Warum diese Uhr die Pfunde purzeln lässt? Fitbit Versa im Test!

Fitbit Versa am Arm getragen mit schwarzem Armband
Donnerstag, 11. Oktober 2018, 15:02

Bewege ich mich eigentlich genug? Diese Frage stellen wir uns alle früher oder später. Besonders, wenn Sport kein fester Bestandteil unseres Alltags ist, vernachlässigen wir es schnell, uns ausreichend zu bewegen. Dabei ist es gar nicht immer nötig, so richtig schweißtreibend Sport zu machen. Viele Schritte über den Tag verteilt können schon ausreichen. Und da kommt die Fitbit Versa ins Spiel: Sie trackt unsere Schritte, misst die Herzfrequenz und erinnert uns sogar hin und wieder daran, ausreichend zu trinken. Was die Uhr sonst noch so kann? Alle Informationen findet ihr in diesem Beitrag!

Fitbit – was ist das eigentlich?

Fitbit ist eine im Jahr 2007 gegründete Firma, die sogenannte Fitness-Tracker anbietet. Die Fitbit-Smartwatches sollten eine Möglichkeit darstellen, die Gesundheit und Fitness auf eine bisher nicht existierende Weise zu fördern. Armbanduhren werden heutzutage oft durch Smartphones ersetzt; das gilt aber nicht für Smartwatches. Diese verbinden nämlich die klassische Armbanduhr mit vielen Funktionen des Smartphones und erweitern diese sogar. Die Fitbit-Uhren können nicht nur die Uhrzeit anzeigen, Schritte tracken, die Herzfrequenz messen oder den Schlaf analysieren, sondern auch Musik abspielen, Chat-Nachrichten anzeigen, an Termine erinnern und Fitness-Workouts aufzeichnen. Die Gründer Eric und James beschreiben die Mission wie folgt:

Dir die Motivation und Inspiration fĂĽr ein gesĂĽnderes, aktiveres Leben zu geben. Unsere Produkte und Erfahrungen lassen sich mĂĽhelos in deinen Alltag integrieren, damit du deine individuellen Gesundheits- und Fitnessziele erreichen kannst.

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Was kann ich mit dem Fitnessarmband alles machen?

Wie im obigen Abschnitt bereits erwähnt, kann die Smartwatch viel mehr als eine normale Armbanduhr. Natürlich zeigt sie die Uhrzeit an, darüber hinaus ist sie aber vor allem für ihre Schrittzähler-Funktion bekannt. Die Fitbit Versa schickt sogar regelmäßig Reminder, dass wir uns mal wieder bewegen müssen, um unseren persönlich gesetzten Zielen näherzukommen. Diese Funktion lässt sich beliebig einstellen und führt tatsächlich dazu, dass wir uns mehr bewegen und bei jedem Schritt-Reminder schnell mal in die Küche flitzen, um uns einen Tee zu machen – zumindest waren das meine Erfahrungen.

Fitbit Versa am Arm getragen mit schwarzem Armband

Das Fitnessarmband macht es außerdem möglich, Trainingseinheiten aufzuzeichnen. Hierfür gibt es auf der Uhr eine App, mit der ihr zunächst die Art des Trainings auswählt. Ihr drückt auf Start, und schon geht das Tracking los. Während der Sporteinheit könnt ihr Herzfrequenz, Kilometerstand, Laufzeit & Co. mit nur einem Klick auf dem Touchscreen nachverfolgen. Superspannend! Dank dieser Funktion erlangt ihr Einblicke in euer Cardio-Fitnessniveau und erkennt direkt eure Fortschritte.

Fitbit Versa am Arm getragen mit schwarzem Armband

Fitbit Versa am Arm getragen mit schwarzem Armband

Eine weitere sehr interessante Funktion ist die Schlafanalyse. Mit der dazugehörigen App könnt ihr nachverfolgen, wie lang, tief und erholsam euer Schlaf war. In der App lässt sich ziemlich genau erkennen, um wie viel Uhr eure Tiefschlafphase begonnen hat, wann ihr wach geworden seid und wie viel Prozent eurer Schlafenszeit tatsächlich erholsam war. Um besonders sanft – und eben nicht mitten in der Tiefschlafphase – geweckt zu werden, könnt ihr euren Wecker so einstellen, dass er euch genau in der richtigen Phase weckt, sodass ihr nicht völlig gerädert aufwacht.

Dadurch, dass die Uhr zu jeder Zeit eure Herzfrequenz misst, bietet sie auch personalisierte Atemübungen an. Die Übungen sind geführt und ermöglichen euch Momente der Ruhe im stressigen Alltag.

Die Fitbit Versa bietet außerdem ein spezielles Gesundheitstracking für Frauen an. Mit der App könnt ihr euren Zyklus tracken und dadurch euren Eisprung vorhersagen. Zudem könnt ihr Symptome protokollieren und seht auf eurem Dashboard stets die verbleibenden Tage bis zur nächsten Periode. Es gibt natürlich schon zahlreiche Zyklus-Apps, aber das Praktische hierbei ist, dass das Health-Tracking mit allen anderen tollen Funktionen der Uhr vereint ist und ihr so direkt Zusammenhänge zwischen eurem Zyklus und besonderen Lebensumständen erkennen könnt. Da meine Testphase nur zwei Wochen ging, kann ich euch leider noch keine konkreten Ergebnisse vorstellen, die Funktion finde ich aber jetzt schon ziemlich hilfreich.

