Frau Ultrafrisch: Gesundes Essen aus der Tüte!

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„Iss hochw­er­tiger, nicht bil­liger!”

Anja Heuschkel von der CR, der Abteilung Cor­po­rate Respon­si­bil­i­ty bei OTTO, und ich tre­f­fen die Jun­gun­ternehmerin Jan­i­na Otto an einem grauen Vor­mit­tag Ende Jan­u­ar zum Gespräch. Die 32-Jährige hat das Food-Start-up „Frau Ultra­frisch“ gegrün­det, das uns mit inno­v­a­tiv­en Pro­duk­ten hil­ft, auch dann gesund zu essen, wenn wir zum Kochen eigentlich keine Zeit haben. Mit viel Esprit und Humor tritt sie ein für mehr Inter­esse und Lei­den­schaft am ehrlichen, nach­halti­gen Essen und knipst ein Licht in unseren Köpfen an. Wir sprechen über die Strate­gien der Food-Giganten, die Chan­cen erfind­ungsre­ich­er Start-ups und die Lust, die Lebens­mit­tel­branche aufzurüt­teln.

„Frau Ultra­frisch“ heißt dein Start-up, das nichts weniger vorhat, als die Welt der schnellen, beque­men Essen­szu­bere­itung zu rev­o­lu­tion­ieren. Wie genau wollt ihr das Essen aus der Tüte auch für Food­ies attrak­tiv machen? 

Wir haben zwei Jahre für die Pro­duk­ten­twick­lung und Neuen­twick­lung unseres Designs benötigt und sind im Juli 2017 endlich ges­tartet und mit den fer­ti­gen Pro­duk­ten an den Han­del herange­treten. Es geht uns darum, gesunde Gerichte anzu­bi­eten für Sit­u­a­tio­nen, in denen es schnell gehen muss. Dabei war uns klar, dass wir nicht nur schöne, leckere Pro­duk­te brauchen, um die Aufmerk­samkeit auf uns zu ziehen. Es ist wichtig, etwas mehr Wirbel zu machen und das Wie und Was, Woher und Warum ganz klar zu machen. Unser großer Wun­sch war und ist es, Lebens­mit­tel ehrlich­er und nach­haltiger zu machen und die Men­schen zum Nach­denken und Mit­machen anzure­gen. Wir wollen den Großen den Kampf ansagen und in der Lebens­mit­tel­welt etwas bewe­gen!

Euer Name „Ultra­frisch“ und das Pro­dukt Tüten­suppe ste­hen ja erst ein­mal im Wider­spruch zueinan­der. Wie bringt ihr das zusam­men?

Wir haben wirk­lich lange über­legt, ob wir unseren Namen „Frau Ultra­frisch“ für dieses neue Konzept umbe­nen­nen soll­ten. Der Name stammt von einem Bistro mit Cater­ing, mit dem wir ges­tartet sind. Aber wir fan­den den Namen passend, denn er regt zum Nach­denken und Hin­ter­fra­gen an. Wie kann das noch ultra­frisch sein? Wie schaf­fen die das? Ganz ein­fach: Unsere Lebens­mit­tel wer­den direkt vom Feld so frisch und hochw­er­tig wie möglich kon­serviert und in die Tüte gepackt. Zum Beispiel wer­den unsere Tomat­en für die Tomaten­suppe in Ital­ien direkt vom Feld kom­mend getrock­net und pul­verisiert und wan­dern sofort in die Tüte. So erhal­ten wir so viele Vit­a­mine wie möglich. Unsere Pro­duk­te sind nicht „tot-verarbeitet“, son­dern sie sind immer noch so gut wie frisch.

Wie gewährleis­tet ihr die Überwachung der Pro­duk­tqual­ität z.B. in Ital­ien?

Wir haben uns erfahrene deutsche Pro­duzen­ten als Part­ner gesucht, die die entsprechen­den Kon­tak­te haben und die unsere Pro­duk­te nach unseren Vor­gaben und Prämis­sen ver­ar­beit­en. Die Rezepte wer­den von mir mit meinem kleinen Team zusam­men und einem kleinen Pro­duzen­ten entwick­elt. Wir tauschen unsere Ideen miteinan­der aus und über mehrere Stufen entwick­elt sich dann das Rezept, bis wir damit zufrieden sind und es in die Pro­duk­tion gehen kann. Der gute Geschmack ist uns dabei am aller­wichtig­sten, weil wir die bre­ite Masse begeis­tern wollen, sich leck­er und gesund zu ernähren.

