Matcha: nicht nur gesund, sondern auch lecker!

Zwei Stücken Matcha-Schokoladen-Kuchen und Matcha-Latte auf einem Tisch
Freitag, 9. Februar 2018, 17:19

Was anfangs argwöhnische Blicke auf sich gezogen hat, gehört mittlerweile zu den größten Trends im Food-Bereich: Matcha – das leuchtend grüne, fast schon neonfarben schimmernde Teepulver – erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder! Das grüne Pulver schmeckt nicht nur besser als Grüntee, es soll auch noch beleben und sich langfristig positiv auf die Gesundheit auswirken.

Die besondere Wirkung des japanischen Grüntees

Matcha gehört zu den Sorten des Grüntees – ihm wird aber eine noch gesündere Wirkung nachgesagt als gewöhnlichen Grünteesorten. Denn Matcha wird aus ganz fein gemahlenen Blättern der Grünteepflanze Tencha hergestellt. Die Blätter werden somit nicht nur aufgegossen, sondern komplett verarbeitet – wodurch die Konzentration viel höher ist. Da Grüntee generell eine positive Wirkung auf den Körper hat, ist es somit nicht verwunderlich, dass Matcha noch gesünder ist.

Kenner von Matcha müssen nicht mehr überzeugt werden: Dank des enthaltenen Koffeins macht der leckere Tee auf gesunde Weise wach, leistungs- und konzentrationsfähig und ist somit eine beliebte Alternative zu Kaffee. Zudem hat er eine wohltuende Wirkung auf den Stoffwechsel, weshalb ihm auch eine schlank machende Rolle nachgesagt wird, und ist obendrein ein Multitalent in der Küche: Ob als allseits bekannter Matcha-Latte oder in Kuchen, Eis, Dessert oder Smoothie – mit dem Pulver lassen sich tolle Kreationen zaubern.

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Zwei tolle (Wachmacher-)Rezepte mit Matcha

Um euch zu zeigen, wie einfach der Matcha-Latte gezaubert ist und wie toll Matcha im Kuchen schmeckt, haben wir hier zwei einfache Rezepte für euch …

Matcha-Latte

Ein Glas Matcha-Latte auf einem Tisch
Zutaten
1 TL Matcha-Pulver
Circa 50 ml Wasser (maximal 70-80 Grad)
Ein wenig kaltes Wasser
Circa 200 ml Milch
Matcha-Besen, Schüssel, Sieb

Step 1: Legt euch die Zutaten sowie das Zubehör bereit. Siebt einen Teelöffel des Matcha-Pulvers in eine kleine Schüssel.

Step 2: Fügt ein wenig kaltes Wasser zum Pulver hinzu, verrührt es zügig mit dem heiß angefeuchteten Bambus-Besen (das verhindert das Brechen der Borsten) zu einer glatten Paste – es dürfen keine Klümpchen entstehen.

Step 3: Gebt nun das warme Wasser zu eurem Matcha-Pulver und schlagt alles mit schnellen Bewegungen für circa eine Minute zu einer schaumigen Flüssigkeit. Wichtig: Rührt dabei in Zickzack-Bewegungen und nicht im Kreis – so wird das Ergebnis noch besser.

Step 4: Ist der Matcha-Tee schaumig, füllt ihn vorsichtig in ein hübsches Glas oder eine Tasse.

Step 5: Schäumt nun noch die Milch – am besten Hafer- oder Mandelmilch – auf und gießt mit ihr langsam euren Matcha-Tee auf.

Step 6: Wer mag, kann einen Löffel Honig oder Agavendicksaft hinzugeben – fertig ist euer belebender Matcha-Latte!

Tipp: Damit euer Matcha-Latte wirklich schaumig wird, solltet ihr bei der Zubereitung auf jeden Fall einen traditionellen Matcha-Besen verwenden – den gibt es mittlerweile fast überall, vor allem in japanischen Supermärkten und gut sortierten Teeläden.

