Dicksein: Alles eine Frage der Disziplin?

3. Februar 2021 | von

Ich war immer schon ein biss­chen … mehr. Als Kind das kleine Pum­melchen, das von anderen gehänselt und von Mut­tern ins Bal­lett geschickt wurde, um ein wenig graz­iös­er zu werden.

Mit welchen Vorurteilen Dicke zu kämpfen haben.
Essens-Gewohnheiten bei Übergewicht.

Als Teenag­er das Mäd­chen, das nie Miniröcke trug und mit zusät­zlichen 20 Kilos vom US-Aus­land­s­jahr heimkehrte. Später dann die junge Frau, die ihre Knie ver­steck­te, weil sie die zu dick und knubbe­lig fand. Die Schwan­gere, die sich vom Fraue­narzt für die Gewicht­szu­nahme schimpfen lassen musste: „Sie müssen halt weniger essen!“. Im Grunde habe ich mich erst in den let­zten Jahren mit meinem Gewicht aus­gesöh­nt. Einiger­maßen zumin­d­est. Die ersten 40 Jahre waren ein ewiger Kampf. Gegen das Gewicht und noch viel mehr gegen das per­ma­nente schlechte Gefühl, dick zu sein. Vom schlecht­en Gewis­sen ganz zu schweigen. Denn wom­öglich hat­ten die Men­schen – oft­mals gut meinende Fre­unde und Ver­wandte – ja Recht. Wom­öglich war es ja wirk­lich nur eine Frage der Diszi­plin und ich hat­te mich sel­ber ein­fach nicht im Griff?! Vielle­icht sollte ich tat­säch­lich ein­fach mehr Sport treiben, regelmäßig laufen und natür­lich nie den Lift nehmen. Und nur halbe Por­tio­nen essen, natür­lich mit mehr Eiweiß und weniger Kohlen­hy­drate. Oder doch lieber Pas­ta statt Palio? War es gar nur eine Frage der Ein­stel­lung!? Wenn ich meinen Kopf würde auf schlank pro­gram­mieren kön­nen, dann würde auch der Kör­p­er fol­gen, bestimmt!

Eines war auf jeden Fall klar: Ich war an mein­er Fig­ur-Mis­ere sel­ber schuld, darin waren sich alle einig. Ich müsste nur ein­fach … und ich sollte doch mal. Der Fre­undin ein­er Fre­undin hat­te übri­gens dieses neue Pro­gramm aus den USA geholfen, und ob ich es schon mal mit Hyp­nose oder Akupunk­tur ver­sucht hat­te?  Und natür­lich hat­te ich. Alles. Ich hat­te brav gemacht, was man von mir erwartete. Gefastet, brigitte-diätet, Eiweißshakes getrunk­en. Ich habe nach Atkins gelebt und ver­sucht, mich schlank zu schlafen. Und schlank zu denken, sowieso. Ich habe Sport gemacht, bin ger­adelt, gejog­gt, habe Gewichte gestemmt. Und Yoga gemacht – für schlanke Muskeln. Ich habe Salat bestellt, wenn alle Piz­za aßen, und mir immer das Dessert verkniffen.

Schlank bin ich davon (natür­lich) nicht gewor­den. Höch­stens frus­tri­ert und unzufrieden.

Susanne über die Vorurteile bei Gewichts-Problemen.
Dick sein ein Erfahrungsbericht.

Was ein bescheuert­er Ver­lust an Leben­szeit und Lebens­freude! Erst in den let­zten Jahren bin ich in Sachen Fig­ur sou­verän­er gewor­den. Ob das diese Gelassen­heit des Alters ist? Oder hat­te ich es ein­fach nur satt, ständig Kalo­rien zu zählen? Nicht, dass ich nicht immer noch gerne ein paar Kilos schlanker wäre! Nicht, dass ich mir nicht weniger Bauch und schlankere Beine wün­schen würde! Aber ich bin nach­sichtiger mit mir gewor­den, und ich weiß: Dass die Kilos an mir kleben wie Super-Glue ist kein Ver­sagen. Was aber noch viel wichtiger ist: Ich mag mich und ich mag, was ich sehe, wenn ich in Spiegel schaue. Das ist viel wichtiger als zehn Kilo weniger.

Letzte Kommentare (47)

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Ärzteflüsterer
Sonntag, 5. Juli 2020, 13:46 Uhr

Zu Recht wird schon der Begriff Übergewicht als diskri­m­inierend eingestuft, weil er von vorn­here­in auss­chließt, dass ein Kör­p­er sich für ein eigenes Gewicht entschei­den darf. Die Nahrungs­branche und die Phar­main­dus­trie kon­nten mit Unter­stützung von Wer­beagen­turen, Medi­en und großen Teilen der Gesund­heit­spoli­tik und der Medi­zin über Jahrzehnte irreführende Mythen einze­men­tieren. Dass der Body Mass-Index etwas über Gesund­heit aus­sagt und dass Kor­pu­lenz durch Kalo­rien entsteht.
Schuld sind kri­tisch einzustufende hoch­prozessierte Nahrung, Medika­mente, allen voran Antibi­oti­ka, in der Nahrung­spro­duk­tion legal ver­wen­dete Sub­stanzen mit chemisch-hor­monellen Wirkun­gen, zum Beispiel Exz­i­to­tox­ine, Trans­fette, Fruc­tose usw. Jede Sub­stanz auf ihre Weise stört das intel­li­gente Gle­ichgewicht der Hor­mone für Hunger, Appetit und Sattheit.
Ein Übergewichts-Indus­trie-Ver­bund macht Men­schen dick und zwingt sie durch Fettscham zu einem unter den vorherrschen­den Umstän­den nicht möglichen Abnehmen, und dabei wer­den sie erneut abgezockt.
Die Wis­senschaft bestätigt, dass prak­tisch alles, was die meis­ten über das Dick­sein denken und wis­sen, falsch ist: Gefräßigkeit, Wil­lenss­chwäche, Faul­heit sind wirk­lich nicht die Ursachen.
Schaut in die Face­book-Gruppe „Alles falsch über das Dick­sein“ und liest „Mein Speck kommt von eurem Dreck“ (www.igk-verlag.com, 22393 Hamburg).
Hun­derte ser­iöse wis­senschaftliche Stu­di­en ger­ade der Jahre 2019 und 2020, kon­trol­liert von Uni­ver­sitäten in aller Welt (und keine einzige aus Deutsch­land, Frau Klöck­n­er!), bele­gen die Aus­sagen dieses Buches.
Imre Kusztrich

Xtine
Sonntag, 17. März 2019, 22:07 Uhr

Ich kann Her­rn Irrgang nur beipflicht­en und ergänzen: man schaue an der Kasse eines x‑beliebigen Super­mark­tes (am besten eignen sich Dis­counter) in die Einkauf­swa­gen. In mein­er per­sön­liche Sta­tis­tik bestätigt sich eine Kor­re­la­tion zwis­chen Kör­per­fett und Kalo­rienge­halt der Pro­duk­te im Wagen.

