Wand gestalten: Räume mithilfe von Farben, Tapeten & Bildern optimal gestaltet

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Wand gestalten Tapete mit Blumen

Die Wandgestaltung ist beim Einrichten eines Zimmers eines der bedeutsamsten Kriterien und wirkt sich auf die gesamte Ausstrahlung des Raumes aus. Ob Wohnzimmerwände gestalten – was mit verschiedensten Mitteln passieren kann – oder die Farbgestaltung der Wände in der ganzen Wohnung, die Wandgestaltung kann eine Herausforderung sein, gleichzeitig aber auch großen Spaß machen, da Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst.

Wandgestaltung ist jedoch auch ein Thema für sich. Wir geben Dir wichtige Tipps, die Du beim Gestalten Deiner Wände beachten kannst. Für welche Farbe oder für welches Muster Du Dich schlussendlich entscheidest ist Geschmacksache und bleibt ganz Dir überlassen.

Viel Spaß bei unserer Hilfestellung für das Gestalten der Wände!

Alles Wichtige rund um die Wandgestaltung

Verschiedene Farbvarianten im Wohnzimmer, ganz urige und gemütliche Wohnzimmerfarben oder ganz unterschiedlichste Farbvarianten im Wohnzimmer – glücklicherweise gibt es so viel Auswahl, dass jeder Gestaltungideen findet, die zum eigenen Geschmack und dem Look der Einrichtung passen. Übrigens: Die Wandfarbe im Wohnzimmer kann sogar Feng Shui – und in allen anderen Räumen natürlich auch. Welche Farbe Du in der Gestaltung der unterschiedlichen Wände wählen solltest, verraten wir Dir jetzt.

Wandfarben

Wandfarben sind die wohl beliebteste Art, Wände neu zu gestalten. Sie geben jedem Raum sofort einen neuen Look und können die verschiedensten Styles transportieren.

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Die Farbpalette ist schier unendlich: Wenn Du auf der Suche nach einer Farbe bist und Farben vergleichen möchtest, kannst Du in allen Baumärkten Farbfächer kaufen. Wusstest Du, dass es unglaublich viele Weißtöne in verschiedenen Abstufungen gibt? Den Farbfächer kannst Du gut an Deine Wand halten und an Deine Möbel, um zu schauen, welche Farben miteinander harmonieren. Wenn Du mal eine Farbe nicht findest, kannst Du mit Deinen individuellen Vorstellungen in den Baumarkt gehen und Dir Deine Lieblingsfarbe anmixen lassen – perfekt, oder?

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Ob nur eine Wand, eine halbe oder gleich alle vier Wände in einem Raum, lasse Deiner Kreativität freien Lauf.

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Die richtige Farbwahl: Welche Farbe für welches Zimmer?

Theoretisch kannst Du natürlich sämtliche Farben miteinander kombinieren, wenn es Dir persönlich gefällt. Wenn Du aber Wert auf eine harmonische und schicke Raumgestaltung legst, solltest Du ein paar Regeln beachten:

  • Kombiniere nicht mehr als zwei dominante Grundfarben im Raum. Akzente können dann wunderbar durch Accessoires oder Textilien gesetzt werden.
  • Dunkle Wände lassen kleine Räume noch kleiner wirken. Wenn Du nicht viel Platz hast, entscheide Dich lieber für eine schlichte, helle Wandfarbe.
  • Raumwunder: Wenn Du unter der Decke einen Weißraum von etwa zehn Zentimetern lässt, wirkt das Zimmer optisch ein wenig höher.
  • Streiche nicht immer gleich alle vier Wände in der neuen Wandfarbe – oft wirkt das Zimmer offener und strukturierter, wenn Du nur eine oder zwei Wände streichst.

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Bei dieser Einrichtung werden gleich zwei Grundregeln angewendet: Eine helle Wandfarbe lässt das Wohnzimmer schön groß aussehen. Unter der Decke entsteht durch den Stuck automatisch ein Weißraum von zehn Zentimetern.

Farben wird seit jeher eine psychologische Wirkung nachgesagt und vielleicht hast Du das sogar selber schon einmal erlebt. Daher ist es sehr wichtig darauf zu achten, welches Zimmer mit welcher Farbe gestrichen wird.

Bad, Arbeitszimmer: Rot zum Beispiel ist eine sehr vitale Farbe, die viel Energie ausstrahlt – deshalb sollte sie bei der Wandgestaltung nur sehr pointiert eingesetzt werden, sonst wirkt der Raum schnell zu unruhig. Dementsprechend sind rote Akzente zum Beispiel auch im Bad oder Arbeitszimmer passender als im Schlafzimmer.

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Schlafzimmer: Blau hingegen hat eine beruhigende Wirkung und kann dementsprechend auch großzügig im Raum auftreten. Gerade im Schlafzimmer macht sich eine großflächig gestrichene Wand in einem dunklen Blauton hinter dem Bett ausgezeichnet. Auch ein dunkler Grauton bis hin zu Anthrazit passt hier gut.

