Kaufberatung Gesichts-Massagegeräte
Frischer Teint und Entspannung für die Haut im Gesicht
Mit Gesichts-Massagegeräten gönnst du deiner Haut an Wangen, Stirn, Kinn und der Augenpartie eine Wellnessbehandlung. Danach wirkt sie glatter und du fühlst dich gleichzeitig relaxter. Darüber hinaus kannst du die Apparate oft auch für Nacken und Dekolleté einsetzen.
Inhaltsverzeichnis
> Wozu brauche ich ein Gesichts-Massagegerät und was bewirkt es?
> Wie unterscheiden sich Massagegeräte fürs Gesicht?
> Worauf sollte ich bei Geräten für die Gesichtsmassage achten?
> 7 Tipps: Wie wende ich ein Gesichts-Massagegerät an?
Wozu brauche ich ein Gesichts-Massagegerät und was bewirkt es?
- Ein Massagegerät fürs Gesicht verwendest du ähnlich wie andere Massagegeräte zum Lösen von Verspannungen und zum Anregen der Durchblutung. Das sorgt für einen frischen Teint.
- Eine Gesichtsmassage hat noch mehr Effekte. Da der Stoffwechsel ebenfalls angekurbelt wird, versorgt der Körper die Haut besser mit Sauerstoff. Abgestorbene Schuppen werden abgetragen, so erneuert sich das Organ.
- Die Massage sorgt zudem für eine Lymphdrainage im Gesicht und kann damit Falten vorbeugen sowie Altern und Erschlaffen hinauszögern. Die Voraussetzung dafür ist, dass du die Behandlung regelmäßig durchführst.
- Außerdem wirkt die Massage mit dieser Art von Gesundheitsprodukten wohltuend und entspannend – sowohl für den Körper als auch für den Geist.
- Wenn du Gesichtscremes und Seren mithilfe der Geräte einmassierst, kann die Haut die Pflegeprodukte besser aufnehmen.
Wie unterscheiden sich Massagegeräte fürs Gesicht?
Massagegeräte mit Ultraschall
Gesichts-Massagegeräte mit Ultraschall nutzen hochfrequente Schallwellen, die durch die oberen in die tiefer liegenden Hautschichten eindringen. Diese elektrischen Modelle fördern die Durchblutung und regen die Regeneration der Haut an. Obendrein wirken sie gegen Unreinheiten der Haut und säubern diese.
Vibrationsgeräte für die Gesichtshaut
Diese Apparate mit Vibration arbeiten wie die Ultraschall-Varianten elektrisch. Sie geben schnelle Schwingungen ab, die in die Haut strömen sowie Gewebe und Muskeln stimulieren. Damit können sie Verspannungen behutsam lösen und die Kollagenproduktion aktivieren – das soll Falten vorbeugen.
Massagegeräte mit EMS
Bei der Gesichtsmassage mit Elektro-Mikro-Stimulation (EMS) senden die Geräte elektrische Impulse in die Hautschichten. Das stimuliert die Hautzellen und fördert ihre Regeneration.
Gesichtsmassage mit Bürste
Gesichtsbürsten sind eigentlich dazu gedacht, die Haut porentief von abgestorbenen Hautschuppen und Talgresten zu befreien. Darüber hinaus massieren die elektrischen Bürsten das Gesicht. Das fördert die Durchblutung und die Haut wirkt frischer.
Manuelle Massagegeräte fürs Gesicht
Nicht alle Geräte zur Gesichtsmassage benötigen einen elektrischen Antrieb. Faceroller verfügen über eine Walze, die an einem Handgriff sitzt. Du führst sie manuell über verschiedene Gesichtspartien. Die bekanntesten dieser Varianten sind Jaderoller. Die natürlichen Heilsteine werden in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrhunderten eingesetzt. Sie sollen die Haut beruhigen und entgiften. Zudem regt die Rollbewegung den Lymphfluss an und sorgt für eine bessere Durchblutung. Du kannst die Roller vor der Verwendung in den Kühlschrank legen, um die Wirkung zu verstärken. Manchmal nutzen die Hersteller andere Heilsteine wie Rosenquarz, Onyx und Amethyst.
