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Gemeinsam für das 1,5-Grad-Ziel: Klimaschutz bei OTTO
Ambitionierte Klimaschutzziele sind für uns nicht neu, sondern seit jeher in unserer Unternehmensphilosophie verankert. Angesichts des sich verschärfenden Klimawandels wächst jedoch unsere Verantwortung. Das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels gemäß dem Pariser Klimaabkommen gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Um unseren Beitrag dazu zu leisten, haben wir ein externes, wissenschaftlich fundiertes Science-Based Target (SBT) mit drei Teilzielen festgelegt. Die Science Based Targets Initiative (SBTi) unterstützt Unternehmen dabei, ihre Geschäftsstrategien so auszurichten, dass sie mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens in Einklang stehen. Die SBTi fungiert als unabhängige Instanz, die die Klimaziele von Unternehmen überprüft und validiert.
Dabei handelt es sich um Reduktionsziele für Treibhausgas-Emissionen, die entlang des gesamten Lebenszyklus unserer Artikel entstehen – von den Materialien und der Produktion über den Transport bis hin zur Nutzungsphase bei unseren Kund*innen. Auch die anschließende Entsorgung ist Teil der Betrachtung. Für uns bedeutet das nicht nur, dass wir Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen in den Produktionsstätten ergreifen. Bis Ende 2031 wollen wir zudem unsere Treibhausgas-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Vergleich zu 2021 um 42 Prozent absolut senken. Dieses Ziel wurde zusammen mit der SBTi festgelegt und entsprechend validiert. Um dieses zu erreichen, prüfen wir laufend Maßnahmen, die dazu beitragen die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Erste Maßnahmen, die definiert worden sind und eingeleitet werden sind u.a. die Steigerung des Produkt-Angebots sowie das Setzen von Kaufanreizen für energieeffiziente Geräte, der vermehrte Einsatz von recycelten Materialien in unseren Produkten und der Einsatz von erneuerbaren Energien bei der Produktion. Weitere Informationen zu den aktuellen Klimaschutzzielen findest du in unserem Podcast.
„Uns ist es wichtig, mit wissenschaftsbasierten Klimazielen ein starkes Zeichen für einen verantwortungsvolleren E-Commerce zu setzen und danach zu handeln.“
Ralf L. - Program Lead Sustainability
Vermeiden und reduzieren in der Beschaffung
Über 18 Millionen Artikel finden sich heute auf unserer Plattform. Um unseren Kund*innen diese enorme Vielfalt zu bieten, beziehen wir unsere Artikel aus aller Welt. Deshalb sehen wir uns in der Verantwortung, die Umweltbelastung bei der Beschaffung so gering wie möglich zu halten. Den Anteil der Luftfracht konnten wir bereits auf unter zwei Prozent senken. Lediglich saisonale Artikel, bei denen wir schnellstmöglich auf eine erhöhte Nachfrage reagieren müssen, beziehen wir auch weiterhin anteilig per Luftfracht. Denn: Wenn beispielsweise Bikinis bei einem plötzlichen Sommer-Comeback über den Seeweg kämen, würde das mindestens sechs Wochen dauern – und die Badesaison wäre längst vorbei.
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Aber wir wollen noch weiter gehen:
Rund sieben von zehn Artikeln transportieren wir per Schiff. Schon im letzten Jahr haben wir die Treibstoffmenge, die für 25 Prozent unserer Seefrachtemissionen verantwortlich ist, durch Biokraftstoffe ersetzt. Unser Partner GoodShipping nutzt für die Betankung von Containerschiffen statt Schweröl einen Biokraftstoffmix aus verschiedenen Abfallströmen wie zum Beispiel Altspeiseöl und Fette aus der Lebensmittelproduktion.
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Volle Fahrt voraus – aber bitte mit Bio
Deswegen sind wir im Februar 2024 der „ZEMBA-Allianz“ beigetreten. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die kommerzielle Einführung der effizientesten und skalierbarsten Schifffahrtslösungen mit Alternativen zu fossilen Brennstoffen zu fördern. In der Allianz sollen Skaleneffekte für Frachtkäufer und -lieferanten geschaffen werden.
Innovation auf der „letzten Meile“?
Liefern wir! Auch wenn es um die Auslieferung der Waren an unsere Kund*innen geht, entwickeln wir uns kontinuierlich weiter. Das Ziel auch hier: die Belastung für Umwelt und Ressourcen kontinuierlich zu reduzieren. Von der Auslieferung durch E-Transporter und Lastenräder durch unseren Logistikpartner Hermes hin zu innovativen Verpackungslösungen aus wildem Plastik oder Paludi-Biomasse – wir setzen auf Fortschritt auf der letzten Meile.
Vor der eigenen Haustür aufräumen
Klimaschutz fängt zu Hause an – das gilt auch an unserem Hauptstandort in Hamburg-Bramfeld. Für die Versorgung unserer Infrastruktur kaufen wir zertifizierten Ökostrom ein und setzen auf energiesparende Gebäudetechnik.
Gemeinsam für den Klimaschutz
Neben unseren Kooperationen mit ZEMBA und Good Shipping setzen wir auf weitere starke Bündnisse, beispielsweise mit der Klimacharta der Vereinten Nationen, der Stiftung KlimaWirtschaft oder der Initiative toMOORow. Denn: Nur zusammen können wir den Herausforderungen des Klimawandels begegnen. Eine Liste unserer Partner findet sich hier.