Turtleneck: warmer Hals durch coolen Rollkragen

Was ist ein Turtleneck?

Ein Turtleneck (englisch: polo neck) ist ein schlauchartiger Kragen an einem elastischen Oberteil, zumeist an einem gestrickten Pullover. Je nach Länge kann der Kragen, der auch als Rollkragen bezeichnet wird, am Hals umgeschlagen werden.

Wodurch zeichnet sich Turtleneck aus?

Ein Turtleneck ist der Teil eines Pullovers, der am Hals umgeschlagen wird und einen schlauchartigen Kragen darstellt. Er ist so elastisch wie der Rest des Kleidungsstücks, an das er gesetzt wurde. Der Rollkragen lässt sich einfach über den Kopf ziehen und liegt meist eng am Hals an. Vor allem an Wollpullovern sind Turtlenecks sehr beliebt, da sie wärmen und vor Zugluft schützen. Sie können euch dadurch vor Erkältungskrankheiten und Halsschmerzen bewahren. Neben den elastischen Versionen gibt es Stehkragen mit vorne eingearbeitetem Reißverschluss. Der Rollkragen ist bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt.

Turtleneck: vom wärmenden Kragen zum Statement

Es heißt, dass es Rollkragen schon im 15. Jahrhundert gab. So richtig etabliert haben sie sich allerdings erst im 19. Jahrhundert, als der Turtleneck seinen Weg in die Sportbekleidung fand und unter anderem von Golfern und Hockeyspielern getragen wurde. Aufgrund seiner praktischen und wärmenden Eigenschaften wurde schon bald darauf Arbeitsbekleidung mit dem hohen Kragen gefertigt. Vor allem in der Seefahrt waren und sind Rollkragen bis heute sehr beliebt.

In der Mitte des letzten Jahrhunderts wurde der Rollkragen vor allem gern als Statement getragen. In den Sechzigerjahren zogen Intellektuelle schwarze Rollkragenpullover an, um sich vom Establishment abzuheben, in dem täglich Hemd und Krawatte getragen wurden. Schnell entwickelte sich der schwarze Rollkragen zum Erkennungszeichen der Intellektuellen und Künstler. Der weiße Rollkragenpullover galt hingegen als Symbol der Feministinnen. Vor allem die schwarze Variante hat sich in der Mode seit den Sechzigerjahren als zeitloser Klassiker etabliert. Er symbolisiert Eleganz, Zurückhaltung und Understatement. Schauspielerinnen wie Marilyn Monroe und Audrey Hepburn machten ihn populär und auch Jackie Kennedy (Onassis) trug gern schwarze enge Rollis. Bei den männlichen Rollkragenliebhabern sind Woody Allen und Steve Jobs, der selten ohne gesehen wurde, die bekanntesten.

Turtleneck richtig stylen

Sinken die Temperaturen, ist ein Pullover mit hohem Kragen die perfekte Wahl. Ein Turtleneck umrahmt euer Gesicht und lenkt den Blick weg von eurem Dekolleté. Auch ein Grund, weshalb der Rollkragenpullover ein intellektuelles Image hat.

Ein dicker Rollkragen-Strickpullover aus naturfarbener Schurwolle passt sowohl zu eurer Lieblingsjeans als auch zum geblümten Maxikleid oder -rock. Kombiniert für einen erdigen Look braune Schnürstiefeletten oder Chelsea Boots dazu. Ein schwarzer Rollkragenpullover passt im Grunde genommen zu allem. Er wirkt edel und zeitlos. Für einen klassischen Look, den ihr im Büro, aber auch samstags in der Bar oder sonntags im Museum tragen könnt, kleidet euch komplett in Schwarz. Kombiniert zum Rolli eine schmale 7/8 -Hose und ebenfalls schwarze Ballerinas. Wenn ihr dann noch eure Augen mit einem schwarzen Eyeliner betont, habt ihr einen Style, den Audrey Hepburn genau so getragen hätte! Für einen coolen Partylook stylt ein feines Shirt mit Turtleneck zum glänzenden Slipdress und zu High Heels. So zeigt ihr, dass ihr wisst, was Trend ist, und macht eure Sommerkleider gleichzeitig wintertauglich.

Dos

  • Investiert in einen gut sitzenden schwarzen Rollkragenpullover aus edlem Material wie Kaschmir oder einer Wolle-Seiden-Mischung. Ihr werdet bei guter Pflege lange Freude daran haben.
  • Wenn ihr im Winter nicht wisst, was ihr anziehen sollt, greift zum All-Black-Look mit schwarzem Turtleneck-Pullover. Damit habt ihr einen unkomplizierten Wohlfühllook für jede Gelegenheit.

Don’ts

  • Achtet darauf, dass eure Rollkragenpullover in keinem Fall kratzen, weil ihr euch dann unwohl fühlt.
  • Tragt keine Pullover mit Turtleneck aus Polyester oder anderen Chemiefasern, weil ihr darin leicht schwitzt und schnell unschöne Gerüche entstehen können.
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