Tipp: Jaderoller gibt es häufig im Set mit einem Gua Sha. Dabei handelt es sich um einen traditionellen Massagestein mit abgerundeten Einkerbungen.
Worauf sollte ich bei Geräten für die Gesichtsmassage achten?
Massageprogramme und Stufen
Massagegeräte bieten in der Regel verschiedene Massageprogramme und stufenlos regulierbare Intensitätsstufen, meist sind es zwei bis sieben Programme. Je mehr es sind, desto besser kannst du die Behandlung auf deinen Bedarf abstimmen.
Licht und Infrarot
Viele der Massagegeräte sind mit zusätzlichen Technologien ausgerüstet. Einige setzen Lichttherapie ein: Je nach der Farbe dringen die Wellen in verschiedene Tiefen der Haut ein und unterstützen bei der Reinigung oder Glättung der Haut. Infrarotstrahlung fühlt sich wohltuend warm an, löst überdies Verspannungen und lockert die Muskeln.
Stromversorgung
Die elektrischen Massagegeräte werden entweder mit Batterien oder mit einem Akku angetrieben. Letzteres ist umweltfreundlicher. Du solltest aber darauf achten, wie lange der Stromspeicher hält. Zwischen zwei und sechs Wochen sind mit einer Ladung möglich – abhängig davon, wie häufig du das Gerät benutzt. Der Vorteil von Batterien: Du kannst sie unkompliziert austauschen.
Form
Die meisten Massagegeräte für das Gesicht sind so konzipiert, dass du mit ihnen größere Partien der Haut massieren kannst. Daneben sind Massagesticks für das Gesicht zu haben. Diese kompakten Versionen eignen sich dazu, kleinere Bereiche zu bearbeiten. Außerdem kannst du sie gut auf Reisen mitnehmen.
Komfortfunktionen
Einige Massagegeräte sind mit Wechselaufsätzen in verschiedenen Größen ausgestattet. Überwiegend handelt es sich dabei um Geräte, die du nicht nur für das Gesicht, sondern auch für andere Stellen des Körpers nutzen kannst. Nützlich ist eine Abschaltautomatik, die den Apparat nach einiger Zeit deaktiviert: Das spart Strom und ist sicherer. Manche Modelle verfügen über Sensoren, die automatisch erkennen, wenn das Gerät sich der Haut nähert oder von ihr entfernt. Ein Säckchen dient zur Aufbewahrung des Modells auf Reisen. Selten bringen die Geräte ein Display mit, auf dem du zum Beispiel die entsprechende Stufe ablesen kannst.
7 Tipps: Wie wende ich ein Gesichts-Massagegerät an?
- Bevor du ein Gerät benutzt, um dein Gesicht zu massieren, solltest du die Haut reinigen. Verwende dazu etwa ein Reinigungsgel oder ein Gesichtsöl. Zudem solltest du Make-up-Reste entfernen und deine Hände waschen.
- Wahlweise kannst du Produkte zur Gesichtspflege auf die Haut geben. Sinnvoll sind unter anderem feuchtigkeitsspendende Cremes oder nährende Öle, beispielsweise mit Mandel, Sanddorn oder Kokos.
- Fahre mit deinem Massagegerät bei leichtem Druck vorsichtig über die Haut. Bewege Roller und elektrische Geräte von der Mitte des Gesichts nach außen. Massiere jeweils nach oben und nicht nach unten.
- An sensiblen Stellen mit dünner Haut – dazu zählen die Zonen rund um Augen, Nase und Mund sowie die Schläfen – solltest du besonders behutsam vorgehen.
- Reinige das Gesichts-Massagegerät nach jedem Einsatz. Wie das geht, steht in der Gebrauchsanweisung des Produkts. Oft kannst du den vorderen Teil unter fließendem Wasser säubern.
- Die Geräte zur Massage kannst du größtenteils täglich verwenden, sogar morgens und abends. Schau jedoch sicherheitshalber nach, was der Hersteller in der Gebrauchsanweisung empfiehlt.
- Wenn du eine Hautkrankheit wie Akne, Rosazea oder periorale Dermatitis hast, solltest du mit deinem Hautarzt sprechen, bevor du ein Massagegerät einsetzt.