Alles Kaki? Was genau ist eigentlich diese Kaki und wie gesund ist sie?

Kaki Frucht mit Küchenmesser
Mittwoch, 4. April 2018, 9:49

Die Kaki-Frucht gehört mittlerweile zum festen Bestandteil der Obstregale in unseren Supermärkten. Auch wenn sie eigentlich aussieht wie eine Tomate, ist die Kaki botanisch gesehen eine Beere – sie wächst an Bäumen. Ursprünglich kommt die süße Frucht aus Japan, China und Korea, wird aber inzwischen in allen warmen Ländern angebaut. Dort ist sie vor allem bekannt als „chinesische Pflaume“ oder „japanische Aprikose“. Die Kaki schmeckt wie eine Mischung aus Aprikose und Birne mit einem Hauch Vanille. Bei richtiger Reife ist sie angenehm süß – unreife Kakis schmecken dagegen herb und bitter, da sie sehr viele Gerbstoffe enthalten.

Die Kaki: auf dem Weg zur Lieblingsfrucht

Als wir das erste Mal eine Kaki sahen, kam sie uns schon etwas skurril vor, wie sie da so leicht deplatziert zwischen Birnen und Bananen lag. Mittlerweile haben wir uns aber sehr mit dem Obst angefreundet und müssen zugeben: Unser Kaki-Konsum nimmt langsam überdimensionale Ausmaße an. Das liegt vor allem daran, dass die reife Frucht supersüß schmeckt und einen ziemlichen Energieschub liefert – perfekt für den Start in den Tag und gegen das Tief um 16 Uhr. Zudem haben wir herausgefunden, dass die Kaki ganz schön gesund ist – auf dem Weg zum Superfood quasi …

Energy level: high – warum ist die Kaki so gesund?

Die Kaki hat einen Fruchtzuckergehalt von bis zu 19 %. Sie ist also ein extremer Energiebooster. Zusätzlich enthält sie viele Vitamine, unter anderem Provitamin A, das auch als Beta-Carotin bekannt ist. Dieses unterstützt unterschiedliche Wachstumsprozesse des Körpers und ist besonders wichtig für gesunde Haut, Augen und den Schutz der Zellen. Bis zu 270 Mikrogramm sind in 100 Gramm der Frucht enthalten, was überdurchschnittlich viel ist. Außerdem enthält die Kaki reichlich Kalium, das wichtig für den Energiestoffwechsel, die Kreislauffunktionen sowie für die Muskel- und Nervenzellen ist. Phosphor, wichtig für die Knochen und Zähne, liefert sie ebenfalls.

Kaki, Sharonfrucht oder Persimone – was ist der Unterschied?

Wem Kaki nichts sagt, der kennt vielleicht ihre nahen Verwandten – die Sharonfrucht oder Persimone. Da wir die süße Frucht gerne ganzjährig in den Obstregalen haben und die Kaki nur in den Sommermonaten ihre Saison hat, kommt ab März die israelische Variante Sharonfrucht zu uns in die Läden, die ihren Namen der fruchtbaren Sharonebene zu verdanken hat, in der sie angebaut wird. Die Persimone kommt dagegen aus Spanien und versüßt uns im Winter den Obstteller. Sie ist ein wenig länglicher geformt als ihre Kollegen. Weder die Sharonfrucht, noch die Persimone enthalten Tannine (pflanzliche Gerbstoffe). Somit können sie im nicht ganz ausgereiften Zustand gegessen werden, da sie nicht so bitter sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Schalen der Sharonfrucht und der Persimone nicht so dick sind wie die der Kaki und mitgegessen werden können.

Eat me: aber wie? – Tipps für das Verzehren der Kaki

Die meisten Kakis sind, frisch gekauft, eher unreif und hart. Ihr solltet sie daher ein paar Tage liegen lassen. Die Frucht hat den richtigen Reifegrad, wenn sie weich ist und das Fruchtfleisch etwas glasig durch die Schale schimmert. Spült die Frucht vor dem Verzehr kurz unter fließendem Wasser ab und tupft sie im Anschluss trocken. Bei der Persimone und der Sharonfrucht könnt ihr direkt reinbeißen, die Kaki solltet ihr – wie bereits erwähnt – vorher schälen (wer etwas fauler ist, kann sie natürlich auch auslöffeln). Besonders lecker schmecken Kakis im Müsli, Obstsalat oder zur Quarkspeise. Sehr reife Früchte eignen sich super zum Pürieren – zum Beispiel für Marmelade, Mus oder einen Smoothie.

Rezept: leckerer Kaki-Smoothie mit Orange

Die Kaki ist wirklich die perfekte Frucht, um jegliche Obstspeisen ein bisschen aromatischer zu machen. Gerade, wenn sie perfekt gereift ist, ist ihr Geschmack besonders einmalig und intensiv. Ein Rezept, was bei uns immer geht, ist der Kaki-Smoothie mit Orange. Um auch euch auf den Geschmack zu bringen, haben wir euch diesen im Folgenden aufgeschrieben …

Kaki-Smoothie

Tablett mit Kaki-Smoothie auf einem Tisch
Zutaten
2 reife Kakis
2 Orangen
150 g Mandeljoghurt
150 ml Mineralwasser
Nach Belieben Agavendicksaft
Einige Blätter Minze
Zubereitung

  1. Die reifen Kaki-Früchte schälen, den Stielansatz herausschneiden und das Fruchtfleisch klein schneiden. Die Orangen auspressen.
  2. Kaki, Orangensaft und Mandeljoghurt in einen Mixer geben und fein pürieren.
  3. Mineralwasser und Agavendicksaft hinzufügen – noch mal kurz durchmixen.
  4. Den Smoothie in Gläser füllen, mit gewaschener Minze garnieren und servieren.

Seid auch ihr jetzt auf den Geschmack gekommen? Dann auf in den Supermarkt und ab in den Einkaufswagen mit der Kaki … 

XX, Die Redaktion

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Kommentare zu diesem Beitrag
1 Kommentar
Diana June
Sonntag, 4. Dezember 2016, 23:53 Uhr

Gut zu wissen!! Danke für die Infos. :) Ich liebe Kakis

xxx Diana June

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