Selbstliebe: Mit diesen Tipps lernst du dich zu schätzen

30. März 2020 | von

Liebe Soul­ful­ly-Leserin­nen, dies ist ein Gast-Artikel von Tan­ja von Kur­ven­rausch!


Hal­lo, meine Lieben. Selb­stliebe, dieses große Wort scheint aktuell in aller Munde zu sein, dass ich manch­mal denke, es kön­nte Gefahr laufen, sich abzunutzen. „Liebe dich selb­st!” bekom­men wir von allen Seit­en zu hören, und doch ist Selb­stliebe nicht in einem Satz zu erk­lären. Es ist vielmehr der Schlüs­sel für ein selb­st­bes­timmtes und beja­hen­des Leben mit ganz viel Liebe für sich selbst.

Wie die Reise zu mein­er eige­nen Selb­stliebe ver­lief, und warum sie niemals aufhört uns zu fordern, das erzäh­le ich euch in meinem heuti­gen Artikel.

Der einfache Weg zum Glück

„Liebe dich selb­st – wie schaffe ich das nur?“, war meine große Frage, als ich 30 wurde. Ich hat­te immer mal wieder Phasen, in denen es mir gelang, mich dur­chaus zu mögen. Allerd­ings habe ich lange nicht begrif­f­en, dass dies noch zu wenig war und Selb­stliebe der Schlüs­sel zum Glück ist. Früher dachte ich immer, Selb­stliebe wäre nur was für eso­ter­ische Gesprächs­grup­pen, in denen man sich im Kreis auf­stellt, die Hände reicht und mantramäßig brummt, dass man die eigene Liebe spüren will. Fast acht Jahre, viele Büch­er und Erfahrun­gen später weiß ich, dass dem nicht so ist.

Selb­stliebe hat aus mir einen ganz neuen Men­schen gemacht. Ange­fan­gen hat es damit, dass ich mich damals als erstes von meinem Part­ner tren­nte, der mir ein­fach nicht gut tat. Ich glaubte alles, was er sagte, gab ihm Raum mich zu belei­di­gen und klein zu machen. Ich war zwar auch damals 186 Zen­time­ter groß, aber inner­lich ganz winzig. Ich suchte nach Liebe – und musste sie zuerst bei mir selb­st finden.

Tipps zur optimalen Selbstliebe

Ein Neustart kann der Anfang sein

Ich krem­pelte mein Leben um, begann Büch­er zum The­ma „Selb­stliebe“ und „Selb­st­wert“ zu lesen. Stück für Stück erkan­nte ich, wie wertvoll ich bin und wie wichtig es ist, dass ich mir selb­st Liebe schenke. 2010 gab es noch keinen Kur­ven­rausch-Blog, keine „Plus Size Fash­ion Days“, aber den eis­er­nen Willen, dass ich auf dieser Welt bin, um etwas zu bewe­gen. Dass ich etwas für mich und andere Frauen tun möchte, war mir damals schon klar. Es sollte noch etwas dauern, bis ich genau wusste, was es wer­den sollte. Selb­stliebe spiegelte sich für mich auch äußer­lich wider, denn ich wurde viel gesel­liger, war viel mehr unter­wegs als früher und strahlte mehr Lebens­freude aus. Die Zeit­en, in denen ich mich ver­steck­te, weil ich dachte, dass ich viel zu dick und hässlich bin, waren vor­bei. Ich dachte nicht mehr nach, ob ich etwas durfte oder vielle­icht lieber nicht tun sollte. Ich ging ins Schwimm­bad, was ich mich früher nie traute. Ich suchte mir neue Fre­unde, ging tanzen, änderte meinen Stil und wurde glück­lich­er. Im Inneren war ich auf ein­mal erfüllt, und es herrschte keine Leere mehr.

Selb­stliebe kön­nte ich gut als einen Zus­tand der inneren Erfül­lung beze­ich­nen. Wo es vorher noch dunkel und klein war, ist es jet­zt weit und strahlend hell. Wo wir dann doch wieder bei Eso­terik wären.

Das Selbstwertgefühl positiv aufbauen
Der Weg zur Selbstliebe und Selbstwertgefühl

Ein paar Tipps, wie mir Selbstliebe gelungen ist, habe ich hier für euch zusammengestellt:

Selb­stliebe ist der Anfang für ein selb­st­bes­timmtes Leben, es hil­ft dir dabei „Nein“ zu sagen, gelassen zu bleiben, wenn andere an dir herum­mäkeln, für dich einzuste­hen, wenn es kein ander­er tut. Selb­stliebe heißt auch, dass ich meinen Kör­p­er liebe und ihn annehme, wie er ist. Keine Angst habe, ihn zu zeigen.

  1. Ver­wöhne dich selb­st und mache das, was dir gut tut. Gehe in ein Café, lies ein Buch, starre Löch­er in die Luft, schreibe Tage­buch oder gehe ins Muse­um. Tu dies ein­mal pro Woche. Sollte das zu viel für dich sein, dann plane deine Won­nezeit ein­mal im Monat ein. Deine Zeit, für dich reserviert, für deine Seele, für dein Glück und See­len­frieden. Denke daran – Selb­stliebe ist nicht egoistisch.
  2. Alles, was du dir vorn­immst, alles was dir wichtig ist, steckt bere­its in dir. Warum wollen wir uns immer verän­dern? Warum wollen wir etwas erzwin­gen, was nicht funk­tion­iert? Warum glauben wir, dass unser Äußeres per­fekt sein muss? Dass wir erst liebenswert sind, wenn wir ein bes­timmtes Ausse­hen haben? Durch­breche die Gedanken­schleife und mache Platz für gute Gedanken.
  3. Gib anderen keine Macht. Lass nicht zu, dass andere Men­schen dir den Tag ver­miesen. Mit deinen Emo­tio­nen zu arbeit­en und zurecht zu kom­men, liegt einzig und allein an dir. Du bist für deinen inneren Zus­tand und dein See­len­leben ver­ant­wortlich. Also übernehme Ver­ant­wor­tung, sei stark, mutig, lustig, von mir aus auch wütend, und dann mach weit­er mit deinem All­t­ag. Du bist näm­lich ziem­lich toll!
  4. Belohne Dich! Klopfe dir auf die Schul­ter und sei stolz auf dich. Jede Reise startet mit einem ersten Schritt. Manch­mal kriechen wir, manch­mal laufen wir schnell, und dann gehen wir wieder aufrecht. Das ist so, das Leben ist kein Dauer­hoch. Führe ein Tage­buch mit pos­i­tiv­en Sätzen und schreibe nieder, was du erre­icht hast. Und wenn es nur etwas Kleines war oder der ganz große Erfolg. Jed­er Erfolg und Mis­ser­folg ist richtig. Seid gut zu euch und lasst Selb­stliebe zu. Auf meinem Blog find­et ihr weit­ere Infos zur aktuellen „Curves and Confidence“-Tour. Eine Tour für mehr innere und äußere Selbstliebe.Eure Tanja

Alle Fotos © Andrea Huf­nagel

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