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Matcha-Kuchen

Matcha-Schokoladen-Kuchen auf einem Tablett
Zutaten
Für eine kleine Backform
150 g Zucker
150 g Butter
3 Eier
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Matcha-Pulver
70 g weiße Schokolade
Eventuell weiße Kuvertüre

Step 1: Stellt die Zutaten bereit und heizt den Backofen auf 170 Grad vor.

Step 2: Raspelt nun die weiße Schokolade klein und stellt sie in einer Schüssel beiseite.

Step 3: Verrührt mithilfe eines Handmixers die weiche Butter mit dem Zucker in einer großen Schüssel.

Step 4: Gebt nach und nach die Eier hinzu – lange schaumig schlagen, damit der Kuchen schön fluffig wird.

Step 5: Fügt jetzt das Mehl, das Backpulver sowie das Matcha-Pulver hinzu …

Step 6: … und verrührt alles zu einem geschmeidigen Teig.

Gebt schließlich noch die gehackte weiße Schokolade zum Teig …

… und verrührt wieder alles gut. Am Ende sollte der Teig kompakt, aber nicht zu fest sein – gebt im Zweifelsfall noch einen Schuss Milch hinzu.

Step 7: Füllt nun den Teig mithilfe eines Teigschabers in eine gefettete Backform.

Step 8: Achtet darauf, dass er gleichmäßig verteilt und schön glatt gestrichen ist.

Step 9: Backt den Kuchen für circa 40 Minuten im vorgeheizten Backofen. Solltet ihr merken, dass die Oberfläche zu dunkel wird, legt ein Stück Alufolie obendrauf.

Step 10: Ist euer Matcha-Kuchen fertig, könnt ihr ihn stürzen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Wir haben ihn noch mit ein wenig weißer Kuvertüre und Matcha-Pulver verziert.

What else about Matcha?

Neben den bereits genannten Wirkungen hat Matcha weitere positive Effekte: Dank seiner Inhaltsstoffe kann er das Hautbild verschönern, ist ein natürlicher Booster beim Sport und verhindert Muskelkater. Damit auch ihr diese positiven Effekte spürt, solltet ihr Matcha allerdings mindestens ein- bis zweimal die Woche zu euch nehmen, am besten sogar zwei- bis dreimal täglich. Solltet ihr merken, dass Nebenwirkungen wie Nervosität, Magenschmerzen, Schwindel, Einschlafprobleme oder Ähnliches auftreten, schraubt den Konsum runter. Wenn ihr Unverträglichkeiten habt, dass sind diese jedoch nur von kurzer Dauer.

Good to know: was ihr sonst noch wissen solltet!

Vor allem bei  Matcha ist es ratsam, auf eine gute Qualität zu achten, weil hier die kompletten Blätter verwendet werden – auch wenn es bedeutet, dass ihr für euer Matcha-Pulver etwas mehr Geld ausgeben müsst. Gutes und preislich angemessenes Pulver bekommt ihr in japanischen Supermärkten. Ob euer Pulver qualitativ gut ist, erkennt ihr daran, wie grün es ist. Je kräftiger und leuchtender der Farbton, desto besser ist die Qualität. Um lange Freude am Matcha-Tee zu haben, ist es wichtig, dass ihr ihn in einer luftdichten Verpackung aufbewahrt, damit er seine Aromen nicht verliert – Plastiktüten sollten daher vermieden werden. Zudem lässt sich die Haltbarkeit verlängern, wenn ihr das Pulver im Kühlschrank lagert. Achtet darauf, dass sich keine Flüssigkeit bildet, sonst wird euer Pulver klumpig.

Matcha gehört mittlerweile fest zu unseren Nahrungsmitteln – dank seines interessanten Aromas ist es eine tolle Ergänzung bei bestimmten Gerichten. Das Heißgetränk ist eine super Alternative zu Kaffee – wer also auf der Suche nach einem leckeren Getränk ist, das belebt, die Konzentration steigert und trotzdem gleichzeitig beruhigt, sollte Matcha auf jeden Fall probieren.

XX, Die Redaktion

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