Die Fitbit-Fitness-Smartwatch Versa im Test

Um es kurz zu machen: Ich bin begeistert! Die Fitbit Versa in Roségold ist nicht nur stylish, sondern auch superpraktisch. Der große Touchscreen ist ein richtiger Pluspunkt gegenüber den schmaleren Fitbit-Modellen. Das Display kann beliebig eingestellt werden und lässt sich sehr leicht bedienen. Auch während des Trainings reicht ein Tippen auf den Bildschirm, und es werden Kalorienverbrauch, Herzfrequenz und Co. angezeigt. Dank des verhältnismäßig großen Displays erkennt man auch in Bewegung alle Kennzahlen gut. Das Armband lässt sich einfach abnehmen und durch ein anderes Modell ersetzen. Zum Sporteln ist ein robusteres Armband mit glatter Oberfläche von Vorteil, im Alltag finde ich es ganz schön, ein Armband aus Edelstahl zu tragen.

Fitbit Versa am Arm getragen mit lila Armband

Ich habe die Uhr zwei Wochen lang getestet und möchte sie auch jetzt, nach der Testphase, nicht mehr missen. Schon vom ersten Tag an habe ich ganz gespannt alle 30 Minuten auf meine Uhr geschaut und gehofft, dass die Schritte sich durch wundersame Weise verdoppeln. Leider musste ich schnell feststellen, wie wenig ich mich im Alltag eigentlich bewege. Ich sitze den ganzen Tag am Schreibtisch, nehme die Rolltreppe, anschließend den Bus, und schwupp bin ich wieder zu Hause. Pro Tag sollten wir so um die 8000 Schritte schaffen. Dafür müssen wir aber tatsächlich einiges tun. Ich habe zum Beispiel immer freiwillig die Botengänge zu den Kollegen in der unteren Etage gemacht, mir häufiger mal einen Tee geholt und bin mittags ausgiebig spazieren gegangen. Nach zwei Wochen ist dieser Rhythmus schon zur Routine geworden.

Ein weiterer Pluspunkt der Fitbit Versa ist die Fitbit Pay-Funktion. Mit dieser habt ihr die Möglichkeit, wireless zu bezahlen – ganz ohne eine Kreditkarte. Dafür müsst ihr einfach eure Kreditkartendaten hinterlegen und nach dem Wireless-Symbol Ausschau halten. Etwas schade finde ich, dass bisher nur zwei Banken in Deutschland teilnehmen, aber das ändert sich bestimmt ganz bald.

Positive Effekte einer Smartwatch

  • Der abendliche Blick auf die Bewegungskurve des Tages ist motivierend und macht Lust, sich mehr zu bewegen.
  • Das Tragen der Uhr sorgt dafĂĽr, dass wir nicht mehr so alltagsfaul sind und häufig statt des Fahrstuhls die Treppe nehmen – denn keine Bewegung bleibt ungesehen.
  • Ihr könnt euch mit Freunden vergleichen und sogar ĂĽber mehrere Tage eine Art Wettkampf durchfĂĽhren.
  • Durch die Herzfrequenz-Auswertungen könnt ihr jeden noch so kleinen Erfolg im Training erkennen.
  • Die Schlafanalyse sorgt dafĂĽr, dass ihr pĂĽnktlicher ins Bett geht und ganz bewusst den eigenen Schlaf, aber auch euren Lebensstil ĂĽberdenkt.
  • Ihr könnt personalisierte AtemĂĽbungen machen, die sich an euren Herzfrequenzen orientieren und so fĂĽr ruhige Momente zwischendurch sorgen.
  • Die GPS-Verbindung ermöglicht es, mehr ĂĽber eure Läufe zu erfahren und die Route hinterher noch mal durchzugehen.

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Beitrag für die Fitbit Versa begeistern konnte. Die Smartwatch hat einfach sooo viele tolle Funktionen, die dafür sorgen, dass wir jeden Tag ein wenig bewusster leben, etwas für unsere Gesundheit tun und uns – auch im Alltag – mehr bewegen. Die Headline des Artikels mag vielleicht etwas übertrieben klingen, aber tatsächlich ist mehr Bewegung und dadurch ein erhöhter Kalorienverbrauch beim Tragen der Uhr fast schon garantiert. Die Fitnessuhren haben stolze Preise, sind es aber absolut wert. Das Design ist zeitlos, und die Armbänder können ganz simpel ausgetauscht werden, sodass ihr die Uhr auch auf euer Outfit abstimmen könnt.

XX, Cathrin

fitbit Health & Fitness Smartwatch »Versa«
fitbit Ersatz-/Wechselarmband »Versa, Acc. Band, Metal Mesh«
fitbit Activity Tracker »ALTA HR, L«
fitbit Activity Tracker »Charge 2 Large«
fitbit Activity Tracker Charge 3 »Sonderedition mit NFC und schwarzem Zusatzarmband«
fitbit Activity Tracker »Charge 3 (non-NFC)«
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