Ich habe auch mal 20 kg mehr gewogen und mein Leben auf “… Wenn ich mal schlank bin” vertagt… Zumin­d­est bei mir war es eine Frage des Ver­stands und der Diszi­plin. Vielle­icht hat es dafür aber eine gewisse Lei­dens­dauer gebraucht…?!
Jet­zt genieße ich jede Minute und freue mich auf die mor­gendliche Wiege-Zeremonie.
🙂

Sabine Rehmert
Mittwoch, 24. Oktober 2018, 14:08 Uhr

Ich esse, damit ich groß und stark werde …
… klein und dick bin ich schon ! :-))))
Meine Antwort auf Kom­mentare von dün­nen Menschen

Sigrid
Donnerstag, 6. September 2018, 23:36 Uhr

Dié Kör­per­größe hat doch kaum etwas mit dem Men­sçhen źü tun dèr ďahin­ter steckt… Lei­der ĺassen sich die lieben Mìt­men­scheñ (mich selb­st nicht immer aus­geschlossen) von Bilderñ leiten,wie eine atraķ­tive Frau auszuse­hen hat. Das macht eher blind für die vie­len Möglichkeit­en a Seits dessen, was zwar nicht ganz so ange­sagt ist, aber viel Inter­es­santes bietet. Und machen wir uns nichts vor ‚Frau oder Mann ist schnell aus­gezählt; alt ‚krank,zu dick, zu dünn, ander­er Herkun­ft usw Kein Prob­lem etwas zu finden.
Soll­ten wir nicht aufhören damit und wieder mehr aufeinan­der zugehen?

Rüdiger Irrgang
Samstag, 14. Juli 2018, 20:17 Uhr

Ich habe eine Beobach­tung gemacht und die ist fol­gende: die nicht ganz so Schlanken haben oft etwas mit nicht weni­gen kjoule vor der Brotluke. Für nicht Berlin­er, vor den Mund. Wenn sie sich mir ein paar kp mehr wohlfühlen ist das iO. Nicht jed­er mag ein Knochenbouket!

Muzzi59
Mittwoch, 11. Juli 2018, 12:29 Uhr

Auch ich war mein Leben lang zu dick. Das ging schon in mein­er Kind­heit los, da früher auch ganz anders gekocht wurde als heute. Meine Mut­ter hat ständig geback­en und gekocht und dass Zuck­er, But­ter, Fleis­chwurst, Fett und Bratkartof­feln eher in Maßen genossen wer­den soll­ten, kam damals eigentlich Nie­man­dem in den Sinn.
Auch muss ich zugeben, ich hat­te Phasen, in denen ich mich jeden Abend mit mein­er Clique in der Kneipe zum Wür­feln und Karten­spie­len getrof­fen habe und auch die Bierchen und Schäp­schen — mal abge­se­hen davon, dass einige Kumpels wirk­lich dem Alko­holis­mus ver­fie­len — ja auch ungezählte Kalo­rien hatten.

Dann wurde ich schwanger — das erste (und einzige) Mal im Leben, dass mir ein Arzt sagte, ich müsste zunehmen. Ich hat­te solch­es Sod­bren­nen während der Schwanger­schaft, dass kaum was reing­ing. 😉 Nach­her hat­te ich 10 kg abgenom­men! Das blieb allerd­ings nicht lange so: während der Stil­lzeit kon­nte ich essen was ich wollte — das war mal schön! Aber da ich dieses Ver­hal­ten beibehielt, auch nach­dem meine Tochter zum Wurst­brot überge­gan­gen war, war alles bald wieder drauf und mehr! Sich­er ver­suchte ich die ein oder andere Diät aber da mein Durch­hal­tev­er­mö­gen nur von kurz­er Dauer war und der Jojo-Effekt pünk­tlich ein­set­zte brachte das alles nicht viel.

Irgend­wann hat­te ich 128 kg und spürte damals — mit Mitte 40 — jeden Knochen im Leib und bewegte mich wie eine alte Frau. Da das so auf keinen Fall weit­er gehen kon­nte, begann ich eine strenge Ernährung­sum­stel­lung, machte Sport (erst Schwim­men, später auch Radeln auf dem Ergome­ter) und trat ein­er Com­mu­ni­ty im Inter­net bei, wo sich Lei­densgenossin­nen (es waren meis­tens nur Frauen) tre­f­fen, wöchentliche Wiege­lis­ten führen, Tipps und Rezepte aus­tauschen etc. Ich schaffte es, in 14 Monat­en 54 kg abzunehmen und wog dann bei 1,77m noch 74 kg. Böse Zun­gen wür­den behaupten, dass das noch immer zu viel war, ich sah allerd­ings mit meinem kräfti­gen Knochen­bau aus, wie das Lei­den Christi (hin­ter meinem Rück­en sprach man mir schon eine schwere Krankheit zu). Gut und schön, jet­zt kam das Prob­lem, das Gewicht zu hal­ten, oft eine viel schw­erere Her­aus­forderung, als die Abnahme an sich. Es gelang mir wider Erwarten ganz gut, eventuell auch deshalb, dass sich bei mir zuse­hends schwere Magen­schmerzen ein­stell­ten und ich oft gar nichts essen konnte.
Erst ver­suchte ich diese zu ignori­eren doch dann wurde es so schlimm, dass ich in ein­er Nacht- und Nebe­lak­tion ins Kranken­haus kam. Es war dann gar nicht der Magen, son­dern die Galle. Durch die extreme Abnahme hat­ten sich große Gal­len­steine gebildet und das Organ musste schnell­st­möglich ent­fer­nt werden.

