Microblading – das Beauty-Treatment für echte Wow-Brows

Microblading: Close-up auf die Augenbrauen von einer Frau
Freitag, 28. August 2020, 8:35

Wir wissen nicht, wie es euch geht, aber wenn wir Permanent-Make-up hören, fängt unser Auge erst mal hektisch an zu zucken, und das Kopfkino geht los. Viel zu dunkle Lippenkonturen, blaue Lidstriche, Edding-Augenbrauen … Das war einmal!

Der neueste Augenbrauen-Trend – das Microblading – hat mit alldem nichts mehr zu tun. Außer, dass eben die Anwendung an sich ähnlich ist. Wie auch ihr dank Microblading natürliche und ausdrucksstarke Brauen bekommt, erklären wir euch heute. Seid gespannt!

Was ist Microblading?

Ach, so herrlich volle Augenbrauen wie unsere liebe Susanna hätten wir doch alle gerne, oder? Wenn ihr eher mit hellen, feinen Härchen gesegnet seid, ist ein Microblading-Treatment genau das Richtige für euch. Bei dieser modernen Variante des Permanent-Make-ups werden mit einer feinen Klinge und einer gleichzeitigen Pigmentierung zarte Härchen einfach aufgezeichnet.

Diese Linien werden in Wuchsrichtung eurer eigentlichen Brauenhärchen gezeichnet, wodurch ein extrem natürliches Ergebnis erzielt werden kann. Eben nur ein wenig dichter und prägnanter.

Microblading: Augenbrauen werden Tätowiert

Wie funktioniert Microblading?

Wie schon angedeutet, wird ein Microblading manuell durchgeführt. Dabei wird mit einem sehr feinen Skalpell die Hautoberfläche leicht angeritzt und gleichzeitig mit Farbe aufgefüllt. Die gezeichneten Härchen ergänzen eure vorhandenen Brauen. Abrasierte und aufgemalte Brows gehören in die 90er-Jahre und sollten da auch unbedingt bleiben!

Damit das Ergebnis präzise wird und lange hält, gehören zur gesamten Behandlung noch weitere Schritte dazu. Wie das Treatment genau abläuft, erfahrt ihr im folgenden Abschnitt.

Die professionelle Behandlung: Vorgehen, Dauer und Kosten

Euer Microblading solltet ihr unbedingt in einem Kosmetikstudio machen lassen, da es einiges an Übung braucht, die Klinge ruhig zu führen. Und ein tätowiertes Härchen auf der Stirn möchte bestimmt niemand haben. So wird eure Behandlung ablaufen:

  1. Eure bereits vorhandenen Brauen und die umliegende Haut werden gut gereinigt und desinfiziert. Durch die Anwendung entstehen schließlich microfeine „Wunden“ in der Hautoberfläche, die sich nicht entzünden sollen.
  2. Nun wird die Form festgelegt. Hier gehen Kosmetikstudios unterschiedlich vor. Einige werden eure Augenbrauen frei Hand vorzeichnen, andere nutzen Fäden zur Markierung, wieder andere haben spezielle Schablonen. Wichtig ist, dass ihr genau kommuniziert, wie ihr euch das Ergebnis vorstellt. Dementsprechend werden dann auch der Farbton und die Dichte der gezeichneten Härchen festgelegt.
  3. Alles erledigt? Dann geht es jetzt – wie weiter oben beschrieben – ans eigentliche Tätowieren. Damit der Look noch realistischer wirkt, kommen oft verschiedene Farbtöne zum Einsatz, um mehr Tiefe und Struktur zu schaffen.
  4. Wundert euch nicht: Nachdem das Treatment beendet ist, wird eure Haut gerötet sein. Vermeidet am Tag der Behandlung und mindestens für eine weitere Woche direkte Sonneneinstrahlung, schweißtreibende Aktivitäten und auch Make-up. So kann sich eure Haut in Ruhe erholen und heilen. In den meisten Kosmetikstudios werdet ihr außerdem eine spezielle Pflege zum Auftragen bekommen.

Zu Beginn werden eure Brauen noch deutlich dunkler wirken. Das finale Ergebnis ist erst nach rund 10–14 Tagen sichtbar. Stellt euch außerdem darauf ein, dass eine zweite Session zur Korrektur nötig sein kann. Die gesamte Behandlung wird 1,5 bis 2 Stunden in Anspruch nehmen. Wie lange das Ergebnis hält, ist ein wenig von eurer Haut abhängig. Eher fettige Hauttypen werden rund ein Jahr Spaß an ihren neuen Wow-Brows haben. Wenn ihr eher trockene Haut habt, kann das Ergebnis bis zu 1,5 Jahre sichtbar sein. Für das Treatment müsst ihr mit Kosten von ca. 250 € rechnen. Folgesitzungen zur Korrektur sind hier aber in der Regel schon im Preis inbegriffen.

Für wen eignet sich die Methode?

Der Sinn eines Microbladings ist, eure Augenbrauen dauerhaft in shape zu bringen. Dadurch bietet sich das Treatment im Prinzip für jeden an, der sich das morgendliche Nachmalen sparen möchte. Ein durchsichtiges Brauengel reicht dann vollkommen aus. Insbesondere, wenn ihr sehr helle oder dünne Brauen habt, könnt ihr dank des Treatments tolle Ergebnisse erzielen, die auch beim Baden oder Sporttreiben nicht verwischen! Zusätzlich kann ein Brauen-Lifting eure Wow-Brows noch perfektionieren.

Übrigens: Auch wenn ihr gar keine Augenbrauen mehr habt – entweder durch übermäßiges Zupfen oder auch krankheitsbedingt – ist das Microblading eine Option. In einem guten Kosmetikstudio wird das Ergebnis so natürlich ausfallen, dass man den Unterschied zu echtem Haar kaum erkennen kann.

Microblading: Close-up auf die Augenbrauen von einer Frau

Was ist der Unterschied zu Nanoblading und Microshading?

Der größte Unterschied zu den beiden anderen Varianten ist, dass das Microblading manuell, also per Hand, und die anderen beiden Techniken mit einer kosmetischen Tätowiermaschine umgesetzt werden. Dadurch sind Nanoblading und Microshading noch permanenter als das Microblading und halten bis zu 4 Jahre.

Beim Nanoblading werden, wie auch beim Microblading, Härchen in Form von feinen Linien gezeichnet. Beim Microshading hingegen werden winzig kleine Punkte in die Brauen eingearbeitet und dadurch „schattiert“. Diese Variante wird optisch mit dem Look eines Brauenpuders verglichen.

Wohlgeformte Augenbrauen sind wirklich superwichtig, um eurem Gesicht mehr Ausdruck zu verleihen. Und dank Microblading können wir die gesparte Styling-Zeit am Morgen direkt in ein längeres Schläfchen investieren.

XX, Die Redaktion

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