Faszientraining: Mit der Black Roll bleibt das Bindegewebe in Form!

Faszientraining mit der Black Roll
Freitag, 1. Juni 2018, 9:23

Faszientraining ist gerade in aller Munde – und das nicht ohne Grund. Mittlerweile steht nämlich fest, dass nicht nur unsere Muskeln, sondern auch unsere Faszien gedehnt werden müssen, um Verkürzungen und Beschwerden entgegenzuwirken. Wenn wir unsere Faszien trainieren, kommt in den meisten Fällen die sogenannte Black Roll zum Einsatz. Wie genau das Training mit der Faszienrolle funktioniert und warum ihr euch unbedingt mit dieser Trainingsform beschäftigen solltet, das erfahrt ihr hier.

Faszien – was ist das eigentlich?

Das Wort „Faszien“ kommt  aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Band“. Faszien sind demnach bandförmige Fasern, die unser Muskelgewebe netzartig umhüllen. Sie sind reißfest, aber trotzdem elastisch. Sie können sich zusammenziehen, halten die verschiedenen Partien unseres Körpers zusammen und unterstützen unsere Muskeln – außerdem sorgen sie für mehr Beweglichkeit. Problematisch wird es, wenn die Faszien verkleben, dann treten Beschwerden wie zum Beispiel Rückenschmerzen auf.

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Was ist Faszientraining?

Um eben genannten Risiken entgegenzuwirken, können die Faszien trainiert werden. Normale Dehnübungen sind – wie ich euch bereits in einem Artikel erklärt habe – super für die Beweglichkeit und das allgemeine Wohlbefinden. Faszien werden zwar auch beim Dehnen „trainiert“, noch intensiver könnt ihr sie aber mit speziellen Übungen bearbeiten, bei denen ihr mit einer Faszienrolle oder einem Faszienball Druck auf bestimmte Stellen ausübt. Nicht erschrecken: Die Übungen können anfangs schmerzhaft sein – umso wichtiger ist es dann, die Übungen regelmäßig zu wiederholen. Eine Stelle, an denen die Faszien besonders häufig verklebt sind, ist die Rückseite unserer Oberschenkel. Aber auch die Fußsohle ist eine beliebte Region, um Verspannungen im ganzen Körper zu lösen. Nicht ohne Grund schwören immer mehr Leute auf die Fußreflexzonenmassage. Rollt ein paar Mal mit der Fußsohle über einen Faszienball und versucht dann mit den Händen eure Fußspitzen zu erreichen – ihr werdet sehen, wie viel dehnbarer ihr schon nach einer Übung seid.

Faszientraining mit der Black Roll

Tipp: Eure Faszien könnt ihr auch ohne die Faszienrolle trainieren: Beliebt ist zum Beispiel das Schwingen auf dem Trampolin mit federnden Sprungbewegungen. In vielen Fitnessstudios gibt es mittlerweile spezielle Geräte und Kursformate, die das Training der Faszien integrieren.

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Wie funktioniert das Faszientraining mit der Black Roll?

Die Black Roll – auch Faszienrolle genannt – ist ein beliebtes Hilfsmittel beim Faszientraining. Sie besteht aus Schaumstoff und ist mit einzelnen Noppen versehen. Bei Übungen mit der Faszienrolle wird das Fasziengewebe stimuliert, die Durchblutung gefördert und verklebte Faszien können – bei regelmäßiger Anwendung – gelöst werden. Ziel beim Training mit der Faszienrolle ist das Verschieben von Zwischenflüssigkeit und die Versorgung der betroffenen Regionen mit Nährstoffen.

Faszientraining mit der Black Roll

Das Training mit der Faszienrolle ist eigentlich ganz simpel: Rollt mit den betreffenden (verspannten) Körperregionen über die Rolle und stützt euch dabei mit den Armen auf dem Boden ab. Hierbei ist es besonders wichtig, dass ihr ganz langsam und mit ordentlich Druck über die Black Roll rollt. Auch wenn es sich zunächst ungewohnt anfühlt, werdet ihr schon nach den ersten Trainingseinheiten die Veränderung spüren: Die Faszien entspannen sich, Krämpfe werden gelöst, ihr seid dehnbarer und fühlt euch vitaler.

Aufgepasst: Für die Nackenpartie muss die Black Roll zum Beispiel mit der Hand angewendet werden, das Abrollen macht hier nicht so viel Sinn. Auf der Verpackungsbeilage sind aber immer ein paar Beispielübungen aufgelistet, an denen ihr euch orientieren könnt.

Frau beim Faszientraining mit der Black Roll

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Positive Effekte des Faszientrainings

  • Die Durchblutung wird gefördert.
  • Haltung, Beweglichkeit und Dehnbarkeit werden verbessert.
  • Das allgemeine Wohlbefinden nimmt zu.
  • Verklebtes Gewebe und Verspannungen werden gelöst.
  • Nährstoffe werden besser verteilt.
  • Die Muskulatur wird aktiviert und unterstützt.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kurzen Überblick zu unseren Faszien und möglichen Trainingsweisen geben. Das Tolle an den meisten Übungen ist, dass ihr sie ganz in Ruhe zu Hause machen könnt. Dafür braucht ihr lediglich einen Faszienball oder eine Black Roll, und schon könnt ihr euer Bindegewebe in Form bringen. Viel Spaß!

XX, Cathrin

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