Cheer up, girls! | Diese Lebensmittel helfen gegen PMS

Lebensmittel gegen PMS Syndrom
Montag, 10. April 2017, 15:25

Einmal im Monat gibt es ein paar Tage, die wohl jede Frau ganz genau kennt und die die meisten von uns auf eine relativ exzessive Art und Weise hassen. Klar, der weibliche Zyklus ist eigentlich etwas wunderbar Natürliches und ein ziemliches Wunder der Natur – trotzdem möchten wir die Tage vor den Tagen oft einfach nur verfluchen. Zum Programm des Monatsspecials gehören dann: Stimmungsschwankungen, die jede Drama-Queen locker in den Schatten stellen, blitzgewitterartige Migräneattacken und ein konstantes Gefühl von latentem „ich-könnt-mich-hier-jetzt-auch-spontan-hinlegen-und-schlafen“ (was blöde ist, wenn ihr gerade im Office oder in der U-Bahn unterwegs seid…). Oft haben wir Probleme ein- oder durchzuschlafen und fühlen uns am nächsten Tag so richtig next-level schlimm. Dazu noch eine Prise „Jeans geht nicht zu“ und „Pickel am Kinn“ und tadaaa: Viel Spaß mit dem PMS-Rundumpaket! Und obwohl – welch Wunder – das sogenannte Prämenstruelle Syndrom noch nicht richtig erforscht ist, gibt es doch einige Methoden, die eben genannten Beschwerden etwas zu lindern. Wir verraten euch wie!

Was genau ist PMS?

Die typischen Symptome von den Tagen vor den Tagen sind neben Niedergeschlagenheit und Konzentrationsschwäche, vor allem Reizbarkeit. Schon ein klitzekleines, falsch-aufgeschnapptes Wort kann dann zu einem Wut- oder Tränenausbruch führen. Auch ein aufgeblähtes Gefühl, Unterleibskrämpfe, unangenehme Schwellungen oder Spannungsgefühle in der Brust, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle oder sogar Verdauungsbeschwerden sind nicht selten. All diese Beschwerden beginnen typischerweise in der zweiten Zyklushälfte und verschwinden oft am ersten oder zweiten Tag der Blutung wieder. Bei vielen führt PMS zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität – das Funktionieren im Alltag scheint fast unmöglich und die sozialen Beziehungen leiden extrem. Oft wird eine hormonelle, medikamentöse oder psychotherapeutische Behandlung nötig. Aber auch Lebensmittel können helfen, die fiesen Beschwerden zu lindern!

Welche Lebensmittel helfen gegen PMS?

Oft kann es schon sehr helfen, das eigene Leben gesünder zu gestalten. Heißt: Mehr Bewegung, mehr Schlaf, weniger Stress, Zucker, Weißmehl, Alkohol und Nikotin. Wird diese Philosophie mit einer überwiegend pflanzlichen Ernährung mit ungesättigten Fettsäuren kombiniert, können PMS Beschwerden gelindert werden. Beachtet folgende Tipps:

  • Haltet durch mehrere kleine Mahlzeiten den Blutzuckerspiegel über den Tag konstant. Dies hilft gegen durch PMS begünstigte Heißhungerattacken.
  • Zucker lässt den Insulinspiegel schnell ansteigen und fördert Heißhungerattacken, vermeidet daher Süßigkeiten und süße Getränke.
  • Kaffee und koffeinhaltige Getränke können euch nervös machen, greift lieber zu Tee oder Naturkakao.
  • Das Völlegefühl mindert ihr durch eine kohlenhydratreiche Ernährung. Achtet jedoch darauf, dass die Kohlenhydrate langkettig sind, z.B. aus Vollkornreis oder Brokkoli.
  • Vermeidet unbedingt Salz! Dieses fördert Wassereinlagerungen im Gewebe erheblich.
  • Kalium, aus z.B. Avocado, Kartoffeln oder Trockenobst, und Magnesium, aus z.B. Nüssen, Spinat oder Bananen, begünstigen hingegen die Ausscheidung von Wasser und wirken gegen ein mögliches Stimmungstief, sowie gegen Reizbarkeit.
  • Magnesium ist außerdem krampflösend und hilft gegen fiese Bauch- und Kopfschmerzen.
  • Zink, z.B. aus Sonnenblumenkernen, Paranüssen, Haferflocken, Rindfleisch oder Meeresfrüchten, und Kalium stärken die Nerven und helfen gegen Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen.
  • Kalzium kann PMS Beschwerden erheblich mindern. Es findet sich z.B. in Vollkorngetreide, Milchprodukten und grünem Gemüse.
  • Vitamin C kann starke Blutungen vermindern. Es findet sich vor allem in Zitrusfrüchten und Gemüse, wie Paprika oder Kartoffeln.
  • Vitamin D wirkt sich positiv auf die Stimmung aus, es wird vom Körper durch natürliches Licht selbst gebildet. Ein Spaziergang an der frischen Luft kann Wunder wirken!
  • Vitamin B6 helfen gegen Müdigkeit und stärkt die Nerven. Es befindet sich vor allem in Bananen, Avocados, Zucchini, Paprika oder Lachs.
  • Alkohol vermindert hingegen die Aufnahme von Vitamin B und kann PMS verschlimmern.
  • Omega-3-Fettsäuren, z.B. aus Lachs oder Makrele, wirkt stimmungsaufhellend und begünstigt die Aufnahme der genannten Vitamine und Spurenelemente.

Ihr seht, mit einer ausgewogenen, vitaminreichen Ernährung könnt ihr eurer PMS Leiden erheblich vermindern. Geht bei anhaltenden Beschwerden aber in jedem Fall zum Arzt und lasst euch so richtig durchchecken. Sicher ist sicher!

Wir hoffen, ihr konntet euch ein paar hilfreiche Tipps notieren und probiert sie einmal aus. Wir drücken die Daumen. Und vergesst nicht: We are in this together, Girls! xx

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