Nagelpuder: Hier kommt der neueste Beauty-Trend aus Amerika

Nagelpuder: Frau hält Zuckerstange in den Händen
Montag, 21. Dezember 2020, 19:58

Perfekte Fingernägel, die bis zu vier Wochen halten – wir sind sofort dabei! Nagelpuder versprechen genau das und sind dabei auch noch total unkompliziert in der Anwendung. Optimal also für die nächste DIY-Maniküre zu Hause, würden wir sagen. An die Puder, fertig, los!

Was genau ist Nagelpuder?

Nagelpuder besteht wie die meisten Lacke zum größten Teil aus Acryl. In diesem Fall kommt es aber nicht wie gewohnt gelartig daher, sondern extrem fein gekörnt, wodurch die pudrige Konsistenz entsteht. Und genau diese macht die Puder so easy in der Anwendung. Übrigens: Genau wie Nagellacke gibt es die Puder in den unterschiedlichsten Farben, mit Glitzerpartikeln oder Metallic-Effekten zu kaufen.

Wie viele Trends schwappt auch dieser gerade erst aus Amerika zu uns herüber und schafft ganz neue Designmöglichkeiten. Welche genau, erfahrt ihr weiter unter.

So verwendet ihr Nagelpuder

Nagelpuder oder auch Dip Powder, wie es im Englischen heißt, könnt ihr total unterschiedlich anwenden. Typischerweise wird zuerst ein Base Coat aufgetragen, durch den der Acryl-Puder fixiert wird. Und wie kommt der Puder jetzt auf den Nagel? Der englische Name verrät es: Der Nagel wird in das Pudertiegelchen gedippt, also eingetaucht, bis der gesamte vorlackierte Nagel mit Puder überzogen ist. Überschüssiges Material wird durch leichtes Klopfen oder mit einem weichen Pinsel vorsichtig entfernt. Mit dieser Technik ist es möglich, sowohl einfarbige Nägel als auch Effekte wie bei den Babyboom Nails zu erzielen.

Nagelpuder: Frau tunkt Finger in Nagelpuder ein

Ihr steht auf schimmernde Metallic Nails? Auch hier können Nagelpuder helfen. In diesem Fall wird zunächst eine Base mit verschiedenen Schichten Lack und Puder aufgebaut. Wie viele Schichten Base Coat und Acryl-Puder notwendig sind, ist ein wenig vom Design abhängig. Für einen Farbverlauf müsst ihr zum Beispiel mehr Schichten verwenden als für einen einfarbigen Nagel.

Steht diese Basis, folgt der Metallic-Puder. Dieser wird nun nicht durch Eintauchen aufgetragen, sondern mithilfe eines Schaumstoffapplikators. So einen Applikator habt ihr bestimmt schon einmal zum Lidschattenauftragen genutzt. Ihr müsst euch die Bewegung wie ein sanftes Polieren des Nagels vorstellen. Der eigentliche Spiegeleffekt entsteht dann durch die Komprimierung der schimmernden Acryl-Partikel. Ein Top Coat versiegelt das Ergebnis am Schluss.

Wie bei jedem Nageldesign kommt es natürlich auch hier auf gepflegte Nägel und Hände an. Wir haben ein paar coole Produkte für euch zusammengesucht, die eure Maniküre zu Hause jetzt noch einfacher machen:

Von matt bis mehrfarbig: Das ist mit Nagelpuder alles möglich

Wie bereits angedeutet, könnt ihr ganz unterschiedliche Nageldesigns mithilfe eines Dip Powders kreieren. Der Klassiker sind hier sicherlich voll lackierte Nägel. Von ganz natürlich bis hin zu intensiven Farben – alles ist möglich. Auch andersfarbige Nagelspitzen oder Ombré-Effekte funktionieren. Diese können durch die feinen Puder besonders gleichmäßig erzeugt werden, was euch zu Hause garantiert einfacher gelingt, als einen Farbverlauf durch das Einarbeiten verschiedener Gellacke zu erzeugen. Für den typischen Nagellack-Look werden die Puder übrigens immer mit einem Top Coat versiegelt.

Nagelpuder: Close-up auf lackierte Fingernägel

Es geht aber auch anders: Wenn ihr Lust auf eine samtartige Optik habt, können einfarbige Puder oder welche mit Glitzerpartikeln auch solo als letzte Schicht aufgetragen werden. Eine Kombi aus glänzenden und samtigen Bereichen kann ebenfalls richtig cool aussehen. Hier sind eurer Fantasie definitiv keine Grenzen gesetzt! Ihr solltet aber wissen, dass diese Varianten nicht ganz so lange halten.

Gibt es Nachteile bei der Verwendung?

Ein Nachteil, wie bei jeder Art von Acryl-Nägeln, ist sicherlich das Entfernen. Denn auch Powder Nails wachsen irgendwann heraus. Für das Ablösen sind acetonhaltige Entferner nötig, die den Naturnagel austrocknen können. Eine intensive Pflege mit Ölen ist danach also besonders wichtig, und ihr solltet am besten immer eine Pause vor einem neuen Design einplanen.

Wenn ihr eure Nägel gerne in einem Kosmetiksalon machen lasst, empfehlen wir euch außerdem, in eine eigene Puderdose zu investieren. Diese gibt es schon für wenige Euro, und nur eure Fingerspitzen werden hier hineingetaucht, was deutlich hygienischer ist.

Nagelpuder: Close-up auf lackierte Fingernägel

Dip it! Wenn ihr generell auf Acryl-Nägel steht, solltet ihr den neuen Powder Nails definitiv eine Chance geben. Auf ewiges Aushärten unter der UV-Lampe könnt ihr hier nämlich ebenfalls verzichten.

XX, Die Redaktion

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