Mangold: Warum das grüne Blattgold unser neues Lieblingsgemüse ist

Mangold gesundes Superfood
Mittwoch, 18. Juli 2018, 10:02

Mangold! Das Gemüse, das ein bisschen aussieht wie eine abenteuerliche Mischung aus Spinat und Rhabarber, hat es uns angetan. Warum? Weil das Gemüse nicht nur kalorienarm und gesund, sondern auch vielseitig und superlecker ist. Hier erfahrt ihr alles zum Supergemüse der Saison!

Mangold, let me introduce you!

Mangold kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum sowie aus Asien. Die Blätter der Pflanze sehen je nach Sorte glatt und glänzend oder runzelig aus und variieren in der Farbgebung von Gelb bis Grün. Die Stängel können dunkelrot, gelb, orange oder sogar weiß sein.

Die Erntezeit von Mangold ist relativ kurz und liegt zwischen Juni und August. Botanisch gesehen ist er eine einfache Rübe und gehört mit der Zuckerrübe und der Roten Bete zu einer Familie. Das Gemüse ist perfekt geeignet zum Dünsten, Braten oder Backen. Wahnsinnig gut ist er zum Beispiel, wenn man seine Blätter verwendet, um darin Fleisch, Tofu oder Fisch einzuwickeln. Der Geschmack erinnert übrigens an eine leckere Mischung aus kräftigem Spinat und Spargel. Tipp: Sind die Blätter sehr zart, sollten sie einen Moment kürzer gegart werden als die Stiele.

Oh, healthy friend – wie gesund ist das Supergemüse?

Mangold: Grüne Blätter mit roten Stängel

Mangold ist extrem kalorienarm. Außerdem ist er vollgepackt mit Calcium, Kalium und Magnesium und verfügt über einen hohen Gehalt an Eisen, Folsäure und B-Vitaminen sowie Vitamin C. Zudem enthält das Supergemüse einige krankheitsvorbeugende bioaktive Substanzen wie beispielsweise Pflanzenfarbstoffe (sogenannte Carotinoide), die unsere Schleimhäute und Zellen schützen und so Krebs entgegenwirken können. Das in Mangold enthaltene Vitamin C ist ein echter Stressbekämpfer, stärkt unser Nervenkostüm und unser Immunsystem. Es wird der Pflanze sogar nachgesagt, Bronchitis oder Hautkrankheiten zu heilen. Einige Quellen berichten davon, dass lästige Darmträgheiten durch das Gemüse bekämpft werden, denn er entgiftet den Magen-Darm-Trakt und kann eventuelle Störungen beseitigen. Hinzukommend senkt das Gemüse den Blutfettspiegel und fördert die Bildung des Blutes. Das Kraftpaket Mangold hält uns also rundum gesund, ist ein absolutes Slim-Food und passt perfekt zu einer ausgewogenen Ernährung.

Obwohl das Gemüse so gesund ist, enthält es eine relativ große Menge an Nitrat und Oxalsäure. Das Nitrat kann sich unter Umständen in gesundheitsschädliches Nitrit verwandeln. Wichtig: Haltet Mangold nie warm und wärmt ihn nicht auf. Gebt zudem am besten Vitamin C – zum Beispiel in Form von Zitronensaft – hinzu. Wer an einer Erkrankung der Niere leidet, solltet ihr – aufgrund der enthaltenen Oxalsäure – ganz auf das Supergemüse verzichten.

Mangold in Blätterteig

Mangold: Blätterteig mit Gemüse liegt auf einem Papier Zeitung, darunter ist ein Holztisch und daneben liegt Besteck
Zutaten
225 g Blätterteig
2 Mangoldblätter, gewaschen und geputzt
5 Scheiben Räucherspeck, in Längsstreifen geschnitten
2 Zwiebeln, in Längsstreifen geschnitten
60 ml Schmand
je nach Belieben grobes Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung

Legt Backpapier auf ein Backblech und breitet den Blätterteig darauf aus. Bestreicht den Blätterteig mit Schmand. Wascht die Mangoldblätter und dünstet sie kurz an. Den gedünsteten Mangold gebt ihr auf den Blätterteig. Für mehr Würze schneidet ihr zwei Zwiebeln in feine Streifen und gebt sie auf den Mangold. Optional könnt ihr Räucherspeck in Längsstreifen schneiden und diesen ebenfalls auf die Mangoldblätter geben. Schmeckt zuletzt nach Belieben mit Salz ab. Lasst das Ganze bei 180 °C für 20 Minuten im Backofen goldbraun werden. Gebt nach Belieben frisch gemahlenen Pfeffer über eure Tarte. Yummy!

Frisch vom Markt

Nicht nur die Blätter des Gemüses sind superlecker, auch die Stiele könnt ihr beispielsweise für einen Mangold Salat verwenden. Dünstet die Mangold-Stiele kurz an und schreckt sie mit Eiswasser ab. Tipp: Gebt Zitrone ins Wasser, da Mangold sonst sehr schnell seine Farbe verliert. Dazu passen Oliven, getrocknete Tomaten, Pinienkerne und etwas Knobi. Außerdem könnt ihr Stiele wie Spargel schälen und sie mit Butter in der Pfanne braten – köstlich knackig! Meistens kann das Gemüse genau wie Spinat verwendet werden.

Na, seid ihr auf den Geschmack gekommen? Probiert das schmackhafte Saisongemüse doch mal aus!

XX, Die Redaktion

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