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Ausstattung
  • Full-HD Display
  • GPS-Funktion
  • HDMI
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  • Optischer Sucher
  • Panorama Funktion
  • Touch Display
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  • 16 - 19 Megapixel
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Spiegelreflexkamera

 

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Digitale Spiegelreflexkameras - gestochen scharfe Bilder

 

So macht Fotografieren Spaß! Digitale Spiegelreflexkameras liefern qualitativ hochwertige Aufnahmen. Deswegen und dank ihrer Flexibilität sind sie der beliebteste Kameratyp bei professionellen Fotografen und Hobbyfotografen mit hohen Ambitionen. Egal ob Natur-, Studio-, oder Pressefotografie es lassen sich immer gute Ergebnisse erzielen. Aber auch wenn Sie Erinnerungsfotografie betreiben - die tollen Fotos dieser Kameras werden Sie überzeugen.

 

Spiegelreflexkameras - digital fotografieren mit hohem Anspruch

 

Digitale Spiegelreflexkameras bieten flexibles Fotografieren mit vielen Möglichkeiten dank austauschbarer Objektive. Videoaufnahmen in Full HD sind bei den Kameras fast schon eine Selbstverständlichkeit. Hohe Auflösungen sorgen für gestochen scharfe Bilder. Große Displays vereinfachen die Handhabung der Geräte und lassen eine direkte Qualitätsprüfung der Aufnahmen zu. Bei vielen Modellen ist ein Objektiv im Lieferumfang enthalten. Kameras von bekannten Herstellern wie Canon, Nikon und Sony finden Sie in unserem Sortiment .

 

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Häufig gesuchte Marken aus dem Sortiment Spiegelreflexkameras:

 

Sony Spiegelreflexkameras

 

Canon Spiegelreflexkameras

 

Nikon Spiegelreflexkameras

 

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Canon EOS 1300D Kit Spiegelreflex Kamera, EF-S 18-55mm IS II Zoom, 18 Megapixel

Canon EOS 100D 18-55IS STM & 10 € CEWE-Gutschein Spiegelreflex Kamera

Nikon D3300 Kit Spiegelreflex Kamera, 18-55 mm VR Zoom-Objektiv,Tasche, 16GB SD, 10€ Fotogutschein

Canon EOS 750D Kit Spiegelreflex Kamera, Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM Zoom, 24,2 Megapixel



























Kaufberatung Spiegelreflexkamera

Fotografieren auf Profi-Niveau

Besonders schöne Momente bleiben uns zwar ein Leben lang in Erinnerung, doch um sie mit anderen zu teilen, reichen Worte oft nicht aus. Mit Kameras dokumentieren wir die Hochzeit unserer Kinder und den Traumurlaub am Meer genauso wie kleine Erlebnisse im Alltag. Besonders eindrucksvolle Aufnahmen gelingen mit einer Spiegelreflexkamera, die seit Jahrzehnten die beste Bildqualität aller gängigen Kameravarianten liefert. Als DSLR („Digital Single-Lens Reflex") sind sie die hochwertigsten Kameras in der Welt der digitalen Fotografie. Kein Wunder also, dass sie vor allem von Profis geschätzt werden. Berufsfotografen setzen digitale Spiegelreflexkameras bei Sportveranstaltungen, Modeaufnahmen oder feierlichen Anlässen ein. Auch Sie als Hobbyfotograf können sich mit preiswerten Einsteigermodellen und verschiedenen Objektiven Schritt für Schritt an das Profi-Niveau heranknipsen.

 

Inhaltsverzeichnis

Flexibilität und Bildqualität für höchste Ansprüche
DSLRs im Vergleich mit anderen Kameras
Darauf sollten Sie beim Kauf Ihrer neuen DSLR-Kamera achten
Kauftipps für den Einstieg in die Spiegelreflex-Welt
Objektive und Zubehör für Spiegelreflexkameras
Aktuelle DSLR-Trends und Innovationen
Fazit: Der ideale Einstieg in die professionelle Fotografie

 

Flexibilität und Bildqualität für höchste Ansprüche

Fotografen schätzen an den DSLR-Modellen vor allem die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Mit der passenden Ausstattung, den richtigen Einstellungen sowie etwas Übung schießen Sie selbst unter schwierigen Bedingungen qualitativ hochwertige Fotos. Kompaktkameras können da nicht mehr mithalten. Ihren Namen verdanken digitale Spiegelreflexkameras dem zwischen Objektiv und Bildsensor verbauten Spiegel, der das Licht vom Objektiv zum Sucher leitet. Während des Auslösevorgangs wird der Spiegel kurz nach oben geklappt und damit die Sensoroberfläche belichtet.

