Styling-Wunder: Damen-Parka für Plus Size

8. Oktober 2019 | von

Ein modis­ches State­ment set­zen? Mit dem Par­ka schon in den Six­ties kein Prob­lem! Damals stand er für die Antikriegs­be­we­gung und gegen den Mil­i­taris­mus. Heute ist der styl­ishe Anorak ein echter Ever­green und ein treuer Begleit­er durchs Schmud­del­wet­ter. Nicht nur Mode-Fans mit Großen Größen lieben dieses unkom­plizierte, läs­sige Teil, das auch als Über­gangs­jacke funk­tion­iert. Wir zeigen dir, wie du den Par­ka für Damen in unter­schiedlichen Stil­rich­tun­gen stylst.

Damen Parka für den Übergang
Plus Size Parka für Damen in Olivgrün

Mit dem Parka für Damen jeglichem Wetter trotzen 

Als trendi­ges Gegen­stück zur rock­i­gen Led­er­jacke trat der Par­ka in den 60er Jahren seinen Sieges­feldzug an. Das Mil­itär nutzte die prak­tis­che Jacke mit abnehm­bar­er Kapuze und den auf­fäl­li­gen großen Front­taschen schon früher, um im Ein­satz vor Wind und Wet­ter gefeit zu sein. Ursprünglich entwick­el­ten aber die Inu­it den mit Fell gefüt­terten Par­ka. Längst gibt es ihn nicht nur in der Winter‑, son­dern auch in der Som­mer­vari­ante, bzw. als Über­gangs­jacke die etwas anders als der Trench­coat oder die Step­p­jacke daherkommt.

Der Klas­sik­er in Oliv­grün kann das ganze Jahr getra­gen wer­den und passt sowohl zu lufti­gen Som­merklei­dern als auch zu kuschli­gen Win­ter­pullovern. Damit du wirk­lich alles drunter tra­gen kannst, und sich auch beim Lagen­look nichts zu eng anfühlt, ist die richtige Größe entschei­dend. Der Par­ka sollte lock­er fall­en und nicht wie eine zweite Haut sitzen, son­st wird es schnell unbe­quem und der lockere Look ist ruiniert.

Mit was kann man einen Damen Parka in Großen Größen kombinieren

Damen-Parka für Große Größen kombinieren 

Nicht zu kalt und nicht zu warm, das zeich­net eine Über­gangs­jacke aus. Dementsprechend verzichtet der Über­gangs-Par­ka auf seine dicke Fellfüt­terung. Stattdessen ist er leicht wat­tiert oder nur aus dick­em Baum­woll­stoff. Curvy-Ladys zeigen ihre läs­sige Seite, indem sie ihn mit Sweat­shirtJeans und Sneak­ern kom­binieren. Stiefel, eine zer­ris­sene Jeans und ein Shirt sehen eben­falls großar­tig dazu aus, ohne zu gewollt gestylt zu wirken.

Toll ist er auch im Kon­trast zu einem schick­en Abend- oder Cock­tailk­leid und mit High Heels. Vielle­icht nicht jed­er­manns Sache, aber auf jeden Fall ein inter­es­san­ter Stil­bruch, der in abgeschwächter Form mit sehr fem­i­ni­nen Out­fits und zarten Stof­fen immer noch ein Hin­guck­er ist. Schon die Mods der 60er tru­gen über ihren feinen Anzü­gen schwere Parkas. The Who druck­ten den Par­ka sog­ar auf das Cov­er ihres leg­endären Albums „Quadrophe­nia“ und macht­en ihn zum Zeichen ein­er ganzen Generation.

Parka für Damen in Großen Größen mit Stickerei

Mit dem Kul­to­b­jekt ste­ht heutzu­tage vor allem Wohlfühlen und weniger Rebel­lion auf der Agen­da. Wer es etwas aus­ge­fal­l­en­er und „untra­di­tioneller“ haben will, der set­zt auf bestick­te Parkas für Damen. Blu­men­stick­ereien geben dem eher der­ben Mil­i­tary-Look beispiel­sweise einen Schuss Flower-Pow­er und Boho-Charme.