Ihr habt euch auch mit der Ver­pack­ung auseinan­derge­set­zt. Was macht ihr anders?

An dem The­ma sind wir noch inten­siv dran. Inzwis­chen kann man ja mit Hil­fe von Ver­damp­fungsver­fahren kom­plett auf Alu­mini­um verzicht­en. Das wollen wir in den näch­sten Wochen hin­bekom­men und unsere Ver­pack­ung noch nach­haltiger gestal­ten als sie sowieso schon ist. Wir haben extra für das The­ma Ver­pack­ung eine Pro­duk­ten­twick­lerin eingestellt, die sich mit diesem The­ma auseinan­der­set­zt und in Kon­takt zu anderen Start-ups ste­ht, die sich auf neue nach­haltige und umwelt­fre­undliche Ver­pack­ungsmöglichkeit­en spezial­isiert haben.

„Das Ziel: So wenig Ver­pack­ung wie möglich, so kurze Trans­portwege wie möglich.”
Food Startup Ultrafrisch Gesunde Snacks Nachhaltig

Mit­tler­weile set­zen auch Großkonz­erne wie Unilever auf Nach­haltigkeit. Bis 2020 sollen zum Beispiel alle Gemüse und Kräuter für die Knorr-Tütenprodukte aus nach­haltigem Anbau kom­men. Was hältst du davon?

Das finde ich grund­sät­zlich toll. Allerd­ings ist es erst ein­mal nur ein Aufhänger und ein Ver­sprechen. Am Ende geht es darum, dieses auch zu hal­ten. Es wird sich zeigen, wie ehrlich dieses Vorhaben wirk­lich umge­set­zt wird. Deshalb finde ich es schön, dass wir bere­its jet­zt ehrlich­es Mar­ket­ing machen und sagen kön­nen: Greift zu, unsere Pro­duk­te kom­men bere­its aus nach­haltigem Anbau!

Nach deinem Studi­um hast du in der Lebens­mit­telin­dus­trie gear­beit­et und nach kurz­er Zeit das Hand­tuch gewor­fen. Was genau hast du gemacht und warum hast du aufge­hört?

Ich habe als Pro­duk­t­man­agerin bei einem Feinkos­ther­steller ange­fan­gen. Rel­a­tiv schnell musste ich fest­stellen, dass ich die Werte, die in der Indus­trie gelebt wer­den, nicht mit meinen eige­nen Werten vere­in­baren kann. Solange es für die Lebens­mit­telin­dus­trie keine engeren und klar­eren EU-Vorgaben und Ver­bote gibt, wer­den Lebens­mit­tel immer auf preis­gün­stig­stem Weg pro­duziert. Ich habe für mich entsch­ieden, lieber ehrliche, gesunde und nach­haltige Pro­duk­te herzustellen.

Frau Ultrafrisch Zutaten

Gehen wir noch ein wenig weit­er zurück. Von dir heißt es, dass du schon als Kind die Ver­pack­ung umge­dreht und erst ein­mal geschaut hast, was drin ist im Essen. Woher kam dieses frühe Inter­esse an Lebens­mit­teln?

Mir wurde das Inter­esse wahrschein­lich in die Wiege gelegt. Meine Großel­tern kom­men selb­st aus der Gas­tronomie. Ich habe schon mit acht Jahren gern gekocht und geback­en. Es war nicht immer leck­er, aber es hat mich immer fasziniert und ich habe nicht aufgegeben, bess­er zu wer­den

Habt ihr zu Hause Wert aufs Kochen und gemein­same Mahlzeit­en gelegt?

Ja, auf jeden Fall. Wir haben einen sehr engen Fam­i­lien­zusam­men­halt. Wir haben immer alle gern in der Fam­i­lie zusam­men gegessen und dabei über alles gesprochen, uns gegen­seit­ig unter­stützt und sehr gern auch zusam­men gefeiert. Es hat mich auf jeden Fall geprägt.

Dein Wis­sens­durst ist jeden­falls geblieben. Auch im Abi soll es bei dir um Gesund­heit und Ernährung gegan­gen sein. Da es kein solch­es Schul­fach gibt – wie ist es dir gelun­gen, dein Lieblings­the­ma im Abi unterzubrin­gen?