Die digitale Spiegelreflexkamera punktet mit zahlreichen Vorzügen:

  • Selbst bei unvorteilhaften Lichtbedingungen gelingen rauscharme Bilder.
  • Dank der manuellen Einstellungsmöglichkeiten können Sie mit Schärfe, Blende und Belichtungszeit experimentieren.
  • Mit austauschbaren Objektiven holen Sie weit entfernte Objekte ganz nah heran oder fangen kleinste Motive in geringem Abstand gestochen scharf ein.
  • Dank schneller Reaktionszeiten und kurzer Auslöseverzögerung sind tolle Schnappschüsse keine Zufallsprodukte mehr.
  • Beim direkten Blick vom Sucher durch das Objektiv erscheint das Motiv genau so, wie es beim Auslösen auf den Bildsensor treffen wird.

 

DSLRs im Vergleich mit anderen Kameras

Digitale Spiegelreflexkamera vs. Handykamera

Smartphone-Kameras sind praktisch, da sie jederzeit griff- und einsatzbereit sind. In dieser Hinsicht können die deutlich größeren und schwereren DSLR-Modelle natürlich nicht mithalten. Doch obwohl Smartphones mit immer besserer Kameratechnik bestückt werden, kommen Handykameras nicht ansatzweise an die Bildqualität einer digitalen Spiegelreflexkamera heran.

Digitale Spiegelreflexkamera vs. Kompaktkamera

Kompaktkameras sind handlich, leicht und liefern meist bessere Bilder als Handykameras. Sie eignen sich für das unkomplizierte Knipsen, weil der Automatikmodus die meiste Arbeit übernimmt. Praktisch für Umsteiger: Auch digitale Spiegelreflexkameras bieten einen Automatikmodus. Um die Flexibilität und die Leistungsfähigkeit einer Spiegelreflexkamera auch nur ansatzweise nutzen zu können, sollten Sie sich auf jeden Fall mit den Vorzügen der manuellen Bedienung vertraut machen.

Ihre handliche Größe bezahlen Kompaktkameras mit kleineren Bildsensoren. In Sachen Bildqualität und Einstellmöglichkeiten haben digitale Spiegelreflexkameras deshalb deutlich die Nase vorn. Zudem haben Kompaktkameras ein fest verbautes Objektiv und lassen sich den wechselnden Bedürfnissen schlechter anpassen. DSLR-Geräte sind im Vergleich weniger handlich und verschwinden nicht so ohne Weiteres in der Jackentasche. Zubehör wie Objektive oder ein Stativ muss ebenfalls transportiert werden.

Digitale Spiegelreflexkamera vs. Systemkamera (DSLM)

Eine Art Kompromiss zwischen Kompaktkameras und digitalen Spiegelreflexkameras sind die Systemkameras, auch DSLM-Kameras genannt. DSLM steht für „Digital Single-Lens Mirrorless". Da kein Spiegel verbaut wird, können die Geräte mit einem kompakten Gehäuse punkten, verfügen aber bis auf wenige Ausnahmen nicht über einen optischen Sucher. Die Bildqualität ist – zumindest bei Spitzenmodellen – dank großer Bildsensoren der von digitalen Spiegelreflexkameras ebenbürtig. Ein deutlicher Vorteil der DSLR-Geräte ist jedoch die größere Auswahl an Objektiven. Weil DSLM eine noch relativ junge Technik ist, ist die Auswahl an Zubehör insgesamt überschaubar.

Digitale Spiegelreflexkamera vs. Bridgekamera

Bridgekameras sind ebenfalls eine Mischform zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkameras, verfügen jedoch über fest verbaute Objektive. In Sachen Qualität und Funktionsumfang spielen Bridgekameras in der Liga der Systemkameras, wobei der Vorteil der wechselbaren Objektive wegfällt. Dafür zeichnen sich die Objektive von Bridgekameras in der Regel durch einen sehr großen Brennweitenbereich aus, sodass Sie sowohl nahe als auch weit entfernte Motive in hoher Qualität einfangen können. Spiegelreflexkameras punkten gegenüber den Bridgekameras durch ihre Wechselobjektive und die aufgrund der Kombination aus lichtstarker Optik und großflächigen Sensoren meist bessere Bildqualität.