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Flur, Eingang: Grün ist eine sehr harmonische und dennoch frische Farbe, sie wirkt einladend und fröhlich. Das kann zum Beispiel dem Flur oder dem Eingangsbereich einen schönen Akzent verleihen.

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Kinderzimmer, Küche: Farben, die eigentlich immer gehen, sind helle Grautöne, Sand, Beige und helle Pastellfarben, da sie mit den meisten Möbeln wunderbar harmonieren. Sie sind ideal, um erst mal „anzutesten“, ob Dir farbige Wände überhaupt gefallen. Besonders im Kinderzimmer und in der Küche wirken helle und pastellige Farben sehr harmonisch.

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Mit diesen Wandfarben zu mehr Harmonie:

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Tapeten und Wandtattoos

Nicht nur Farben spielen bei Tapeten und Wandtattoos eine wichtige Rolle, sondern auch das Material und das Muster. Die gängigste Tapete ist die Raufasertapete, die es mit unterschiedlichen Texturen gibt. Für alle die sich an Raufaser sattgesehen haben: Tapeten gibt es inzwischen in so vielen spannenden Varianten, dass für jeden Einrichtungsstil die richtige dabei ist: Muster- und Fototapeten, sowie Wandtattoos, die für kleine Highlights in der Wohnung oder im Haus sorgen.

Mustertapeten: Mit Mustertapeten bekommst Du schnell viel Dynamik in einen Raum und kannst ein Statement setzen.

Ob Blumenranken, stilisierte Baumstämme oder Tiermotive – mit Tapeten kannst Du Dich richtig austoben. Überlege Dir vorher, welche Wand Du in den Fokus rücken möchtest, anstatt den ganzen Raum zu überfrachten.

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Fototapeten: Fototapeten sind so schön, weil sie eine lebensnahe, authentische Ausstrahlung haben. So kannst Du zum Beispiel Szenen Deiner Lieblingsstadt, ein Strandpanorama oder eine beruhigende Waldszenerie in Dein zu Hause holen.

Besonders toll: Einige Unternehmen bieten individualisierte Fototapeten an, sodass Du Deine eigenen Fotografien großflächig auf die Wand bringen kannst.

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Wandtattoos: Coole Schriftzüge oder thematische Motive (zum Beispiel Kaffeetassen für die Küche oder Tiere für das Kinderzimmer) sind im Trend.

Wandtattoos sind außerdem eine besonders praktische Variante der Wandgestaltung, denn sie lassen sich super einfach anbringen und ebenso leicht wieder entfernen – so kann die Wandgestaltung wunderbar an den Gemütszustand, an die Jahreszeit oder wechselnde Einrichtungsstile angepasst werden.

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Schönes für die Wand:

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Verschiedene Hängungen für Bilder

Bilder sind eine beliebte Form der Wandgestaltung, weil sie nicht nur einfach auf-, ab- und umzuhängen sind, sie bringen auch am meisten Persönlichkeit in die eigenen vier Wände. Ob Foto, Zeichnung, Typo-Druck oder Aquarell – Kunst ist sehr persönlich und verrät viel über den eigenen Charakter. Hier wird die Wandgestaltung ganz besonders individuell.

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Es ist überraschend, wie sehr die Hängung von Bildern über ihre Wirkung auf den Raum entscheidet, deshalb hier eine kleine Übersicht für Dich:

Einzelhängung: Kraftvolle, große Bilder machen sich als Statement Pieces auch ganz alleine ziemlich gut – lass sie ganz für sich sprechen.

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Petersburger Hängung: Die Hängung erlaubt fast alles – unterschiedliche Rahmen, verschiedenste Größen, diverse Stile und eine großflächig zusammengewürfelte Hängung. Das „kreative Chaos“ ergibt ein ausdrucksstarkes Gesamtkunstwerk.

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Reihenhängung: Alle Bilder sollten hier einen Rahmen im gleichen Design haben und mit gleichem Abstand etwa auf Augenhöhe angebracht werden. So entsteht ein lässiger und trotzdem cleaner Galerie-Look.

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Rasterhängung: Hier brauchst Du definitiv eine Wasserwage: Bei der Rasterhängung werden die Bilder (gleicher Rahmen, gleiche Größe und am besten auch Bilder im gleichen Stil) in zwei oder mehr Reihen direkt untereinander platziert – natürlich immer im gleichen Abstand. Du kannst Dir das etwa wie ein Schachbrett vorstellen. Diese Hängung eignet sich am besten für großflächige Wände und verleiht dem Raum einen coolen Loft-Charakter.

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Schönes für die Wand:

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Noch mehr Ideen für die Wandgestaltung

Wie Du bereits gesehen hast, gibt es unzählige Möglichkeiten für die Wandgestaltung und Du kannst hier richtig kreativ werden. Du möchtest noch einmal etwas ganz Neues ausprobieren? Dann versuche es doch mal mit Makramee-Wandteppichen für den Boho-Style oder geblümten Wandtellern für den Romantic-Look. Toll sind auch Leuchtelemente, die gut zum Industrial Stil passen oder Kachelaufkleber, um die Wände in Bad und Küche zu veredeln.

Makramee selber machen

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