Kaufberatung Sonnenschutzöle
Schützende Öle für gesunde Urlaubsbräune
Beim Sonnenbaden ist ausreichender UV-Schutz unerlässlich für eine gesunde Haut. Aus mehreren Gründen sind Sonnenschutzöle eine beliebte Alternative zu Cremes und Sonnenmilch.
Inhaltsverzeichnis
> Wie unterscheiden sich Sonnenschutzöle von Sonnencreme?
> Welche Sonnenöle eignen sich für empfindliche Haut?
> Wie trage ich das Öl vor dem Sonnenbaden richtig auf?
> Gibt es Sonnenschutzöle mit hohem Lichtschutzfaktor (SPF)?
> Was sollte ich beim Sonnenschutz noch beachten? 10 Tipps
Wie unterscheiden sich Sonnenschutzöle von Sonnencreme?
- Öle haben eine flüssigere Konsistenz als Sonnencremes. Sie lassen sich dadurch sehr leicht verteilen und sorgen für ein schimmerndes Glänzen der Haut.
- Sie ziehen schnell ein und hinterlassen keine weißen Spuren. Manche Öle haben durch Zusätze wie Beta-Carotin sogar einen optischen Bräunungseffekt.
- Die intensive Pflege von Ölen ist genau richtig für normale bis trockene Haut. Bei Unreinheiten können die öligen Substanzen allerdings zu reichhaltig sein.
- Die Duftvarianten sind häufig so gewählt, dass sie Urlaubsgefühle wecken – mit Kokos oder Anklängen an exotische Blumen oder Früchte.
- Sonnenöle sind wegen des Lupeneffekts als Bräunungsbeschleuniger bekannt. Trotz des enthaltenen UV-Schutzes empfehlen viele Hersteller aus diesem Grund ihre Sonnenschutzöle für vorgebräunte Haut.
- Viele Menschen mögen das seidige und geschmeidige Gefühl, das Körperöle mit sich bringen, und schätzen ihre Anti-Aging-Wirkung durch den hautglättenden Effekt.
- Flecken von Sonnenschutzöl in der Kleidung sind weniger hartnäckig und oft leichter zu entfernen als Verschmutzungen durch Sonnencremes.
Welche Sonnenöle eignen sich für empfindliche Haut?
- Natürliche Öle, die in der Körperpflege bewährt sind, haben meist eine hohe Hautverträglichkeit. Dazu zählen zum Beispiel Kokosöl, Arganöl, Avocadoöl und Sheabutter.
- Sonnenschutz mit Ölen enthält in der Regel auch pflegende Komponenten für trockene Haut. Manche SPF-Öle sind dermatologisch getestet und damit besonders reizarm.
- Sonnenpflege für sensible Haut verzichtet auf synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe, die Rötungen und allergische Reaktionen verursachen können.
- Achte bei der Kombination mit Produkten zur Hautpflege darauf, dass die Inhaltsstoffe zusammenpassen. Wenn du ein Produkt gut verträgst, solltest du bei der entsprechenden Produktlinie bleiben.
- Zur Hautpflege im Sommer und zur Regeneration nach dem Sonnenbaden empfehlen sich After-Sun-Gele, die mit Aloe vera oder Sesamöl wirken.
Wie trage ich das Öl vor dem Sonnenbaden richtig auf?
Die richtige Menge
Da sich Sonnenschutzöl so einfach und schnell verteilen lässt, besteht die Gefahr, dass du zu wenig verwendest, um den erforderlichen UV-Schutz zu erreichen. Als Anhaltspunkt gilt: Für einen ausgewachsenen Körper solltest du eine Menge von etwa sechs Esslöffeln nehmen. Verteil das Öl gleichmäßig und lass es mindestens zehn Minuten einziehen, bevor du nach draußen in die Sonne gehst.