 

Darauf sollten Sie beim Kauf Ihrer neuen DSLR-Kamera achten

Wenn Sie bisher mit einer Kompaktkamera fotografiert haben, wird Ihnen bereits bei den meisten Einsteigermodellen die deutlich bessere Bildqualität auffallen. Letztendlich ist es beim Kauf entscheidend, für welche Zwecke Sie die DSLR-Kamera nutzen wollen. Auf dieser Grundlage können Sie den folgenden Ausstattungsmerkmalen Ihre Prioritäten einräumen.

Bildsensor

Für die Bildqualität spielt die Größe des Sensors eine wichtige Rolle. Je größer dieser ist, desto besser ist die Lichtausbeute und umso geringer die Rauschanfälligkeit. So gelingen auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen in Innenräumen oder bei Dämmerlicht rauscharme Aufnahmen. Zu den gängigsten Typen zählen der APS-C-Sensor (22,2 x 14,8 mm) und der etwas kleinere Four-Thirds-Sensor (17,3 x 13 mm). Die beste Bildqualität liefert ein Vollformatsensor mit 36 x 24 mm, der jedoch ausschließlich in teuren Profi-Modellen zu finden ist.

Auflösung

Entgegen der verbreiteten Annahme ist die Auflösung weitaus weniger entscheidend für die Qualität der Bilder. Die Anzahl der Megapixel kommt erst zum Tragen, wenn Sie die Fotos auf Posterformat bringen oder einzelne Bildausschnitte vergrößern wollen. Die meisten aktuellen digitalen Spiegelreflexkameras sind mit einem APS-C-Sensor mit einer Auflösung von rund 24 Megapixeln bestückt, was einen guten Kompromiss zwischen Sensorgröße und Anzahl der Pixel darstellt. 24 Megapixel ergeben Bilddateien mit circa 6.000 x 4.000 Pixeln und ermöglichen Ausdrucke und Abzüge mit Abmessungen von bis zu 100 x 66 cm bei einer professionellen Ansprüchen genügenden Pixeldichte von 60 ppcm (Pixel pro Zentimeter) oder 152 DPI (Dots per Inch, Punkte pro Zoll). Somit stellen Poster selbst in DIN-A1-Auflösung in bester Qualität mit einer 24-Megapixel-Kamera kein Problem dar.

Die am niedrigsten auflösenden Spiegelreflexkameras bieten immerhin noch 16 Megapixel, was bei einer Auflösung von 4.608 x 3.456 Pixeln für qualitativ hochwertige Abzüge mit einer Größe von rund 80 x 60 cm bei 60 Pixeln pro Zentimeter reicht. Am anderen Ende der Auflösungsskala finden sich Modelle mit bis zu 36 Megapixeln auf Vollformatsensoren, die jedoch wegen ihres hohen Preises eher für professionelle Fotografen geeignet sind.

Sucher und Display

Lange Zeit besaßen digitale Spiegelreflexkameras ausschließlich einen optischen Sucher für die Motivauswahl. Mittlerweile gehören digitale Displays mit Motivdarstellung in Echtzeit (Live-View) zum verbreiteten Standard. Das ist praktisch bei der Bildkomposition, führt jedoch häufig zu einem verlangsamten Autofokus sowie einem höheren Stromverbrauch. Ebenso gibt es Modelle mit einem digitalen Sucher. Hier kann es jedoch passieren, dass die Szene nicht naturgetreu abgebildet wird. Deshalb sollte ein lichtstarker optischer Sucher nach wie vor zur Grundausstattung gehören: Sie erhalten einen natürlichen Blick auf den Bildausschnitt und können die Kamera bei ausgeschaltetem Live-View schneller scharf stellen.

Die Display-Größe fällt bei den allermeisten Modellen mit 3,2 Zoll, also rund 8 cm, ausreichend groß aus für eine schnelle Begutachtung der Bildqualität. Um einen 100-prozentigen Eindruck von der Bildschärfe zu bekommen, sollten Sie jedoch weit in das Bild hineinzoomen oder ein externes Display – zum Beispiel ein über WLAN gekoppeltes Tablet – als Kontrollmonitor nutzen. Displays mit Touchscreen haben Licht- und Schattenseiten: Einerseits erleichtern sie die Bedienung ungemein, andererseits verunzieren nach häufiger Verwendung Fingerabdrücke die Display-Oberfläche und erschweren die Begutachtung Ihrer Fotos.

