Black Food: Der neue Trend unter den Lebensmitteln

Black Burger als neuer Lebensmitteltrend
Freitag, 27. Oktober 2017, 16:23

Ob schwarze Burger, Macarons oder Soft Ice: Schwarze Lebensmittel erobern nicht nur die Instagram-Welt, auch der reale Lebensmittelmarkt ist mittlerweile davon angefixt. Was mit einem schwarzen Hot Dog in Japan begann, erobert nun den Weltmarkt. Nachdem der Trend zuerst in Amerika ankam, heißt es jetzt auch bei uns: All black everything! Klar, dass wir den neuen Essens-Trend direkt ausprobieren mussten, um uns ein eigenes Bild zu machen …

Auch wenn beim Anblick des schwarzen Essens sicherlich nicht allen gleich das Wasser im Mund zusammenläuft, sehen wir die schwarzen Lebensmittel vermehrt auf den Tellern. Doch warum wird das Black Food gerade so gehypt? Die Antwort: Die stylish verdunkelten Speisen, die selbstverständlich nicht von Natur aus so sind – sie werden meist mit natürlichen Lebensmittelfarben eingefärbt, weshalb sie noch viel gesünder sein sollen als im „Originalzustand“.

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Black Food: Die (gesunden) Färbemittel

  • Aktivkohle:  Das schwarze Pulver wird durch das Verbrennen von Holz, Torf oder Nussschalen hergstellt. Der Kohlenstoff besitzt die besondere Eigenschaft, zum Beispiel Bakterien oder Toxine an sich zu binden – so werden Giftstoffe aus dem Körper geschleust, und gleichzeitig wird der Stoffwechsel angeregt.
  • Sepia: Der grau-schwarze Farbstoff wird aus dem Beutel der Tintenfische gewonnen. Tintenfischtinte ist reich an Proteinen, Lipiden und Mineralien.
  • Schwarzes Gemüse und Obst: Natürliche schwarze Lebensmittel, wie beispielsweise schwarze Karotten, Bohnen, Heidel- oder Aroniabeeren – diese können ebenfalls zum Einfärben genutzt werden. Die schwarze Farbe entsteht durch Anthocyanen – einem sekundären Pflanzenstoff, der den Körper vor freien Radikalen schützen und Entzündungen hemmen soll.
  • Lebensmittelfarbe: Nicht unbedingt gesünder, aber eine schnelle Variante, um Essen schwarz zu färben. Schwarze Lebensmittelfarbe gibt es in gut sortierten Supermärkten oder Spezialgeschäften.

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Der Geschmack der schwarzen Speisen

Generell ist der Geschmack von Black-Food-Färbemitteln nicht andersartig, sondern eher neutral – es geht primär um die optische bzw. gesunde Wirkung. Je nach Färbemittel kann es aber mal vorkommen, dass das Food einen speziellen Eigengeschmack hat – beispielsweise können mit schwarzem Sesam eingefärbte Lebensmittel tatsächlich leicht nussig schmecken.

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Haben wir euch auch neugierig gemacht?

Dann probiert doch mal die stylishen Black Burger aus! Sicherlich ein Hingucker bei jedem Abendessen! :-)

Rezept für Black Burger Buns

Zwei Black Burger als neuer Lebensmitteltrend
Zutaten
200 ml Wasser
2 EL Milch
1 Würfel frische Hefe
20 g Zucker
8 g Salz
80 g weiche oder geschmolzene Butter
500 g Mehl
2 Eier
28 g schwarze Lebensmittelfarbe
2 EL Milch
2 EL Wasser
Sesam
Zubereitung

  1. Wasser und Milch in eine Schüssel geben, die Lebensmittelfarbe hinzugeben. Diese sollte gut aufgelöst werden, damit der Teig komplett schwarz und nicht checkig wird.
  2. Hefe mit Zucker verrühren, etwas Wasser hinzufügen und ebenfalls in die Schüssel füllen.
  3. Die restlichen Zutaten wie Mehl, Salz, ein Ei sowie weiche Butter hinzufügen.
  4. Zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  5. Teig mit einem feuchten Handtuch abdecken – so trocknet er nicht aus – und circa eine Stunde gehen lassen.
  6. Teig portionieren und mit leicht bemehlten Händen zu Kugeln formen – die Kugeln sollten jeweils circa 100 Gramm schwer sein.
  7. Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwas flach drücken.
  8. Das zweite Ei mit jeweils zwei Esslöffeln Wasser und Milch verquirlen und die Burger-Buns damit bestreichen.
  9. Sesamkörner über die Brötchen streuen.
  10. Die Buns etwa 20 Minuten im auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Backofen backen.
  11. Nach Wunsch belegen. Fertig!

Black Food: Wirklich gesünder?

Tendenziell wird den „schwarzen Wundermitteln“ nachgesagt, dass sie eine positive Wirkung auf den Körper haben – dies ist auch nicht falsch. Aber gerade Aktivkohle kann – wie wir herausgefunden haben – bei übermäßigem Verzehr für den Körper schädlich sein. Sie sorgt dafür, dass sich Nährstoffe im Körper an sie binden, die schließlich ausgeschwemmt werden: Bei schlechten Nährstoffen ist dies natürlich vorteilhaft für den Körper – allerdings unterscheidet Aktivkohle nicht zwischen guten und schlechten Nährstoffen. Sie bindet alles im Magen. Dies hat zur Folge, dass auch gute Nährstoffe mit ausgeschwemmt werden und der Körper weniger Vitamine und Mineralstoffe aufnimmt. Des Weiteren soll Aktivkohle die Wirkung von Medikamenten – wie beispielsweise der Pille – herabsetzen können: Ein weiterer Grund, sie nicht im Übermaß zu verzehren.

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Habt ihr schon mal schwarze Lebensmittel gegessen? Was sagt ihr zum Black-Food-Trend? Hinterlasst uns gerne ein paar Kommentare. :-)

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr unsere getesteten Rezepte bei Instagram teilt und mit dem Hashtag #t4frezepte verseht.

XX, Die Redaktion

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