Dann ging es mir wieder gut, erstaunlicher­weise kon­nte ich auch ohne Galle alles gut ver­tra­gen doch plöt­zlich nahm ich trotz Fes­thal­ten an meine erlern­ten Ernährungs­ge­wohn­heit­en wieder ständig zu. Ohne Galle habe ich jet­zt eine gestörte Fettver­dau­ung. Nichts wirk­lich Schlimmes aber jede Sünde wird bestraft und trotz eis­ern­er Diszi­plin und 3–4 Mal pro Woche Sport werde ich in diesem Leben kein “schlankes Reh” mehr wer­den, auch wenn manche Herrschaften der Mei­n­ung sind “Ihr Dick­en seid es sel­ber Schuld und nur eine Diät funktioniert:
FDH = Friss die Hälfte!
So ein­fach ist es!” (quote: Perplex)

Ein Vorteil hat die ganze Diszi­plin allerd­ings: Meine Blutwerte, Blut­druck etc. sind her­vor­ra­gend und auch wenn ich nicht dem gängi­gen Schön­heit­side­al entsprechen mag, bin ich fit und gesund (die 128 kg habe ich allerd­ings dann doch nie mehr erreicht :-))

Also, macht Euch nicht ver­rückt, und beson­ders, lasst Euch nicht von solch inkom­pe­ten­ten Besser­wis­sern nie­der­ma­chen. Jed­er hat sein eigenes Päckchen zu tra­gen und jed­er seine eigene Geschichte und ich messe den Wert eines Men­schen nicht an dem, was seine Waage anzeigt!

Silke Es
Dienstag, 29. Mai 2018, 7:02 Uhr

So ein Leben wie eine Berg- und Tal­fahrt auf der Waage kann Frau/Mann zur Verzwei­flung brin­gen. Aber selb­st medi­zinis­ches Per­son­al kann dir nicht helfen, selb­st wenn du schon deshalb weit­ere gesund­heitliche Prob­leme hast und ger­ade dann schiebt die Schul­medi­zin alles auf dein Übergewicht, weil sie sich keinen anderen Rat wis­sen. Den­noch ist das nicht der Grund, son­dern ein fehlgeleit­eter Stof­fwech­sel auf­grund eines Gen­de­fekt. Dieser lässt sich schon wieder ins Gle­ichgewicht brin­gen. Ich bin auch grad dabei…

Grauermann
Mittwoch, 16. Mai 2018, 21:18 Uhr

Bitte keine Wer­bung mehr.

Jochen
Dienstag, 8. Mai 2018, 9:27 Uhr

Bitte keine Reklame, nehmt mich bitte aus eurem Verteil­er. Danke

Lebensfrau
Dienstag, 6. März 2018, 11:57 Uhr

Nur wer ein Leben lang kämpfen muss, kann mitreden.

Mona
Samstag, 3. März 2018, 19:04 Uhr

Puhh, also diese Sache mit dem Grun­dum­satz kann ich echt nur halb unter­stützen. Klar wird man dick wenn man unnötig viele Kalo­rien in sich reib­stopft und nicht mehr kaut bevor man schluckt. Allerd­ings ist jed­er Kör­p­er anders!! Ich kon­nte früher zum Beispiel essen was ich wollte — doch seit ich Tablet­ten nehme die meinen Stof­fwech­sel aus­brem­sen (fiese Neben­wirkung), kann ich beina­he nichts mehr essen ohne dass es anset­zt. Mein berech­neter Grun­dum­satz bei mein­er Bewegung/Größe/Gewicht liegt ange­blich bei 1800 kcal. Die meis­ten Tage esse ich vielle­icht 1000 kcal und vom Abnehmen kann ich den­noch nur träu­men. Trotz wenig Essen kön­nte ich ohne Sport wohl kaum etwas erre­ichen. Mit Sport habe ich vielle­icht Glück, dass sich irgend­wann ein biss­chen was zum “pos­i­tiv­en” verändert.
Gott bin ich froh, dass ich bei aller Arbeit die ich in meinen Kör­p­er investiere keinen in meinem Umfeld habe der mir ständig ein schlecht­es Gewis­sen macht weil ich nicht DISZIPLINIERT genug wäre!! Manch­mal geht es eben nicht so ein­fach! Was tun? Ich würde sagen, dran­bleiben, den­noch nicht ver­hungern und fit durch den All­t­ag gehen. Und wenn es nicht klappt wie gewün­scht, ver­giss nicht dich trotz­dem mit jedem Pfund zu lieben und kauf dir hüb­sche Klei­dung in der du dich schön fühlst. Und ver­dammt nochmal! Lass dir keinen Scheiß einre­den von Leuten die keine Ahnung davon haben wie schw­er das alles ist. Du bist der einzige, der wirk­lich über dich selb­st richt­en darf­st. Es ist dein Leben und du hast kein zweites!
In diesem Sinne, Ladys schwingt eure Hüften, sucht euch etwas was euch an euch gefällt und konzen­tri­ert euch darauf. Ihr seid schön!!

Sindy
Donnerstag, 1. März 2018, 16:44 Uhr

Zitat von Perplex

“Wer mehr als 1500–2000 Kalo­rien am Tag in sich hinein fut­tert wird eben dick!
Feier­abend, aus die Maus.”

Ich bin nicht dick (BMI 23) und 1500 kcal sind bei mir schon nach dem Mit­tag weg. Was ist das für ein Leben, wo man sich der­ar­tig mit Hungerge­fühlen quält? 

Aber wie man aus dem Post­ing raus­li­est, ist “Per­plex” schon sehr ver­bit­tert und frus­tri­ert, kommt sich­er vom weni­gen Essen 🙂

Binder Karl-Heinz
Sonntag, 11. Februar 2018, 18:45 Uhr

Hal­lo Frauen
ich schreibe da meine Frau eine Schild­drüse­nun­ter­funk­tion hat und darum nicht richtig abnehmen kann! Was andere Leute sagen oder denken kön­nen Die sich in den A.… schieben da es auf die Inneren Werte ankommt und nicht auf das Aussehen!!!!!