Geschwindigkeit

Wenn Sie den Nachwuchs häufiger zum Sport begleiten, ist Geschwindigkeit beim Fotografieren ein wichtiger Faktor. Dank kurzer Auslöseverzögerung und kurzer Einschaltzeit liegen Sie mit einem DSLR-Modell bereits richtig. Zudem gehört der Serienmodus für mehrere Aufnahmen pro Sekunde zum Standard. Doch nur mit dem entsprechenden Speicher verpassen Sie auch sicher keinen Torschuss. Die Speicherkarte muss die Aufnahmen ausreichend schnell verarbeiten können. Hierfür bieten sich die Weiterentwicklungen der SD-Speicherkarten mit den Kürzeln SDHC und SDXC an, die mit Datenübertragungsraten zwischen 40 und 90 Megabyte pro Sekunde auftrumpfen und damit selbst für schnellste Serienaufnahmen gerüstet sind. Prüfen Sie jedoch vor dem Kauf, ob die gewählte Speicherkarte mit der Kamera kompatibel ist.

Bedienkomfort

Aufgrund der zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten spielt die einfache Bedienbarkeit der Kamera eine bedeutende Rolle. Die wichtigsten Menüpunkte sollten sich schnell aufrufen lassen. Ein Touchscreen kann zwar praktisch, aber bei hellem Sonnenlicht schlecht ablesbar sein. Idealerweise lassen sich alle Funktionen auch über Druckknöpfe bedienen. Die Menüführung ist bei Modellen der gleichen Marke häufig sehr ähnlich aufgebaut. Haben Sie bereits gute Erfahrungen mit einem Hersteller gesammelt, könnte dies für Sie ein Kaufkriterium sein.

 

Kauftipps für den Einstieg in die Spiegelreflex-Welt

Wenn Sie sich langsam in die Fotografie jenseits der Kompaktkameras einarbeiten wollen, sind Sie mit einem Einsteigermodell zwischen 350 und 600 € gut beraten. Bereits in dieser Preisklasse bieten die meisten Hersteller qualitativ gute Modelle an. Häufig werden diese Geräte in preiswerten Kamera-Sets mit mindestens einem Objektiv und weiterem Zubehör wie Tasche und Speicherkarte angeboten. Für einen guten Start eignet sich ein Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 55 mm sowie einem Dreifach-Zoom. Wollen Sie auf Städtetouren oder Safaris weit entfernte Objekte per Teleobjektiv ganz nah heranholen, sollten Sie sich für ein Allround-Objektiv mit einem Brennweitenbereich von 18 bis 135 mm entscheiden.

Kaufentscheidung mit Folgen

Mit der Entscheidung für ein Modell einer bestimmten Marke legen Sie sich in vielen Fällen gleichzeitig auf eine bestimmte Objektiv-Familie fest. Zwar gibt es auch Objektive mit standardisierten Verschlusstypen, die auf die Kameras verschiedener Marken passen – allerdings handelt es sich hierbei vor allem um Modelle mit verhältnismäßig kleinem Bildsensor wie dem Four Thirds. In der Regel stellen Marken wie Canon, Nikon, Olympus, Sony oder Ricoh ihre Objektive ausschließlich für die eigenen Kameras her. Daher sie sind mit den Modellen anderer Hersteller nicht kompatibel. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, einen Blick auf das Zubehörsortiment der jeweiligen Marke zu werfen. Dort sollten Sie alles finden, was Sie später einmal benötigen könnten.

Aufstieg in die Profi-Liga

Wenn der Einstieg in die Welt der digitalen Spiegelreflexkameras eine neue Leidenschaft in Ihnen geweckt hat, wollen Sie sich vielleicht nach einiger Zeit in den Profi-Bereich vorwagen. Rechnen Sie hier mit Kamerapreisen von rund 1.000 € aufwärts – und zwar nur für das im Fachjargon als Body bezeichnete Gehäuse ohne Objektiv. Haben Sie bereits mehrere Objektive gekauft, lohnt es sich, bei einer Neuanschaffung bei der gleichen Kameramarke zu bleiben. Andernfalls müssen Sie zusätzlich in die Objektive des neuen Herstellers investieren.

 

Objektive und Zubehör für Spiegelreflexkameras

Die richtigen Objektive

Das Objektiv entscheidet maßgeblich über die Qualität der Fotos. Selbst mit der besten DSLR-Kamera lassen sich keine guten Bilder erzeugen, wenn diese mit einem drittklassigen Objektiv aufgenommen werden. Neben dem Standardobjektiv enthalten Einsteigerpakete häufig auch ein Teleobjektiv mit einer größeren Brennweite oder einen Allrounder mit großem Brennweitenbereich für Nah-, Porträt- und Tele-Aufnahmen.

