Bye-bye Frühjahrsmüdigkeit: Hier kommen 7 Tipps

Frühjahrsmüdigkeit: Frau hält Wecker an den Fingern
Lisa Thomsen
Montag, 16. März 2020, 11:22

Vogelgezwitscher am Morgen, steigende Temperaturen, erste Blümchen sprießen – der Frühling naht! Die Freude darüber wird jedoch getrübt, denn wir fühlen uns schlapp, ausgelaugt und müde. Kaum ist der Winterblues überstanden, schlägt die Frühjahrsmüdigkeit zu. Ihr wollt dieser entgegenwirken und mit voller Energie in den Frühling starten? Dann solltet ihr den folgenden Artikel unbedingt lesen. Hier bekommt ihr nämlich coole Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit.

Was ist Frühjahrsmüdigkeit überhaupt?

Vorab: Die Frühjahrsmüdigkeit ist keine Krankheit, sondern lediglich ein Phänomen. Anzeichen dafür sind beispielsweise Müdigkeit, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten. Doch wieso tritt die Erscheinung auf, wenn doch eigentlich im Frühling alles wieder zum Leben erwacht? Dies kann unter anderem mit dem Temperaturwechsel zusammenhängen, da unser Organismus sich an die Klimaveränderung gewöhnen muss. Zudem dehnen sich durch die Wärme unsere Blutgefäße, und der Blutdruck sinkt – das führt zu Müdigkeit.

Auch die Hormonveränderung kann eine Ursache für die Frühjahrsmüdigkeit sein. So haben wir in den vergangenen Wintermonaten besonders das „Schlafhormon“ Melatonin produziert, in den „hellen“ Monaten bilden wir dagegen das Hormon Serotonin. Ergo: Diese Umstellung muss der Körper zunächst verarbeiten. Ein weiterer Faktor können allergische Reaktionen sein. So beginnt nämlich mit dem Start des Frühlings auch wieder die Allergiesaison. Pollen reizen die Schleimhäute und sorgen dafür, dass wir uns schlapp fühlen.

7 Tipps gegen den Frühjahrs-Blues

Ihr wollt voller Energie in den Frühling starten? Mit diesen Tipps könnt ihr Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Reizbarkeit den Kampf ansagen.

Tipp 1: Wechseldusche am Morgen
Ihr kommt am Morgen nicht so richtig in Fahrt? Dann solltet ihr unbedingt unter die kalte Dusche springen. Die Idee: Dreht die Temperatur dabei immer wieder von Heiß auf Kalt und umgekehrt, um euren Kreislauf in Schwung zu bringen. Bonus der kalten Wechseldusche? Ihr beugt Cellulite vor. Übrigens: Falls ihr Schwierigkeiten habt, aufzustehen, und euren Wecker immer wieder in den Snooze-Modus schaltet, rate ich euch dazu, den Wecker am Ende des Zimmers zu platzieren. So seid ihr gezwungen aufzustehen, um das lästige Piepen abzustellen.

Tipp 2: Bewegung an der frischen Luft
Ich sage ja immer wieder: Ausreichende Bewegung ist das A und O, damit ihr euch besser fühlt. Geht daher täglich mindestens eine halbe Stunde an der frischen Luft spazieren. Falls es sich anbietet, empfehle ich euch, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. So startet ihr nämlich gleich frisch und munter in den Tag. Versucht außerdem, so viel Bewegung wie möglich in euren Alltag zu integrieren und nicht immer auf die gemütlichere Variante zurückzugreifen. Es gilt: die Treppe statt den Fahrstuhl zu nehmen, einen Abendspaziergang zu machen statt vor der Glotze zu hängen, Treffen statt Chatten.

Tipp 3: Bewusste Wahrnehmung der Sonne
Gerade nach der dunklen Jahreszeit solltet ihr die Sonne im Frühjahr nun wieder voll und ganz genießen. Tankt so viel Vitamin D wie möglich und kurbelt so eure Serotoninproduktion an. Das wirkt sich nicht nur positiv auf eure Stimmung aus, auch euer Körper bekommt durch die Sonne neue Energie.

Frau mit Jeanshemd mit Camel Coat

Tipp 4: Musik als Stimmungsaufheller
Ohne Musik – ohne mich. Wem gehts auch so? Für mich gehört Musik definitiv zum Alltag und macht jeden noch so blöden Tag irgendwie gar nicht mehr so schlimm. Stellt euch eine Gute-Laune-Playlist zusammen und tanzt so durch den Tag. Hier meine Top-3-Songs für gute Vibes: „Good Day“ von Broiler, „Forever Young“ von UNDRESSD und „Power“ von Kanye West.

Tipp 5: Gesunde Ernährung
Für euer Wohlbefinden spielt die Ernährung eine enorm wichtige Rolle. Achtet also darauf, dass ihr viele frische und nährstoffreiche Gerichte zu euch nehmt. Wie heißt es so schön: An apple a day keeps the doctor away. Greift also zu Obst und Gemüse und versorgt euren Körper so mit Vitaminen und Mineralstoffen. Natürlich müsst ihr aber nicht ganz auf Süßigkeiten verzichten. Wichtig ist nur, dass ihr diesen Genuss reduziert haltet.

Linsen-Salat mit Avocado und Mango

Tipp 6: Ausreichende Flüssigkeitszufuhr   
Neben der gesunden Ernährung ist es superwichtig, dass ihr genügend trinkt. Und damit meine ich nicht Softgetränke oder Alkohol, sondern ganz viel Wasser. Stellt euch schon gleich für den Morgen ein Glas griffbereit, das ihr dann mit warmem Wasser und dem Saft einer Zitrone auffüllt. Damit kurbelt ihr nämlich den Stoffwechsel an. Über den Tag verteilt ist es ratsam, zwei bis drei Liter zu trinken.

Tipp 7: Strukturierter Tagesablauf
Geregelte Abläufe können dabei helfen, dass sich euer Schlafrhythmus verbessert – euer Körper passt sich diesem Turnus nämlich an. Geht daher zu regelmäßigen Zeiten zu Bett und sorgt so für einen ruhigen Schlaf. Außerdem empfehle ich euch, am Abend auf das Smartphone zu verzichten (ein kleiner Digital Detox) und stattdessen lieber ein Buch zu lesen. Das ist viel gesünder.

Na, habt ihr noch weitere Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit? Das Wichtigste ist, dass ihr euch nicht verkriecht, sondern rausgeht, euch bewegt und einen gesunden Lifestyle pflegt. Dann wird die Müdigkeit garantiert schnell vergehen, und ihr könnt den Frühling in vollen Zügen genießen.

XX, Lisa

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