Poke Bowl: Der neue Food-Trend aus Hawaii

Trend Food: Poke Bowl - die Fisch-Bowl aus Hawaii
Freitag, 27. Oktober 2017, 17:08

Dass Bowls von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken sind, ist mittlerweile wohl bei jedem angekommen. Ob Zoodle-, Acai- oder Buddha-Bowl – sie erlebten alle ihren großen Hype! Doch was jetzt kommt, setzt noch mal einen drauf: Poke – eine hawaiianische Fisch-Bowl! Einfach zuzubereiten und vor allem gesund. Die besondere Zutat: roher Fisch! Vielleicht nicht für jedermann das Richtige, doch für diejenigen unter euch, die es mögen, ein wahres Gedicht.

Traditionell heißt das aus Hawaii stammende Gericht „Ahi Poke“. „Ahi“ heißt übersetzt Thunfisch und „Poke“ bedeutet geschnitten beziehungsweise gestückelt. „Ahi Poke“ ist also gewürfelter roher Thunfisch. Die Poke-Bowl muss jedoch nicht zwangsweise mit Thunfisch gemacht werden, sie kann auch mit Fischalternativen oder Meeresfrüchten angerichtet werden – nur roh sollte es sein. Ohne Thunfisch wird das Gericht allerdings nur „Poke“ genannt – das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch, oder?!

Welche Zutaten gehören in die Poke Bowl?

Die wichtigste Zutat haben wir ja schon gesagt: roher Fisch! Aber natürlich ist es nicht das Einzige, was in die hawaiianische Super-Bowl gehört. Generell könnt ihr eurer Kreativität bei den Toppings freien Lauf lassen und eure Bowl nach Lust und Laune zusammenstellen. Beliebte Zutaten sind aber vor allem: Gurke, Möhre, Avocado, Algensalat, Nori-Blätter, Edamame, Frühlingszwiebeln, eingelegter Ingwer, geröstete Schalotten oder Knoblauch. Als Basis dient in der Regel Reis – ob ihr euch für Sushi-, braunen oder Yasmin-Reis entscheidet, ist euch überlassen. Alternativ könnt ihr Zoodles nehmen, falls ihr die Low-Carb-Variante präferiert.

Zutaten für eine Poke Bowl

Damit der Fisch nicht fade schmeckt, wird er vorher eingelegt. Der Klassiker unter den Marinaden ist eine Mischung aus Sojasoße, Reisessig, Sesamöl, Chiliflocken und Frühlingszwiebeln. Ebenfalls sehr beliebt ist die „Spicy Mayo“. Diese wird aus – na klar – Mayonnaise sowie Sriracha und einem Spritzer Zitrone hergestellt. Entscheidend ist bei den Soßen vor allem, dass sie schön würzig sind, da der Reis die Aromen stark aufsaugt.

Wir haben uns selbst an die Poke-Bowl – in diesem Fall mit Lachs – gewagt. Hier kommt unser Rezept!

Poke Bowl

Für 2 Personen

Closeup einer Poke Bowl
Zutaten
300 g Lachs (in Sushi-Qualität)
200 g (Sushi-)Reis
1 kleine Gurke
1 kleine Möhre
1 Frühlingszwiebel
100 g Wakame-Algensalat
1/2 Avocado
2 EL Sojasoße
2 EL Sesamöl
1 EL Reisessig
1 EL Honig
Sesam, Chili
Zubereitung

  1. Den Reis nach Packungsanweisung zubereiten und abkühlen lassen.
  2. Sojasoße, Sesamöl, Reisessig und Honig verrühren, nach Belieben Chili ergänzen.
  3. Den frischen Fisch würfeln und zu der Marinade geben. Tipp: Je länger der Fisch zieht, desto intensiver ist am Ende der Geschmack.
  4. Gurke, Möhre und Avocado in dünne Scheiben, die Frühlingszwiebel in schmale Ringe schneiden.
  5. Jetzt wird angerichtet: Füllt zuerst den abgekühlten Reis in eine Schüssel, verteilt das Gemüse und den Lachs Zum Schluss noch mit den Frühlingszwiebeln und Sesam garnieren. Fertig!
  6. Wer mag, kann seine Poke-Bowl natürlich noch mit Sojasoße nachwürzen!

Anstelle des Lachses könnt ihr natürlich auch einen anderen Fisch, wie rohen Thunfisch oder Garnelen, verwenden. Wer absolut keinen rohen Fisch mag, kann bei seiner Bowl natürlich auch zu einer gegarten Alternative greifen.

Viel Spaß beim Nachmachen, ihr Lieben!

Trend Food: Poke Bowl - die hawaiianische Fisch-Bowl

Noch mehr Interesse an neuen Food-Trends, dann schaut doch mal bei unseren Artikel zum Thema „Black Food“ vorbei.

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XX, Die Redaktion

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