Zu unterscheiden ist zwischen Objektiven mit fester Brennweite und Objektiven, die größere Brennweitenbereiche abdecken. Viele Fotografen schwören darauf, dass sich eine feste Brennweite positiv auf die Bildqualität auswirkt. Nachteil: Sie müssen für verschiedene Situationen unterschiedliche Objektive mit sich führen und diese ständig wechseln. Für Einsteiger ist dieses System daher weniger geeignet, ihnen genügen in der Regel zwei bis drei Objektive:

  • Weitwinkelobjektiv: Wollen Sie zum Beispiel Ihre Großfamilie aus der Nähe aufnehmen, empfehlen sich Objektive mit kleiner Brennweite.
  • Teleobjektiv: Mit einer großen Brennweite erfassen Sie einen kleineren Bildausschnitt, der jedoch vergrößert dargestellt wird. Teleobjektive eignen sich für entfernte Objekte, denen Sie sich nicht nähern können oder wollen.
  • Makroobjektiv: Wenn Sie sich mit der Makro-Fotografie beschäftigen wollen, sollten Sie zusätzlich den Kauf eines dritten Objektivs in Erwägung ziehen. Mit einem Makroobjektiv lassen sich Details aus nächster Nähe ablichten, beispielsweise die Blüten der Blumen im Garten, Kleinsttiere oder Details von Alltagsgegenständen.

Blitzgeräte

Fast alle digitalen Spiegelreflexkameras sind mit einem internen Blitz ausgestattet, der bei schlechten Lichtverhältnissen für eine bessere Ausleuchtung sorgt. Die Blitzleistung wird als Leitzahl angegeben und liegt meist bei Werten um 12. Dies ist in der Regel zu schwach für eine wirklich gleichmäßige Ausleuchtung. Für Einsteiger und kleine Räume reicht ein solcher Blitz jedoch meist aus.

Deutlich bessere Ergebnisse erzielen Sie jedoch mit einem externen Blitz, der auf der Kamera befestigt wird. Die Leitzahl liegt hier normalerweise zwischen 30 und 40. Stellen Sie jedoch sicher, dass Kamera und Blitzgerät miteinander kompatibel sind. Obwohl sich externe Blitze auf fast allen Modellen montieren lassen, harmonieren sie nicht zwangsläufig miteinander. Ältere Blitzgeräte können zudem moderne Kameras wegen der höheren Spannung langfristig beschädigen.

Besonders flexibel sind Sie mit dreh- und schwenkbaren Blitzen. Damit können Sie Szenerien auch indirekt ausleuchten und den Rote-Augen-Effekt vermeiden.

Weiteres Zubehör

Neben den Objektiven ist zahlreiches weiteres Zubehör für bestimmte Fotosituationen, Komfort und Pflege der digitalen Spiegelreflexkamera erhältlich.

  • Stativ: Ein Stativ ist vor allem dann von Vorteil, wenn bereits kleine Wackler mit der Kamera das Foto ruinieren könnten – etwa bei Tele-Aufnahmen oder Langzeitbelichtungen.
  • Filter: Farbige Filter lassen sich auf das Objektiv schrauben und erzeugen eine bestimmte Lichtstimmung. Seit der digitalen Bildbearbeitung hat dieses Zubehör jedoch an Relevanz verloren.
  • Speicherkarten: Die meisten digitalen Spiegelreflexkameras sind mit den gängigen CF- oder SD-Speicherkarten kompatibel. Die Weiterentwicklungen mit den Kürzeln SDHC und SDXC sind allerdings schneller bei der Datenverarbeitung und verfügen über mehr Speicherkapazität. Allerdings sind nicht alle Kameras mit diesen Karten kompatibel. Einige Hersteller bieten außerdem eigene Speicherlösungen an. Sie passen möglicherweise perfekt zu den jeweiligen Herstellergeräten, bieten aber weniger Flexibilität, wenn Sie das Modell wechseln wollen.
  • Reinigungs-Sets: Moderne digitale Spiegelreflexkameras sind mit einer Antistaubtechnik ausgestattet, damit beim Wechseln des Objektivs kein Staub auf dem Sensor haften bleibt. Passiert dies doch einmal, kann es zu unscharfen Flecken auf den Bildern führen. Mit speziellen Blasebälgen können Sie die Kamera selbst reinigen.
  • Kameragurt: Soll die Kamera stets zum Auslösen griffbereit sein, lohnt sich die Anschaffung eines bequemen Kameragurts. Schließlich sind DSLR-Kameras deutlich schwerer als Kompaktkameras. In der Regel wird ein Tragegurt mitgeliefert, allerdings nicht immer in der besten Qualität. Achten Sie auf einen breiten und weichen Schultergurt, der beim Tragen nicht einschneidet.