Ich war in Neumün­ster auf ein­er Schule für Gesund­heit und Ernährung, der Elly-Heuss-Knapp-Schule, in der ich die Leis­tungskurse Ernährungslehre mit Chemie belegt habe. Diese Fäch­er bilden zum großen Teil die Basis des Ökotrophologie-Grundstudiums.

Interview Janina Otto Startup Gruenderin

Und warum hast du mit deinem Faible für gutes, gesun­des Essen dann BWL und nicht Ernährungswis­senschaften studiert?

Ich habe mich mit der Entschei­dung, was ich studieren soll, sehr schw­er getan, schließlich wollte ich mich richtig entschei­den für das, was ich die näch­sten Jahrzehnte Schw­er­punk­t­mäßig nutzen kann. Für das BWL-Studium habe ich mich dann entsch­ieden, weil es so viel­seit­ig ist und viele Anwen­dungsmöglichkeit­en bietet.

Deine Diplo­mar­beit hast du über die Wertschätzung von Lebens­mit­teln in Deutsch­land geschrieben. Span­nend. Was hast du her­aus­ge­fun­den?

Es hat sich bestätigt, dass die Mehrheit der Men­schen im Grunde sagt: Ich möchte Qual­ität bei Lebens­mit­teln und Bio finde ich auch span­nend. Aber es sind oft­mals nur Lip­pen­beken­nt­nisse, denn im Super­markt greifen sie auf­grund der höheren Preise für solche Lebens­mit­tel dann doch lieber zur kon­ven­tionellen Vari­ante.

Was kann man gegen diese Ein­stel­lung tun?

Wir brauchen mehr Aufk­lärung. Viele Reporta­gen zeigen uns ja schon wie grausam z. B. Tiere teil­weise geschlachtet wer­den oder wie und wo hochw­er­tige Inhaltsstoffe in Lebens­mit­teln erset­zt wer­den. Uns ist es wichtig, Ver­brauch­er dafür zu inter­essieren, was in unseren Lebens­mit­teln drin­steckt und woher sie kom­men. Wir sind mit großen Super­märk­ten aufgewach­sen, wur­den qua­si dazu erzo­gen, dort einzukaufen. Es ist aber inzwis­chen viel zu kom­pliziert und zeitaufwändig, die wirk­lich guten Lebens­mit­tel in der Masse des Ange­bots zu find­en. Daher greift die Mehrheit zu bekan­nten, augen­schein­lich gün­sti­gen und gesun­den Pro­duk­ten. Die Men­schen soll­ten ver­ste­hen, dass es nicht immer stimmt, was einem die Ver­pack­ung sug­geriert. Nur weil ein Pro­dukt z. B. Vol­lko­rn enthält, heißt es nicht, dass es nicht auch große Men­gen von Zuck­er enthal­ten kann. Der Ver­brauch­er denkt, er kauft ein gesun­des Pro­dukt aus Vol­lko­rn, tut dies aber im Grunde gar nicht. Eine Idee wäre es, dem Ver­brauch­er ein schöneres Einkauf­ser­leb­nis als im Super­markt zu bieten. Keine Massen an Lebens­mit­teln in riesi­gen Regalen, durch die man sich kämpfen muss, son­dern eine gezielte qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Auswahl in schönem Ambi­ente. Dann wer­den auch höhere Preise oft leichter akzep­tiert. Wir wer­den nicht alle Men­schen mit unseren Pro­duk­ten erre­ichen, das wis­sen wir, denn es ist immer ein Spa­gat, gute, ehrliche, nach­haltige Pro­duk­te nicht zu über­teuerten Preisen anzu­bi­eten. Aber mit Frau Ultra­frisch haben wir das Ziel, ihn richtig gut zu meis­tern.

Vegane Frische Fertiggerichte Frau Ultrafrisch

„Gesunde Ernährung“ – wir alle hören ständig davon, doch kaum jemand weiß genau, was das eigentlich ist. Was ver­stehst du darunter?

Wir möcht­en, dass die Men­schen wis­sen, dass sie unserem Unternehmen ver­trauen kön­nen. Wir bieten Lösun­gen an, um sich auch in stres­si­gen Phasen von gesun­den Lebens­mit­teln ernähren zu kön­nen, ohne dabei auf hochw­er­tige Inhaltsstoffe verzicht­en zu müssen. Dabei dämon­isieren wir z. B. nicht den Verzehr von Zuck­er, denn ganz ehrlich: Tomaten­suppe ohne Zuck­er schmeckt ein­fach nicht. Wir acht­en aber eben sehr darauf, unsere Inhaltsstoffe in Bal­ance zueinan­der zu hal­ten. Der Slo­gan „Iss hochw­er­tiger, nicht bil­liger” ist für uns sehr wertvoll. Wir möcht­en nicht, dass die Men­schen auf Essen verzicht­en, son­dern dass jed­er darauf achtet, gute und wertvolle Zutat­en zu bekom­men.