Einen kühlen Kopf behal­ten, heißt es bei der bre­it­en Palette an Par­ka-Mod­ellen. Fash­ion­istas mit Großen Größen soll­ten darauf acht­en, den richti­gen Schnitt für ihren Fig­ur­typen zu wählen. Kleine Frauen wirken beispiel­sweise im Lang-Par­ka schnell ver­loren. Ide­al ist für sie eine Länge bis zum Po. Bei kurvi­gen Hin­tern und starken Ober­schenkeln machen Parkas ohne aufge­set­zte Taschen eine gute Fig­ur. Eine üppige Ober­weite wird durch aufge­set­zte Taschen im Brust­bere­ich noch betont, also Vor­sicht. Ger­ade geschnit­tene Mod­elle streck­en optisch. Ein wenig mehr Fig­ur zaubert der Tun­nelzug auf Tail­len­höhe, den du indi­vidu­ell reg­ulieren kannst. Er hat densel­ben Effekt wie ein Tail­lengür­tel und ist super-fem­i­nin, dabei aber nicht zu viel Mädchen.

Gemusterter Parka für Damen mit Großen Größen

Winter-Parka, Übergangs-Parka … Die Style-Varianten 

Vom orig­i­nalen Fish­tail-Par­ka ist nicht mehr viel übrig geblieben und auch die innere Hal­tung sein­er Träger hat sich verän­dert. Es geht um Mode statt um Leben­se­in­stel­lung. Trotz­dem ist der rebel­lis­che Spir­it des Parkas noch da draußen. Schließlich lässt sich auch das Neugestal­ten eines Klas­sik­ers als Regel­bruch inter­pretieren. Das Gesicht des Anoraks ist mit der Zeit schriller gewor­den. Statt Peace-Zeichen oder Band-Logo find­en sich Strasssteine, bunte Far­ben oder auf­fäl­lige Muster auf dem Damen-Par­ka – sei es im Win­ter oder im Über­gang zwis­chen den Jahreszeit­en. Ein Bruch mit Altherge­brachtem – selb­st in Sachen Schnitt. Was zu Beginn noch weit, lang und mit dem charak­ter­is­tis­chen Zipfel am Hin­terteil daherkam, ist heute als Lang­man­tel, fig­urbe­tont oder in hüftkurzen Vari­anten zu haben. Das Label Par­ka bleibt, geht aber mit der Zeit, wie diese Mod­elle beweisen:

  • Over­sized Par­ka: Over­sized ist ein großes The­ma in der Mode, nicht nur bei Pullovern, Shirts oder Taschen. Der Par­ka ist prädes­tiniert für diesen Style, da das Orig­i­nal bere­its einen weit­en Schnitt hat, der in dieser Vari­ante nur noch etwas aus­ge­baut wird. Kom­binieren soll­test du ihn mit engen Hosen wie Led­er-Leg­gins und fig­urbe­ton­ten Oberteilen wie einem Rol­lkra­gen, son­st wirkt der Look zu unförmig.
  • Par­ka mit App­lika­tio­nen: Um den schlicht­en Anorak inter­es­san­ter und auf­fäl­liger zu gestal­ten, brin­gen viele Labels bunte App­lika­tio­nen oder ver­spielte Details auf den Stoff. Blu­men­stick­ereien, Glitzer­steine oder bunte Trod­deln – diese Designs wer­den am besten mit schlicht­en Out­fits kom­biniert, son­st wirkt es schnell über­laden und geschmacklos.
  • Par­ka mit Print: Das­selbe gilt für Parkas mit auf­fäl­li­gen Prints. Sie ste­hen modisch im Vorder­grund und sind der Eye­catch­er. Alles andere sollte zurück­hal­tender sein. Die Prints sind übri­gens keine Neuerfind­ung. Schon während der Hip­pie-Bewe­gung wur­den Parkas mit Schriftzü­gen oder dem Peace-Zeichen verse­hen und soll­ten damit ein poli­tis­ches Zeichen setzen.
  • Cam­ou­flage Par­ka: Aus dem klas­sis­chen Oliv­grün hat sich eine bre­ite Farb­palette entwick­elt. Auch Muster sind für den Par­ka kein Tabu, alles scheint erlaubt, vom far­bigen Cam­ou­flage über Punk­te, Sterne, Blüm­chen oder Schmetter­linge. Achtung: Weniger ist auch hier mehr beim Stylen.
  • Par­ka mit bun­tem Fake Fur: Die abnehm­bare Kapuze mit Fell­rand ist charak­ter­is­tisch für den klas­sis­chen Par­ka, wird aber häu­fig durch Fake Fur-Vari­anten erset­zt, die auch gerne mal knall­bunt aus­fall­en. Das falsche Fell ist längst salon­fähig und immer mehr Modemach­er verzicht­en ganz auf Echt­pelz. Ist der Webpelz gut gemacht, kann man ihn kaum vom Orig­i­nal unter­schei­den. Kein Tier muss dafür lei­den und der Kun­st­pelz ist auch noch bess­er für die Umwelt. Laut ein­er unab­hängi­gen Studie des nieder­ländis­chen Forschungs- und Entwick­lungs-Insti­tutes CE Delft wer­den von der Zucht der Pelztiere bis zur ihrer Ver­ar­beitung 300 kg CO2 freige­set­zt. Bis zum fer­ti­gen Kun­st­pelz nur ca. 50 kg CO2.
  • Strick und Syn­thetik vs. Baum­wolle: Nicht nur beim Pelzbe­satz gab es Änderun­gen. Selb­st die gewach­ste Baum­wolle, aus der der ursprüngliche Par­ka gemacht wurde, ist kein Muss mehr. Mod­elle aus Kun­st­fas­er oder auch Strick haben sich dazuge­sellt und ver­wis­chen die frühere Iden­tität des Parkas noch ein biss­chen mehr.

