Im Test: OTTOs „Platz schaffen mit Herz“

25. Juli 2018 | von

Du bist aber groß geworden!

Wie schnell meine Kinder wachsen, merke ich vor allem daran, wie schnell ihre Klamotten plötzlich zu klein, zu kurz oder zu eng werden. Vor allem neulich, als wir die noch gut erhaltenen Sachen vom letzten Sommer für diese Sonnen-Saison anprobierten, passte so gut wie gar nichts mehr. Das ist wirklich schade, denn nach einem Jahr ist doch im Prinzip noch alles nahezu im Originalzustand. Aber nützt ja nichts – ab in die große Sammelkiste mit all den anderen Sachen, die nicht mehr passen. Mittlerweile sind da so einige Kisten zusammen gekommen. Na gut, von manchen Sachen mag ich mich auch einfach emotional noch nicht trennen. Aber der Großteil darf gerne weg.

Aber wohin mit all den aussortierten Kinder-Sachen?

  • Für den Altkleider-Container sind die meisten Kleidungsstücke definitiv viel zu schade. Zumal ich dabei ein ungutes Gefühl habe, weil ich einfach nicht weiß, was mit den Sachen passiert. Am Ende werden sie sogar nur irgendwo ungesehen geschreddert und das wäre echt nicht in meinem Sinne.
  • Mich stundenlang auf einen stickigen Kindergarten-Flohmarkt stellen und am Ende doch die Hälfte wieder mit nach Hause nehmen? Hab ich schon gemacht – ist inklusive Vor- und Nachbereitung aber ganz schön anstrengend und lohnt sich aus finanzieller Sicht eher bedingt und auch nur mit saisonal passender Ware. 

  • Alles einzeln fotografieren, auf einer Online-Plattform zum Verkauf stellen und ewig warten, bis vielleicht mal jemand etwas haben möchte? Dann auch noch immer die Nachrichten und Nachfragen beantworten, um Preise und Versandkosten feilschen – Hab ich auch schon gemacht: ist mir aber ehrlich gesagt viel zu zeitaufwändig und lohnt sich nur bei Marken-Klamotten.

  • Meine bisher liebste Alternative ist die Weitergabe im Familien- oder Bekanntenkreis. Dann sehe ich wenigstens ab und zu noch Mini-Ausgaben meiner Kinder durchs Dorf laufen und freue mich, dass die Klamotten noch anderen Kindern Freude machen. 

Aber manchmal würde ich mir eine gute Fee wünschen, die einfach alles, was wir nicht mehr brauchen, mit ihrem Zauberstab verschwinden lässt und damit Anderen noch etwas Gutes tut. Und wisst ihr was? Genau das geht jetzt – mit der Aktion „Platz schaffen mit Herz“, die ich auf der OTTO-Seite entdeckt habe.

spende-aktion otto

„Platz schaffen mit Herz“ – einpacken, abschicken, Gutes tun.

Wenn du (wie ich) eine schnelle und bequeme Möglichkeit suchst, um Kleidung aller Art loszuwerden und damit auch noch soziale Projekte zu unterstützen, könnte das vielleicht die richtige Lösung für uns sein. Und es funktioniert so dankbar einfach: Man packe alles Aussortierte (Kleidung und Schuhe) in einen Karton, klebe einen ausgedruckten Paketschein darauf und gebe es im nächsten Hermes-Paket-Shop ab. Fertig.

soziale projekte otto

Das Tolle daran: Die Kleidung geht dorthin, wo sie tatsächlich benötigt und auch noch getragen wird, und man unterstützt zusätzlich soziale Organisationen und Projekte. Das bedeutet nicht nur eine nachhaltige Ressourcenschonung. Aus der einfachen Kleiderspende kann durch zielgerichteten Weiterverkauf auch eine Wertspende werden. Die Erlöse fließen – fachmännisch organisiert – in soziale Projekte der OTTO-Partner Welthungerhilfe, Cotton made in Africa, NABU oder Plan International, die möglichst nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ funktionieren. Dabei wird die vollständige Weitergabe aller Mittel regelmäßig von einer Wirtschaftsprüfung kontrolliert. So konnten seit Gründung der „Initiative Zukunft gGmbH“ bereits Ausschüttungen in Höhe von über 330.000 Euro an die Spendenpartner fließen.

kleidung spenden

Was kannst du spenden?

Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie Schuhe. Das umfasst Hemden, T-Shirts, Blusen, Pullover, Hosen, Röcke, Anzüge, Kleider, Jacken, Mäntel, Westen, Unterwäsche, jede Art von Sport- und Freizeitkleidung, Mützen, Schals, Hüte, Schuhe aller Art (paarweise), Gürtel, Handtaschen, Handschuhe etc. Wichtig ist, dass die gespendeten Kleidungsstücke in einem guten und tragbaren Zustand sind – also sauber und unbeschädigt. Als Faustregel gilt: Je besser der Zustand deiner Kleidung ist, desto höher sind auch die Erlöse, mit denen die karitativen Partner unterstützt werden können.

Was passiert mit deiner Kleidung?

Die Kleidung erhält die bestmögliche Verwendung. Dazu wird sie in Deutschland sortiert, nach über 350 Kriterien bewertet und anschließend dorthin weitergegeben, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Da der Bedarf an gut erhaltener Kleidung in Deutschland vielfach gedeckt ist, wird sie in Osteuropa, im Nahen Osten und im südöstlichen Afrika weitergetragen. Mit den Erlösen aus diesen Verkäufen werden soziale Projekte der Welthungerhilfe, des NABU, Cotton made in Africa und Plan International unterstützt.

Was passiert mit nicht mehr tragbarer Kleidung?

Alle Textilien, die aufgrund von Verschmutzungen oder Beschädigungen nicht mehr getragen werden können, werden in ihre Grundfasern zerlegt, woraus wiederum direkt neue Produkte entstehen (z.B. Isoliermaterial). Alle Staubabfälle, die bei der Herstellung der Isoliermaterialien entstehen, werden als Staubbriketts in der Papierindustrie genutzt. Auch damit wird Müll vermieden und Energie sinnvoll genutzt.

Wie kann man mitmachen?

Nimm dir einen großen Karton – z.B. einen Umzugskarton – und füll ihn mit aussortierter, sauberer und gut erhaltener Damen-, Herren-, Kinder- und Babykleidung sowie Schuhen. Druck den „Platz schaffen mit Herz“-Paketschein aus oder lade ihn auf dein Smartphone und verschicke dein Paket bequem und kostenfrei über Hermes. Also, ich bin überzeugt. Und schwupps ist der erste Karton zum Paketshop gebracht. Wenn doch alles so einfach wäre … Danke, liebe OTTO-Fee.

Keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben: Werde aktiv und rede mit!