Regelmäßig nachcremen
Je nachdem, wie du den Tag verbringst, solltest du deinen Sonnenschutz mehrmals auffrischen. Etwa alle zwei Stunden, aber vor allem, wenn du im Wasser warst oder geschwitzt hast, solltest du die Anwendung wiederholen. Auch wasserfeste Optionen können sich abreiben und müssen immer wieder nachgeölt werden, um den Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung aufrechtzuerhalten.
Oft vergessene Körperpartien
Manche Stellen werden beim Eincremen und Einölen oft vergessen, zum Beispiel die Rückseite von Armen und Beinen, die Körperstellen am Rand der Badekleidung, Hand- und Fußrücken, der Nacken oder die Ohren. Den gesamten Rücken selbst einzuölen, ist oft schwierig, deshalb sollten dich helfende Hände unterstützen.
Die passende Verpackung
Sonnenschutzöle sind meist in Kunststoffflaschen abgefüllt und haben unterschiedliche Verschlüsse. Bei manchen wird ein Schraubverschluss oder ein Schnappverschluss geöffnet und das Öl durch eine kleine Öffnung herausgeträufelt. Andere Produkte haben einen Sprühkopf und lassen sich aufsprühen, was das großflächige Verteilen erleichtert. Reisetaugliche Verpackungen müssen auf jeden Fall auslaufsicher sein.
Gibt es Sonnenschutzöle mit hohem Lichtschutzfaktor (SPF)?
- Traditionell werden Sonnenöle gern als Bräunungsöle verwendet mit dem Ziel, einen dunkleren Teint zu erreichen.
- Viele Sonnenschutzöle werden deshalb für eine schnellere Bräunung mit einem relativ niedrigen Schutzfaktor (Sun Protection Factor) von 10 oder 20 angeboten.
- Für einen effektiven Schutz vor Sonnenbrand und dem damit verbundenen Hautkrebsrisiko wird heute aber – je nach Jahreszeit, Ort und Hauttyp – meist ein SPF von 30 bis 50 empfohlen.
- Immer mehr Hersteller bringen aus diesem Grund auch Sonnenschutzöle hohen Lichtschutzfaktoren auf den Markt.
Was sollte ich beim Sonnenschutz noch beachten? 10 Tipps
- Auch eingeölt solltest du nicht zu lange in der Sonne bleiben. Starke Sonnenstrahlung in der Mittagshitze zwischen ungefähr 11 und 15 Uhr solltest du nach Möglichkeit ganz vermeiden.
- Beachte den UV-Index, den du über den Wetterbericht erfährst. Ab UV-Index 3 brauchst du Sonnenschutz, ab UV-Index 7 solltest du unbedingt im Schatten bleiben.
- Bedenke, dass Wasser und Sand, aber auch Schnee die Sonne reflektiert und die Strahlung verstärkt. Verwende beim Baden unbedingt wasserfeste Produkte.
- Den einfachsten Sonnenschutz bietet dicht gewebte Kleidung. Ganz sicher gehst du mit ausgewiesener UV-Schutz-Kleidung, die es auch als Bademode gibt.
- Die empfindliche Haut von Kindern musst du besonders sorgfältig schützen, um sie vor späteren Schäden zu bewahren. Am besten mit UV-Schutz-Kleidung und einem Minimum an praller Sonne.
- Manche Medikamente erhöhen die Lichtempfindlichkeit. Kosmetikprodukte wie Parfums können in Kombination mit Sonnenbaden Pigmentstörungen verursachen.
- Kopf, Ohren, Nacken und Gesicht solltest du mit einem Sonnenhut mit breiter Krempe oder einem Cap mit Schirm schützen.
- Sonnenbrillen mit UV-400-Filter und ausreichendem Seitenschutz beugen Augenschäden vor.
- Achte auf die Haltbarkeit des Sonnenöls. Die meisten Produkte sind ungeöffnet etwa drei Jahre haltbar, nach dem Öffnen zwölf Monate. Abgelaufenes Öl kann meist keinen ausreichenden Schutz mehr bieten.
- Bewahre die Flasche bei Raumtemperatur auf. Eine längere Überhitzung, zum Beispiel im geparkten Auto, kann dem Produkt schaden.