Susanne
Freitag, 9. Februar 2018, 9:24 Uhr

Hal­lo Mädels,
ich hab seit 30 Jahren Dia­betes und musste immer nur dass richtige essen.
Ich war zwar nie übergewichtig, aber auch nie schlank, weil ich ja regelmäßig essen muss.
Benei­de aber schon mein halbes Leben alle Men­schen die ein­fach Essen kön­nen, was ihnen
schmeckt. Macht euch wegen ein paar Pfun­den keine Gedanken. Haupt­sache Ihr seid gesund.

Schek
Donnerstag, 8. Februar 2018, 12:06 Uhr

Das Prob­lem ist nicht, wieviel man isst, son­dern was.

Da zählt es dann meist auch nicht, ob man davon nur schwabbe­lig wird oder richtig Gewicht ansetzt.
Schlecht fühlen sich, wie schon erwäh­nt, meist die, die sich aus­nahm­s­los von Fer­tig­gericht­en, Süßigkeit­en und andern hochver­ar­beit­eten Lebens­mit­teln ernähren.
Logisch, dass Zeug ist ja ähn­lich wie Dro­gen, man bekommt einen kurzen Glück­sef­fekt und zahlt diesen dann mit langem Miesgefühl.

Was ich damit sagen will: Hört auf Scheisse in euch rein zu stopfen und dann 1x im Jahr mit Hau­ruck-Diäten das Fett wieder runterzubekommen.
Essen ist keine Lust­be­friedi­gung, son­dern zum Über­leben da, auch wenn das in unser­er Kon­sumkranken Welt gern anders sug­geriert wird.
Und wer Schoko­lade oder Kuchen als Nahrungsmit­tel ansieht, der macht halt schon von vorn­here­in was falsch…

Tinaka
Dienstag, 6. Februar 2018, 13:46 Uhr

Ja, ich bin dick. Ja, ich esse gerne. Ja, ich bewege mich am Tag mehr als 12.000 Schritte. Ich pflege meinen Mann und meine Schwiegermut­ter, die bei­den haben Pflege­grad 4 und 2. Ich habe kaum Freizeit. Ich liebe meine Fam­i­lie, meine 3 Enkelkinder über alles. Ich liebe das Leben und ich klei­de mich gerne mod­ern. Es gibt tolle Sachen — auch für uns Dicke -. Es gibt abso­lut keinen Grund, dass man sich über Dicke lustig macht oder ihnen vor­wirft, sie wür­den nicht diszi­plin­iert genug sein. Na und! Andere zu belei­di­gen ste­ht nie­man­den zu! Also, lasst euch nichts einreden.

HG_Alarion
Freitag, 2. Februar 2018, 13:45 Uhr

Fakt ist, ich hat­te über 130 kg, heute sind es 92 und das ist noch ein wenig zu viel. Ich muss immer kämpfen, daß ich unter 90 bleibe.
Aber das darauf zu schieben, daß das an allem anderen liegt ist vol­lkommen­er Blödsinn und von nur Salat essen kann das auch nicht kom­men. Ich kenne alle diese Ausre­den, hab ich sel­ber gemacht. Mit den Fre­un­den Salat und Gemüse gegessen und dann abends nach 22.00 zu Hause nachgeschoben. Viel zu wenig bewegt.
Die Diziplin fängt schon beim Essen an, früher hab ich dreimal gekaut und dann runter damit. Heute kaue ich alles 20 mal. Ich zäh­le heute noch oft mit. Heute lasse ich den Mist abends nach 20.00 aus dem Kör­p­er. Kommt der Hunger esse ich eine rohe Kohlra­bi oder Gurke. Der Magen ist beruhigt und Kalo­rien = 0. Richtig voll­stopfen tue ich mir nur beim Früh­stück. Im Not­fall kommt man damit dann über den ganzen Tag.
Wer dick ist und behauptet, daß er dazu ver­an­lagt ist, belügt sich sel­ber. Diese krankhafte Ver­an­la­gung liegt bei unter 1%. Der Rest nutzt es als Ausrede.
Der erste Weg ist das bewusste Essen, schmeckt das essen, lasst es auf der Zunge zerge­hen. Das dann 20 mal gekaut und ihr hab schon bei der hal­ben Piz­za das Sät­ti­gungs­ge­fühl. Und wer das Gegen­teil behauptet hat es noch nie ehrlich versucht.

Drea333
Samstag, 27. Januar 2018, 14:31 Uhr

Macht euch doch nicht alle so ver­rückt ! Dünn oder dick, wohl fühlen ist wichtig !!!
Schafft euch einen Hund an und ihr seid glücklich !!
Habe auch ca. 8 Kilo zu viel, aber laufe jeden Tag 3 Stun­den mit meinem kleinen Liebling und gehe natür­lich auch noch arbeiten .
Dann immer noch meinen Mann ver­sor­gen ( 3 Schla­gan­fälle ) und es geht uns gut !!
Abends endlich Schoko­lade, denn Schoko­lade macht glücklich !!
Also denkt dran, wir leben nur einmal !!!!

