Kaufberatung Display-Schutzfolien
Effektiver Schutz für empfindliche Displays
Kurz nicht aufgepasst und schon hat der Smartphone-Bildschirm einen Kratzer. Eine Display-Schutzfolie bewahrt dein Mobilgerät vor Beschädigungen, während du Touchscreen und Fingerabdrucksensor wie gewohnt weiter nutzen kannst.
Inhaltsverzeichnis
> Warum ist eine Display-Schutzfolie sinnvoll?
> Welche Arten von Schutzfolien gibt es?
> Worauf sollte ich bei dem Schutz für den Bildschirm achten?
> Wie bringe ich eine Display-Schutzfolie richtig an? 6 Tipps
Warum ist eine Display-Schutzfolie sinnvoll?
- Display-Schutzfolien gehören zum wichtigen Multimedia-Zubehör: Eine solche dünne, durchsichtige Abdeckung sitzt fest auf dem Bildschirm von Smartphones oder anderen Geräten, damit das Display-Glas nicht freiliegt.
- Die Folie kann zuverlässig dazu beitragen, dass harte Gegenstände wie Münzen, Schlüssel, Stifte, Ringe oder Sandkörner das Display nicht verkratzen.
- Du kannst die Folie einfach austauschen, wenn sie ramponiert ist – während das eigentliche Display unversehrt bleibt. Das verlängert die Lebensdauer des Geräts und erhält seinen Wert.
- Die Schutzfolie hält außerdem Staub, Schmutz und Fingerabdrücke von der empfindlichen Oberfläche fern.
- Je nach Ausführung bietet das praktische Handyzubehör weitere Funktionen, so wie Sichtschutz oder Blaulichtfilter.
Welche Arten von Schutzfolien gibt es?
Klassische Schutzfolien
Weit verbreitet sind einfache Schutzfolien aus weichem und flexiblem PET-Kunststoff. Mit Stärken von 0,1 bis 0,3 mm sind sie sehr dünn. Weitere Vorteile: Diese Varianten sind günstig und unauffällig. Sie bieten einen Grundschutz gegen Kratzer und Staub. Gegen Stöße und Stürze sichern sie dagegen weniger ab. Überdies halten klassische Schutzfolien nicht so lange.
Folien aus Panzerglas
Panzerglasfolien werden aus mehrfach gehärtetem, robustem Glas gefertigt. Die feste, aber elastische Scheibe bildet eine ebene Fläche, die passgenau auf dem Display platziert wird. Solche Folien fühlen sich an wie ein echter Bildschirm und bieten damit eine angenehme Haptik und ein ähnliches Touch-Gefühl wie das Original-Display. Mit 0,3 bis 0,5 mm sind sie dicker als Standard-Schutzfolien. Panzerfolien haben einen höheren Härtegrad, sind haltbarer und widerstandsfähiger gegen Kratzer. Zudem federn sie einen Aufprall ab, was das Zerspringen des eigentlichen Glases verhindert. Allerdings sind diese Folien teurer und machen das Handy dicker.
Tipp: Bei Panzerglas geben die Hersteller häufig den Härtegrad an. Die höchste Stufe ist 9H auf der Mohsschen Härteskala, mit der die Widerstandsfähigkeit von Displays gemessen wird. Zum Vergleich: Ein Diamant weist innerhalb dieser Skala eine Härte von 10H auf.
Hydrogel- und TPU-Folien
- Eine Zwischenform zwischen Panzerglas und klassischen Folien sind Hydrogel- oder TPU-Folien, die einen guten Kompromiss zwischen Schutz und Unauffälligkeit darstellen.
- Hydrogel ist ein gelartiges, weiches Material, das Stöße absorbieren kann, aber mit 0,1 bis 0,3 mm dünner ist als Panzerglas. Hydrogel-Folien sind selbstheilend, können also oberflächliche Kratzer sowie Beschädigungen ohne dein Zutun verschwinden lassen.
- TPU ist ein flexibler und robuster Kunststoff, der kleinere Stöße absorbieren kann. Mit 0,2 bis 0,3 mm sind diese Folien etwas dicker als Hydrogel und etwas weniger elastisch. Sie verfügen ebenfalls über Selbstheilungsfähigkeiten bei kleineren Kratzern.
Flüssiger Displayschutz
Flüssiger Displayschutz bildet eine unsichtbare Nano-Schutzschicht, die die Glasoberfläche vor dem Verkratzen und vor Staub bewahrt. Du bringst sie auf, indem du eine Flüssigkeit auf den Bildschirm tropfst und verteilst. Das Aussehen deines Smartphones wird dadurch nicht beeinträchtigt, es ist allerdings weniger gegen Stöße und Kratzer geschützt.
Worauf sollte ich bei dem Schutz für den Bildschirm achten?
