Nachhaltigkeit bei OTTO | Was bedeutet eigentlich Good Product?

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Two for Fashion Autorin Susanna
Montag, 10. April 2017, 16:01

Für mich als Mutter eines Kleinkindes wird Nachhaltigkeit immer wichtiger. Nicht nur, weil ich die Gewissheit haben möchte, dass die zarte Haut meines Kindes keinen fiesen Chemikalien ausgesetzt wird. Ich möchte auch einen kleinen Anteil daran haben, dass es in einer Welt aufwächst, in der auf andere Menschen und die Natur Acht gegeben wird. Früher kaufte ich meine Klamotten günstig bei Highstreet-Labels. Wo sie herkamen, war mir egal. Wichtig war einzig und allein, dass sie modisch waren. Fashion rules. Mit fortschreitendem Alter und der Erkenntnis, dass Menschen in Billiglohnländern leiden müssen, damit wir hier modisch ganz weit vorn liegen, änderte sich meine Einstellung. Ich versuche nun beim Kauf von Produkten vermehrt darauf zu achten, unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurden. Bei meiner Recherche ist mir das GoodProduct Label von OTTO aufgefallen.

Frauen ernten Baumwolle
Baumwollpflückerinnen aus Benin (Gemeinde Kouande) bei der Baumwollernte für das Projekt „Cotton Made in Africa“.

Hilfe zur Selbsthilfe

Bei OTTO erkennt ihr „gute“ Produkte an dem Label GoodProduct. Über die Hälfte der Baumwolle, die bei OTTO für Eigenmarken verwendet wird, ist Bio-Baumwolle oder stammt  aus der Initiative „Cotton made in Africa“. Diese hat Firmenchef Dr. Michael OTTO gegründet, um die Lebensbedingungen afrikanischer Bauern zu verbessern. In Schulungen erlernen sie effizientere und umweltschonendere Anbaumethoden und profitieren dadurch von höheren Erträgen. Langfristig werden so die Lebensbedingungen der Baumwollbauern nachhaltig verbessert. Für mich absolut unterstützenswert.

 Der Film gibt euch einen kleinen Einblick in die Initiative:

Buy good – do good

Aber Cotton made in Africa hilft nicht nur beim Baumwollanbau. Auch durch diverse Projekte, die den Menschen vor Ort zu Gute kommen, werden die Lebensbedingungen nachhaltig verbessert. Cotton made in Africa  baut Schulen, spendet Schulkleidung für Kinder, stärkt die Rolle der Frau in der afrikanische Gesellschaft und fördert den Bau von Brunnen, um den Zugang zu Trinkwasser wesentlich einfacher zu machen.

Schulkinder
Auf dem Weg in eine bessere Zukunft: glückliche Kinder, die die Schule besuchen dürfen, statt ihren Eltern auf dem Feld zu helfen.

Für mich so viele Gründe, um beim Einkaufen vermehrt auf das Siegel „Good Product“ und „Cotton made in Africa“ zu achten. Ich habe euch ein paar Produkte herausgesucht, die zeigen, dass Verantwortungsbewusstsein beim Einkauf auch stylish sein kann.

Viel Spaß beim nachhaltigen Einkauf!

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