bevor mit dem Anricht­en begonnen wer­den kann.

Zum Anricht­en die Suppe in Teller füllen und dann kann jed­er Teller mit einem Löf­fel Sauer­rahm in die Mitte gek­leckst ergänzt wer­den – noch schön­er wird’s, wenn Du einen frischen Kräuterzweig auf den weißen Rahm legst.

Andere Dekoideen kön­nen sein:

– 1-2 Streifen aus­ge­back­en­er Früh­stücksspeck
– 3-4 Scheiben frit­tierte Chori­zo
– über­back­ene Baguettescheiben mit Ziegenkäse, Pinienker­nen und Honig

Wenn du diese Zutat­en einzeln zur Kür­bis­suppe reichst, kann jed­er in der Fam­i­lie oder von Deinen Gästen frei auswählen, was er am lieb­sten mag.

Nice to Know

Woran du einen reifen Hokkaidokürbis erkennst

Bei Gemüs­esorten ist der richtige Reifezeit­punkt wichtig. Wie einige andere Lebens­mit­tel, lässt sich der Hokkaidokür­bis beim Einkaufen meist nur im Ganzen von außen beurteilen, während das Innen­leben maßge­blich ist für den Geschmack. Ein reifer Hokkai­do ist aber leicht zu erken­nen: Er ist kräftig orange und zeigt einen trocken-bräunlichen Sti­lansatz. Und dann die Klopf­probe: Ist er reif, tönt das Klopfze­ichen hohl und dumpf.

Der Hokkai­do muss voll­reif geern­tet wer­den, da er bei Lagerung nicht nachreift. In ein­er kühlen Umge­bung wie dem Keller kann diese Kür­bis­art, wenn die Exem­plare unbeschädigt sind und luftig lagern, zwis­chen drei und fünf Monat­en gelagert wer­den. Aber nur, sofern er nicht vorher zu ein­er leck­eren Kür­bis­suppe ver­ar­beit­et wurde. Das ist mit Hokkaido-Kürbissen beson­ders ein­fach, da sie mit Schale ver­ar­beit­et wer­den kön­nen.

Wie Du mit geschicktem Anrichten und mit schöner Tischdekoration das Servieren zum Augenschmaus machst

ES MUSS NICHT IMMER EIN TELLER SEIN …

Ein schönes Ser­vice gehört zu einem ein­ladend gedeck­ten Tisch; bei ein­er Suppe darf es gerne auch rustikal sein. Die leckere Kür­bis­suppe kann jedoch auch anders serviert wer­den, um als Gaumen- und Augen­schmaus zugle­ich zu begeis­tern.

Du kannst die Hokkai­dos bei der Zubere­itung nicht ganz zer­schnei­den, son­dern hal­bieren und das Frucht­fleisch auss­chnei­den und diese aus­ge­höhlten Hälften dann als kreative Sup­pen­schüs­sel ver­wen­den.  Auch kleine runde Brote lassen sich aushöhlen und als alter­na­tives Serviergeschirr stil­voll rustikal zum Ein­satz brin­gen.

Wird die Tis­chdeko­ra­tion eben­falls noch mit kleinen Zierkür­bis­sen ergänzt und die Tis­chwäsche in schö­nen Herb­st­far­ben gewählt, lässt Du das Grau eines trüben Herb­st­tages garantiert zugun­sten leuch­t­en­der Augen ver­schwinden.

So lädst Du Deine Lieben und Deine Gäste ganz ein­fach zu einem tollen Herbst- oder Win­ter­abend ein – mit ein­er köstlichen Kür­bis­suppe, die ein­fach glück­lich macht!

 

Hej, ich bin Jasmin, frische Hamburgerin und Foodie aus Leidenschaft. Ich liebe es neue vegane und nachhaltige Cafés und Restaurants in Hamburg zu entdecken. Für re:BLOG begebe ich mich außerdem...

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