 

Aktuelle DSLR-Trends und Innovationen

Bei den digitalen Spiegelreflexkameras geht der Trend weg von absurd hohen Auflösungen hin zu einem gesunden Verhältnis von Sensorgröße und Pixelzahl. Deshalb werden sich in Zukunft die meisten Hersteller auf eine maximale Auflösung von rund 25 Megapixeln konzentrieren. Fortschritte bei der Software, die die Rohdaten des Sensors in lesbare Bilddateien umwandelt, sorgen für stetige Verbesserungen des Rauschverhaltens, der Kontrastschärfe, der Farbbrillanz und der allgemeinen Bildqualität.

Voll im Trend sind Spiegelreflexkameras mit integrierter Videoaufzeichnung, die bei den meisten Modellen das Filmen in Full-HD-Qualität (1.920 x 1.080 Bildpunkte) erlaubt. Somit wird die Kamera zu einem qualitativ hochwertigen Ersatz für den Camcorder. Einige wenige Modelle unterstützen bereits heute die 4k-Videoauflösung, die sich in absehbarer Zukunft als Standard etablieren wird.

In Sachen Konnektivität haben die Spiegelreflexkameras von ihren kleineren Brüdern, den Kompakt-, System- und Bridgekameras, gelernt und bieten zunehmend Kontaktmöglichkeiten zu Geräten wie Computern, Notebooks, Tablets, Smartphones oder Farbdruckern. Dies erfolgt entweder über WLAN, Bluetooth oder die NFC-Technologie, bei der die Kamera zur Kontaktaufnahme lediglich in die Nähe des entsprechenden Sensors gebracht werden muss. In der modernen Spiegelreflex-Welt können Sie Ihre DSLR über Smartphone oder Tablet fernsteuern, gerade aufgenommene Bilder auf dem großen Tablet-Bildschirm begutachten, Bild- und Videodateien kabellos auf die Computer-Festplatte übertragen oder per Knopfdruck eine Bilddatei mit dem Tintenstrahldrucker zu Papier bringen.

 

Fazit: Der ideale Einstieg in die professionelle Fotografie

Wenn Sie die Fotografie zu Ihrem Hobby auserkoren haben oder sie Bestandteil Ihres Jobs ist, ist eine digitale Spiegelreflexkamera genau die richtige Wahl. In Sachen Bildqualität schlägt eine DSLR Handy- und Kompaktkameras um Längen. Zusätzlich bieten Ihnen DSLR-Modelle mit ihren zahlreichen manuellen Einstellungsmöglichkeiten sowie Wechselobjektiven den maximalen Gestaltungsfreiraum für Ihre Aufnahmen.

  • Für Neulinge oder Umsteiger von Kompaktkameras steht eine beachtliche Zahl an Einsteigermodellen für unter 500 € zur Auswahl. Diese bringen zwar keine High-End-Ausstattung mit, dafür aber alles Nötige, um Ihre eigenen kreativen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen und kontinuierlich zu verbessern. Dank Automatikmodus lassen sich DSLR-Modelle genauso einfach bedienen wie Kompaktkameras. So tritt keine Frustration auf, wenn das Spiel mit Schärfe, Blende und Belichtung zu Beginn noch nicht zu den gewünschten Ergebnissen führt.
  • Mit einer Profi-Kamera erweitern Sie Ihre Möglichkeiten und erhalten noch bessere Bilder. Qualitativ hochwertige Spiegelreflexkameras ohne Objektiv bekommen Sie ab etwa 1.000 €. Wer sich bereits für das Einsteigermodell verschiedene Objektive zugelegt hat, sollte bei der Anschaffung eines Profi-Modells bedenken, dass das Zubehör eines Herstellers meist nur mit dessen Kameras kompatibel ist. Im Umkehrschluss können Sie Geld sparen, wenn Sie sich eine neue Kamera der gleichen Marke anschaffen, weil Sie die Objektive dann einfach weiterverwenden können.
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