Kaufberatung Wickeltisch-Zubehör
Was du alles zum Wickeln deines Babys brauchst
Das Baby ist bald da und die Vorfreunde ist groß. Die künftigen Eltern wollen auf alles vorbereitet sein – dazu gehört auch das Wechseln der Windeln. Nützliches Wickeltisch-Zubehör ist dabei eine unverzichtbare Ausstattung und bietet hilfreiche Unterstützung.
Inhaltsverzeichnis
> Was für Wickeltisch-Zubehör benötige ich?
> Wie organisiere ich meinen Wickeltisch? 8 Tricks
> Welche Pflegeprodukte benötige ich am Wickeltisch? 5 Tipps
Was für Wickeltisch-Zubehör benötige ich?
Wickelauflage
Eine Wickelauflage ist eine gepolsterte Matte, auf der dein Baby liegt, während du die Windeln wechselst. Du platzierst sie auf der Wickelkommode oder dem Wickeltisch. Besonders angenehm sind für das Baby Wickelauflagen mit weicher Oberfläche. Die Polster sind außerdem ein wichtiges Sicherheitszubehör: Sie haben meist erhöhte Kanten, damit das Baby nicht herunterrollen kann. Die Auflagen sind in der Regel wasserfest und pflegeleicht: Du kannst sie einfach mit warmem Wasser und milder Seife abwischen. Speziell desinfizieren musst du sie nicht.
Tipp: Wickelaufsätze sind stabile Platten, die du auf die Waschmaschine, das Babybett oder eine Kommode legst, um diese in einen Wickeltisch umzufunktionieren. Das ist insbesondere in kleinen Wohnungen praktisch.
Windeleimer
Die benutzte Windel entsorgst du schnell und unkompliziert in einem Windeleimer. Er schließt dicht ab oder verfügt über ein spezielles System, um Gerüche im Inneren zu halten, damit sie sich nicht im Zimmer ausbreiten. Den Windelmülleimer kannst du neben den Wickeltisch stellen.
Heizstrahler
Babys können sich schnell verkühlen, wenn sie nackt auf dem Wickeltisch liegen, während du sie wickelst. Ein Wickeltisch-Heizstrahler kann dafür sorgen, dass das Kind beim Windelwechseln nicht friert. Wärmelampen bieten mehrere Vorteile: Sie spenden sofort Wärme. Das reduziert das Risiko einer Erkältung und macht außerdem das Aus- und Anziehen der Babykleidung angenehmer. Anders als ein Heizlüfter oder die Heizung wärmt der Strahler nur den Bereich des Wickeltischs und nicht das ganze Zimmer – das spart Energie. Außerdem geben die Strahler oft ein sanftes Licht ab. Du kannst sie über der Wickelauflage befestigen oder als Standleuchte danebenstellen.
Windeln
Bei Windeln hast du die Wahl zwischen zwei Typen: Einwegwindeln benutzt du nur ein Mal, danach landen sie im Müll. Sie sind bequem und einfach zu verwenden – und auch praktisch, wenn du unterwegs bist. Einige Varianten sind biologisch abbaubar. Stoffwindeln sind umweltfreundlicher als Modelle zum Wegwerfen, erfordern aber etwas mehr Aufwand, denn sie müssen nach dem Gebrauch in der Waschmaschine gewaschen werden. Dafür sparst du damit auf lange Sicht Geld.
Spielsachen
Spielzeug gehört nicht zu den Dingen, die du zwingend beim Wickeln benötigst. Es kann jedoch sehr hilfreich sein, um dein Baby zu beschäftigen und zu beruhigen, während du die Windel wechselst. Gut geeignet ist dafür zum Beispiel ein Mobile über dem Wickeltisch, das die Aufmerksamkeit des Kindes auf sich zieht. Du kannst ihm aber auch einen Beißring, eine Rassel oder ein kleines Kuscheltier in die Hand geben.