Runde Anna
Freitag, 26. Januar 2018, 9:49 Uhr

@Renate ja Du hast Recht: es ist immer eine Frage der Energiebi­lanz. Allerd­ings gibt es Men­schen mit einem gerin­gen Grun­dum­satz und Men­schen mit einem hohen; Und Zuck­er ist wis­senschaftlich nachgewiesen ein Stoff, der Sucht her­vor­ruft durch einen eigentlich guten Effekt unser­er Bauch­spe­ichldrüse, dass bei schnellem hohem Glukosege­halt im Blut, Insulin aus­geschüt­tet wird, dass sofort nach mehr Zuck­er ver­langt. In unsere Gesellschaft aber kom­plett Zuck­er zu ver­mei­den, ist eine wirk­lich schwere Her­aus­forderung. Neben allen Her­aus­forderun­gen bleibt die Fest­stel­lung: es bleibt eine Frage der Energie. Nun ver­di­enen sich Mod­ein­dus­trie, Nahrungsmit­tel — und Nahrungsmit­tel­ergänzungsin­dus­trie einen Wolf dabei uns glauben zu machen, es stimmt etwas nicht mit uns. Vor 30 Jahren galt Kör­per­größe minus 100 und da hat­test Du Dein Ide­al­gewicht. Heute wäre das schon ein beden­klich­er BMI. In 20 Jahren wirst Du ver­fol­gt (im Sinne der Gewin­n­max­imierung), wenn Du nicht Klei­der­größe 36 hast. Das Dra­ma ist, das The­ma ist vielschichtig und auf keinen Fall nur auf ein Rech­enex­em­pel zu min­imieren. Unsere Gesellschaft hat den Kon­takt zur Ein­fach­heit ver­loren. Und ja: erst wenn Du Dich und Deinen Kör­p­er befre­it hast von allem was “von draußen” (Selb­st — Fremd­bild, Arzt, Indus­trie, Zuck­er­sucht etc) kommt, kannst Du Dich der ein­fachen Wahrheit stellen: Iss nur was Dir gut tut und steh dazu!

Renate
Freitag, 29. Dezember 2017, 13:08 Uhr

Ich bin Physik­erin und kann dem Kom­men­tar von “Per­plex” zus­tim­men, aber nur in rein tech­nis­ch­er Hin­sicht. Es gibt ja — wie all­ge­mein bekan­nt — den Energieer­hal­tungssatz. Die zum Erhal­ten der Lebens­funk­tio­nen nötige Energie stammt aus der Nahrung. Wenn zuviel von dieser Energie da ist (also zuviel aufgenommene Nahrung), set­zt das der Kör­p­er in Masse um, wenn er nicht alles durch Bewe­gung, Nahrungsver­bren­nung und son­stige energiev­erzehrende Vorgänge ver­brauchen kann. Der Volksmund sagt dazu : Von nichts kommt nichts. Und der Physik­er sagt : Die Energiebi­lanz muß stim­men. Es ist also for­mal­lo­gisch schon so, dass Dicke zuviel essen. Ich selb­st bin durch die verin­ner­lichte Erken­nt­nis dieser Tat­sachen schlank geblieben. Der Kampf gegen den inneren Schweine­hund ist auch mir nicht leicht gefall­en. Und @Perplex : Das kann man auch in einem sach­lichen Ton rüberbringen 😉

Anneschka
Freitag, 15. Dezember 2017, 20:54 Uhr

Ich bin sprachlos!
Nicht wegen des Blogs, son­dern wegen des abso­lut unver­schämten Kom­men­tars von “Per­plex”.
Wie kann es jemand wagen, andere Men­schen so runter zu machen. Das Zeug von kein­er­lei Kinder­stube und sie sollte sich die genan­nten Ratschläge in leicht angepasster Form sel­ber “gön­nen”.
Ein­fach mal … SDH = Schreib die Hälfte … machen.
Oder am besten eine Nulldiät!

HaRiKrishna
Freitag, 8. Dezember 2017, 12:45 Uhr

Es ist immer leicht über Men­schen zu urteilen, wenn man nie in der Mis­ere “Dick sein” gesteckt hat. Das solche Men­schen statt abzunehmen eher noch zunehmen liegt an der Tat­sache, das dünne Men­schen meinen, gute Ratschläge geben zu müssen und das teil­weise in ein­er Art und Weise, die unmöglich ist. Psy­cholo­gie spielt bei diesem The­ma näm­lich auch eine äußerst wichtige Rolle. Ein dick­er Men­sch empfind­et diese Ratschläge häu­fig als Demü­ti­gung denn als Zus­pruch! Abge­se­hen davon denke ich, das es viel wichtiger ist darauf zu acht­en, was die Blu­tun­ter­suchung und andere Vital­pa­ra­me­ter sagen. Oft haben Men­schen mit leichtem Übergewicht bessere Werte als manch ein “dür­rer Her­ing”. Es gibt meines Eracht­ens kein Ide­al­gewicht, son­dern nur ein gesun­des Wohlfühlgewicht, das bei jedem Men­schen anders aus­fällt. Kom­mentare wie die von Per­plex sind ein­fach nur stu­pide. Das sind genau die Men­schen, die übergewichtige Men­schen noch dick­er machen, weil sie den Men­schen dahin­ter nicht wahrnehmen und anscheinend nur Wert auf ihren Kör­p­er, aber nicht auf Umgangs­for­men, geisti­gen Hor­i­zont und kom­plexe Denkmuster legen!

Perplex
Sonntag, 3. Dezember 2017, 19:42 Uhr

Die Dick­en kön­nen schreiben was sie wollen, sagen was sie wollen und let­z­tendlich ist es immer das gle­iche Problem!
Wer mehr als 1500–2000 Kalo­rien am Tag in sich hinein fut­tert wird eben dick!
Feier­abend, aus die Maus.
Ich kann das Gejam­mere der Dick­en, die sich tagtäglich 3000 bis 5000 Kalo­rien oder mehr in sich hinein stopfen nicht mehr hören!
Kapiert endlich dass 2500 — 2800 Kalo­rien nur ein schw­er schuf­ten­der Bauar­beit­er braucht.
Hört endlich auf euch kilo­weise Zuck­er oder Fett pro Woche in den Schlund zu stopfen.
Ich kenne eine Frau mit rund 120–130 Kg, die muss jeden Tag 6–8 mal essen und sich oben genan­nte KG Zahl an Zuck­er und Fett rein stopfen um das Gewicht zu halten.
Ich esse auch gerne, ich esse auch Scho­ki oder Pud­ding, auch Brat­en mit cremiger Soße … aber nicht jeden Tag und keine 1–2 Kg Por­tio­nen. Pud­ding esse ich 1–2 mal die Woche und nicht 2–5 Bech­er am Tag!
Ihr Dick­en seid es sel­ber Schuld und nur eine Diät funktioniert:
FDH = Friss die Hälfte!
So ein­fach ist es!

