Was hilft gegen Sonnenbrand? Hier sind unsere SOS-Tipps!

Blonde Frau in der Sonne
Montag, 19. August 2019, 9:16

Wir alle lieben das Gefühl von warmen Sonnenstrahlen im Gesicht: Stundenlang liegen wir leichtfertig in der prallen Sonne, genießen die Wärme in vollen Zügen, und ganz plötzlich ist er da, der Sonnenbrand. Natürlich ist er nicht urplötzlich da, aber meist bemerken wir ihn erst dann, wenn es zu spät ist. Schuld an dem Sonnenbrand sind die UV-Strahlen. Hier wird zwischen zwei Arten unterschieden: Die kurzwelligen Strahlen führen schnell zum Sonnenbrand. Die langwelligen Strahlen hingegen gehen tief in die Haut und tragen dadurch zur Alterung unseres Bindegewebes bei. Fest steht: Durch häufiges Sonnen steigt das Hautkrebsrisiko. Wie wir einem Sonnenbrand vorbeugen können, welche Hausmittel es gibt und was gegen einen Sonnenbrand hilft, erfahrt ihr alles hier.

Die richtige Vorsorge

Frau am Strand sonnt sich in der Sonne in einem blauen Kleid

Damit ihr erst gar nicht vom schmerzenden Sonnenbrand geplagt werdet, ist Prävention das A und O. Schützt eure Haut schon bei der kleinsten Begegnung mit der Sonne mit einem hochwertigen Sonnenschutzmittel. Achtet darauf, dass dieses einen hohen Lichtschutzfaktor aufweist. Es reicht aber natürlich nicht, sich nur ein Mal einzucremen. Wiederholt es regelmäßig, damit eure Haut bestmöglich geschützt wird. Außerdem sollte eine Kopfbedeckung nicht fehlen, weil sie eurem Nacken Schutz bietet und euch vor einem Sonnenstich schützt. Vor allem in Wassernähe sowie am Strand solltet ihr besonders achtsam sein, da die Sonnenstrahlen noch mehr reflektieren und somit die Gefahr eines Sonnenbrands höher ist.

Slow Juicer: Entsafter-Rezept für frischen selbstgemachten Saft aus rote Beet, Karotte, Apfel und Ingwer

Neben den äußeren Schutzmechanismen könnt ihr euch auch mit der richtigen Ernährung vor einem Sonnenbrand schützen. Lebensmittel, die reich an Antioxidantien sind, schützen besonders gut. Sie helfen eurem Körper, die freien Radikale abzuschirmen, die bei Sonnenbestrahlung von eurem Körper produziert werden und schädlich für ihn sind. Beta-Carotin gehört beispielsweise zu diesen Antioxidantien und ist in Karotten, Tomaten, roter und gelber Paprika, Süßkartoffeln, Spinat, Kohl oder Fenchel enthalten. Solltet ihr also kurz vor eurem Sommerurlaub stehen, könnt ihr euch mit einer Saftkur oder einem Glas Karottensaft pro Tag auf die Sonneneinstrahlung vorbereiten. Auch Vitamin C, Vitamin E und Zink helfen dabei, dass eure Haut besser mir den gefährlichen Strahlen umgehen kann. Daher solltet ihr gerade in den Sommermonaten auf eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse achten. Natürlich könnt ihr mithilfe der Ernährung den Sonnenbrand nicht verhindern, aber ihr verringert das Risiko.

Die richtige Pflege nach dem Sonnenbrand

Ist es dann doch zu einem Sonnenbrand gekommen, ist eure Haut stark gereizt und sollte besonders gepflegt werden. Feuchtigkeit ist hier das ausschlaggebende Stichwort: Basische Gele, Fluide oder Body Lotions, beispielsweise mit Aloe Vera oder Panthenol, können wir euch besonders empfehlen. Reine Hautöle solltet ihr, gerade bei empfindlicher Haut, eher meiden. Diese beeinträchtigen die Hautatmung, wodurch der Hautzustand noch verschlechtert werden könnte.