Was ist wichtiger: Viel übers Essen zu wis­sen oder ein gutes Gefühl zum eige­nen Kör­p­er und den eige­nen Bedürfnis­sen zu haben?

Intu­itiv wis­sen wir alle, was uns gut tut und was nicht. Wir hören nur viel zu sel­ten auf unseren Kör­p­er und unsere Intu­ition. Wir leg­en die Schw­er­punk­te in unserem Leben zu oft falsch, schaufeln ein­fach aus Zeit­man­gel Essen in uns hinein und wer­den im schlimm­sten Fall irgend­wann krank davon. Wir müssen wieder ler­nen, mehr auf unseren Kör­p­er zu hören, jed­er kann das. Und es gibt uns ja auch ein gutes Gefühl, wenn wir uns bewusst, gesund und leck­er ernähren.

Kom­men wir zurück zu dein­er Biografie. Nach dem Kurzaus­flug in die Feinkost­branche hast du dein eigenes Ding gemacht und ein kleines Bistro mit regionaler Küche und Cater­ingser­vice in Ham­burg eröffnet. Wie lief der Start?

Ich habe mir viele Gedanken gemacht: Wie kann ich denn nun die Welt mit hochw­er­ti­gen, ehrlichen Lebens­mit­teln ver­sor­gen? Ich wusste, dass es für mich als Kleinan­bi­eter unheim­lich schw­er sein wird, auf dem Markt Fuß zu fassen. 2011 hat­te ich bere­its meine Fir­ma gegrün­det und zu diesem Zeit­punkt begann der Boom ja erst mit frischem Essen und Smooth­ies und all dem, was für uns heute selb­stver­ständlich ist. Daher entsch­ied ich mich, ein eigenes Bistro mit Cater­ing zu eröff­nen und über diese Wege die Men­schen mit frischen und nach­halti­gen Lebens­mit­teln zu erre­ichen.

Start Up Ultrafrisch Hamburg

Was hast du dabei gel­ernt – auch als Unternehmerin?

Es war eine harte Schule aber auch eine tolle Zeit. Ich hat­te tolle Men­schen, die mich sehr unter­stützt haben. Ich habe gel­ernt, dass es nicht immer leicht ist, ehrlich und fair zu arbeit­en, da die Löhne wirk­lich sehr eng bemessen sind.

Warum hast du dich schließlich von der Gas­tronomie ver­ab­schiedet?

Ich wollte per­spek­tivisch etwas machen, bei dem ich das Gefühl habe, dass es eine faire Sit­u­a­tion für alle ist.

„Zudem wollte ich noch mehr Men­schen erre­ichen und für leckere, ehrliche und prak­tis­che Lebens­mit­tel begeis­tern.”

Jet­zt bist du Chefin von – wie vie­len Mitar­beit­ern?

Unser Team beste­ht inzwis­chen aus acht Mitar­beit­ern Ten­denz steigend.

Wie würdest du deinen Stil der Unternehmensführung beschreiben?

Nicht problem- son­dern lösung­sori­en­tiert! Für mich ist wichtig, dass wir nicht in Hier­ar­chien denken, die beste Idee gewin­nt, egal, wer sie vorge­bracht hat. Wir schätzen uns im Team und unsere Arbeit. Der Zusam­men­halt ist wie in ein­er Fam­i­lie, bei Prob­le­men kann man alles ansprechen. Jed­er soll bei uns vom Erfolg auch par­tizip­ieren und wenn es mal nicht so gut läuft, dann arbeit­en wir alle daran, damit es wieder bess­er wird.

Frau Ultra­frisch gibt es jet­zt etwa zwei Jahre. Worauf bist du beson­ders stolz, wenn du diese Zeit betra­cht­est?

Auf jeden Fall darauf, dass wir eine so ehrliche und fröh­liche Unternehmen­skul­tur haben und dass alle im Team an das glauben, was wir machen. Auch, dass jed­er eigen­ver­ant­wortlich in seinem Bere­ich han­deln kann und das Team geschlossen hin­ter der Marke und unser­er Vision ste­ht. Zudem sehe ich mehr und mehr, dass sich das Bewusst­sein im Markt für hochw­er­tige Lebens­mit­tel stärkt und das freut mich sehr.

