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Für wen?
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Rahmenhöhe
  • 29 cm
  • 30 cm
  • 31 cm
  • 33 cm
  • 34 cm
  • 35 cm
  • 36 cm
  • 37 cm
  • 38 cm
  • 39 cm
  • 40 cm
  • 41 cm
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  • 59 cm
  • 60 cm
  • 61 cm
  • 65 cm
Gangschaltung
  • 3-6 Gänge
  • 7-9 Gänge
  • 10-15 Gänge
  • 16-21 Gänge
  • 22-24 Gänge
  • 27 Gänge
  • mehr als 27 Gänge
Radgröße
  • 20 Zoll
  • 24 Zoll
  • 26 Zoll
  • 27,5 Zoll
  • 28 Zoll
  • 29 Zoll
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Mountainbikes

 

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Kettler Hardtail Alu MTB, 27,5 Zoll, 30 Gang ShimanoDeore, »Scorpion V01«
Hawk Mountainbike, 29 Zoll, 27 Gang Shimano Kettenschaltung, »Fourtyfour«

Kettler Hardtail Alu MTB, 27,5 Zoll, 30 Gang Shimano XT, »Scorpion V03«

Kettler Hardtail Alu MTB, 27,5 Zoll, 30 Gang Shimano SLX, »Scorpion V02«














































Kaufberatung Mountainbikes

Fahrräder für rasante Berg- und Talfahrten

Abseits der Spazier- und Radwege finden sich die schönsten Pfade und die abenteuerlichsten Trails. Damit das Fahren auf matschigem, steinigem und unebenem Gelände so richtig Spaß macht, ist ein Mountainbike (MTB) unumgänglich. Mit der richtigen Ausstattung sind Wurzeln, Pfützen und steile Berge kein Problem mehr. Mit den MTB-Einsteigermodellen können Kinder ihre ersten Cross-Abenteuer erleben, während erfahrene Biker mit den voll ausgestatteten Hardtails und Fullys den Wald erobern.

 

Inhaltsverzeichnis

Mountainbikes – die Bergsteiger unter den Fahrrädern
Die unterschiedlichen MTB-Modelle
Wofür wollen Sie das Mountainbike nutzen?
Finden Sie den passenden Rahmen und die richtige Laufradgröße
Wie viele Gänge sind nötig?
Beschaffenheit von Kurbeln, Bremsen und Reifen
Mit dem Fahrvergnügen steigt auch der Preis
Dieses Zubehör brauchen Sie für eine MTB-Tour
MTB-Trends 2016
Fazit: Das passende Mountainbike bringt richtig Fun

 

Mountainbikes – die Bergsteiger unter den Fahrrädern

Noch vor einigen Jahren wurden Mountainbikes fast ausschließlich als 26-Zoll-Fahrräder hergestellt. Heute sind sie auch als 27,5- oder 29-Zoll-Räder erhältlich. Letztere kennen Insider des Mountainbike-Sports als Twentyniner. Breite Stollenreifen zählen ebenso wie die breiten Lenker, die für bessere Hebelverhältnisse bei Tricks, Sprüngen und schnellen Kurven sorgen, zu den typischen Erkennungsmerkmalen von Bergrädern. Den Rahmen kennzeichnet ein zum Sattelrohr abfallendes Oberrohr, das die Beinfreiheit im Gelände erhöht. Die nach vorn gebeugte Sitzposition ist notwendig für steile oder rutschige Bergauffahrten. Als Rahmenmaterial kommen meist Carbon oder Aluminium zum Einsatz. Die Sattelstütze bietet zudem viel mehr Flexibilität und Dämpfung, als das bei gewöhnlichen Fahrrädern der Fall ist. Ein Hardtail ist standardmäßig mit einer Federung vorn versehen, während ein sogenanntes Full-Suspension, kurz Fully, über eine Federung vorn und hinten verfügt.

 

Die unterschiedlichen MTB-Modelle

Jeder Mountainbiker hat spezielle Anforderungen an sein Rad. Deshalb bietet der Markt eine große Auswahl an Mountainbikes mit unterschiedlichen Eigenschaften für unterschiedliche Terrains. Welche MTB-Varianten es gibt, erfahren Sie im Folgenden:

Hardtail

Diese Mountainbikes sind leicht, steif und robust. Bergauf gewinnen Sie mit diesem Rad schnell Raum – ohne große Kraftanstrengung. Bei einem Hardtail ist nur das Vorderrad gefedert. Die Vorteile: Da Hardtails keine Heckfederung haben, sind sie meist günstiger als Fullys.

