Hanföl – eines der gesündesten Speiseöle der Welt

Hanföl und Hanfsamen
Freitag, 12. Oktober 2018, 16:24

Hanföl? Das Öl der sattgrünen Marihuana-Pflanze? Nicht ganz … Hanfsamenöl unterscheidet sich erheblich vom THC-haltigen Marihuana-Öl und hat äußerst wertvolle gesundheitliche Vorteile. Kein Wunder also, dass es sich in der Medizin sowie in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie immer größerer Beliebtheit erfreut. Heute verraten wir euch alle wichtigen Infos zu Hanföl und erklären euch, welche Inhaltsstoffe es so besonders machen. Natürlich geben wir euch auch noch Tipps zur richtigen Verwendung. Let it flow!

So wird Hanföl hergestellt

Hanföl wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen. Diese werden geschält oder ungeschält gepresst. Besonders schonend ist eine kalte Pressung bei einer Temperatur zwischen 40 und 60 Grad Celsius. Hanföl aus ungeschälten Samen ist leicht grünlich gefärbt und schmeckt herb-krautig. Das Öl aus geschälten Hanfsamen ist hingegen eher gelblich und besitzt einen milden, leicht nussigen Geschmack. Neben der mechanischen Pressung wird Hanföl mittels Destillation gewonnen. Bei dieser Variante werden die wertvollen Wirkstoffe der Pflanze durch Aufkochen herausgelöst und aufgefangen. Dieses so gewonnene ätherische Hanföl wird unter anderem gerne als Zusatz in Lebensmitteln oder Kosmetik verwendet. 

Das macht Hanföl so gesund

Hanföl liefert wichtige Nährstoffe, Mineralien und essenzielle Fettsäuren. Es besitzt die ideale Zusammensetzung aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die für den menschlichen Körper extrem gesund sind. So stärkt es die Zellwände und kurbelt den Stoffwechsel an. Zudem hilft Hanföl gegen Kalk- und Cholesterin-Ablagerungen, sodass das Blut ungehindert durch die Adern fließen kann. Wertvoll ist auch der hohe Anteil an Proteinen. Hanföl besteht bis zu 25 % aus dem Baustoff, der zum Beispiel das Haar stärkt und dessen Erscheinungsbild verbessert. Äußerlich angewandt bietet Hanföl ebenfalls viele Vorteile: Die Fette des Hanfsamenöls ähneln sehr den Lipiden der menschlichen Haut, was zu einer problemlosen Aufnahme des Öls führt und es einfach in der Anwendung macht.

Die gesundheitlichen Anwendungsgebiete von Hanföl

Hanföl wird vor allem in der alternativen Medizin angewandt, um den Heilungsprozess vieler Krankheiten zu unterstützen. So zum Beispiel bei Störungen des Blutkreislaufs: Es kann unter anderem bei Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen und erhöhten Cholesterinwerten helfen, das Schlaganfallrisiko senken und den Blutfluss positiv beeinflussen. Interessant ist auch die Anwendung bei Krebsleiden: Hanföl wird nachgesagt, die kranken Zellen zum Absterben bringen zu können. Zudem kann es bei Stoffwechselproblemen und schmerzenden Gelenken für Linderung sorgen. In der Frauenheilkunde kommt das wertvolle Öl bei Hormonstörungen in den Wechseljahren oder bei PMS (Prämenstruelles Syndrom) zum Einsatz. Depressive Verstimmungen und Gereiztheit, die viele Frauen in den Tagen vor der Regel verspüren, können reduziert werden. Nicht zuletzt soll es sogar bei Neurodermitis positiv wirken und eine Alternative zu kortisonhaltigen Cremes darstellen. Wir finden: Ein Versuch ist es definitiv wert!

Kosmetische Anwendung von Hanföl

Hanföl wird als kosmetisches Mittel zunehmend beliebter. Es wird zum Beispiel als Zusatz in Gesichtscremes, Körperlotionen und Handcremes sowie in Seifen, Duschgelen und Haarpflegeprodukten verwendet. Äußerlich aufgetragen schenkt es der Haut Elastizität und Entspannung. Trockenheit, juckende oder schuppende Stellen werden bekämpft, und sogar schorfige Hautpartien können sich erholen. Zudem bindet Hanföl Wasser in den Hautzellen: Bei regelmäßiger Anwendung werden so kleine Fältchen aufgepolstert, und die Haut wird gestrafft. Produkte für das Haar, die mit wertvollem Hanföl angereichert sind, pflegen das Haar besonders schonend und lassen es wunderbar glänzen. Auch von innen heraus beeinflussen die wertvollen Fettsäuren des Öls das Wachstum eurer Mähne. Regelmäßig eingenommen sorgt es dafür, dass euer Haar schneller und gesünder nachwächst.

Tipps zur Hanföl-Anwendung

Möchtet ihr das gesunde Hanföl in eure tägliche Ernährungs- und Kosmetikroutine mit einbeziehen, beachtet folgende Tipps:

  • Damit Hanföl seine volle Wirkung entfalten kann, ist eine regelmäßige Anwendung bzw. Einnahme erforderlich. Wichtig ist allerdings, dass es nicht erhitzt wird, denn dabei gehen die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls verloren.
  • Nichtsdestotrotz kann Hanföl beim Kochen verwendet werden: Achtet einfach darauf, dass ihr es erst ganz zum Schluss hinzufügt und nicht mehr stark erhitzt.
  • Verwendet Hanföl kalt als Zusatz für leckere Salatdressings. Mischt hierfür 2 Esslöffel Hanföl mit 2 Teelöffeln Honig, 1 bis 2 Teelöffeln Senf und 4 Esslöffeln Essig. Schmeckt das Dressing mit einer Prise Salz und etwas Pfeffer ab und gebt es über euren Salat.
  • Verwendet Hanfsamenöl als Haarkur ein- bis zweimal in der Woche. Massiert dafür ein bis zwei Esslöffel Hanföl in eure Kopfhaut und in die Längen eurer Haare ein. Lasst das Öl mindestens 20 Minuten lang einwirken und wascht es im Anschluss sorgfältig aus.
  • Extra-Tipp: Sogar eure Hunde können von Hanföl profitieren. Reichert ganz einfach das Futter regelmäßig mit Hanföl an. Nach kurzer Zeit wird das Fell glänzender, das Immunsystem eurer Vierbeiner gestärkt, und Allergien werden reduziert.

Dosierung von Hanföl

Auch wenn Hanföl supergesund ist, muss sich euer Körper zunächst daran gewöhnen. Fangt daher am besten zu Beginn der Einnahme mit etwa einem Teelöffel pro Tag an. Steigert euch bei guter Verträglichkeit auf zwei und schließlich auf drei Teelöffel pro Tag. Übrigens: Durch die einzigartige Zusammensetzung des kalt gepressten Hanföls und den hohen Anteil an essenziellen Fettsäuren ist es besonders für eine ausgewogene Ernährung bei einer veganen Lebensweise geeignet.

Wow – wir sind restlos überzeugt! Ihr auch?

XX, Die Redaktion

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