Bademode für Große Größen: Trends, Tipps und Tricks

22. Juli 2020 | von

Bade­mod­en sind für Frauen mit Großen Größen oft ein schwieriges The­ma, denn im Biki­ni, Badeanzug oder Tank­i­ni kann man seine Kur­ven nur schw­er ver­steck­en. Musst du aber auch nicht! Wir zeigen dir, wie du am Strand oder Pool eine gute Fig­ur in den neusten Trends machst und worauf du beim Kauf acht­en solltest.

Welcher Bikini für Große Größen? 

Natür­lich gibt es immer wieder Leute, die meinen, dass Biki­nis nur bis zu ein­er Kon­fek­tion­s­größe 38 getra­gen wer­den dür­fen. Wir hal­ten das für Unsinn. Auch wenn dein Bauch nicht so flach ist und deine Hüften etwas run­der, kann ein Biki­ni trotz­dem toll ausse­hen. Wie sagt man so schön? Erlaubt ist, was gefällt. Damit alles gut sitzt und z. B. eine große Ober­weite den richti­gen Halt bekommt, gibt es allerd­ings ein paar Dinge, die beim per­fek­ten Biki­ni für Mol­lige eine Rolle spie­len. Ban­deau-Tops oder Neck­hold­er mit dün­nem Bänd­chen sehen zwar süß aus und min­imieren Bräu­nungsstreifen, aber sie bieten nur wenig Halt.

 

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Badeanzug für Mollige 

Für einen Biki­ni braucht es natür­lich Selb­st­be­wusst­sein und du musst dich wohl in dein­er Haut fühlen, bzw. dabei, über­haupt so viel Haut zu zeigen. Nicht für jeden etwas, auch nicht für jede schlanke Frau. Deshalb gibt es den guten alten Badeanzug. Wahrschein­lich das Erste woran man bei Bade­mod­en für Große Größen denkt. Ihm haftet lei­der ein sehr alt­back­enes Image an – zu Unrecht! Denn der Badeanzug hat sich in sein­er Kar­riere immer wieder neu erfun­den. Im 19. Jahrhun­dert kamen Badekostüme in Mode. Sie erin­nerten stark an Nacht- bzw. Unter­wäsche und hat­ten neben Knöpfen und steifem Kra­gen auch lange Hosen. Zum Schwim­men eignete sich der viele Baum­woll­stoff nur mäßig. Erst nach dem Zweit­en Weltkrieg wurde es freizügiger: Die Amerikan­er bracht­en fig­urbe­tonte, stark tail­lierte Badeanzüge mit angeschnit­te­nen Beine und wilden Mustern. Heute gibt es unglaublich viele ver­schiedene Mod­elle: mit freiem Rück­en, mit hohem Rück­en, kaschieren­den Raf­fun­gen, ein­far­big, gemustert, Herzauss­chnitt, ger­ad­er Auss­chnitt, mit und ohne Pol­sterung im Brustbereich …

 

Trendi­ge Badeanzüge mit Print:

Badeanzug für Große Größen
Badeanzug Trends für Große Größen

 

 

 

Coole Tank­i­nis für dich:

Badeabzug für Mollige kaufen
Modischer Badeanzug für Große Größen

Badekleider: Was ist das und braucht man das? 

Eine weit­ere Alter­na­tive in Sachen Bade­mode für Große Größen ist das Badek­leid. Ja richtig, es ist ein Kleid, das du am Strand oder Pool tra­gen und damit auch schwim­men kannst. Es erin­nert an ein Mini-Kleid mit Spaghet­ti-Trägern und ist unter­halb der Brust A‑linienförmig geschnit­ten. Ein ein­genäht­es Höschen macht das Teil aus Syn­thetik­fasern kom­plett. Das Badek­leid soll einen dick­en Bauch und bre­ite Hüften kaschieren, aber wirkt ein biss­chen unmod­ern dabei. Das Prinzip ist prak­tisch vom lock­er fal­l­en­den Tank­i­ni abgeguckt, bloß, dass das Badek­leid eben bis über den Po geht. Es wirkt defin­i­tiv ange­zo­gen­er als ein Badeanzug oder Biki­ni, aber genau deshalb ist es auch ein biss­chen merk­würdig, wenn Frau damit ins Wass­er geht. Eher etwas, um am Strand oder auf der Son­nen­liege zu entspannen.