Achtet bei euren Produkten in jedem Fall darauf, dass sie hochwertig und frei von chemischen Zusätzen sind, weil diese im Zweifelsfall zu noch stärkeren Irritationen führen können. Damit die Haut die Substanzen besser aufnimmt, verwendet ein bis zwei Mal die Woche ein sanftes, aber dennoch intensives, wirksames Körperpeeling. Dies hilft euch, trockene und schuppige Hautstellen zu entfernen und die Haut besser auf die Pflegeprodukte vorzubereiten. Bitte aber wirklich erst dann anwenden, wenn der Sonnenbrand vollständig verheilt ist, sonst kann es schmerzhaft werden.

Der richtige Sonnenschutz für Babys und Kinder

Die Haut von Babys ist extrem empfindlich und sollte im ersten Lebensjahr nicht der direkten Sonne ausgesetzt sein, da sich der hauteigene UV-Schutz erst noch entwickeln muss. Zieht eurem Baby luftige und lange Kleidung an, damit möglichst viel von der Haut bedeckt ist. Ein Sonnenhütchen und das Sonnensegel am Kinderwagen dürfen nicht fehlen. Aber Achtung: Auch mit Segel solltet ihr den Wagen nicht in der prallen Sonne stehen lassen. Euer Kleines kann seine Körpertemperatur noch nicht regulieren und könnte überhitzen! Wenn ihr im Park, auf dem Spielplatz etc. unterwegs seid, sucht euch Schattenplätze. Das ist auf Dauer eh viel angenehmer. Cremt euer Baby außerdem mit Sonnenschutz ein – hier ist es wichtig, zu einer Sonnencreme mit mineralischem Schutz zu greifen. Herkömmliche Sun Lotions gehen eine chemische Reaktion mit der Haut ein – ein No-Go für zarte Babyhaut. Mineralische Sonnencreme hingegen legt sich wie ein Film auf die Haut und wehrt die UV-Strahlen ab.

sonnenschutz für Kinder und Eltern

Bei Kleinkindern, die ja bekanntlich die Welt entdecken wollen und schwer im Schatten zu halten sind, könnt ihr spezielle, für Kinderhaut verträgliche Cremes verwenden. Wichtig ist, dass ihr diese bereits 30 Minuten, bevor es rausgeht, auftragt. Immer wieder nachcremen ist dann im Laufe des Tages die Devise, weil der Protection-Faktor nach dem Baden und beim Schwitzen nachlassen kann. Und vergesst die zarten Öhrchen nicht. Achtet zudem auf Kleidung, die die empfindlichen Stellen wie Kopf, Nacken und Schultern bedeckt. Luftige Baumwollmaterialien können allerdings im nassen Zustand durchlässig werden. Hier empfiehlt es sich, auf speziell gewebte Kleidung zurückzugreifen, die einen zuverlässigen UV-Schutz bietet.

Kennt ihr die 4-H-Regel? Hut, Hemd, Hose und hoher Lichtschutzfaktor, also mindestens 30+, für den ganzen Körper. Mehr müsst ihr euch nicht merken.

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor und welchen brauche ich?

Frau mit Sonne aus Sonnencreme auf dem Rücken zum Thema Bräune erhalten.

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie viel länger wir uns mit einem Sonnenschutzmittel der Sonne aussetzen können als ohne. Der Lichtschutzfaktor multipliziert mit der Eigenschutzzeit der Haut ergibt die Zeit, die eure Haut insgesamt vor den UV-Strahlen geschützt ist. Wählt den LSF je nach Hauttyp: Helle Typen brauchen wegen der niedrigeren Eigenschutzzeit der Haut einen hohen LSF (LSF 30–50+), dunkle Hauttypen dagegen einen geringeren.

