Kaufberatung Solar-Powerbanks
Kostenlose Energie für mobile Geräte
Mit einer Solar-Powerbank versorgst du die Akkus deiner Mobilgeräte mit frischer Energie – quasi kostenlos, denn die Sonne stellt keine Rechnung.
Inhaltsverzeichnis
> Was sind die Vorteile von solarbetriebenen Powerbanks?
> In welchen Varianten gibt es Powerbanks mit Solar-Unterstützung?
> Was sollte ich beim Kauf einer Solar-Powerbank beachten?
Was sind die Vorteile von solarbetriebenen Powerbanks?
- Mit einer Powerbank versorgst du Mobilgeräte wie Handys, Tablets oder Laptops auch abseits der Steckdose mit Energie.
- Im Innern der flachen und kompakten Gehäuse befinden sich Akkuzellen mit besonders hoher Energiedichte bis hin zur etwa zehnfachen Kapazität eines herkömmlichen Smartphone-Akkus.
- Du lädst die Powerbank einmal zu Hause am Stromnetz oder über die integrierten Solarzellen mit der Kraft der Sonne auf. Danach dient sie unterwegs als Ersatz für das Netzteil und kann je nach Kapazität die Akkus deiner mobilen Geräte mehrmals komplett aufladen.
- Auf diese Weise kannst du beispielsweise während der Mittagspause im Park, auf langen Wanderungen oder im Urlaub am Strand jederzeit leere Energiespeicher auffrischen. Dank der Solarpanels kannst du länger telefonieren, arbeiten oder spielen.
- Da Solar-Powerbanks nicht nur mit dem Sonnenlicht, sondern auch über ein Netzteil über das Stromnetz geladen werden können, bist du flexibel beim Aufladen der internen Akkus.
In welchen Varianten gibt es Powerbanks mit Solar-Unterstützung?
Kompakte Mini-Powerbanks
Die kleinsten Powerbanks passen mit einer Länge von unter 10 cm und einer Breite von 2 bis 4 cm auch in die Hand-, Jacken- oder Hemdtasche und bieten ausreichend Kapazität, um herkömmliche Smartphones zu laden. Die Solarzellen sind meist in einem festen Einzel-Panel verbaut, das an der Oberseite des Gehäuses montiert ist.
Leistungsstarke Mittelklasse-Powerbanks
Mit einer Länge von 10 bis 20 cm und einer Breite von 5 bis 10 cm brauchen solche Modelle etwas mehr Platz als die ultrakompakten Mini-Powerbanks. Dafür bieten sie neben der deutlich höheren Kapazität zwei bis fünf USB-Anschlüsse zum gleichzeitigen Laden mehrerer Geräte. Dank aufklappbarer Solarpanels kannst du die Einstrahlfläche verdreifachen oder gar vervierfachen, was deutlich schnellere Ladezeiten ermöglicht.
Große Powerstations für diverse Elektrogeräte
Mit einer Kantenlänge von bis zu 30 cm und einem Gewicht von mehreren Kilogramm sind die größten Powerbanks eher fürs Camping-Gepäck als für die Handtasche gedacht. Die Boliden können durch mehrere parallel geschaltete Akkuzellen mehrere Mobilgeräte und sogar Elektrogeräte mit einer Leistung von bis zu 100 W per Schuko-Steckdose mit Energie versorgen. Externe, aufklappbare und entsprechend großflächige Solarpanels versorgen die Powerstations mit dem nötigen Solarstrom.
Was sollte ich beim Kauf einer Solar-Powerbank beachten?
Kapazität
Powerbanks bekommst du mit Akkukapazitäten von rund 5.000 bis 40.000 Milliamperestunden (mAh). Verfügt dein Mobilgerät über einen Akku mit 4.000 mAh, kannst du ihn mit einem 5.000er-Modell einmal komplett aufladen, mit einer 40.000er-Powerbank je nach Wirkungsgrad acht- bis neunmal. Der Wirkungsgrad liegt je nach Akkuqualität zwischen 70 und 90 %, sodass du beispielsweise aus einer 20.000-mAh-Powerbank bei einem niedrigen Wirkungsgrad von 70 % etwa 14.000 mAh herausholen kannst.
Tipp: Mit der Faustformel „Kapazität deines Handyakkus x 3“ kannst du sicherstellen, dass du dein Mobilgerät auf jeden Fall zweimal komplett laden kannst.
Ladestrom und Leistung
Neben der Kapazität wird bei vielen Powerbanks auch die Leistung in Watt (W) angegeben. Diese berechnet sich aus der Formel Spannung in Volt (V) x Stromstärke in Ampere (A). Eine typische Powerbank versorgt den USB-Anschluss mit einer Spannung von 5 V und einem Ladestrom von 2 A. Daraus ergibt sich eine Leistung von 5 V x 2 A, also 10 W. Ein potenter Energiespeicher mit einer Leistung von 25 W kann dagegen bei 5 V einen Ladestrom von bis zu 5 A und bei 12 V rund 2 A bereitstellen – genug zur Versorgung leistungshungriger Geräte wie Tablets oder Laptops.
Quickcharge und induktives Laden
Viele Mobilgeräte lassen sich per Quickcharge-Funktion besonders schnell aufladen – bis zu 50 % Zeitersparnis sind auf jeden Fall drin. Achte deshalb auf die Unterstützung der Schnellladefunktion für dein Handymodell, die in der Produktbeschreibung angegeben ist. Einige Modelle ermöglichen auch das kontaktlose Laden über Induktion, sodass du beispielsweise deine Smartwatch einfach auf das Powerbank-Gehäuse legen kannst, um sie aufzuladen. Auch hier solltest du dich in der Produktbeschreibung über die Kompatibilität mit deinen Geräten informieren.
Anschlüsse
Mini-Powerbanks sind meist mit einem einzelnen USB-Anschluss zur Verbindung mit einem Smartphone ausgestattet. Größere Mittelklasse-Modelle bieten bis zu fünf Anschlüsse in verschiedenen Standards: USB-A, USB-C, Mini-USB sowie Lightning für iPads oder iPhones.
Tipp: Moderne Powerbanks bieten ins Gehäuse integrierte Kabel, die sich ausziehen und mit dem jeweiligen Ladeanschluss verbinden lassen. Auf diese Weise ist stets das passende Kabel griffbereit.
Ladezeit per Solarpanel
Während die Powerbank an der Steckdose je nach Modell in rund einer bis drei Stunden komplett aufgeladen werden kann, dauert das Laden mit der Kraft der Sonne ungleich länger. Das liegt am geringen Wirkungsgrad der Solarmodule, der in den meisten Fällen bei unter 30 % liegt. Einfache Modelle mit einem fest verbauten Panel brauchen mehrere Sonnentage – beispielsweise 50 Stunden bei voller Lichteinstrahlung – um auf 100 % Akkukapazität zu kommen. Deshalb werden solche Modelle oft als Powerbanks mit „Notfallaufladung über Solarzellen“ bezeichnet. Hochwertige Geräte mit ausklappbaren und entsprechend großflächigen Panels schaffen eine Vollladung dagegen überwiegend in 20 bis 30 Stunden.
Tipp: Die externen Panels von Powerstations sind auf hohe Leistungsfähigkeit ausgelegt, sodass die großen Akkus in weniger als zwölf Stunden komplett aufgeladen werden können.