Hier ein paar Par­ka-Vari­a­tio­nen für Damen:

Klassischer Damen Parka für Große Größen mit Kunstfell
Parka für Damen mit Großen Größen als Übergangsjacke

Zwei trendige Parka-Looks für Damen mit Großen Größen 

Unser Soul­mate Tanya hat sich zwei Über­gangs-Par­ka für Damen geschnappt und sie für dich gestylt. Den Anfang macht ein, auf den ersten Blick klas­sis­ch­er Par­ka, allerd­ings hat er einige über­raschende Details: Beispiel­sweise ist die Farbe nicht olive, son­dern ein warmes Braun. So erin­nert er weniger an Mil­itäruni­form. Dazu kom­men elastis­che Bünd­chen in den Ärmeln. Sie sor­gen dafür, dass der Wind nicht unan­genehm in die Jacke pustet und hal­ten damit schön warm. Statt mit den tra­di­tionellen Druck­knöpfen schließt du den Par­ka mit einem Reißver­schluss und ange­sagten Dufflecoat-Knebelverschlüssen.

Brauner Parka für Damen in Großen Größen
Klassischer Parka für Damen in Großen Größen für den Übergang

Tanyas Look zum Nachstylen: 

Das Out­fit darunter ist zwar schlicht, aber trotz­dem styl­ish: Die zer­schlis­sene Skin­ny Jeans set­zt optisch ein gutes Gegengewicht zum weit­en Par­ka. Das gestreifte Shirt fällt lock­er über Brust und Bauch und trägt dadurch nicht auf. Etwas mehr Fig­ur bekommst du, wenn du es vorne in die Hose steckst. Die Sneak­er sind bequem und per­fekt für einen Stadt­bum­mel. Sollte das Wet­ter nicht mit­spie­len, kannst du auch derbe Bik­er Boots dazu kom­binieren. Ein läs­siges und trendi­ges Herb­stout­fit.

Blauer Parka mit Print für Damen in Großen Größen
Übergangs Parka für Damen in Großen Größen

Mal etwas anderes — ein far­blich etwas ander­er Parka:

Tanyas zweit­er Style ist ver­spiel­ter und zeigt sehr gut, wie unter­schiedlich ein Par­ka für Damen – nicht nur in Großen Größen – sein kann. Dieses Mod­ell hat den klas­sis­chen Tun­nelzug auf Tail­len­höhe, aber einen herb­stlichen Blät­ter-Print in ver­schiede­nen Blautö­nen. Jeans und Turn­schuhe ergänzen den Look. Du kön­ntest aber auch Chelsea-Boots dazu tra­gen. Bist du kein Fre­und vom Muster-Mix, kom­binierst du anstelle des gestreiften Shirts ein­fach ein schlicht­es weißes Sweat­shirt oder eine Bluse.

Winter Parka für Damen in Großen Größen

Obwohl der Par­ka bere­its in den 60er Jahren Trend war, hat er auch heute nichts von sein­er Anziehungskraft und modis­chen Finesse ver­loren. Die Design­er haben ihm allerd­ings einen mod­er­nen Look ver­passt: Bunte Far­ben statt Oliv­grün, fem­i­nine Stick­ereien oder Muster und unter­schiedliche Schnitte sind nur einige Änderun­gen. Für jeden Fig­ur­typ und jedes Wet­ter gibt es den per­fek­ten Par­ka. Damen mit Großen Größen müssen also keine Angst haben, dass die Jacke unvorteil­haft aufträgt. Trau dich und finde deinen neuen Fash­ion-Begleit­er, der zur Jeans genau­so gut aussieht wie zum Kleid oder Hosenanzug.

Viel Spaß beim Nachstylen! 

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