Full-Suspension, kurz Fully

Diese Bikes sind etwas schwerer als Hardtails, dafür voll gefedert, also zusätzlich mit einem gefederten Hinterbau ausgestattet. Full-Suspension-Bikes lassen im Gegensatz zu Hardtails höhere Geschwindigkeiten auf unebenen Untergründen zu und bieten noch mehr Flexibilität und Komfort. Auch auf Schotterstrecken sitzen Sie auf einem Fully äußerst bequem. Es federt die Vibrationen einfach weg, da das Hinterrad länger Kontakt zum Boden hat. Bergab bieten Fullys eine super Fahrdynamik, da sie Unebenheiten locker abfedern und Sie so mehr Stabilität haben.

Enduro

Diese Modelle gehören zu den Fullys. Sie verfügen über einen Federweg von etwa 160 mm und eine maximale Laufradgröße von 27,5 Zoll. Enduros sind tourentauglich, erlauben daneben aber auch das Ausführen von Freestyle-Elementen wie Sprünge. Mit den Bikes fahren Sie mühelos Berge hoch und runter.

Dirt

Mit voller Power durch Dreck und Schmutz – das ist kein Problem mit einem stabilen Dirt-Bike. Diese Hardtails sind der perfekte Untersatz für echte Draufgänger. Sie halten meterhohe Sprünge aus und eignen sich durch ihre Wendigkeit für Tricks in der Luft. Damit die Bikes schnell auf Geschwindigkeit kommen, ist ein geringes Gewicht wichtig. Standardmäßig sind diese Mountainbikes mit 100 mm Federweg ausgestattet und haben eine Laufradgröße zwischen 24 und 26 Zoll.

Fatbike

Mit Fatbikes können Sie auch dort noch weiterfahren, wo andere aufgeben: etwa auf Schnee, Sand oder Geröll. Möglich machen das die übergroßen und breiten Reifen mit Formaten zwischen 3 und 4,8 Zoll. Diese Breite bietet guten Grip und Fahrsicherheit. „Fattys" sind vergleichsweise schwer. Dank des langen Radstands (Abstand der Aufstandspunkte von Vorder- und Hinterrad) halten sie sicher die Fahrspur – selbst in extremem Gelände. Es gibt die Modelle als Hardtail sowie als Fully.

All Mountain

Diese Fullys gehören zu den beliebtesten MTB-Modellen. Kein Wunder, schließlich sind sie echte Allrounder. Mit diesen Trail-Modellen erklimmen Sie jeden Berg – und brettern ihn voll gefedert wieder hinunter. Das ist Fahrspaß pur! Die Bikes haben einen Federweg von etwa 140 mm, die Laufradgröße liegt selten höher als 27,5 Zoll.

Cyclocross

Diese Räder sind spezielle Modelle zum Bestreiten von Querfeldein-Rennen. Ambitionierte Racing-Athleten geben mit ihnen Vollgas. Sie erweisen sich jedoch auch als praktische Bikes für Freizeitsportler zum Fahren schneller Touren mit gelegentlichen Geländestrecken. Meist gibt es Cyclocross-Räder als 27,5er oder 29er.

 

Wofür wollen Sie das Mountainbike nutzen?

Mit Geschwindigkeit bergab, lange Touren durch unterschiedliche Terrains oder akrobatische Sprünge – das sind nur einige Dinge, die mit Mountainbikes möglich sind. Wählen Sie Ihr Mountainbike passend zum gewünschten Einsatz aus.

Für schnelle Fahrten auf unbefestigten Wegen

Dafür sind Crosscountry-Bikes mit Federwegen von etwa 100 mm und einer Laufradgröße von 27,5 oder 29 Zoll super. Als Rennmodelle unter den Mountainbikes eignen sie sich hervorragend für rasante Fahrten auf Waldwegen und unbefestigten Straßen, allerdings weniger für anspruchsvolle Trails. Meist sind die Cross-Räder als Hardtails ausgestattet. Aber auch unter den Fullys gibt es Marathon- bzw. Touren-Modelle. Sie haben einen Federweg von etwa 120 mm bei einer Radgröße von 27,5 oder 29 Zoll.

