Tipps für mehr Erfolg im Job

5. Juli 2019 | von

Oft wird angenom­men, dass Ausse­hen eine wichtige Kom­po­nente in der Entwick­lung der Kar­riere ist. Stu­di­en hierzu weisen darauf hin, dass schöne Men­schen nicht nur schneller Kar­riere machen, son­dern auch mehr ver­di­enen. Und das deut­lich. Bis zu 30% und mehr sind hier schein­bar keine Sel­tenheit. Sich­er, für den ersten Ein­druck gibt es keine zweite Chance. Aber ist Schön­heit Kar­ri­ere­garant? Ist Schön­heit auch hin­der­lich? Ist Weib­lichkeit hin­der­lich? Und ist an des Kaisers neue Klei­der etwas dran? Bin ich, was ich trage?

Positive Reaktionen machen selbstbewusster

Mit 41 und damit ein­er Beruf­ser­fahrung von 15 Jahren (Ich rechne meine Stu­den­ten­jobs jet­zt mal nicht rein.) kann ich mit Fug und Recht sagen: Es kommt drauf an. Allerd­ings wage ich eine mutige These. Nicht, weil jemand attrak­tiv ist, wird jemand bevorzugt behan­delt, son­dern weil durch die Attrak­tiv­ität und deren Wahrnehmung von außen ein bes­timmtes Ver­hal­ten meines Gegenübers mich selb­st prägt. Ich werde selb­st­be­wusst. Dies begin­nt bei sehr schö­nen Men­schen sich­er bere­its in der Kind­heit. Andere erleben diesen pos­i­tiv­en Ver­stärk­er erst als Teenag­er. Oder so wie ich als Erwach­sene. Was aber löst es in mir aus, wenn andere auf mich pos­i­tiv reagieren? Richtig: Selb­stver­trauen und Selb­st­be­wusst­sein. Diese Hal­tung ist eine, die wir trainieren kön­nen. Indem ich mich selb­st gut füh­le, wirke ich auf andere attrak­tiv­er. Durch die Res­o­nanz werde ich wiederum bestärkt und die Brust noch ein wenig bre­it­er. Dies alles führt dann zu ein­er anderen Wahrnehmung und vielle­icht auch zu einem neuen Karriereschritt.

Klare Kommunikation ist für den Erfolg im Job wichtig

Aktives Zuhören und klare Kommunikation

Klingt alles wun­der­bar ein­fach, oder? Brust raus, Kinn hoch, Lächeln anknipsen und schon klet­tert man die Kar­ri­ereleit­er ganz ein­fach und easy-peasy nach oben. Tat­säch­lich ist es dann doch nicht so ein­fach. Aber den­noch kön­nen wir es durch sim­ple Tricks unserem Gegenüber ein­fach­er machen, uns die Rolle, den Job, das Pro­jekt oder das Mehr an Gehalt zuzutrauen.

Wichtig ist es dabei, dem Gegenüber zuzuhören. Aktiv zuhören und ver­ste­hen, was will mein Gegenüber ger­ade? Was sind seine oder ihre The­men, wo kann ich mich ein­brin­gen und so zur Lösung beitra­gen. Dabei kommt es darauf an, klar und präzise zu kom­mu­nizieren. Darin übe ich mich ger­ade. Wie sagt man: ein Mann, ein Wort — eine Frau, ein Wörter­buch. Ein schlim­mer Spruch, ich weiß, aber ein­er, den ich für mich lei­der immer wieder unter­schreiben kann. Also: zuhören, analysieren, Punk­te for­mulieren, nachfragen.

Den eigenen Standpunkt vertreten und authentisch sein

Ein ander­er wichtiger Aspekt ist der, den eige­nen Stand­punkt zu ken­nen und diesen auch erk­lären und gegebe­nen­falls unter­stre­ichen oder vertei­di­gen zu kön­nen. Kon­sens und Einigkeit sind zwei sehr schöne Dinge. Aber manch­mal entste­ht eben erst durch Rei­bung eine Span­nung und Energie, die Neues entste­hen lässt. Das heißt nicht, auf Krawall gebürstet jeden Ter­min zu spren­gen. Aber eben doch auch immer wieder die eigene Hal­tung und die eigene Mei­n­ung zu unter­stre­ichen. Selb­st­be­wusst und empathisch.

Und noch ein Punkt, den ich immer wieder für mich ange­he: Ich selb­st bleiben, aber mich entwick­eln. Ganz wichtig ist es mir, authen­tisch und bei mir zu bleiben. Das heißt auch, dass ich gele­gentlich etwas über die Stränge schlage, mich meine Mitar­beit­er in meinen lusti­gen 5 Minuten erleben und ich mal nicht ganz streng nur mein­er Rolle folge. Das heißt aber auch, mich zu hin­ter­fra­gen und mich selb­st weit­er­en­twick­eln zu wollen. Was kann ich gut? Worin fand ich mich gut, was ist mir nicht gut gelun­gen? Dazu dient mir Feed­back und Men­schen, die mir klar und deut­lich sagen, was ich gut gemacht habe und was nicht. Das ist nicht immer leicht, aber hil­ft, mich zu entwick­eln und mich in der näch­sten Sit­u­a­tion wirk­samer wer­den zu lassen.

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Was ist zu viel und was zu wenig?

Was aber hat das nun alles mit meinem Äußeren zu tun? Brauche ich eine Uni­form wie Steve Jobs oder Mark Zucker­berg? Darf ich nur in Blaz­er und Hose wie unsere Bun­deskan­z­lerin auftreten, wenn ich ernst genom­men wer­den will? Ist rot­er Lip­pen­s­tift schon zu viel? Ein Band-T-Shirt beim Vor­stand zu wenig? Lieber mehr oder weniger Ausschnitt?

Darüber haben sich schon andere vortr­e­f­flich den Kopf zer­brochen und doch nie eine ein­deutige Antwort gefun­den. Die sähe auch für den Vor­stand der Deutschen Bank anders aus als für die Lei­t­erin der IT Abteilung eines Online Gam­ing Por­tals. Wichtig ist aber: Wie füh­le ich mich wohl? Wann bin ich bei mir? Und wie würde ich mich von außen wahrnehmen, wenn ich zur Tür reinkäme? Selb­st­be­wusst? Oder verklei­det? Unsich­er? Oder klar aufgestellt und voller Energie? Klei­dung kann uns hier nur stützen, nicht aber aus­machen. Deswe­gen pro­bier dich aus und sei mutig. Denn das ist immer noch die beste Wahl. Coco Chanel hat gesagt:

„Die selb­st­sichere Frau ver­wis­cht nicht den Unter­schied zwis­chen Mann und Frau – sie betont ihn. ” 

Ver­suchen wir das doch ein­fach alle das näch­ste Mal. Ich wün­sche uns allen gutes Gelingen!

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