Tipp: Eine Babybetttasche ist eigentlich für das Bettchen gedacht. Der Spielzeughalter nimmt aber auch an Wickeltisch oder Wickelkommode Beißring, Schnuller oder Spielzeug auf, damit du sie deinem Baby in die Hand geben kannst.
Wie organisiere ich meinen Wickeltisch? 8 Tricks
- Das Wickeln deines Säuglings geht schneller und unkomplizierter, wenn du alle wichtigen Utensilien wie Windeln, Pflegeprodukte und Textilien für das Baby griffbereit hast.
- In Aufbewahrungskörben kannst du Babybodys und andere Kleidung zum Wechseln deponieren. Die Körbe finden auf dem Wickeltisch oder auf einer Kommode daneben Platz.
- Geräumige Wickeltaschen sind eigentlich für unterwegs gedacht, aber es gibt auch spezielle Ausführungen, die du auf dem Wickeltisch platzierst. Solche Wickeltisch-Organizer bieten zum Beispiel Fächer für Windeln oder Tücher.
- In einem Windelspender, den du an der Wand oder am Wickeltisch befestigst, kannst du deinen Vorrat an Windeln ordentlich unterbringen. Über die Öffnung sind die frischen Windeln einfach zu entnehmen.
- Eine Feuchttücherbox schützt die Tücher vor Staub und Schmutz, sodass sie hygienisch bleiben. Sie trocknen zudem nicht so schnell aus, sondern bleiben lange feucht. Praktisch: Die einzelnen Tücher lassen sich aus einem Feuchttuchspender einfach mit einer Hand entnehmen, die andere bleibt frei.
- Wickelkommoden sind multifunktionale Möbel, die dir bei Aufbewahrung und Organisation helfen. Sie dienen nicht nur zum Wechseln der Windeln, sondern bieten in Form von Schubladen oder Fächern zusätzlichen Stauraum, den du für Windeln und anderes Zubehör nutzen kannst.
- Auch manche Wickeltische verfügen über eine Schublade oder eine Ablagefläche.
- Eine platzsparende 2-in-1-Lösung aus Wickel-Oberfläche und Aufbewahrung ist ein Wickelregal. Es wird an der Wand befestigt und nur bei Bedarf ausgeklappt. Integriert sind ein oder mehrere Regalbretter, die als Ablage dienen.
Welche Pflegeprodukte benötige ich am Wickeltisch? 5 Tipps
- Wenn du dein Baby wickeln möchtest, brauchst du natürlich Windeln. Dazu kommen sanfte Pflegeprodukte, denn die Haut von Kindern ist empfindlich. Häufig leiden sie etwa unter Ausschlägen.
- Mit Feuchttüchern oder einem feuchten Waschlappen mit warmem Wasser entfernst du Stuhlreste und Creme vom Baby-Po. Babywaschlappen haben den Vorteil, dass sie wiederverwendbar und umweltfreundlich sind.
- Feuchttücher punkten damit, dass du sie unkompliziert unterwegs verwenden kannst. Außerdem kannst du damit Gesicht und Hände des Säuglings sauber machen, etwa nach dem Essen. Achte darauf, dass sie für Babys geeignet und hautfreundlich sind und keinerlei Konservierungsstoffe oder Parfüm enthalten.
- Babyöl kannst du zusammen mit einem weichen Wattepad nutzen, wenn der Po verkrustet oder verschmutzt ist und Feuchttücher oder Waschlappen nicht ausreichen. Das Öl versorgt die Haut gleichzeitig mit Feuchtigkeit.
- Beim Windelwechseln ist die Babypflege wichtig. Trage jedes Mal eine Wundschutzcreme dünn auf, um die Haut des Kindes zu schützen und Hautreizungen vorzubeugen. Diese sanften Mittel enthalten oft Zinkoxid oder Panthenol, die bei der Wundheilung helfen. Sie sollten ebenfalls parfümfrei sein.