Miguel
Freitag, 24. November 2017, 10:49 Uhr

mit 71 Jahren kommt es mir gar nicht so sehr auf meine äußere Erschei­n­ung an, son­dern ein­fach darauf, mich wohl zu fühlen. Und mein Gewicht muß dabei 75 kg betra­gen. Ist es mehr. habe ich Prob­leme einen Berg zu Fuß oder per Fahrrad zu bewälti­gen, auch wenn er noch so flach ist, oder mir die Schuhe zu binden usw. Also stelle ich mich täglich auf die Waage. Zeigt die Waage mehr an, wird 1 Tag lang nichts gegessen, zeigt sie weniger an, esse ich nach Herzenslust. Und zwar keine Mager­milch, keine fet­tre­duzierten Lebens­mit­tel oder son­sti­gen Quatsch, den die Lebens­mit­telin­dus­trie anbi­etet um den Leuten ein gutes Gewis­sen zu ver­mit­teln. Nein, Schwein­shaxe, Klöße,Vollmilch, Schoko­lade usw. Dazu natür­lich immer viel Salat und Gemüse. Das prak­tiziere ich schon jahrzehn­te­lang und ich habe nicht das Gefühl, dass es meine Leben­squal­ität beeinträchtigt.

VollesLeben
Samstag, 18. November 2017, 11:57 Uhr

Klar kann man vielle­icht abnehmen — nur muss man eben nicht. Und mein lieben Dün­nge­hungerten — ab einen bes­timmten Alter gilt. Fett oder Fal­ten — und hab ich mich richtig entschieden ;-).

Betty
Sonntag, 12. November 2017, 10:19 Uhr

Diszi­plin
Ich habe auch 20 Kilo abgenom­men und halte es bis jet­zt seit zwei Jahren. Es ist aber harte Arbeit und ver­langt Diszi­plin und oft auch Verzicht auf Dinge die man gerne essen würde, aber auf Grund sicher­er Gewicht­szu­nahme, lieber nicht zu sich nimmt. Oft fragt man sich, ob bei dauernde Kon­trolle (Gewicht und Essen) die Leben­squal­ität und Freude dabei nicht auf der Strecke bleibt. Sich­er ist Übergewicht nicht gesund, aber wo liegt da die Gren­ze. Jeden Tag wird eine neue Studie darüber veröf­fentlich und im Grunde genom­men weiß doch kein­er so genau was für jeden Einzel­nen gesund ist und was nicht. Was heute noch richtig ist, ist mor­gen schon wieder falsch. Jed­er muss für sich entschei­den und wenn man es dann geschafft hat und sich auch noch wohl fühlt, kann man stolz auf sich sein.

Marion
Mittwoch, 11. Januar 2017, 10:29 Uhr

Ehrlich — ich finde diese Res­ig­na­tion trau­rig. Nicht weil ich nicht der Mei­n­ung bin, dass man sich auch mit seinen Mack­en lieben sollte. Aber für sein Übergewicht ist man nun mal sel­ber ver­ant­wortlich und hat es in der Hand, das zu ändern. Ich war auch mal der Mei­n­ung, dass ich nicht mehr abnehmen kann und hab es dann doch geschafft. Ganz ohne Wun­der­mit­tel oder strenge Diät­pläne, ein­fach mit meinem Schrittzäh­ler, dessen App auch Kalo­rien zählt, und dann weniger Kalo­rien zuge­führt als ver­braucht. Fast 30 kg übers Jahr weg. Dabei auf die Nährstoffe geachtet und Süßkram sehr reduziert. Aber ich ver­bi­ete mir nichts. Und das kann wirk­lich jede schaf­fen. Meine Moti­va­tion: die Gesund­heit. Übergewicht hat viel mehr gesund­heitliche Auswirkun­gen, als wir uns nor­maler­weise klar machen. Ich will keinen Dia­betes — meine Schwiegermut­ter ver­lor ihr halbes Bein dadurch und ist dann gestor­ben. Ich will meine depres­sive Ten­denz nicht ver­stärken. Ich will keine Herzprob­leme, keine Gicht, keinen Alzheimer (wird auch gefördert). Was ich sel­ber tun kann um gesund zu bleiben will ich tun. Und es mir nicht in “Fet­t­logiken” bequem machen, a la: die Gene, der Stof­fwech­sel usw. Alles Unsinn. Wer sich aufgeben will, soll es tun. Aber dann mit klarem Kopf die Entschei­dung gegen die Gesund­heit tre­f­fen. Und nicht behaupten, dass das mit Selb­stliebe zu tun hat.

    MaBüh
    Mittwoch, 1. Februar 2017, 15:42 Uhr

    Boa, ich has­se nichts mehr wie Men­schen die ger­ade abgenom­men haben und glauben die Weißheit mit Löf­feln gefressen zu haben. Ich frage mich dann immer : Und wie kam der ganze Speck an dich dran, wenn alles so ein­fach ist? Schrittzäh­ler? Ich denke dann immer an per­ma­nente Kontrolle.…aber alles total easy! Und viel inter­res­san­ter ist natür­lich: Wie sieht es in 3–4 Jahren aus? Ich würde mir niemals anmaßen andere und schon gar­nicht Men­schen die dabei sind, Frieden mit sich zu schließen, zu maßregeln. Und ich weiß wovon ich spreche, habe auch gut 20 kg abgenom­men, aber ich weiß, dass ich mich auf sehr dün­nem Eis bewege. Mir hat das Buch“Lizenz zum Essen” sehr gehofen, nicht beim Abnehmen, son­dern vorher beim ” Frieden mit sich schließen”. Das ist auch viel wichtiger als ein paar KG mehr oder weniger.

Drwirth
Donnerstag, 3. November 2016, 18:02 Uhr

Jed­er, der zu dick ist, ist undiszi­plin­iert. Bin selb­st so ein Fall gewe­sen. Seit Jahren ste­he ich jeden Mor­gen auf der Waage und weiß dann, was ich den Tag über essen kann. Hat man sich schnell dran gewöh­nt. Zur Zeit esse ich z. B. manch­mal Nach­mit­tags eine Riesen­por­tion Christ­stollen mit Marzi­pan. Dann gibt’s aber bis zum näch­sten Mor­gen nix- kein Prob­lem. Alle Diäten usw sind Schwachsinn. Kommt bitte nicht mit anderem Schmu, bin Arzt.

