Was tun gegen Spliss?

Was tun gegen Spliss: An Haarsträhne wird Schere gehalten
Dienstag, 18. September 2018, 11:31

Love: lange Haare! Hate: Spliss! Die kleinen gespaltenen Spitzen sind unangefochtener Feind Nummer 1 in Sachen Haarpflege. Sie lassen eure Mähne nicht nur stumpf aussehen, sondern führen auch zu lästigem Haarbruch. Aber keine Sorge: Hilfe naht! Wir verraten euch heute die besten Tipps gegen Spliss. So werdet auch ihr garantiert bald mit einer langen gesunden Haarpracht glänzen. Let’s go!

Wie entsteht Spliss?

Spliss entsteht, wenn ihr eure Haare nicht ausreichend mit Feuchtigkeit und Pflege versorgt. Außerdem können Reibung oder das Tragen der Haare in einem Dutt gespaltene Haarspitzen begünstigen. Hinzu kommt häufiges Färben, das schadet und nur vom Profi durchgeführt werden sollte. Hitze trocknet die Haare stark aus, weshalb Haarbruch und Spliss entstehen können. Lockenstab, Glätteisen und Co. daher am besten selten und nur mit Hitzeschutz einsetzen. Möchtet ihr besonders achtgeben, vermeidet zudem Salzwasser, Sonne und falsches Kämmen. Die Hauptursache für Spliss ist jedoch, wenn eure Haare nicht regelmäßig geschnitten werden.

Was tun gegen Spliss?

Friseurin schneidet blonden Frau die Spitzen

Es ist bereits zu spät – ihr habt eure Haare genaustens inspiziert und gespaltene Spitzen entdeckt? Keine Panik! Macht am besten direkt einen Termin beim Salon eures Vertrauens und gönnt euch einen schicken Haarschnitt. Nehmt euch von nun an einen regelmäßigen Besuch beim Friseur vor. So kann Spliss gar nicht erst entstehen, und ihr werdet mit einer gesunden, glänzenden Haarpracht belohnt.

Natürlich gibt es neben dem Haareschneiden weitere hilfreiche Tipps und Tricks, die Spliss vermeiden. Unsere wirksamsten Mittel haben wir hier für euch zusammengetragen:

Haarkuren gegen Spliss

Haarkuren und Masken versorgen eure Haare mit ausreichend Feuchtigkeit, pflegenden Ölen und wichtigen Nährstoffen. Toll sind Produkte ohne Silikone und ohne Parabene. Lasst die hochwirksamen Mittel bei strapaziertem Haar gerne auch mal über Nacht einwirken. So können eure Goldlöckchen die Wirkstoffe besonders gut aufnehmen. Wickelt eure Haare dazu ganz einfach in ein dünnes Handtuch und zieht bei Bedarf eine Baumwollmütze drüber. Am nächsten Morgen die Haare auswaschen und vorsichtig, ohne zu rubbeln, an der Luft trocknen lassen. Wir versprechen euch: Nach diesem Treatment verwandeln sich selbst die müdesten Locken in eine gepflegte Mähne.

Spezielle Bürsten und die richtige Kämmtechnik 

Bürsten aus Naturfasern sind besonders geeignet, wenn ihr Spliss vermeiden möchtet. Empfehlenswert sind Modelle, die abgerundete Borsten aus Buchenholz oder aus Wildschwein- oder Sisalborsten besitzen. Diese reiben die empfindliche Haarstruktur nicht auf und verhindern somit gespaltene Haarspitzen. Zudem helfen sie dabei, den natürlichen Talg eurer Kopfhaut auf die Längen und Spitzen zu verteilen. Dieser pflegt und schützt die Haare. Wenn ihr möchtet, könnt ihr ebenfalls auf einen Tangle Teezer zurückgreifen. Diese sind großartig im Kampf gegen Spliss, weil sie die Haare schonend und ohne große Mühe entwirren. Egal für welches Modell ihr euch entscheidet, bitte nur vom Haaransatz in Richtung Haarspitzen bürsten und nie andersherum. 

Hausmittel gegen Spliss

Haarkur selber machen mit pflegenden Nährstoffen für gesunde Haare

Eine Haarkur gegen Spliss lässt sich supereasy selber machen. Mischt hierfür ganz einfach drei bis vier Esslöffel Olivenöl und zwei Esslöffel Honig zu einer Paste zusammen. Möchtet ihr, dass eure Haare einen besonders tollen Glanz bekommen, fügt gerne noch ein Ei hinzu. Gebt die Mixtur direkt nach dem Haarewaschen ins feuchte Haar und lasst sie ca. 15 Minuten lang einwirken. Wascht die hausgemachte Kur im Anschluss gut aus und trocknet euren Schopf ohne zu rubbeln mit einem weichen Handtuch. Minimaler Aufwand – maximales Ergebnis!

Wie könnt ihr Spliss vorbeugen?

Wichtig ist, dass ihr eure Haarspitzen in regelmäßigen Abständen schneiden lasst. So hat Spliss keine Chance! Achtet darauf, dass der Schnitt vom Profi kommt. Professionelle Friseurinnen und Friseure besitzen superscharfe Scheren, die eure Spitzen mit einem präzisen Schnitt kürzen. Dies darf gerne alle sieben bis acht Wochen geschehen. Bei besonders kurzen Haaren empfiehlt es sich sogar noch öfter, den Friseursalon aufzusuchen. Gerade bei Kurzhaarfrisuren wie beispielsweise einem Pixie kommt es auf einen exakten Schnitt an. Außerdem fallen die Haarspitzen bei Long Bob und Co. automatisch auf eure Schultern und sind so viel schneller splissgefährdet.

Wie ihr seht, ist es gar nicht so schwierig, Spliss zu vermeiden. Eine hochwirksame Pflege, eine gute Bürste, entsprechende Haargummis und ein regelmäßiger Haarschnitt sind eigentlich alles, was ihr für eine traumhaft schöne Mähne benötigt. Wir wünschen euch viel Erfolg beim Umsetzen unserer Tipps.

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