Smoothie Kekse Gesund Ultrafrisch

Was sind die näch­sten Etap­pen, die ihr mit Frau Ultra­frisch nehmen möchtet?

Wir möcht­en in ganz Deutsch­land mit unseren Pro­duk­ten in Super­märk­ten gelis­tet wer­den. Zudem entwick­eln wir natür­lich fleißig neue Pro­duk­te. Wir wer­den dem­nächst neue Pro­duk­tkat­e­gorien launchen und brin­gen im April zwei neue Gerichte auf den Markt.

Welche Hür­den sind die größten, die ihr auf diesem Weg zu nehmen habt?

Zur Zeit sprießen viele Food-Start-ups, die gesun­des Essen ver­sprechen aus dem Boden. Wir müssen durch geschick­tes Mar­ket­ing und geziel­ten Ver­trieb dafür sor­gen, dass wir wahr genom­men wer­den und uns einen fes­ten Platz in den Regalen der Super­märk­te und natür­lich den Küchen der Men­schen sich­ern. Wir müssen zeigen, warum wir bessere Lebens­mit­tel machen, als die großen, gün­sti­gen Anbi­eter, diese Her­aus­forderung haben wir angenom­men. Zudem schaf­fen wir den Spa­gat zwis­chen bester Bio-Qualität und einem fairen Preis, der für alle erschwinglich ist, weil wir ja der bre­it­en Masse eine gesunde Ernährung ermöglichen möcht­en. Daran arbeit­en wir eng mit unseren Pro­duzen­ten.

Hast du Tipps für Jun­gun­ternehmerin­nen?

Ich würde jedem, der den Wun­sch ver­spürt, etwas Eigenes zu tun, rat­en, es auch anzuge­hen. Natür­lich wer­den Chan­cen und Risiken in einem Busi­ness­plan vorher abge­wogen und es kom­men unver­hoffte Dinge auf einen zu, aber man darf sich ein­fach nicht unterkriegen lassen.

Ultrafrisch Start Up Hamburg

Du hast auf jeden Fall ein ganz schönes Tage­spen­sum. Nenne bitte drei Dinge, ohne die ein Tag für dich nie laufen sollte …

Lachen und fröh­lich sein – qua­si eine pos­i­tive Ein­stel­lung beibehal­ten, Liebe in der Fam­i­lie spüren und Reit­en gehen – es ist sehr wichtig für mich, draußen zu sein.

Und drei weit­ere, von denen du dich am schnell­sten ver­ab­schieden kön­ntest.

Neg­a­tive Gedanken, Neid und Wut – darauf kann ich am ein­fach­sten verzicht­en.

Du kochst für dein Leben gern. Welch­es Gericht ist dein per­sön­lich­es High­light?

Aubergine­nau­flauf. Klingt sim­pel, aber wir alle lieben dieses Gericht. Anson­sten schätze ich frische Kräuter und mache unser­er Fam­i­lie jeden Mor­gen einen Smooth­ie.

Vie­len Dank für das Gespräch, Jan­i­na.

Snack Insects – die tolle Alternative auf dem Speiseplan

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Wer schon einmal in Südostasien unterwegs war, kennt das vielleicht: Straßenstände mit gegrillten Heuschrecken, Maden, Spinnen und Co. Was für viele nach Touristen-Entertainment und Dschungelcamp-Challenge klingt, ist gar nicht so abwegig. Denn Insekten sind nicht nur eine enorme Proteinquelle – und damit eine spannende Alternative zu Fleisch –, sie können auch wunderbar verarbeitet werden, zum Beispiel zu Mehl. Auch als Snack für Zwischendurch machen sie sich gar nicht schlecht. Das dachte sich auch Folke Dammann, Gründer von Snack Insect, der eine vielfältige Auswahl von Insekten-Leckereien in Deutschland vertreibt. Bei der Aufzucht seiner Insekten kommen weder Pestizide, noch Hormone oder Antibiotika…

Moin, ich bin Marie. Waschechte Hamburgerin und nordisch by nature. Hier bei OTTO halte ich für re:BLOG Ausschau nach spannenden Ideen und Menschen, coolen Eco-Outfits und berichte für euch von...

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