    Heike
    Sonntag, 8. Januar 2017, 22:39 Uhr

    Ja genau so

    Thomas Bruck
    Samstag, 10. Dezember 2016, 15:48 Uhr

    Jed­er der zu dick ist, ist undiszipliniert…

    Wenn sie ein echter Arzt wären und nicht nur ein Dün­ner-Ver­sager im echt­en Leben hät­ten sie besseres zu tun als solche Posts zu verfassen!

    Es gibt etliche Krankheit­en bei denen Fet­tleibigkeit ein natür­lich­es Symp­tom ist sie Vollidiot!
    Falls Sie ein echter Arzt sind, sind sie erbärm­lich und hat­ten eine furcht­bare Aus­bil­dung! Mein Mitleid an ihre Patienten.

    Mit fre­undlichen Grüßen Tom.B

Johann
Mittwoch, 2. November 2016, 8:19 Uhr

Na ja, sieht wohl jed­er anders…
hat­te vor 8 Jahren knapp 140kg und jet­zt seit etwa 4 Jahren 90 kg und Sport gehört 3x pro Woche ein­fach dazu und macht Super viel Spaß. Dadurch ist es auch Null Prob­lem mal Pommes, Schoko­lade oder son­stige “bösen” Dinge zu essen… ich wollte und will mich nicht mit Din­gen oder Zustän­den abfind­en wenn ich sie ändern kann!

Melba
Sonntag, 30. Oktober 2016, 5:44 Uhr

Ach Iwona: Der Artikel soll Dir doch ger­ade zeigen, dass du als Erwach­sen­er auch dann essen darf­st, wenn du nicht zum Aus­gle­ich Sport machst. Und übri­gens rate ich, dass Du nicht mehr depres­siv bist, weil beim Sport Glück­shormone aus­geschüt­tet wer­den. Der näch­ste Schritt ist dann ein­fach nur so “Glück­lich” sein!

Melba
Sonntag, 30. Oktober 2016, 5:43 Uhr

@Iwona
Der Artikel soll Dir doch ger­ade zeigen, dass du als Erwach­sen­er auch dann essen darf­st, wenn du nicht zum Aus­gle­ich Sport machst. Und übri­gens rate ich, dass Du nicht mehr depres­siv bist, weil beim Sport Glück­shormone aus­geschüt­tet wer­den. Der näch­ste Schritt ist dann ein­fach nur so “Glück­lich” sein!

sue
Montag, 24. Oktober 2016, 10:56 Uhr

Oh je. Dick ist nicht gle­ich dick- das ist das eine.. Solange man im gesun­den Bere­ich bleibt, ist es doch egal,ob man zier­lich oder kurvig ist. Und das andere: Ich habe, wie jed­er andere ver­mut­lich auch, sowohl üppigere als auch schmale Per­so­n­en in meinem Bekanntenkreis.was mir bei eini­gen aufge­fall­en ist: Diejeni­gen, die mit ihrem Kör­p­er im reinen sind, essen halb­wegs gesund. Und die, die es nicht sind, sind oft (nicht immer) lei­der unan­genehme Gesellschaft, wenn man mal zusam­men essen geht. Sowohl die krankhaft dün­nen, die nur zwei Blät­ter Salat vor sich ver­schieben, als auch die kurvi­gen Per­so­n­en, die sich das, was sie gern essen wür­den, verkneifen und erst nur Salat nehmen, aber dann als Trost Cola, Sprite und co. trinken und dann doch am Ende beim Kuchen zulan­gen.. Mädels, esst, was ihr mögt, bewegt euch gele­gentlich, und solange ihr gesund seid, schert euch nicht drum, wie die Fig­ur ist.

Pingu
Donnerstag, 22. September 2016, 23:27 Uhr

Iwona ich glaub Dir kein Wort. Das leichte Übergewicht waren sich­er die 2 kg die Du über einem BMI von 20 lagst (wenn über­haupt). Jet­zt schaffst Du mit 50 km Rad­fahren & Co. endlich den erwün­scht­en BMI von 19 und lügst Dir was in die Tasche, weil Du Dir nicht eingeste­hen kannst, dass Du viel mehr in Gefahr bist mager­süchtig als fettsüchtig zu wer­den. Pass auf Dich auf und iss öfter mal Pizza!

@ Susi: Her­vor­ra­gend! Die Wahrheit ist schlichtweg dass Men­schen mit eher mol­ligem Erschei­n­ungs­bild diskri­m­iniert wer­den. Mit per­fidesten Meth­ode, denn nicht nur sei man selb­st schuld (im Gegen­satz zu anderen Din­gen wie Haut­farbe, wegen welch­er manche Men­schen auch diskri­m­iniert wer­den), auch müsse man schließlich ein­se­hen, dass es abso­lut erforder­lich sei diesen Umstand zu ändern, “für die Gesundheit”.
An allem ist weniger dran als man meint, jedoch klingt es plau­si­bel, denn es ist schw­er von der Hand zu weisen dass Sport Kalo­rien ver­braucht und Schoko­lade dem Kör­p­er welche zuführt, also nimmt man es als logisch an dass es nur ein Man­gel an Sport und ein Über­schuss an Schoko­lade an dem mol­li­gen Kör­p­er schuld ist. Dass Dick­sein unge­sund ist glaubt auch jed­er ohne viel zu hin­ter­fra­gen, obwohl viele dies­bezügliche Stu­di­en zweifel­haft sind und auch gar nicht alle zu diesem Ergeb­nis kommen.

Tat­sache ist dass ein Man­gel an Bewe­gung tat­säch­lich rel­a­tiv unge­sund ist, ganz unab­hängig davon wie viel man wiegt. Wer sich regelmäßig bewegt, sei es Sport, Hund Gas­si führen, Treppe steigen oder mit kleinen Kindern wild spie­len, völ­lig egal was, lebt gesün­der als der­jenige der als sportlich­ste Aktion in der Woche mit dem Auto 500 m zum Briefkas­ten fährt und ohne auszusteigen den Brief einwirft.