Die verschiedenen Hauttypen haben also unterschiedliche Eigenschutzzeiten:

  • Typ 1 hat eine sehr helle Hautfarbe mit einer minimalen Eigenschutzzeit von etwa 5 Minuten.
  • Die doppelte Eigenschutzzeit haben nordische Hauttypen (Typ 2).
  • Leicht gebräunte Hauttypen (Typ 3) sind etwa 15 Minuten geschützt, 5 Minuten mehr die mediterranen Hauttypen (Typ 4).
  • Dunkle Typen (Typ 5) können sich etwa 60 Minuten in der Sonne ungeschützt aufhalten. Trotzdem gilt auch bei einem dunklen Teint: Eincremen nicht vergessen!

Die besten Hausmittel bei Sonnenbrand

  • Aloe Vera: Die Wüstenpflanze kühlt und fördert die Regeneration. Hier könnt ihr entweder zu After Sun Lotions mit den kühlenden Extrakten der Pflanze greifen oder ihr nehmt direkt die Pflanze selbst. In vielen südlichen Ländern bekommt man die dicken fleischigen Blätter der Aloe-Pflanze. Sobald ihr diese anschneidet, tritt der pflegende Saft aus, den ihr direkt auf die Haut geben könnt.
  • Quark pflegt, beruhigt und kühlt die Haut. Zudem wirkt er entzündungshemmend. Wir empfehlen die Anwendung von Quarkmasken. Dafür nehmt ihr den puren Quark und tragt ihn auf ein Baumwolltuch auf, das ihr (mit der Quarkseite nach unten) auf die verbrannte Haut legt. Lasst den Wickel nicht länger als zehn Minuten auf der Haut, da der Quark sonst antrocknet und eure Haut beim Abnehmen gereizt werden kann. Weitere Zusätze sind nicht nötig. Der Quark allein machts!
  • Ringelblumen: Wie unsere Großmutter schon gepredigt hat – Ringelblumensalbe hilft immer!
  • Gurken können die verbrannten Hautpartien angenehm kühlen.
  • Viel Wasser trinken, um die Haut mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen.
  • Ausruhen und dem Körper Zeit geben, dass sich die verbrannte Haut regeneriert.

Weitere Tipps rund um die natürliche Behandlung von Sonnenbrand findet ihr bei re:BLOG!

Nichts hilft: Habe ich eine Sonnenallergie?

Eure Haut reagiert besonders stark auf Sonnenstrahlen, und nach Stunden oder Tagen zeigt sie unschöne Hauterscheinungen wie starken Juckreiz, Hautrötungen, Pusteln, Bläschen oder Blasen? Dann liegt die Vermutung einer Sonnenallergie nahe. Betroffen sind hier meistens Körperstellen, die dem Sonnenlicht direkt ausgesetzt sind. Das sind vor allem Hals und Dekolleté, (Ober-)Arme, Handrücken, Beine und Gesicht.

Der Grund: Normalerweise ist das Hautpigment Melanin für gebräunte Haut verantwortlich. Es schützt das Erbgut in den Zellen vor der schädigenden UV-Strahlung. Bei einer Sonnenallergie ist dieser Schutzmechanismus beeinträchtigt – die Haut kann nicht mehr vor den Sonnenstrahlen geschützt werden. Mittlerweile gibt es diverse Formen von Sonnenallergie. Deshalb solltet ihr direkt einen Arzt aufsuchen, wenn ihr die Symptome bei euch entdeckt. Der Arzt kann dann feststellen, um welche Art von Sonnenallergie es sich handelt, und euch sagen, wie ihr euch am besten schützt.

Ihr Lieben, wir hoffen, dass euch die Tipps den nächsten Sonnenbrand ein wenig erleichtern. Ihr solltet aber wirklich achtsam mit eurer Haut sein und einen Sonnenbrand vermeiden! Denn schließlich wollen wir doch alle bis ins hohe Alter noch schöne und gesunde Haut haben, oder? :-)

Solltet ihr noch mehr Input zum Thema Haut benötigen, dann lest doch mal nach, wie man Detox für die Haut macht oder Hautcreme selbst herstellt.

XX, Die Redaktion

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