Für unterschiedliche Streckenprofile

Sie planen mit dem MTB Touren auf unterschiedlichen Untergründen und suchen einen Allrounder, mit dem alle Strecken möglich sind? Dann ist ein All-Mountain-Bike der perfekte Begleiter für Sie. Wer das Extreme liebt und auch über Geröll und Schnee fahren will, wählt ein Fatbike.

Für rasante Abfahrten

Am liebsten würden Sie nur bergab fahren? Für sehr steile Strecken, die über Wurzeln, Hügel und Steine führen, eignen sich Full-Suspension-Bikes, oft auch „Downhill-Bikes" genannt. Sie sind immer voll gefedert und weisen Federwege ab 180 mm auf.

Für längere Touren bergauf und bergab

Dafür sind Enduros die besten Partner. Diese Modelle bieten einen guten Antrieb zum Erklimmen von Bergen sowie Fahrspaß bergab. Auch für enge Pfade, Single-Trails genannt, sind sie bestens geeignet.

Für den Bike-Park

Im Bike-Park können Sie sich Adrenalinkicks holen und die Fahrtechnik verbessern. Wer besonderen Wert auf Spaß beim Freestyle legt, sollte ein Enduro-Rad mit mindestens 160 mm Federweg wählen. Für meterhohe Sprünge, Freestyle-Tricks und Fahrten durch Matsch und Schlamm sind die stabilen Dirt-Bikes ausgelegt.

 

Finden Sie den passenden Rahmen und die richtige Laufradgröße

Welches Laufrad am besten zur Ihrem Bike passt, hängt von Ihrer Körpergröße ab. Große Fahrer fühlen sich meist auf einem Twentyniner wohl, während kleinere Fahrer ein 26-Zoll- oder ein 27,5-Zoll-Bike bevorzugen. Sind Twentyniner einmal in Fahrt, rollen sie besser und ruhiger als die Modelle mit kleineren Rädern. Aber sie sind durch ihre Größe auch etwas behäbiger.

Die Rahmengröße wird bei Mountainbikes in Zoll angegeben und hängt von der Schrittlänge ab. Mit einer einfachen Formel können Sie die für Sie passende Rahmengröße ermitteln: Nehmen Sie ein Maßband und ziehen Sie es vom Boden am Innenbein entlang bis zum Schritt. Diesen Wert in Zentimetern multiplizieren Sie mit 0,226. Das Ergebnis ist die Rahmengröße in Zoll.

 

Wie viele Gänge sind nötig?

Beim Mountainbike sind meist Kettenschaltungen verbaut. Generell gilt wie bei jedem Fahrrad: je mehr Gänge, desto differenzierter kann geschaltet werden. So wählen erfahrene Fahrer, die steile bis sehr steile Berge nehmen und auf anspruchsvollen Trails unterwegs sind, eine 30-Gang-Schaltung, während sich Einsteiger und Gelegenheitsfahrer auf mittelschweren Untergründen auch mit einer 21-Gang-Schaltung zufriedengeben. Kinder- und Jugendmodelle verfügen über Schaltungen mit sechs oder 18 Gängen.

 

Beschaffenheit von Kurbeln, Bremsen und Reifen

Die Kurbelarme sind in der Regel zwischen 172,5 und 175 mm, für große Fahrer sogar bis 180 mm lang. Mountainbikes sind üblicherweise mit Scheibenbremsen ausgestattet. Mit dem Körpergewicht des Fahrers und dem Federweg steigt auch die Größe der Scheiben. Je unebener, sandiger und loser der Untergrund, desto breiter und grobstolliger sollten die Reifen sein. Schmalere Reifen mit kleinen Noppen empfehlen sich für Crosscountry- und Marathon-Fahrer, breitere Reifen mit groben Stollen für All-Mountain- und Enduro-Fahrer.

 

Mit dem Fahrvergnügen steigt auch der Preis

Ab 200 € erhalten Sie einfache Modelle für Kinder und Jugendliche sowie Modelle für gelegentliches Fahren auf einfachen Waldwegen, ermäßigte Modelle sogar noch günstiger. Je erfahrener Sie als Mountainbiker sind, desto größer werden Ihre Ansprüche an Gangschaltung, Federung und andere Details sein.

Mit dem Wert der Ausstattung steigt auch der Preis. So können Modelle für ambitionierte Crossfahrer und Freestyler mehrere Tausend Euro kosten. 30-Gang-Räder sind beispielsweise selten unter 1.000 € erhältlich.

