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So gelingen dir 3 echte Klassiker ohne tierische Produkte

Ob aus ethischen, klimafreundlichen oder gesundheitlichen Gründen, vegane Ernährungsformen werden immer beliebter. Vielen Menschen fällt der Umstieg zunächst schwer. Deshalb zeigen wir dir gute Gründe für einen hauptsächlich pflanzlichen Speiseplan und wie du darin auch altbekannte Gerichte integrieren kannst.

Vorteile einer veganen Ernährung

In Zeiten der Massentierhaltung ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen auf den Verzehr von tierischen Produkten verzichten. Dabei leiden nicht nur die Tiere aufgrund unserer Essgewohnheiten, sondern die gesamte Umwelt.

 

Auch in Bezug auf die eigene Gesundheit lassen sich viele Vorteile im Veganismus finden:

 

  • Frisches und Rohes schmeckt nicht nur lecker, sondern steckt zudem voller Antioxidantien, die das Abwehrsystem stärken

  • Durch den Verzicht auf tierische Fette und Proteine kann diese Ernährungsform besonders für Menschen, die ein Risiko für Bluthochdruck und Diabetes haben, sehr gut sein

  • Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung bedeutet meist einen hohen Anteil an Ballaststoffen – ein echter Booster für den Stoffwechsel, der zudem lange satt hält

  • Viele Probleme wie schlechte Haut, Magenschmerzen, Verdauungsschwierigkeiten und Übergewicht können mit einer rein pflanzlichen Ernährung reguliert werden

  • Aber Achtung: Besonders für Vitamin B12 müssen andere Quellen gesucht werden, ebenso sollte man seine Werte für Vitamin B2 und Eisen im Auge behalten

Um zu zeigen, wie leicht du Klassiker aus deiner Kindheit auch vegan zubereiten kannst, haben wir ein veganes Menü zum Aufschreiben und Nachkochen für dich vorbereitet.

Rezept: Vegane Kohlrouladen

Das benötigst du für 5 Personen:

  • 300 g Puy- oder Berglinsen

  • 50 g Lauch

  • 200 g Möhren

  • 100 g Sellerie

  • 1 Stück(e) Schalotte

  • 6 g Knoblauch (2 Zehen)

  • 2 EL Rapsöl

  • 50 g Walnüsse

  • 1 TL Salz

  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver

  • 1 EL Senf

  • 10 Stück(e) große Wirsingblätter

 

So geht’s:

  • Die Linsen nach Packungsanleitung garen

  • In Zwischenzeit den Lauch hacken, Möhre und Sellerie raspeln, Schalotte und Knoblauch fein hacken

  • Zwei Esslöffel Rapsöl in einem Topf erhitzen und die Knoblauch- und Schalottenwürfel darin glasig anschwitzen

  • Lauch, Möhre und Sellerie hinzugeben und das Gemüse 2 Minuten braten

  • Die Walnüsse hacken und anrösten

  • Die gegarten Linsen etwas mit dem Pürierstab zerkleinern (es soll kein Püree werden, sondern stückig bleiben)

  • Das Gemüse und die Nüsse mit der Linsenmasse vermischen und mit Salz, Paprikapulver und Senf abschmecken; je nach Konsistenz der Füllung gegebenenfalls 1-2 EL Wasser und/oder Öl hinzugeben

  • In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen

  • Die Wirsingblätter vier Minuten darin blanchieren und anschließend in Eiswasser abschrecken

  • Den harten Strunk keilförmig aus den Blättern herausschneiden, die Füllung auf den Wirsingblättern verteilen und diese zu Rouladen einrollen; gegebenenfalls mit Garn festbinden

  • Den Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen

  • Die Kohlrouladen in eine gefettete Backform legen und mit etwas Rapsöl bepinseln

  • Die Rouladen auf mittlerer Schiene 30-40 Minuten backen, bis sie außen schön kross sind 

 

Dazu passen hervorragend klassische Ofenkartoffeln.

Ofenkartoffeln selber machen mit veganer Sour-Creme

Ob als Beilage klassisch zu Folienkartoffeln, in Wraps oder zum Baguette – ein leckerer veganer Dip darf nicht fehlen.

 

Das benötigst du dazu:

 

  • 250 g veganer Schmand (z. B. auf Soja-Basis)

  • 250 g vegane saure Sahne (z. B. aus Cashewnüssen)

  • Salz

  • Pfeffer

  • 1 Bund Schnittlauch

  • 1 Bund Petersilie oder Koriander

  • 1 Bund Frühlingszwiebeln

  • 1 Zitrone

 

So gelingt der Dip:

 

  • Schnittlauch, Petersilie oder Koriander und Frühlingszwiebeln so fein und schmal wie möglich schneiden; die Kräuter ordentlich vermischen und beiseitestellen

  • Vegane Saure Sahne und veganen Schmandersatz verrühren, pfeffern und salzen

  • Kräuter und Frühlingszwiebeln unter die Sahne-Schmand-Mischung geben und alles gut miteinander vermischen

  • Dann von der Zitrone etwas Schale abreiben und die Zitrone ausdrücken, Saft und Schale zur Creme geben und unterrühren

  • Den Dip nun etwa 20 Minuten ziehen lassen

H2: Zum Nachtisch: Veganer Schokoladenkuchen

Auch ein veganer Nachtisch darf nicht fehlen. Achte beim Kauf des Kakaopulvers auf Siegel, die den fairen und biologischen Anbau von Kakao kennzeichnen.

 

Für diesen veganen Schokotraum benötigst du:

 

  • 200 ml Wasser

  • 200 g Rohrohrzucker

  • 150 g Mehl

  • 50 g Kakaopulver (ungesüßt)

  • 1 TL Natron

  • 0,5 TL Salz

  • 2 Prise Vanillepulver (ungesüßt)

  • 5 EL Sonnenblumenöl

  • 2 EL Puderzucker zum Bestäuben (optional)

  • 12 Stück(e) Himbeeren zum Verzieren (optional)

  • 3 EL vegane Schokosoße zum Verzieren (optional)

 

So wird dein Kuchen ein Genuss:

 

  • Bevor du startest, den Backofen auf 175 Grad vorheizen und die Spring- oder Tarteform mit ein wenig Sonnenblumenöl einreiben

  • Mehl und Kakao durch ein feines Sieb geben, damit keine Klümpchen entstehen; beides mit Natron, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen

  • Wasser, Öl und Vanille zur Mischung geben und mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten

  • Den Teig in die Backform geben und etwa 20 - 25 Minuten backen

  • Abkühlen lassen und je nach Geschmack mit Puderzucker bestreuen oder mit frischen Himbeeren und Schokosauce garnieren

 

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