How to: Power Dressing

12. Januar 2018 | von

Es ist nichts Neues, dass in der Mod­ewelt gerne mal Geschlechter­gren­zen über­schrit­ten wer­den. Androg­y­ne Mod­els, die für das jew­eilige gegen­sät­zliche Geschlecht Mode präsen­tieren, oder Män­ner, die für große Make-up-Kam­pag­nen ihr Gesicht lei­hen sind mit­tler­weile fast schon All­t­ag gewor­den. Sehr zu mein­er Freude, denn ich ste­he immer für gren­zen­lose Selb­st­darstel­lung, egal ob das Anderen gefall­en mag oder nicht. Deshalb trage ich auch unheim­lich gerne Anzüge und aus der Män­ner­mode inspiri­erte Looks. Wenn ich einen Anzug trage, füh­le ich mich gle­ich kraftvoll und stark und zugegeben auch etwas edgy – denn wie häu­fig sieht man schon eine Frau in einem Busi­nes­sanzug auf der Straße, die nicht ger­ade ins Büro arbeit­en geht?

Umso mehr freue ich mich, dass Pow­er Dress­ing ger­ade wieder so ange­sagt ist. In dem Begriff steckt eben genau das Gefühl, das ich mit Anzü­gen verbinde: Pow­er, also Kraft. Zudem fühlt es sich ein­fach nach „mir“ an. So ein Anzug kann aber noch so viel mehr sein, als nur ein Aus­druck von Kraft und Maskulin­ität. Er kann eben­so läs­sig und cool sein oder in der richti­gen Kom­bi­na­tion sog­ar sehr reizvoll und vor allem kann so ein Anzug auch sehr all­t­agstauglich sein. Wie das geht, zeige ich Euch anhand mein­er lieb­sten Anzug-Looks.

Anzüge beste­hen immer min­destens aus zwei Teilen: ein­er Hose und einem Blaz­er. Meist sel­ber Qual­ität und gle­ich­er Farbe. Die Schnitte kön­nen aber immer vari­ieren, so habt Ihr die Wahl ob Ihr lieber eine schmale, tail­lierte Form haben wollt oder eine läs­sige mit modis­chem Boyfriend-Blaz­er. Auch im Unterteil sind keine Gren­zen geset­zt und man wird von schmal über weit geschnit­te­nen – bis hin zu aus­gestell­ten Hosen­beinen fündig.

Samt

Seit­dem Anzüge so ein großes The­ma in der Damenober­bek­lei­dung sind, find­et man sog­ar Mod­elle mit span­nen­den Prints oder Jacquards und in modis­chen Qual­itäten, wie zum Beispiel Samt, der immer noch nicht aus der Mod­ewelt wegzu­denken ist. Zugegeben, ein kom­plet­ter Sam­tanzug kann schon etwas over-the-top sein, wenn man damit nicht ger­ade aus­ge­hen, son­dern ihn im All­t­ag tra­gen möchte.

Anzug Frauen Styling Anzug Frauen Styling

Da empfehle ich immer, sich auf ein Teil zu beschränken, also entwed­er nur den Blaz­er oder nur die Hose zu wählen. Um den Look eines Anzuges dabei aber nicht völ­lig zu ver­lieren, ist es am besten, man wählt dazu dann ein Gegen­stück, das zumin­d­est die selbe Farbe hat – so wie ich es auch bei diesem Look gemacht habe. Zu dem Samt­blaz­er und der Culottes wäh­le ich zudem auss­chließlich schlichte Schuhe, eine eben­so schlichte Bluse und verzichte dabei bewusst auf jegliche Acces­soires, um den Look möglichst mod­ern zu halten.

Den Look zum Nachshop­pen find­et Ihr hier:

Lässig in Pastell

Pastel­lige Far­ben wer­den dieses Früh­jahr und später auch im Som­mer immer wichtiger. Kein Wun­der also, dass es bere­its Anzüge in Pastell­far­ben zu kaufen gibt. Das Tolle an den Anzü­gen in den san­ften Farbtö­nen ist, dass sie jung, frisch und mod­ern ausse­hen. Warum dann also nicht auch ein mod­erneres Styling dazu wählen?

Anzug Styling Pastell Anzug Styling Pastell

Ein Anzug muss nicht immer steif und spießig sein. Kom­biniert mit einem sportlichen Shirt und Sneak­er wird das kom­plette Out­fit gle­ich viel läs­siger und der Anzug ver­liert an Strenge. Ein Look, der sich sowohl für das Büro als auch für einen Aus­gang in der Stadt anbietet.

Alle Pro­duk­te, die Ihr für diesen Look braucht:

Mit Denim

Für den All­t­ag muss ein Anzug nicht immer ein aufeinan­der abges­timmter Zweit­eil­er sein. Man erre­icht auch mit alltäglicheren Teilen einen ange­zo­ge­nen Look, der dem Anzug in nichts nach­ste­ht. Ein Blaz­er ist dafür natür­lich immer eine gute Grund­lage. Beson­ders Blaz­er mit Struk­tur und Charak­ter, wie zum Beispiel mit Vin­tage-Karo, eignen sich her­vor­ra­gend für solch einen Look.

Anzug Styling Uebergroesse Anzug Styling Uebergroesse

Den kann man dann auch spie­lendle­icht mit ein­er Jeans kom­binieren, die die meis­ten von uns ohne­hin zu ihren Liebling­steilen zählen. Wählt man dazu dann ein cleanes Hemd mit Kent-Kra­gen schafft man einen per­fek­ten Über­gang von all­t­agstauglich und prak­tisch zu ange­zo­gen und seriös.

Einen ähn­lichen Look kannst Du hier shoppen:
Letzte Kommentare (1)
Sabine
Dienstag, 13. Februar 2018, 14:10 Uhr

Seit ich zu dem etwas mehr auf den Hüften ste­he geht es mir sehr gut. Ich werde um mein Selb­st­be­wusst­sein oft benei­det. Die schöne Mode für “Mol­lies“ tut den Rest.