Kaufberatung Wandeinbauleuchten
Dezente Lampen für drinnen und draußen
Wandeinbauleuchten werden bündig in Wand oder Decke eingebaut, sodass sie sich nahtlos in nahezu jeden Raum integrieren lassen. In diesem Ratgeber lernst du die verschiedenen Varianten kennen und erfährst, welche Leuchte besonders gut in dein Zuhause passt.
Inhaltsverzeichnis
Warum sollte ich Einbauleuchten in meinen Räumen verwenden?
- Einbauleuchten sind spezielle Lampen, die in die Wand oder Decke eingelassen sind. Lediglich die frontale Glasabdeckung ist sichtbar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lampen ragen Gehäuse, Schirme und Leuchtkörper nicht in den Raum hinein.
- Dank dieser platzsparenden Ausführung kannst du mehrere Leuchtkörper in unmittelbarer Nähe zueinander einbauen, um attraktive Lichtinseln zu gestalten.
- Viele Wandeinbauleuchten passen in unterschiedlich große Wandaussparungen, was die Installation erleichtert.
- Du bekommst die Lampen in vielen Designs, Formen und Farben und findest so auch zu deinem Wohnambiente passende Modelle.
- Moderne LED-Technologie sorgt für hohe Lichtausbeute bei niedrigem Energieverbrauch, sodass sich der Austausch älterer Leuchten direkt in deiner Stromrechnung bemerkbar macht.
Was sollte ich bei der Lampenauswahl beachten?
Einbautiefe
Einbauleuchten werden in Installationsdosen oder auch in abgehängten Decken montiert. Vor dem Kauf solltest du ausmessen, wie tief die Dosen in die Wand oder Decke hineinreichen können. Entsprechend kaufst du dann Lampen mit Einbautiefen zwischen 20 und 100 mm.
Tipp: Bei der Auswahl solltest du einen Puffer von etwa 20 bis 25 % einkalkulieren, um ausreichend Platz für Montagematerial und Kabel zu lassen.
Einbaubreite
Die Breite von Einbaustrahlern wird oft auch als Lochmaß bezeichnet und ist je nach Modell fest oder flexibel. Meist halten stabile Federn die Lampe in Position. Diese Federn lassen sich je nach Ausführung verschieben, damit die Lampe in verschieden große Öffnungen zwischen rund 50 und 200 mm passt.
Energieversorgung
- Lampen mit eingebautem Netzteil sind zwar etwas tiefer als andere Modelle, lassen sich jedoch direkt ans 220-V-Stromnetz anschließen.
- Einfache Niedervolt-Leuchten werden meist mit 12 V betrieben und brauchen einen externen Trafo, der ebenfalls in der Wand verbaut werden sollte.
- Modelle mit Solarzellen und Akkus sind für den Außenbereich vorgesehen, weil sie nicht auf eine externe Stromversorgung angewiesen sind.
Helligkeit
Die Helligkeit von LED-Leuchtmitteln wird in Lumen angegeben, was auch als Lichtstrom bezeichnet wird. Zwischen der Leistungsaufnahme in Watt und der Helligkeit in Lumen besteht ein direkter Zusammenhang:
- Leuchtmittel mit 5 W erreichen zwischen 100 und 400 Lumen, was einer Glühbirne mit 15 bis 40 W entspricht.
- LEDs mit 10 W kommen auf 500 bis 1.000 Lumen und sind damit ähnlich hell wie eine 60- bis 75-W-Glühbirne.
- Starke Leuchtmittel mit 20 W erzielen mit 1.500 bis 2.000 Lumen eine vergleichbare Helligkeit wie eine Glühbirne mit 100 W.
Tipp: Bei Lampen mit mehreren Leuchtmitteln ermittelst du die Energieaufnahme und erzielbare Helligkeit durch Addition der einzelnen LED-Elemente.
Farbtemperatur
- Die Farbtemperatur einer Lampe wird in Kelvin (K) gemessen.
- Warmweiße Leuchtmittel bewegen sich zwischen 1.500 und 3.000 K. Der warme Lichteindruck wird durch hohe Gelb- und Rotanteile erzielt.
- Zwischen 3.500 und 4.500 K strahlen Leuchtmittel ein neutralweißes Licht aus, das einen guten Kompromiss zwischen warm und kalt wirkender Beleuchtung darstellt.
- Im Bereich von 5.000 bis 6.500 K ähnelt die Beleuchtung dem realen Tageslicht, wirkt durch hohe Blauanteile jedoch vergleichsweise kalt.
Dimmbarkeit
Möchtest du bei deinen Lampen die Lichtstärke in mehreren Stufen regeln, solltest du zu dimmbaren Leuchtmitteln greifen. Die Einstellung der Helligkeit erfolgt entweder über das wiederholte Betätigen eines herkömmlichen Lichtschalters, über einen speziellen Dimmschalter oder per Fernbedienung.
Schutzart
Für den Betrieb in feuchten Umgebungen wie Badezimmern oder bei staubiger Luft wie in Werkstätten solltest du Lampen mit der passenden Schutzart wählen. Diese wird mit dem Kürzel „IP“ („International Protection“) und einer oder zwei Ziffern für die Staub- und die Wasserdichtheit angegeben. Beispiele: IPX5 oder IP05 bedeutet nicht geschützt gegen Staub und geschützt gegen direktes Strahlwasser, während IP65 für vollständige Staubdichtheit und Schutz gegen Strahlwasser steht.
Welche Wandeinbauleuchten passen zu meinem Zuhause?
LED-Einbaustrahler für Decken und Wände in Küche, Bad und Innenräumen
Du möchtest dein Zuhause moderner und energiesparender gestalten, indem du alte Lampen abhängst und neue Beleuchtungselemente bündig mit Wänden und Decken verbaust. Für dich sind Sets mit mehreren runden LED-Strahlern oder einzelne großflächige Lampen wie gemacht. Fürs Bad achtest du auf wasserdichte Modelle, die beispielsweise mit der Schutzart IP44 gekennzeichnet sind.
Ferngesteuertes Licht für das Smart Home
Wenn du deinen Haushalt zu einem Smart Home machen oder eine bestehende Installation um Einbauleuchten erweitern möchtest, greifst du zu Modellen, die einen der verbreiteten Smart-Home-Standards unterstützen. Dazu gehören beispielsweise die Hue-Modelle von Philips oder die Produktlinie von HomeMatic. Du kannst kompatible Leuchten wählen oder alternativ Bluetooth-Lampen, die sich per Fernbedienung oder App steuern lassen.
Outdoor-Lampensysteme für Garten, Fassade und Treppe
Für den Einsatz an der Hausfassade oder im Garten entscheidest du dich für robuste Einbauleuchten. Du kannst sie an der Wand, unter Treppenstufen oder im Garten- und Terrassenbereich montieren. Mit einer Schutzart von mindestens IP65 wird sichergestellt, dass kein Schmutz und keine Feuchtigkeit ins Innere vordringen können. Einige Outdoor-Solarstrahler werden vom Tageslicht mit der nötigen Energie versorgt.