Aber nicht jed­er nimmt durch Bewe­gung ab und wenn nicht ist das auch unwichtig, denn fit­ter und gesün­der wird man trotzdem.

Zudem ist unsere Gesellschaft dop­pelzüngig, denn Schlank­sein wird gepredigt, doch gle­ichzeit­ig wird einem sub­til sug­geriert dass “echte Ker­le” (etwas was inzwis­chen auch Mädels gern sein wollen) ordentlich was essen kön­nen. Einen Teller hal­bleer zu lassen ist außer­dem unanständig. Und man wird nicht so recht für voll genom­men wenn man nur “Spatzen­por­tio­nen” (man lasse sich allein den Begriff genauer einge­hen) isst.

Erstrebenswert ist also beim All-You-Can-Eat das Buf­fet zu plün­dern oder die tel­ler­großen Schnitzel zu ver­til­gen, während man rank und schlank bleibt. Dafür gibt es drei Möglichkeit­en: Kotzen (ist erwiesen­er­maßen ungesün­der als dick sein), das von Iwona vorgeschla­gene Sport­pro­gramm (m. E. eine Art, seine Essstörung gesellschaftsverträglich­er auszuleben, die aber wed­er seel­isch noch kör­per­lich gesün­der ist als dick zu sein, denn exzes­siv­er Sport macht den Kör­p­er auch kaputt) oder mit einem sehr schlecht­en Metab­o­lis­mus geboren sein. Nur die dritte Möglichkeit ist sowohl gesellschaftlich akzept­abel, als auch ohne seel­is­che und kör­per­liche Neben­wirkun­gen. Und jet­zt ist vielle­icht klar warum das mit der Diszi­plin und der Selb­stschuld eine Lüge ist.

Lass Dir die Ham­burg­er, Chips, Kuchen und Schoko­lade schmeck­en. Iss dazwis­chen trotz­dem mal Gemüse oder gar Salat, ein­fach nur weil bei­des gut zubere­it­et echt leck­er schmeckt! Und danke für den Artikel. Vielle­icht rede ich ziem­lich schlau daher, aber auch ich muss dran­denken das auch zu leben und ein­fach alles zu genießen und da helfen solche Artikel enorm.

Grüße,

Pin­gu

Mo
Dienstag, 20. September 2016, 17:47 Uhr

Ken­nen wir uns? Oder warum kannst du so genau über mich schreiben?
Du bist nicht allein, wir kön­nten Zwill­ingss­chwest­ern sein. Ich hat­te beim Lesen gle­ich Tränchen in den Augen.…. danke für deine lieben Worte. Deine Seite ist toll und ich bin ger­ade Fan von Dir gewor­den. Ach übri­gens — du siehst toll aus ;-)))
Her­zlichst Mo

    Lilly
    Donnerstag, 22. September 2016, 6:31 Uhr

    Hal­lo Mo, Dein Kom­men­tar hätte eben­so mein­er sein kön­nen. Auch ich habe total feuchte Augen bekom­men. Ver­rück­te Welt. Warum lassen wir Mädels uns nur so klein machen? Alles muss per­fekt sein. Schluss damit! Ab heute bin ich nett zu mir

      Dienstag, 27. September 2016, 0:31 Uhr

      Oh, wie ich mich freue!!! Vie­len Dank!! :-*

Mittwoch, 14. September 2016, 15:42 Uhr

Vie­len Dank für eure vie­len lieben und auf­muntern­den Kom­mentare! Es tut mir gut zu lesen, dass ich mit meinen Erfahrun­gen nicht alleine bin. 

Macht es gut und bis bald auf Soulfully! 🙂

Susi.

Annette
Freitag, 2. September 2016, 21:54 Uhr

Ooooooh, das ist so wun­der­schön geschrieben! Mir geht grad richtig das Herz auf. Vie­len Dank!

Susanne Schomann
Donnerstag, 1. September 2016, 14:41 Uhr

Von Herzen ein DICKES Dankeschön, liebe Namensvet­terin! Ein toller Beitrag!
Du hast mir so was von aus dem Herzen geschrieben.
Her­zliche Grüße
Susanne Schomann (Autorin)

Kari
Donnerstag, 25. August 2016, 13:57 Uhr

Danke 🙂

icke
Donnerstag, 25. August 2016, 10:03 Uhr

Sehr gut beschrieben.…hoffe ich komme da jet­zt auch bald an 🙂

Samstag, 20. August 2016, 23:40 Uhr

Ich bewun­dere alle Frauen, die 10 kg zu viel haben, sich glück­lich fühlen und gesund sind. Wenn es so ist, dann passt alles und was sind denn 10 kg mehr oder weniger 🙂
Ich war selb­st noch vor 6 Jahren leicht übergewichtig, habe mich allerd­ings in meinem Kör­p­er sehr unwohl gefühlt und bin depres­siv gewor­den. Jed­er ist jedoch anscheinend anders…
Seit ich viel Sport mache, schlank bin und eine neue Lei­den­schaft, sportliche Out­doorak­tiv­itäten inmit­ten der her­rlichen Natur habe, führe ich endlich ein erfülltes und glück­lich­es Leben. Piz­za und Kuchen liebe ich, aber darf sie nur essen, weil ich mehrmals in der Woche 10 km laufe, 50 km Ren­nrad fahre oder hun­derte vn Höhen­metern in den Bergen bewältige. Mit­tler­weile bin ich sehr diszi­pli­ert (Ver­hält­nis Sport und Essen), weil mir mein Wohlbefind­en am wichtig­sten ist und ich nie mehr zulassen möchte dick und depres­siv zu werden.
LG
Iwona

Samstag, 20. August 2016, 18:15 Uhr

W.U.N.D.E.R.B.A.R.E.R Artikel — her­zlichen Dank dafür!!! <3

Doris
Samstag, 20. August 2016, 12:34 Uhr

Das ist dann wohl der Vorteil des Ü40 — Seins:
Mehr Sou­veränität, mehr Selb­st­sicher­heit und nicht mehr jedem Trend hinterher !