Draping like a Pro: So formt ihr euer Gesicht mit Rouge

Sonntag, 6. September 2020, 14:33

Contouring, Strobing und Chroming – gerade haben wir diese Beauty-Trends verarbeitet, da kommt auch schon wieder der nächste um die Ecke: das Draping! Was es mit dem neuen Beauty-Hack auf sich hat und welche Produkte ihr dafür braucht, haben wir für euch recherchiert.

Was ist Draping?

Beim Draping geht es – wie bei den anderen drei Techniken auch – grundsätzlich darum, die Gesichtsform ein wenig zu optimieren und die Konturen zu betonen. Jedoch werden hier keine beigefarbenen oder bräunlichen Nuancen verwendet, sondern Rouge in frischem Rosé oder Koralle. Die Bezeichnung stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Drapierung.

Beim Draping-Make-up wird das Rouge nicht wie gewohnt nur auf dem höchsten Punkt der Wangen appliziert, sondern großflächig in Richtung der Schläfen verblendet. Teilweise wird es sogar mit dem Augen-Make-up verwischt. Außerdem könnt ihr mit der Technik eure Kieferlinie betonen, einen rosigen Hauch auf die Nase pinseln oder die Stirn markanter schminken.

Diese Produkte braucht ihr für das Draping

Good News: Ein hochwertiger Rougepinsel und ein Blush eurer Wahl reichen aus, und ihr seid startklar! Am besten lässt sich diese Make-up-Technik mit einem Puder-Blush umsetzen, da ihr dieses ganz harmonisch verblenden könnt. Wenn ihr richtig Gas geben wollt, könnt ihr euren Draping-Look mit zwei verschiedenen Farbtönen aufbauen. Das ist aber nicht unbedingt nötig. Für jedes gelungene Make-up ist natürlich grundsätzlich eine gute Grundierung von Vorteil.

Draping schminken – so gehts

  1. Wie schon gesagt, solltet ihr euer Gesicht zu Beginn grundieren, um eine ebenmäßige Basis zu schaffen. Startet hierfür mit einem die Haut perfektionierenden Primer und toppt diesen mit einer Foundation.
  2. Was folgt: ein Concealer zur Korrektur von Pickelchen und Rötungen sowie ein wenig mattierendes Puder in der T-Zone.
  3. Nun geht es an das eigentliche Draping. Hierfür schnappt ihr euch euer Rouge und den passenden Pinsel. In einem Halbbogen tragt ihr das Blush von euren Wangenknochen aus in Richtung Schläfen auf. Wichtig: Baut die Farbintensität Schritt für Schritt auf.
  4. Nachdem ihr den grundlegenden Verlauf festgelegt habt, folgt das Verblenden. Hierfür nutzt ihr einen kleineren, sauberen Pinsel (z. B. den Highlighterpinsel von L.O.V) und streicht vorsichtig über die Farbränder eures Blushes, um sie mit eurer Grundierung zu verblenden.
  5. Je nachdem, wie intensiv ihr euren Look haben möchtet, könnt ihr euer Rouge auf diese Weise auch noch mit eurem Augen-Make-up verblenden oder eine zusätzliche Farbschicht mit einem anderen Ton ergänzen.

Insta-Inspo: die Draping-Looks der Profis

Diese Variante des Draping-Make-ups ist sicherlich kein typischer Alltagslook, sondern macht euch zum Star auf jeder Party. Intensive Pink- und Orangetöne werden hier mit schimmerndem Highlighter ergänzt und erstrecken sich bis zu den Augenlidern. Die Brauen könnt ihr bei dieser Variante gerne betonen. Die Lippen halten sich mit einem Gloss eher im Hintergrund.

Eine eher dezente Variante ganz in Rosé sorgt hier für einen Hauch Frische im Gesicht. Perfekt dazu passt der verführerische Lip Lacquer in kräftigem Rot. Auch bei diesem Look dürfen auffällige Wow-Brows nicht fehlen. Wie ihr die permanent in Form bringen könnt? Versucht es doch mal mit einem Brow Lifting.

Für Freizeit-Feen ist dieses Draping-Make-up genau das Richtige. Ganz zartes Rosa erstreckt sich von den Wangen über die Augenlider bis hin zur Stirn und wird von dem ebenfalls rosafarbenen Lippenstift unterstrichen. Kräftig getuschte Babydoll-Wimpern passen perfekt zu diesem romantischen Gesamtbild und wirken durch das einfarbige, zarte Rouge auch nicht übertrieben.

Dos and Don’ts

Dos

  • Baut die Intensität der Farbe langsam auf. So könnt ihr das Draping an den jeweiligen Anlass anpassen und zwischen easy Alltagslook und Party-Style variieren.
  • Wählt eher zarte und luftige Nuancen, die zu eurem Teint passen.
  • Nutzt hochwertiges Rouge, das an sich eher wenig Glitzerpartikel enthält, und arbeitet zusätzlich lieber mit einem Highlighter.

Don’ts

  • Wird die Farbe nicht ausreichend verblendet, sieht das Draping-Make-up schnell nach Karneval aus. Also immer gut in die Grundierung einarbeiten.
  • Glitzer allover ist einfach too much und lässt euren Teint fast fettig wirken.
  • Dunkle Rougenuancen sind eher was für die Profis, da sie sich schwieriger verblenden lassen. Also: Finger weg.

Wenn wir mal wieder so richtig schlecht geschlafen haben, ist und bleibt Rouge unser absoluter SOS-Frischekick to go. Viel Spaß beim Ausprobieren!

XX, Die Redaktion

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