Badek­lei­der gibt’s hier:

Tipps für Bademode in Großen Größen 

Damit du weiß, worauf du konkret beim Kauf von Badeanzug, Biki­ni und Co. acht­en musst, haben wir dir hier noch mal die wichtig­sten Punk­te zusammengefasst:

  • Der per­fek­te Sitz: Bade­mode sollte nie zu knapp oder zu eng sitzen. Wenn etwas ein­schnei­det, nimm es lieber eine Num­mer größer oder pro­biere einen anderen Schnitt. Denn zu knappe Teile lassen dich dick­er ausse­hen und sind extrem unbequem.
  • Großer Busen: Hast du eine große Ober­weite, soll­ten die Träger deines Biki­nis oder Badeanzugs möglichst bre­it sein, damit sie nicht ein­schnei­den und guten Halt bieten. Eingear­beit­ete Cups mit Bügeln unter­stützen die Brust und heben sie an. Das Oberteil ver­rutscht nicht, wenn du dich bewegst. Tri­an­gel-Biki­ni oder Ban­deau-Tops sind eher etwas für kleine Brüste, da sie wenig Halt geben und schnell verrutschen.
  • Dick­er Bauch: Retro-Biki­nis mit (ver­stärk­tem) Tail­lenslip kaschieren den Bauch und sind trotz­dem sexy. Badeanzüge mit far­bigem Ein­satz in der Mitte und ein­far­bigen, dun­klen Seit­en­teilen machen optisch schlanker. Es gibt auch Mod­elle mit Shap­ing-Effekt, die den Bauch eben­falls gut for­men. Tank­i­nis mit lock­er fal­l­en­dem Oberteil lassen den Bauch ver­schwinden und sind ein echter Hingucker.
  • Der richtige Auss­chnitt: Bade­mode mit V‑Ausschnitt streckt und lässt dich schlanker wirken. Aber auch Wick­elop­tik oder eine asym­metrische Schnit­tführung haben den Schlank-Effekt. Willst du nicht so viel Haut zeigen, sind trans­par­ente Ein­sätze das Richtige: Sie brechen den Look auf, aber bedeck­en alles.
  • Bre­ite Hüften, kräftige Beine und Po: Badeshorts bedeck­en bre­ite Hüften und Co. und gebend dir einen sportlichen Look. Achte darauf, dass sie nicht zu eng sitzen. Achtung: Die Shorts verdeck­en Cel­luli­tis, aber machen auch bre­it­er. Badek­lei­der schme­icheln deinen Kur­ven. Sie wirken aber sehr angezogen.
  • Die Farbe: Klar machen dun­kle Far­ben schlank, weil sie optisch in den Hin­ter­grund treten, aber sie sind auch etwas lang­weilig. Achte darauf, dass die Farbe deines Badeanzugs oder Biki­nis zu deinem Teint passt. Muster lenken von ver­meintlichen Prob­lem­zo­nen ab.
  • Oben­drüber: Willst du dich etwas bedeck­ter beim Entspan­nen am Strand zeigen, wirf ein­fach einen Kaf­tan, ein Strand­kleid oder ein Jäckchen über den Badeanzug. Du kannst dir auch läs­sig ein Tuch um die Hüften binden. Das wirkt sehr fem­i­nin und verdeckt kräftige Beine oder Cellulitis.

Wenn du wis­sen möcht­est, welche Bade­mode am besten zu welchem Fig­ur­typ passt, dann schau doch mal in unseren Rat­ge­ber „Fig­urber­atung: Bade­mode-Tipps“. Auch Soul­mate Susanne ken­nt die Äng­ste und Sor­gen, die allein schon beim Gedanken an einen Stran­durlaub aufkom­men. Sie gibt in ihrem Beitrag „Stran­durlaub = Mut­probe“ tolle Tipps, wie du selb­st­be­wusster wirst und den Urlaub genießen kannst. 

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Letzte Kommentare (5)

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Cassandra
Montag, 1. Juli 2019, 8:57 Uhr

Ich weiß ja nicht, warum fast alle Badeanzüge so hoch geschlossen und dann ger­ade oder leicht gerun­det am Auss­chnitt sind? Ger­ade für kurvige Frauen völ­lig ungeeignet. V‑Ausschnitt und den auch gern ziem­lich tief, macht viel schlanker und betont das oft sehr schöne Dekol­leté dieser Frauen.
Die solche Badeanzüge machen, soll­ten mal nach­denken, ich ärg­ere mich schon seit Jahren darüber. Das Gle­iche gilt auch für Shirts.

Jazzy
Freitag, 28. Juni 2019, 11:16 Uhr

Ich suche Badeanzüge Gr. 48 mit H‑Körbchen

Alexa
Freitag, 14. Juni 2019, 14:38 Uhr

Ich finde einen schwarzen Badeanzug am besten. Darüber noch ein dünnes Tuch und man ist toll ange­zo­gen. Ich habe sel­ber Größe 48.

Antje
Mittwoch, 29. Mai 2019, 8:28 Uhr

Jaaaa genau! Wo gibt es genau dieses Badeanzug mit der Häkel­spitze? Der ist ja genial.

Heike
Freitag, 25. Mai 2018, 9:48 Uhr

Wo gibt es denn diesen super­süssen Badeanzug mit Häkeleinsatz?