Kompatibilität
Eine Display-Schutzfolie sollte auf dein Handy zugeschnitten sein. Es genügt nicht, nur auf den Hersteller zu achten und für ein iPhone etwa zu einer iPhone-Schutzhülle zu greifen. Nur wenn sie zum jeweiligen Modell passt, kannst du sicher sein, dass die Größe stimmt und der Bildschirm komplett geschützt ist. Außerdem sitzt dann die Aussparung für die Frontkamera an der richtigen Stelle.
Tipp: Bei dickerem Panzerglas ist die Kompatibilität auch wichtig für die Funktionsfähigkeit des Fingerabdrucksensors.
Matt oder klar
Es gibt matte und klare Schutzfolien. Beide haben Vorteile. Weit verbreitet sind klare Folien. Weil sie besonders transparent sind, siehst du alle Inhalte und Farben genauso, wie sie auf dem Display dargestellt werden. Matte Ausführungen bieten zwar eine weniger akkurate Darstellung, tragen jedoch dazu bei, dass du den Bildschirm auch bei direkter Sonneneinstrahlung oder starkem Licht gut ablesen kannst. Diese Folien reduzieren Blenden und Reflexionen, was sich vor allem bei Tageslicht im Freien bemerkbar macht. Zusätzlich wirken sich Fingerabdrücke und Schmutz weniger störend aus.
Anti-Fingerabdruck
Einige Display-Folien für Smartphones verfügen über eine fettabweisende Beschichtung, die Fingerabdrücke und Flecken reduzieren kann. Dadurch bleibt das Display sauber und besser ablesbar und du musst es seltener reinigen.
Tipp: Einige Beschichtungen wirken auch antibakteriell, was die Hygiene bei der Verwendung des Mobiltelefons verbessert.
Blickschutz
Wenn du im Bus deine WhatsApp-Nachrichten liest oder deine Banking-App geöffnet hast, sollen neugierige Nachbar*innen nicht mitlesen können. Schutzfolien mit Blickschutz verdunkeln den Bildschirm für Personen, die aus einem bestimmten Winkel daraufschauen, während du selbst klare Sicht behältst.
Blaulichtfilter
Bildschirme von Smartphones, Tablets und anderen Geräten strahlen blaues Licht aus, das zu Kopfschmerzen oder Schlafproblemen führen kann. Ein Blaulichtfilter schont die Augen und sie werden nicht so schnell müde. Viele moderne Handys können zwar blaues Licht reduzieren, doch bekommt das Display dadurch oft einen gelblichen Schimmer. Mit einer Blaulichtfilter-Schutzfolie passiert das nicht.
Eignung für Handyhüllen
Du solltest nicht nur das Display deines Handys schützen, sondern ebenso das Gehäuse selbst – dafür brauchst du eine Handyhülle. Allerdings kann es passieren, dass Bumper oder Flip Case die Schutzfolie vom Bildschirm streifen. Das kann hauptsächlich bei Smartphones mit abgerundeten Bildschirm-Kanten zum Problem werden. Für diesen Fall gibt es Displayfolien, die als „Case-friendly“ bezeichnet werden. Sie haften auch dann sicher, wenn du eine Hülle verwendest.
Zubehör
Zusammen mit einem Handy-Displayschutz erhältst du in der Regel ein Installations-Kit. Je nach Ausführung gehören dazu ein Mikrofaser-Reinigungstuch und ein Installationsrahmen oder eine Positionierhilfe. Einige Hersteller legen zwei oder mehr Folien bei, sodass du sie bei Bedarf einfach austauschen kannst. Nützlich sind bei Smartphones zudem Schutzfolien für die Kameralinsen auf der Rückseite – du bekommst sie häufig zur Display-Schutzfolie dazu.
Wie bringe ich eine Display-Schutzfolie richtig an? 6 Tipps
- Wenn der Displayschutz Kratzer oder Risse aufweist, solltest du ihn austauschen, sonst ist seine Schutzwirkung nicht mehr gegeben. Ratsam ist ein Wechsel auch, wenn sich Luftblasen bilden.
- Die alte Schutzfolie entfernst du, indem du die Ecken vorsichtig anhebst. Dann ziehst du den Film langsam und behutsam ab. Normalerweise geht das problemlos. Kannst du die Folie nicht lösen, nimmst du eine Kreditkarte zu Hilfe.
- Lies in jedem Fall die Hinweise des Herstellers in der Gebrauchsanleitung und halte dich daran.
- Bevor du die neue Folie befestigst, musst du das Display gründlich säubern. Die Oberfläche muss frei von Staub, Fett und anderem Schmutz sein. Benutze dazu die beiliegenden Mikrofasertücher.
- Positioniere die Folie auf dem Bildschirm und richte sie korrekt aus. Achte insbesondere auf die Ränder. Das geht mit einem der beiliegenden Hilfsmittel in der Regel leichter.
- Ein weiteres Werkzeug dient dazu, die Folie so anzukleben, dass keine Luftblasen entstehen. Du drückst sie damit gleichmäßig an und streichst sie fest.