Maskne: So wirst du die unreine, gereizte Haut im Gesicht wieder los

Maskne: Frau betrachtet ihre Haut vor dem Spiegel
Donnerstag, 1. April 2021, 16:29

Ganz klar, ohne FFP2-Masken geht im Alltag momentan absolut nichts! Trotzdem plagen sich seitdem viele von uns mit einem ganz neuen (Haut)-Problemchen rum: der Maskne! Der Begriff setzt sich aus den Wörtern Maske und Akne zusammen und meint entzündliche Stellen der unteren Gesichtshaut. Diese entstehen durch das regelmäßige Tragen von Mund-Nasen-Schutz und katapultieren die eine oder andere Gesichtshaut direkt zurück in die Teenie-Tage. Zeit für ein hauttechnisches SOS: Hier kommen unsere Lösungen für eine masknefreie Haut.

Wie entsteht Maskne?

Egal ob Community-, OP- oder FFP2-Masken: Sie alle sollen verhindern, dass Aerosole zu weit verteilt werden. Was momentan natürlich extrem wichtig ist, geschieht aber oft zum Leidwesen unserer Haut. Die fehlende Luftzirkulation im Zusammenspiel mit der hohen Feuchtigkeit unseres Atems lassen nämlich ein wahres Biotop für Unreinheiten und Entzündungen wachsen.

Ein echter Sofort-Tipp: Wechsle regelmäßig – wie empfohlen – deine Maske, vermeide es, sie von innen mit den Händen zu berühren, und setze sie immer, wenn es möglich ist, ab, um deine Haut zu belüften. Wenn du dir dann doch mal ins Gesicht langen musst, sind gewaschene Hände von Vorteil.

Neben Entzündungen kannst du eine Maskne noch an anderen Alarmsignalen deiner Haut erkennen. Hierzu gehören unter anderem Rötungen, Juckreiz und trockene, schuppige Stellen. Die Reibung der Maske kann nämlich dazu führen, dass die zarten Haarfolikel in der Pore gereizt werden. Um deine Haut wieder in Balance zu bringen, ist also der Mix aus wirksamer Reinigung und intensiver Pflege wichtig. Wenn du in Eigenregie nicht weiterkommst, ist der Besuch bei einem Dermatologen zusätzlich ratsam.

Heilmittel gegen Pickel und Mitesser im Gesicht

Maskne-Lösungen: Mit dieser Beautyroutine vermeidest du Pickelchen und beugst vor

Zusätzlich zu der einen oder anderen Verhaltensweise lässt sich auch mit einer abgestimmten Beautyroutine einiges bewirken. Übrigens kann diese momentan von deinen eigentlichen Gewohnheiten abweichen. Hast du normalerweise eine sehr trockene Haut, kann es sein, dass du durch das Tragen einer Maske mehr Unreinheiten als sonst entwickelst. Also überprüfe dich hier vorab einmal selbst. Aber nun zu unseren Tipps:

1. Das passende Make-up

Make-up on fleek schön und gut – die Auswahl der richtigen Produkte ist jedoch zur Vorbeugung einer Maskne superwichtig. Zunächst einmal solltest du dich fragen, ob Make-up, Concealer und Co. überhaupt in der unteren Gesichtshälfte sein müssen. Sieht ja irgendwie eh niemand, oder?

Wenn es nicht ohne geht, können die Zusammensetzungen einiges tun. Leichte Formulierungen gewinnen momentan gegenüber öligen Foundations. Auch hier gibt es dekorative Kosmetik, die auf die Bedürfnisse unreiner Haut abgestimmt und beispielsweise mit Salicylsäure ausgerüstet ist.

Nahaufnahme: Pickel wird abgedeckt

2. So reinigst du deine Maskne-Haut

Wir können es nicht oft genug wiederholen: Regelmäßiges Abschminken und Waschen des Gesichts ist total wichtig. Und gerade jetzt gilt diese alte T4F-Weisheit umso mehr. Also, runter mit dem Make-up. Mizellenwasser oder -gel funktionieren hierfür richtig gut. Anschließend folgt ein weiterer Reinigungsschritt, um die Poren auch wirklich von Schmutz, Talg und Make-up-Resten zu befreien. Eine sanfte Reinigungsmilch ist hier unser Favorit. Zum Schluss ist ein Toner an der Reihe, im besten Fall mit desinfizierender Wirkung. Alternativ: Stark verdünntes Kamillenkonzentrat. Tropfe etwas davon auf ein Kosmetikpad und streiche damit sanft über dein Gesicht.

3. Die Pflege bei Maskne

Nicht alle Pickelchen im Gesicht entstehen bei der Maskne durch zu viel Luftfeuchtigkeit. Insbesondere der Wangenbereich ist momentan bei vielen gereizt, und das liegt häufig an der Reibung des Stoffes auf der empfindlichen Haut. Hierauf solltest du mit deiner Pflege reagieren und besonders den Randbereich der Maske mit Feuchtigkeit, rückfettenden und beruhigenden Inhaltsstoffen versorgen. Zur Beruhigung ist Arnika prima. Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit und pflegt.

Der Nasen- und Kinnbereich hingegen darf auch bei diesem Schritt antibakteriell und reinigend gepflegt werden. Aloe-Vera-Gel ist sehr leicht und spendet viel Feuchtigkeit. Vitamin C glättet die Struktur und Teebaumöle in Cremes und Pflege desinfizieren.

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4. Wenn nichts mehr geht: Heilsalbe

Wenn die Entzündungen deiner Haut schon zu weit fortgeschritten sind, kann es sein, dass du zu einer Heilsalbe greifen musst. Wir empfehlen dir, sie vor dem Schlafengehen aufzutragen, da sie so am besten einziehen kann. Panthenol ist in diesem Fall ein besonders wirksamer Inhaltsstoff, der deiner Haut dabei hilft, ihre natürliche Schutzbarriere wieder herzustellen.

Maskne Dos und Don’ts: Hilfe naht!

Dos

  • Lass deine Haut so viel atmen, wie es geht.
  • Versuche, unter der Maske auf Make-up zu verzichten. So verstopfen deine Poren nicht noch zusätzlich.
  • Eine regelmäßige und sanfte Reinigung ist mehr denn je Pflicht! Und zwar mindestens einmal am Abend.
  • Checke einmal deine Pflegeroutine und passe sie gegebenenfalls der Maskerade an.

Don’ts

  • Vermeide es, deine Pickelchen auszudrücken. Das kann die Entzündung verschlimmern.
  • Trage dieselbe Maske nicht zu lange. Tausche sie regelmäßig aus, und lüfte sie gut zwischendurch.
  • Setze deine Haut keinem zusätzlichen Stress aus. Verzichte aktuell lieber auf radikale Treatments und schütze dich vor Sonnenlicht.

Ganz klar, Maskne nervt total und hat auch uns in der Redaktion schon geplagt! Mit einer angepassten Routine bekommst du sie jetzt aber garantiert in den Griff und kannst dich schon bald wieder mit einer strahlenden Haut präsentieren – wenn auch erst einmal nur im Jogger @home.

XX, Die Redaktion

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