Ein breites Angebot gibt es im mittleren Preissegment zwischen 500 und 900 €. Hier finden Sie Einsteiger-Bikes ebenso wie Modelle für gelegentliche Fahrten im Gelände. Möchten Sie einfach nur Wald- und Wiesenwege auch bei nassen Verhältnissen nutzen, so können Sie sich im unteren bis mittleren Preissegment orientieren. Sobald Sie anfangen, Tricks, anspruchsvolle Trails oder Downhills zu fahren, sollten Sie deutlich mehr Geld investieren.

 

Dieses Zubehör brauchen Sie für eine MTB-Tour

Nicht jedes Mountainbike verfügt über Schutzbleche. Diese sind zum Anstecken erhältlich und halten Spritzer ab. Eine Beleuchtung ist sehr zu empfehlen, auch wenn Mountainbikes selten im Straßenverkehr genutzt werden. Spätestens auf dem Rückweg vom Trail kann es dunkel werden. Beim Kauf einer Luftpumpe sollten Sie darauf achten, dass sie für großvolumige Reifen geeignet ist. Ein Minitool, um Reparaturen im Fall einer Panne vornehmen zu können, ist ebenso ratsam. Die kleinen Werkzeuge haben mehrere Funktionen. Sie sind etwa mit einem Satz Innensechskantschlüssel, Schraubendrehern und Fahrradhebern ausgestattet. Ein Fahrradhelm sollte wie bei jedem anderen Radfahrer auch auf dem Kopf von Mountainbikern nicht fehlen. Ein spezieller Fahrradrucksack, der kaum merklich auf dem Rücken des Fahrers sitzt, ermöglicht den Transport kleiner Gepäckstücke.

 

MTB-Trends 2016

In dieser Saison erobern Fatbikes die Herzen der Mountainbiker. Sie ermöglichen auch Touren durch extremes Gelände. Da „Fattys" vergleichsweise schwer sind, gibt es immer mehr Modelle mit Elektromotor. Egal, ob im extremen Gelände oder auf dem Bürgersteig, ob mit Motor oder ohne: Die coolen Schwergewichte sind einfach immer ein Hingucker.

Ein weiterer Trend bei Mountainbikes sind neue Hardtails für den Trail. Sie lassen die Geländefahrt zum Freudentanz werden. Vor allem bergab versprechen sie noch mehr Fahrspaß. Zu diesem Zweck haben sie flache Lenkwinkel von etwa 67 oder 68 Grad. Vorn gibt es Federwege von 120 bis etwa 150 mm, die Unebenheiten noch besser ausgleichen sollen. Besonders angesagt sind bei diesen Modellen robuste Rahmen aus Aluminium.

 

Fazit: Das passende Mountainbike bringt richtig Fun

So unterschiedlich die Untergründe und Streckenprofile in Wäldern und Bergen sind, so vielfältig ist die Auswahl an Mountainbikes. Für jeden Anspruch gibt es das passende Modell. Wer sein persönliches Traum-Bike gefunden hat, dem ist Spaß garantiert.

  • Hardtail oder Fully? Hardtails sind super für Einsteiger. Sie sind leichter, robuster und günstiger als Full-Suspension-Bikes. Fullys sind voll gefedert, haben dadurch mehr Fahrdynamik – aber auch einen höheren Preis. Meist greift eher der fortgeschrittene Fahrer zum Fully.
  • Cyclocross-Bikes sind für schnelle und sportliche Touren ideal: Tolles Modell auch für alle, die sich die Möglichkeit offenhalten möchten, mit einer Art Rennrad über leichte Trails zu fahren.
  • Fatbikes sind fürs Extreme: Wollen Sie auf anspruchsvollen Böden wie Sand und Geröll und auch im Winter bei Schnee fahren? Dann wird ein Fatbike sicher schnell Ihr dicker Kumpel.
  • All-Mountain-Bikes für jeden Trail: Mit dieser Allzweckwaffe erklimmen Sie jeden Berg und meistern auch anspruchsvolle, enge Pfade.
  • Enduros für lange Touren: Wer nicht genug kriegen kann und gerne länger mit dem Bike unterwegs ist, wird mit einem Enduro-Rad glücklich. Lust auf einen Alpencross? Kein Problem mit diesem Mountainbike.
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