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O-TON #133: Kommt Fashion aus der Mode?
Kultur

O-TON #133: Kommt Fashion aus der Mode?

Donna Darthuizen über Kleidung in Krisenzeiten und Tech

Autor Ingo Bertram Lesedauer: 2 Minuten
Donna Darthuizen, bei OTTO seit letztem Jahr Direktorin im Bereich Fashion & Sports, ist Expertin in Sachen Mode. Mit ihr sprechen wir im O-TON über die Bedeutung von Fashion und die Frage: Ist Mode aus der Mode gekommen oder geht’s jetzt erst richtig los?


Die modebegeisterte Niederländerin kommt aus Amsterdam und nennt nun Hamburg mit der Alster und der Elbe ihren Heimathafen. Über Stationen wie Zalando machte sie ihren Weg bis zu OTTO. Begeistert war sie von der Unternehmensgeschichte, dem Vertrauen der Kund*innen und von den unternehmerischen Werten, die einst die Familie Otto definierte.

Mode ist für Donna mehr als nur ein schnelllebiges Business, das von Trend zu Trend hetzt – Fashion dient auch dem Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Die Industrie basiert außerdem auf einem alten Handwerk, das Donna beeindruckt. Aktuell beobachtet sie in ihrer Rolle, dass die Nachfrage nach Blazern und Sakkos gestiegen ist – für sie ein Zeichen dafür, dass Verbraucher*innen sich wieder mehr herausputzen wollen und wieder häufiger am Arbeitsplatz sind. Nach zweieinhalb Jahren legerer Lockdown-Fashion und Home Office, ist der Trend nachvollziehbar. Im Bereich Sport steigt die Nachfrage nach E-Bikes, auch die Mobilität verändert sich gerade.

Donna betont im Podcast, dass OTTOs Geschichte vor über 70 Jahren mit dem Verkauf von Mode begann, lange zierten Supermodels wie Cindy Crawford oder Claudia Schiffer die Cover der Hauptkataloge. Und auch heute noch ist OTTO aus ihrer Sicht einzigartig, nicht nur in Sachen Mode: „OTTO ist ein Life Partner. Hier bekommst du für alle Lebensbereiche, was du brauchst und du kannst OTTO vertrauen – und das schon seit Jahrzehnten.“ Auch die Kundenzentriertheit stellt sie heraus, ebenso wie den Aspekt, dass Kund*innen stets neue Inspiration erfahren. Einen Blick in die Zukunft wagt sie auch: „Wäre es nicht großartig zu wissen, ob mir Dinge stehen, bevor ich sie kaufe? Denn wenn ich mich für ein Produkt entscheide, will ich es eigentlich haben und nicht retournieren müssen. Die Retoure kommt zustande, weil mir nicht gefällt, wie ein Produkt an mir aussieht.“ Langfristig sind für diesen Umstand zum Beispiel virtuelle Umkleidekabinenspannend für sie.

Auch bei Fashion wächst das Bewusstsein für Nachhaltigkeit, und das durchaus auch im Massenmarkt. Die erste Circular Collection, die OTTO im Frühjahr veröffentlicht hat, ist nur der Anfang auf dem Weg dahin, noch viel mehr Textilien von OTTO zirkulär zu gestalten, sodass sie zu 100 Prozent wieder in den Wertstoffkreislauf fließen können. Aus Donnas Sicht könnte auch Second-Hand-Kleidung weiter an Bedeutung gewinnen – auch, weil sich die Bedarfe in der Gesellschaft verändern. Jede Krise bringt eine Veränderung in der Mode mit sich. Deshalb schaut auch Donna mit ihrem Team immer wieder auf und überlegt: Wohin bewegt sich das Fashion Business gerade? Was wollen die Kund*innen haben? Über diese Themen spricht Donna Darthuizen im Podcast.

Den OTTO O-TON Podcast gibts auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer, TuneIN, AudioNow und im News Briefing bei Google Assistant: Sprachbefehle wie „Hey Google, spiel News von OTTO” oder “Hey Google, Nachrichten von OTTO” starten den aktuellen O-TON auf allen Smart Speakern, Smart Displays, Smartphones und Tablets mit Google Assistant.


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